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    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weißt du, Wildblume, ich habe früher auch immer die Schuld ausschließlich bei mir gesucht, wenn es mit einem Partner oder Freundinnen und Freunden nicht klappte.

    Mittlerweile denke ich: Man darf die Schuld auch ruhig einmal bei den anderen suchen, muss sich nicht ständig den Kopf zermartern, was an einem selbst komisch und störend ist und warum andere sich nicht häufiger bei einem melden. Zumindest, wenn man lange genug gegrübelt hat, was man selber falsch macht, darf man auch einmal eine Pause einlegen.

    Auch hier im Forum wird einem ja des öfteren von anderen Menschen, die einen gar nicht persönlich kennen, signalisiert, dass es wohl alles an einem selbst liegen müsse.

    Aber es gibt einfach Menschen, die haben einfach kein Interesse, egal, wie sehr man sich um sie bemüht. Und manche nehmen einen auch nicht für voll, wenn man eher zurückhaltend ist und einfühlsam wirkt. Es gilt heute als uncool, wenn man zu mitfühlend anderen gegenüber ist und sich auch für Menschen verantwortlich fühlt, von denen man "nichts hat".

    Ich bekomme beruflich viel Anerkennung dafür, wie fürsorglich ich mit anderen Menschen umgehen würde, aber gleichzeitig in der Lage sei, soweit erforderlich, auch in angemessenem Ton Grenzen zu setzen. Das höre ich immer mal wieder von Mitarbeitern, der Gleichstellungsbeauftragten, der Personal- und Schwerbehindertenvertretung. Bei Beurteilungen habe ich gerade im Bereich "Sozialkompetenz" immer eine überdurchschnittliche Note erhalten. Also, wenn es danach gehen würde, müsste man sich ja auch im Privatleben, in dem ich mich ja nicht unfreundlicher oder gleichgültiger gegenüber anderen benehme, regelrecht um mich reißen. Kann ich aber absolut nicht feststellen. Treffe ich mich mit Schulfreundinnen, heißt es hinterher zwar jedes Mal, das müssten wir unbedingt wiederholen, und ich müsse unbedingt wieder dabei sein, weil ich noch so viele witzige Anekdoten erzählen könnte. Trotzdem vergehen immer Monate, wenn nicht ein ganzes Jahr, bis man sich wieder sieht. Weihnachten und zum Geburtstag kommen natürlich immer Glückwünsche bzw. Grüße.

    Die Leute haben einfach zu viel mit anderen Menschen und Dingen zu tun, meinen es wahrscheinlich noch nicht einmal böse. Aber ich kann auch beim besten Willen nichts erkennen, was ich bei diesen Kontakten falsch gemacht haben könnte. Und wenn, dann könnten diejenigen mir das ja auch offen sagen.

    Ich kann nur Spekulationen darüber anstellen, weshalb du keinen Zugang zu diesem Mütterkreis findest. Vielleicht wollen die ausschließlich über Kinderthemen sprechen und du nicht? Vielleicht bist du ihnen zu gebildet oder zu wohlhabend oder zu selbstständig oder zu stark, weil du nicht jammerst, wie schwer du es hast? Bist du selber auch alleinerziehend, oder hast du einen Partner, den sie dir neiden? Ich weiß es nicht. Jedenfalls solltest du nicht von vornherein davon ausgehen, dass das Problem bei dir liegt.
    Oh danke, für deine guten Zeilen.

    Ich denke, ich bin zu problemlos, ich finde mein Leben sehr schön, mit geht es gut in jeder Hinsicht, bis auf die alltäglichen Sorgen mit nem pupärtierenden Kind .

    Bin Single-Mama, nicht alleinerziehend, und ohne Mann an meiner Seite!

    Soll ich aus deinen Zeilen entnehmen, dass es Frauen gibt, die mir meine Zufriedenheit, die ich wohl auch ausstrahle und signalisiere, neiden und ich deshalb "gemieden" werde? Diesen Gedanken hatte ich schon mal, aber auch wieder verworfen, weil er mir zu "schlecht" vorkam .

    Zum Beispiel suche ich jemanden, der mit mir über Himmelfahrt in mein Lieblingshotel nach Warnemünde fährt. Tochter ist bei Papa, Katze bei der Nachbarin, Geld habe ich genug, aber meine Freundin muss leider arbeiten.

    Es findet sich keine, die mitkommen mag oder kann. Bei den einen haperts am Geld, oder sie haben keine Lust und und und....

    Ich habe keinen Buckel, bin sehr nett anzusehen, freundlich, aufgeschlossen, kommunikativ, weiß mich zu benehmen. Ja, das mit den Arbeitgebern kenne ich auch so, wie du es beschrieben hast.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich irgendwie "anders" bin. Das merken die Frauen sehr schnell und das wird ihnen zu gefährlich oder so?

    Hm,

    Wildblume

  2. Moderation

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    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Sunday - mal eine kurze Frage zwischendurch: bist du eigentlich auch mal neugierig auf andere Menschen und ihre Geschichte? Menschen, die anders sind als du? Und offen für sie?
    Da kann man schon mal sehr angenehme Ueberraschungen erleben. Und Freunde finden. Man darf nur nicht gleich alles gegeneinander aufrechnen.

    Es ist schade, zu lesen, wie dick deine Schutzwälle inzwischen sind.
    Geändert von frangipani (26.04.2009 um 04:52 Uhr) Grund: Typos ...
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  3. gesperrt

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    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Paaren ist es doch so, dass sie zum Plaudern ihren Partner, ihre Kinder, ihre ebenfalls in Partnerschaft lebenden Freunde, ihre Verwandten und die Schwiegerfamilie haben. Damit sind sie reichlich ausgelastet. Was kümmert diese Leute dann noch ein Single?
    Puh Sunday, da klingt bei dir sehr viel Bitterkeit mit.
    Ich bin eigentlich unter meinen Freunden auch der einzige richtige Langzeit-Single (wenn man von ein paar problematischen Beziehungsversuchen absieht ).
    Ich bin also meist Person Nummer 3 oder 5 oder 7
    Und trotzdem hatte ich nach einer kurzen "Umstellungsphase" (wenn eine meiner engen Freundinnen einen neuen Partner hatte) nie das Gefühl, dass ich deswegen abgeschoben werde.
    Natürlich haben Leute in einer Beziehung weniger Zeit. Weil Partner ganz andere Ansprüche an sie stellen. Und mit Kindern gilt das gleich x-fach.

    Als in meinem engeren Freundeskreis die ersten Kinder kamen, fürchtete ich auch, dass man sich vielleicht bald nichts mehr zu sagen haben wird, weil sich die Themen so sehr auseinander entwickeln.
    Aber auch das ist nicht passiert. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl man bereichert sich.
    Die Ehefrauen und Mütter können mit mir mal wieder in die aufregende Welt des Singledaseins eintauchen und ich kann etwas über Kinder haben und Muttersein erfahren, das mir selbst ja fehlt bzw. für mich einfach nicht erfahrbar ist.

    Alles in allem hat mit meinem Nicht-Single-Freundinnen und Mütter-Freundinnen zwar die Quantität des Kontakts abgenommen, die Qualität aber gar nicht. Wobei ich auch sagen muss, dass ich das Glück habe, stabile Freundschaften sowohl aus der Schulzeit als auch aus dem Studium "mitgenommen" zu haben. Wofür ich oft dem Schicksal dankbar bin, weil es nicht jedem so geht.

    Vielleicht ist es auch das Quäntchen Glück (genau wie mein Kennenlernen eines Partners).
    Ich sehe das jedenfalls wie Zitronenmond und einige andere: Freundschaften pflegen kann nur Wunsch und Freiwilligkeit sein. Wer da Aufgaben verteilen möchte, der lässt da bestimmte Dinge in meinen Augen nicht an sich heran.
    Vielleicht hast du ja diese Erwartungshaltung schon so hochgeschraubt - aus Angst vor einer neuen Enttäuschung.
    So können aber keine lebendigen Beziehungen entstehen

  4. Inaktiver User

    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Zitat Zitat von Kuehlesblondes Beitrag anzeigen
    Die Ehefrauen und Mütter können mit mir mal wieder in die aufregende Welt des Singledaseins eintauchen
    Siehst du, und genau das könnten sie mit mir eben nicht. Es sei denn, sie interessieren sich für "aufregende" Geschichten über 84-jährige, seit 38 Jahren chronisch kranke Mütter und vermutlich paranoid-psychotische Schwestern, die nie gearbeitet haben, alle paar Tage oder Wochen aus nichtigem Anlass hysterisch herumschreien und nicht einsehen können, dass sie professionelle Hilfe brauchen. Darüber hinaus könnte ich höchstens mal die eine oder andere Anekdote aus dem Beruf erzählen. Für Musik und die vielen Bücher, die ich lese, interessiert sich auch längst nicht jeder, und meine Singleurlaube, die wegen der familiären Situation überwiegend in deutschen Landen oder bestenfalls noch im europäischen Ausland stattfinden, werden in einer Zeit, in der jeder, der "mitreden" will, in den USA, Australien, Neuseeland, Malaysia, Südamerika etc. gewesen sein "muss", auch niemanden vom Hocker reißen.

    Ich habe über die Musik lose Kontakte zu anderen und habe dabei auch mal flüchtig eine etwa gleichaltrige Frau kennen gelernt, die nur Bemerkungen drauf hatte wie "Nächstes Mal kann ich nicht zum Theorieunterricht kommen, da kommt mein Mann von einer Dienstreise aus Mexico zurück" (ob sie die Dienstreise ihres Mannes auch erwähnt hätte, wenn sie nur ins Sauerland geführt hätte?) und "Als Single braucht man sich ja nur um sich selbst zu kümmern, da hat man natürlich auch mehr Zeit zum Üben" (Neid, weil ich nach einem Schülerkonzert anerkennende Worte von der Musikehrerin und anderen Schülern aus der Gruppe bekommen hatte). Also, so etwas tue ich mir in meinem Privatleben doch nicht freiwillig an!

    Natürlich sind nicht alle Frauen mit Partner und Familie so, das weiß ich auch. Aber es ist schwierig, eine Person zu finden, die wirklich Singles gegenüber genau so aufgeschlossen ist wie Paaren/Familien gegenüber. Diese mag es geben, aber in der Mehrheit sind sie sicher nicht.
    Geändert von Inaktiver User (26.04.2009 um 09:47 Uhr)

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    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese mag es geben, aber in der Mehrheit sind sie sicher nicht.
    Darf ich mal fragen, wo du ungefähr lebst?
    Das hört sich nach dem konservativsten Provinzkaff an.

    Also in meinem Freundeskreis muss niemand mit seinen Dienstreisen (oder am besten noch denen seines Mannes ) herumprotzen und ich höre auch nie solche lächerlichen Singles-haben-mehr-Zeit-Sprüche.
    Eher werde ich von jungen Eltern auch mal freundlich um meine Freiheiten beneidet.

    Tust du eigentlich etwas gegen die familiären Belastungen? Grenzt du dich ab? Hast du Unterstützung?

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    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Aber es ist schwierig, eine Person zu finden, die wirklich Singles gegenüber genau so aufgeschlossen ist wie Paaren/Familien gegenüber.
    Findest du denn dass du aufgeschlossen bist?

  7. Inaktiver User

    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Zitat Zitat von Kuehlesblondes Beitrag anzeigen
    Darf ich mal fragen, wo du ungefähr lebst?
    Das hört sich nach dem konservativsten Provinzkaff an.

    Also in meinem Freundeskreis muss niemand mit seinen Dienstreisen (oder am besten noch denen seines Mannes ) herumprotzen und ich höre auch nie solche lächerlichen Singles-haben-mehr-Zeit-Sprüche.
    Eher werde ich von jungen Eltern auch mal freundlich um meine Freiheiten beneidet.

    Tust du eigentlich etwas gegen die familiären Belastungen? Grenzt du dich ab? Hast du Unterstützung?
    Der besagte Satz mit den Dienstreisen nach Mexico ist in der Landeshauptstadt gefallen (in deren Nähe ich wohne), aber ich meine, mal gehört zu haben, dass die betreffende Frau aus einer sehr ländlich-konservativ geprägten Region stammt.
    Wenn man weder Partner noch Kinder hat, übersteigt das offenbar ihren Horizont.

    Tja, was soll ich gegen die familiären Belastungen tun? Zu meiner Mutter kommt dreimal täglich ein Pflegedienst, der sie beim Spritzen (seit 1971 Diabetikerin Typ 1, sehr schwer "einstellbar", Spätschäden und außerdem schwer herzkrank) berät. Die Pflegedienstleitung nimmt aber auch zu mir Kontakt auf, wenn irgendetwas ist, vor allem, wenn meine Schwester mal wieder auffällig geworden ist und getobt hat. Außerdem wohnt gegenüber noch eine nette Nachbarin, die meine Mutter schon mal zu Arztbesuchen begleitet. Sie "darf" aber nicht zu uns ins Haus kommen, da meine Schwester, die sich mal mit ihr verkracht hat, sonst gleich wieder hysterisch mit meiner Mutter herumtobt. Meine Mutter lebt dadurch ziemlich isoliert. Verwandte wohnen alle weit weg, plaudern auch höchstens harmlos mit meiner Mutter am Telefon, aber "trauen" sich nicht, mal die eigentlichen Probleme ihr gegenüber anzusprechen, geschweige denn, mit meiner Schwester Tacheles zu reden, sodass ich also keine sonstige Unterstützung habe. Ansonsten besteht meine "Abgrenzung" darin, dass ich eine Autostunde entfernt wohne, zweimal wöchentlich mit meiner Mutter telefoniere und im Durchschnitt alle 14 Tage samstags oder sonntags für ein paar Stunden dort nach dem Rechten sehe (länger würde ich es wegen meiner Schwester nicht aushalten). Und dass ich halt trotzdem in Urlaub fahre, wenn auch meist nicht allzu weit, vorher eine Reiseabbruchversicherung für den Notfall abschließe und hoffe, dass ich sie nicht in Anspruch nehmen muss.
    Geändert von Inaktiver User (26.04.2009 um 10:07 Uhr)

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    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Ansonsten besteht meine "Abgrenzung" darin, dass ich eine Autostunde entfernt wohne, zweimal wöchentlich mit meiner Mutter telefoniere und im Durchschnitt alle 14 Tage samstags oder sonntags für ein paar Stunden dort nach dem Rechten sehe (länger würde ich es wegen meiner Schwester nicht aushalten).
    Ich verstehe dass das nicht leicht ist....
    Aber das ist doch kein Grund kaum/keine Freunde zu haben, ich hatte es erst so verstanden als wärest du zeitlich sehr eingeschränkt durch die Pflege deiner Mutter.
    Und in der Situation kranke/pflegebedürftige Eltern zu haben sind doch viele Menschen, je älter je mehr...

  9. Inaktiver User

    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe dass das nicht leicht ist....
    Aber das ist doch kein Grund kaum/keine Freunde zu haben, ich hatte es erst so verstanden als wärest du zeitlich sehr eingeschränkt durch die Pflege deiner Mutter.
    Und in der Situation kranke/pflegebedürftige Eltern zu haben sind doch viele Menschen, je älter je mehr...
    Ja, das stimmt schon. Dafür haben wahrscheinlich auch noch relativ viele Menschen Verständnis (und mit solchen, deren einziger Rat darin bestehen würde, meine Mutter, die geistig noch relativ fit, allenfalls leicht altersbedingt beeinträchtigt ist, in ein Altenheim abzuschieben, würde ich mich sowieso nicht abgeben).

    Weitaus schwieriger ist das Problem mit meiner Schwester. Das möchte ich einfach nicht gern jedem offenbaren. Seit über acht Jahren versuche ich, da etwas in Bewegung zu bringen, aber leider vergebens (wenn meine Mutter mal nicht mehr ist, werde ich für meine Schwester wohl einen Betreuer bestellen lassen müssen; vorher kann ich das nicht wagen, weil das dann wieder Tobsuchtsanfälle auslösen würde, unter denen meine Mutter dann zu leiden hätte).

    Den meisten Menschen sind psychische Krankheiten einfach unheimlich, sie wollen damit nichts zu tun haben. Der einzige besonders vertrauenswürdige (ehemalige) Vorgesetzte, dem ich vor vielen Jahren mal in einer akuten psychotischen Phase meiner Schwester davon erzählt habe, riet mir auch, anderen im Berufsleben nichts davon zu offenbaren. Mein berufliches Umfeld ist sehr von Selbstdarstellern und Karrieristen geprägt, die brächten es glatt fertig, aus purem Konkurrenzdenken bei mir auch nach irgendwelchen "Symptomen" Ausschau zu halten. Daher erwähne ich meine Schwester meist kaum, damit ich nicht eines Tages gefragt werde, was sie denn beruflich mache.

    Meine Verwandten "trauen" sich auch nicht, mit ihr zu sprechen, weil sie mal von einer ihrer wahnhaften Vorstellungen in einer akuten Phase "geschockt" waren. Angeblich "können" sie einfach nicht mit ihr sprechen und sich ihren stundenlangen Redeschwall anhören, weil sie dann hinterher "mit den Nerven fertig" sind. Wie ich das jahraus, jahrein schaffe, noch dazu ohne Partner, bei dem ich mich entlasten könnte, darüber macht sich niemand Gedanken.

    Natürlich muss man anderen Menschen im Privatleben so viel Vertrauen entgegen bringen können, dass man ihnen mit der Zeit auch solche Dinge offenbart. Ich denke, ich könnte das auch, wenn ich jemanden gut genug kenne. Aber ich muss schon zugeben, dass mich das Problem mit meiner Schwester von vornherein zusätzlich sehr hemmt, Kontakte zu anderen Menschen aufzunehmen, gerade wenn es sich um Kontakte handelt, aus denen "mehr" (Freundschaft oder gar Liebesbeziehung) werden könnte.
    Geändert von Inaktiver User (26.04.2009 um 10:40 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der besagte Satz mit den Dienstreisen nach Mexico ist in der Landeshauptstadt gefallen (in deren Nähe ich wohne), aber ich meine, mal gehört zu haben, dass die betreffende Frau aus einer sehr ländlich-konservativ geprägten Region stammt.
    Wenn man weder Partner noch Kinder hat, übersteigt das offenbar ihren Horizont.
    Meinst du nun Berlin oder eine Bundeslandhauptstadt?
    Ja Deppen gibt es überall

    Mit deiner Familie hast du schon einen Rucksack zu tragen.
    Aber ich glaube auch, dass der psychische Teil überwiegt.

    Sorry falls ich das nur überlesen habe, aber gab es schon Versuche, diese Dinge professionel mit einem Therapeuten aufzulösen?

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