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14.04.2009, 22:46Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
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14.04.2009, 22:48Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?

Also, das muss ich erst mal über Nacht verdauen.
Und 80 kg zuviel sind es bei mir trotz deutlichem Übergewicht denn doch noch nicht (strebe ich auch weiß Gott nicht an!
). Das mit den Frauen, die sich um ihre kranken Eltern und eine Tante kümmerten, ist für mich natürlich auch ein bedenkenswertes Beispiel, denn ich kenne keinen Fall dieser Art, in dem jemand in so einer Situation einen Partner hat (oder war der Partner da, bevor die Eltern und die Tante krank wurden?).
Aber das mit den Ansprüchen, das stimmt schon.Geändert von Inaktiver User (14.04.2009 um 22:54 Uhr)
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14.04.2009, 22:54Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Eben.
Lass und heute Abend in die nächste Kneipe an der Ecke gehen und ich schwöre Dir, wir hätten jede mindestens ein halbes Dutzend Optionen.
Und weil ich heraushöre, dass das Thema Gewicht ein Thema bei Dir ist: Eine Freundin meiner Mutter ist kugelrund. Sie hat einen Partner, der sie auf Händen dreht und vergöttert. Allerdings "musste" sie fast 50 werden, um diesen Mann zu finden. Eine nicht so schöne Ehe hat sie hinter sich.
Auf der bereits erwähnten Geburtstagsfeier letzte Woche war eine Frau von Mitte 40, die sicher 150 kg (bei nur ca. 1.60 m) wiegt. Und seit Jahren verheiratet ist. Und ein Selbstbewusstsein an den Tag legt, dass es eine wahre Pracht ist.
Klar, es gibt Männer, die bevorzugen sehr schlanke Frauen. Aber es gibt auch ganz, ganz viele Männer, die molligere Frauen lieben.
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14.04.2009, 22:57Inaktiver User
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14.04.2009, 22:59Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Danke, dass das endlich mal jemand so auf den Punkt bringt!
Ich habe den Eindruck, wir leben in einer Welt des universalen Machbarkeitswahns: geht nicht gibts nicht. Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe etc. pp.
Wenn man dann trotzdem bei seiner - mitunter schon verweifelten - Suche nach einem Partner an seine Grenzen stößt und dann immer wieder nur zu hören bekommt, dass man einfach mehr an sich arbeiten oder mehr suchen müsste, wird man irgendwann wahrscheinlich wahnsinnig. Zumindest für mich kann ich sagen: Wenn ich nicht irgendwann die Notbremse gezogen hätte und mich einfach nicht mehr mit meiner Sehnsucht konfrontiert hätte, wäre ich wahrscheinlich wirklich durchgedreht.
Zum Anfangsposting dieses Threads: ich kann es sehr gut verstehen, dass man irgendwann lieber einen Teil seiner Gefühlswelt medikamentös quasi ausknipsen möchte als immer weiter zu leiden. Die Übergänge zwischen sehr starker Sehnsucht und daraus resultierender chronischer Traurigkeit und einer echten Depression sind ja fließend. Leider ist es aber so, dass auch so ein Psychopharmakum nicht nur gezielt die unerwünschten Sehnsüchte ausschaltet, bzw. dämpft, sondern auch alle anderen Empfindungen etwas dämpft. Auf diese aber auch noch zu verzichten, ist m.M. nicht die Lösung...Ich wünsche allen, dass sie das, was sie haben wenigstens in vollen Zügen genießen können. Denn das Leben ist auch ohne Partner immer lebenswert, einfach weil man am Leben ist.
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14.04.2009, 23:00Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
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14.04.2009, 23:01Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Ich will es nicht verschweigen:
Exakt daran glaube ich.Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe etc. pp.
PS: Es ist ein Glaube, keine Gewissheit.
Ich finde sehr richtig, sich mit seiner Sehnsucht zu konfrontieren. Und dabei ist man mitten bei den Ansprüchen.Geändert von Inaktiver User (14.04.2009 um 23:09 Uhr)
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14.04.2009, 23:08Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Das wünsche ich auch allen.
Wenn ich manchmal so richtig mies drauf bin (beileibe nicht nur, weil ich keinen Partner habe, sondern auch, weil ich viele andere Sorgen mit meiner Herkunftsfamilie habe und mir mein Leben insgesamt anders vorgestellt habe), dann frage ich mich, was an meinem Leben eigentlich lebenswert ist.
Das Merkwürdige ist, dass mir dann immer am ehesten die Natur, der Wechsel der Jahreszeiten, die Tiere (vor allem meine Lieblingstiere, die Hunde!
) und die Musik einfallen. Das bleibt mir, solange ich lebe, unabhängig von den Sorgen und Problemen, die ich mit anderen Menschen habe, und auch unabhängig davon, ob ich einen Partner und/oder Kinder habe.
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14.04.2009, 23:11Inaktiver User
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14.04.2009, 23:14Inaktiver User



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Humor ist auf jeden Fall vorhanden

