Und diese Erfahrung ist womöglich noch ungleich schmerzlicher, als wenn man von Anfang an weiß, dass man auf sich allein gestellt ist.
Das ist nicht nur bei eigener Krankheit so, sondern wird doch z.B. auch immer wieder berichtet, wenn ein krankes Kind geboren wurde. Wie viel % der Beziehungen scheitern nochmal, wenn ein Kind behindert ist? Jedenfalls war der Anteil enorm hoch.
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04.05.2009, 13:57Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
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04.05.2009, 13:57Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
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04.05.2009, 13:59Inaktiver User
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04.05.2009, 14:01Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Ach Zitronenmond, wieso denn immer diese überflüssigen Belehrungen?

Wir sind doch alle erwachsen, jeder weiß, dass es Scheiss-Beziehungen gibt, selbst ich, sonst hätt ich mich nicht scheiden lassen. Was soll also die Bemerkung vom schön ausgemalten Weg?? Ich find das sehr herablassend. Ich mal mir einen Weg nicht schön, ich muss aber auch nicht schwarz sehen, und nur damit es mir besser geht ohne Partner alle Beziehungen abwerten.
Aber es gibt eben auch andere, und wenn perlensucht fragt, ob bei Schicksalsschlägen die Partnerlosigkeit nebensächlich wäre seh ich das eben nicht so. Denn ich persönlich würde in so einer Un-Beziehung schon vorher nicht bleiben, sonst wär ich nämlich auch kein Single, sondern würd mir irgendwen zum Superpartner hochjubeln wie so viele andere auch. Und so negativ ist meine Weltsicht nicht, dass ich glaube, dass in einer intakten und innigen Beziehung einer den anderen einfach so im Stich lassen würde.
Ich kenn auch genug Beispiele, wo Leute wirklich miteinander durch dick und dünn gegangen sind, und das deren Schicksal sicher erleichtert hat und nicht erschwert.
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04.05.2009, 14:05Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Meine Schätzung würde bei 80 bis 90% liegen.
Es ist ein weit, sehr weit verbreitetes Vorurteil, dass eine Liebesbeziehung im Ernstfall (z.B. Krebserkrankung eines Partners) automatisch dazu führt, den Ernstfall besser zu überstehen.
Ernstfälle führen an Grenzen. Steht man mit wachem Geist an der Grenze, erkennt man auch scharfkantig die Begrenztheit der Beziehung. Wer lieben kann, dem machen das Erkennen der Begrenztheit und das damit verbundene Loslassen keine Angst. Aber gerade die Art der Liebe(sfähigkeit) steht dann auf dem Prüfstand.
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04.05.2009, 14:09Inaktiver User
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04.05.2009, 14:22Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Das mag ja sein, dass du das als herablassend empfindest.
Ich spreche von konkreten Erfahrungen und ich kenne keine härtere Beziehungsprüfung als die Grenzerfahrung.
Jetzt muss ich mich gerade mal über deinen Tonfall mir gegenüber ärgern.
Also echt. Wie kommst du denn auf das schmale Brett, anderer Leut`s Beiträge als überflüssig zu bezeichnen?
Ob du meinen Beitrag als für dich belehrend nimmst oder nicht, bleibt dir überlassen. Ich habe meine konkreten Erfahrungen beschrieben.
Ts.
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04.05.2009, 14:27Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
In der Tat ist es nicht illusorisch. Ich kenne zahlreiche Beispiele, in denen sich bis zum Tod beigestanden wurde.
Aber ich kenne auch das Gegenteil und deshalb weiß ich, dass es möglich ist, aber noch lange nicht immer so sein muss.
Am besten kommt man wohl klar, wenn man sich darauf einrichtet, ggf. auch allein klar kommen zu müssen. Ist es dann anders, freut man sich darüber umso mehr.
Ich muss gerade an ein älteres Posting von mir denken, in dem es um meinem Bekannten geht, der bereits einen Heuschnupfen bei einer Frau als No-Go ansieht und dann eine Lebenspartnerschaft nicht (mehr) führen würde. Ich überlege mir gerade, wie es wohl sein würde, wenn seine Partnerin eine schwere Diagnose bekäme...
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04.05.2009, 14:27Inaktiver User
AW: Was hilft gegen das Gefühl "ohne Partner nicht glücklich zu sein" ?
Das ist meine Meinung, ich bezog mich dabei auf keine Schreiberin hier persönlich: Ich halte es für ein weit verbreitetes Vorurteil, dass eine bestehende Beziehung im Ausnahmezustand viel aushält. Manchmal jagt die dann erkennbare Begrenztheit erst recht einen großen Schrecken ein.
So.
Wer`s aufnehmen kann, wird`s aufnehmen.
Wer`s nicht aufnehmen kann, lässt es halt bleiben.
*Teelicht auf der Tastatur entzünd*
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04.05.2009, 14:28Inaktiver User



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