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  1. Inaktiver User

    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Zitat Zitat von silberdistli Beitrag anzeigen
    Wie eine Heilige? Ich bitte Dich, wohl eher wie eine Diktatorin...
    Wie eine Kranke, wuerde ich sagen.

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    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Liebe Aisha,

    ich habe eine ähnlich schwierige Mutter und ein paar Parallelen zu Deiner Geschichte. Ich habe den Kontakt schon vor Jahren vollständig abgebrochen.

    Zitat Zitat von Aisha2016 Beitrag anzeigen
    Habt ihr euer Verhalten bzw. den Kontakt verändert, als Krankheiten ins Spiel kamen?
    Ich hatte den Fall "Erpressung mit Krankheit" einmal.

    Damals ist es bei meiner Mutter im Rahmen einer geplanten Routine OP zu Komplikationen gekommen, die im schlimmsten Fall Langzeitfolgen vom Ausmaß einer Behinderung hätten nach sich ziehen können.

    Ich erhielt einen Anruf meiner Schwester, die mir mit bösartiger Herablassung und unter Ausmalung dramatischster Konsequenzen das Elend meiner Mutter schilderte. Ich müsste sofort antanzen und mich kümmern, hieß es. Nur durch wirklich bohrendes Nachfragen und Beharren auf sachlichen Antworten habe ich erfahren: Situation ist medizinisch gut im Griff, Mutter auf dem Weg der Besserung, erhält regelmäßig Besuch und ist guter Dinge. Langzeitfolgen abgewendet.

    Ich habe darauf beschlossen, dass für mich kein Handlungsbedarf besteht (Kontakt wieder aufnehmen). Schuldgefühle hatte ich für den Moment trotzdem. Und die Vorstellung, dass meine Mutter möglicherweise mit schweren Einschränkungen hätte leben müssen, hat mich im ersten Moment furchtbar erschreckt.

    Ich habe gedacht: Nicht auch noch das, sie muss in ihrem Leben doch schon mit so vielen Einschränkungen fertig werden. Ich hatte da schon so eine gewisse Zerrissenheit zwischen Mitgefühl für ihre psychischen Einschränkungen und drohenden körperlichen und der Wut auf sie und ihre gnadenlosen und vernichtenden Ausbrüche und der Notwendigkeit, zu meinem Selbstschutz energisch Grenzen zu ziehen.

    Ich habe mir damals - und tue das heute auch noch in bestimmten Situationen - bewusst in Erinnerung gerufen, dass meine Familie in keiner Notsituation jemals für mich da war, inklusive Verweigerung von medizinischer Versorgung im Krankheitsfall, wüsten Entwertungen, Freude über möglicherweise zugefügte Schäden als „gebranntes und ungeliebtes Kind“ aus schwierigen Verhältnissen etc.

    In dem geschilderten Fall habe ich das so gesehen wie bittersweet: Sie hat das Recht verwirkt von mir Zuwendung einzufordern, es geht meist ohnehin nur darum, mich wieder ins Boot zu holen.

    Ich kann allerdings nicht vorhersagen, dass ich in einem anderen Fall wieder so entscheiden werde. Es ist immer eine Abwägung zwischen meiner Selbstachtung, sprich der Frage, ob ich mich selber mit einem Nachgeben verrate, mich manipulieren lasse, oder ob ich das mit mir selber in Einklang bringen kann.

    Ich glaube, es gibt da nicht den Königsweg.

    Zitat Zitat von Aisha2016 Beitrag anzeigen
    Das Problem bei dieser Frau ist, dass sie in der Außendarstellung wie eine Heilige wirkt, gerade auch, was meinen kranken Bruder anbelangt. Die sich aufopferungsvoll um den kranken Sohn gekümmert hat - der aber ohne ihr Zutun gar niemals da gelandet wäre, wo er heute ist.
    Das finde ich richtig widerlich. Ähnliches kenne ich von meiner Mutter auch. Die sich aufopferungsvoll um ihren Sohn gekümmert hat, der ohne ihr Zutun niemals auf die schiefe Bahn geraten wäre. Zumindest das Jugendamt hat ihren Anteil klar gesehen.

    Kaufen Außenstehende ihr denn idR diese Selbstdarstellung ab?
    Ich meine, ein paar gibt es immer, die das tun.

    Sind es denn engere Freunde/Verwandte von Dir, die Dich auf der Straße ansprechen? Solche, mit denen Du normalerweise auch eher intime Dinge wie den Gesundheitszustand Deiner Mutter besprechen würdest? Geht es darum, öffentlich als „die Böse“ abgestempelt zu werden?

    VG
    Zikade
    Geändert von Zikade (17.07.2016 um 15:30 Uhr)

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    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es wuerde mich interessieren, ob diese Annahme stimmt.

    Liebe Aisha, wie ist das bei dir: machst dir Sorgen um sie? Hast du Angst um sie? Oder sind es moeglicherweise ganz andere Gefuehle, die dich gerade beschaeftigen?
    Nein, ich mache mir keine Sorgen um so. Das mag jetzt hart klingen, aber in allen Phasen meines Lebens, in denen ICH Hilfe gebraucht hätte (und die Vernachlässigungen, die sich heute erst bemerkbar machen noch gar nicht berücksichtigt), war diese Frau nicht präsent. Das letzte Mal vor zwei Jahren, da gab es eine Gewalterfahrung, sie stand daneben und hat zugeguckt.
    Auf die Frage, warum sie mir nicht geholfen hat, kam "Ich denke gar nicht daran!"

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    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Zitat Zitat von Zikade Beitrag anzeigen
    Ich habe mir damals - und tue das heute auch noch in bestimmten Situationen - bewusst in Erinnerung gerufen, dass meine Familie in keiner Notsituation jemals für mich da war, inklusive Verweigerung von medizinischer Versorgung im Krankheitsfall, wüsten Entwertungen, Freude über möglicherweise zugefügte Schäden als „gebranntes und ungeliebtes Kind“ aus schwierigen Verhältnissen etc.
    Dito!

    Kaufen Außenstehende ihr denn idR diese Selbstdarstellung ab?
    Ich meine, ein paar gibt es immer, die das tun.

    Sind es denn engere Freunde/Verwandte von Dir, die Dich auf der Straße ansprechen? Solche, mit denen Du normalerweise auch eher intime Dinge wie den Gesundheitszustand Deiner Mutter besprechen würdest? Geht es darum, öffentlich als „die Böse“ abgestempelt zu werden?

    VG
    Zikade
    Die Außendarstellung ist brillant: aufopferungsvoll, freundlich (nur nicht zuhause), denkt an alle Geburtstage, engagiert in zig Vereinen, immer auf Achse (fast schon ein bisschen ADHS-Typus) usw..
    Es sind wildfremde Menschen, die mich auf sie ansprechen, eben weil sie so aktiv ist, schon beim Einkaufen geht es los. Leider.

    Die Krankheit meines Bruders wird verschwiegen, mir wurde auch untersagt, darüber zu reden (was sollen sonst die Leute denken). Sonst wären evtl. noch Nachfragen gekommen, wieso der denn überhaupt so krank ist. "Heile Welt" nach außen, so war das schon immer, selbst wenn dann in der Küche die Pfannen flogen, wenn ich nicht schnell genug irgendwas kochen konnte als Kind.
    Mein Bruder war zig Jahre Dauergast in der Psychiatrie, ist inzwischen wie gesagt im geschlossenen Pflegeheim auf richterlichen Beschluss untergebracht, ca. 200 km von zuhause entfernt. Sein wahres Glück, wie ich finde, denn weit weg von Mutti. Aber auch hier hat die Mutti vorher Terror ohne Ende gemacht: die Ärzte beschimpft, den gesetzlichen Betreuer beschimpft, das Pflegeheim vor Ort beschimpft und schlecht gemacht - weil sie jetzt keinen Einfluss mehr auf ihn hat. Mein Bruder ist ebenfalls erwachsen (Ü50).

    Danke für die vielen Antworten, ich bin immer getröstet, von Parallelen zu lesen.

  5. Inaktiver User

    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Ich bleibe auch bein meinem Kontaktabbruch. ERPRESSUNG UND Lügen über Krankheiten und anderes gab es schon immer. Damit kann sie mich nicht mehr schocken. Die Summe von allem sagt mir, es geht mir besser ohne sie. Sie verbreitet auch heute Lügen über mich, erfuhr ich erst diese Tage, sie behauptet, ich hätte wieder Kontakt mit meiner leiblichen Mutter, keinen Ahnung woher sie das haben will.

    MeineAdoptivmutter erfüllt alle diese Kriterien hier.... 😕
    Borderline? - Nicht geliebtes Kind - psych. u. körperl. Missbrauch durch Borderline Mutter

  6. gesperrt

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    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Hallo ihr Lieben

    Ich bin Mutter und Stiefmutter und ich hab Broderline als Diagnose bekommen.
    Seit meiner Schwangerschaft und seit die kleine da ist merk ich nix mehr davon.
    Ich bin wie jede andere Mutter auch. Durch meine Stiefkids fehlt mir die Zeit mich damit zu befassen.
    Obs an den Hormonen liegt? Selbst mein Doc meinte ich bin auch nicht instabilier wie der rest der Welt. Durfte alles an Medis absetzten. Hab's sie auch nicht mehr gebraucht. Obwohl man meinen könnte 3 Kinder müssten Borderline gleich mal richtig fördern. Mein Freund weis es merlt aber davon auch nix. Nada nix absolut nix.

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    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Hallo,
    Ich könnte ein ganzes Buch füllen, wenn ich ernsthaft versuchen wollte zu erklären wie meine Kindheit aussah. Wie viel absolut falsch gelaufen ist. Dabei ließen sich meine Eltern scheiden als ich 1 war und ich blieb bei meinem Vater. Besuchsrecht hatte meine Mutter aber. Das setzte sogar mal ein Richter durch, als ich nach einem Vorfall mit Polizeieinsatz zu viel Angst hatte zu ihr zu gehen, da sagte mein Vater er müsse mich zu ihr bringen, sonst müsse er ins Gefängnis weil der Richter so entschieden hatte.

    Ansonsten hieß es nur immer, deine Mama kann nichts dafür, Sie ist Krank (damals hieß es nur Depressionen). Und wenn wir Zeit miteinander verbrachten war es komisch, aber schön. Bis es zu viel wurde. Ich war ihr Sonnenschein. Ich war ihr Fräulein Doktor. Denn ich war die einzige die sie glücklich machen konnte. Ich war immer für Sie zuständig und habe die verrückten Sachen mitgemacht. Was für eine Lasst auf so kleinen Schultern.
    Sie erzählte immer sie würde bald wieder Gesund und eine richtige Mama werden.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt....

    Als ich 7 war zogen mein Vater und ich 500km weit weg. Ich vermisste Sie anfänglich tatsächlich.
    Und dann mit den Jahren wurden die Anrufe (telefonischer Psychoterror) immer schrecklicher. Aber ich hatte gelernt, das ich für sie verantwortlich war, ich musste ihr helfen. besucht hat sie mich zum Glück nur selten.

    Im Laufe der Jahre habe ich oft versucht den Kontakt abzubrechen. Und ich habe versucht ihr zu erklären, daß sie mich anders behandeln muss, sonst gehe auch ich irgendwann kaputt. Es war schwer. Sie log, manipulierte und verunsicherte, sie machte schlechte Gewissen, wälzte die schuld auf alle anderen ab, sie erfand tödliche Krankheiten. Und immer die Angst das sie sich etwas antut wenn ich nicht tue was sie will.

    Mit 18wurde sie erstmalig richtig bösartig mir gegenüber. Beschimpfungen (am Telefon ging nicht mehr).
    Ich weiß das sie anderen gegenüber auch körperlich gewaltätig wurde.
    Und da wechselte ich meine Handynummer. Änderte auch unsere Festnetznummer. Ich hatte genug!

    Es hätte mir besser als je zuvor gehen müssen, aber ich viel in das finstersten Tal.
    Ich hatte immense Schuldgefühle, Angst sie würde sich etwas antun. Angst sie würde motiviert genug sein die 500km zu fahren und vor der Tür stehen. Ich hatte das bisschen Kontrolle die ich über Sie und unseren Umgang hatte, aufgegeben.
    Ich begann eine Therapie. Die war nicht so super, der Therapeut wollte nur über meinen Alkoholiker Vater sprechen....Ich brach das schnell ab.

    Irgendwie machte ich weiter, Ausbildung, Abendschule....Studium....
    Nach 6Jahren Funkstille wurde ich von ihrer Schwester informiert, Mutter hat Lungenkrebs, noch 2-3 Wochen zu leben. Ich besuchte Sie und hielt den telefonischen Kontakt bis sie endlich nach 6Monaten (von wegen nur noch 2-3wochen) starb. Die Ärzte sagten ihr bis zum Schluss nicht das sie im Sterben lagt. Sie hätte absolut durchgedreht.
    Zum Glück wurde ich in dieser Zeit psychologisch betreut. Da ich im Studium schwer depressiv wurde.
    Zum Glück hatte ich schon zwei Jahre lang alles gut verarbeitet.
    Und zum Glück besuchte ich diese Kranke Frau und machte meinen Frieden mit ihr.
    Ich durfte sie nocheinmal als Erwachsene kennenlernen, das hat viel Spuk und Schrecken einfach verpuffen lassen.

    Jetzt habe ich selbst zwei Kinder, das hat nochmal einige alte Wunden aufgerissen. Kinder lassen einen alles aus einem neuen Blickwinkel sehen. Aber sie halfen mir auch diese Wunden neu, besser verheilen zu lassen. Ich nannte meinen Sohn einmal unbewusst meinen Sonnenschein, mein immer lachendes Kind, das mich einfach nur glücklich macht. Und da weinte ich, denn ich wusste auf einmal unter ihrer Krankheit liebte mich meine Mutter.

    Es geht mir heute gut.
    Aber ich weiß auch das sich das ändern kann. Das mein momentanes Glück nicht selbstverständlich ist.

    Ich wollte mit diesen langen Beitrag nur zeigen wie es gehen kann. Mut machen, aber auch warnen. Nach solchen Kindheiten ist es auch nach dem Kontaktabbruch ein auf und ab der Gefühle. Abstand alleine hilft nicht.
    Und wenn Mutter/Vater Borderline war, wie sah es mit dem anderen Elternteil aus, wie viel Ballast hat dieses mitgegeben?

    Ich arbeite momentan am Verhältnis zu meinem Vater. Er leicht-starker Alkoholiker und seit 8Jahren mit einer starken Alkoholikerin zusammen.

    Ich wünsche euch allen ganz viel Glück und den Mut euch selbst zu helfen.

  8. Inaktiver User

    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Hallo, als ebenso Betroffene habe ich die Beiträge interessiert gelesen. Da ich selber Nachwuchs im Schulkindalter habe, würde mich interessieren, wie andere den Umgang Oma mit BL und Enkel erleben und ob /wie ihr den Kontakt gestaltet bzw. wie so die Erfahrungen waren, als sich dahingehend etwas geändert hat. Wie seid ihr mit evtl. Widerstand an einer Veränderung umgegangen. Ich denke, sich selbst abgrenzen ist das eine, das andere ist, wie damit umgehen, wenn z.B. die eigenen Kinder äußern, eigentlich keinen Kontakt mit Oma haben zu wollen, es aber in der Situation nicht schaffen, nein zu sagen und stattdessen das nächste Treffen ausmachen. Vielleicht gibt es hier ja Mütter, die sich dadurch angesprochen fühlen.

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    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Hallo, die Frage ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht kommt meine Antwort ja dennoch an.

    Ob meine Mutter Borderline hat oder"nur" narzisstisch ist, weiß ich nicht genau, aber viele der hier beschriebenen Verhaltensweisen treffen zu.
    Ich bin mit 16 von zu Hause ausgerissen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe und habe dann viele Jahre gebraucht, um mit mir und der Situation klar zu kommen.

    Mit 24 habe ich mich wieder mit meinen Eltern versöhnt, ich habe erkannt, dass meine Mutter krank ist und dachte, ich könnte Rücksicht darauf nehmen zu Gunsten eines friedlichen Kontaktes.

    Nun bin ich aber verheiratet und seit der Geburt unseres ersten Sohnes hat sich das Verhältnis (ohne auslösenden Grund!) immer weiter verschlechtert. Ich merkte, dass sie sich "anders" verhielt, ich hatte das Gefühl, jedes Gespräch ist ein Mienenfeld.

    Meine Eltern wohnen in Deutschland, ich bin zu meinem Mann nach England gezogen, daher hatten wir glücklicherweise viel Distanz.

    Zur Geburt unseres zweiten Kindes ist sie uns mehrfach besuchen gekommen (uns war es zuviel, sie ließ sich aber nicht davon abbringen) und bei dem letzten Besuch (ich war noch im Wochenbett) hat sie einen Streit provoziert, so dass ich sie herausgeworfen habe.

    Danach haben sie mich mit Schweigen bestraft und nur noch meinem zweijährigen Sohn Karten geschickt. Aussprache habe ich versucht, würde aber abgelehnt (aus gesundheitlichen Gründen). Von meinem Bruder, der im selben Haus lebt, wusste ich aber, dass sie gesund sind.

    Sie haben dann versucht, sich ein Treffen mit meinen Kindern zu erschleichen, indem sie sich zu meinen Schwiegereltern eingeladen haben, die ich besuchen wollte mit den Kindern, ohne dass ich davon etwas wusste. Meine Schwiegereltern haben mich Gott sei Dank informiert.

    Ab da habe ich klare Grenzen gezogen und in einer Rundmail an die ganze Familie erklärt, dass die Kinder mit dem Streit nichts zu tun haben und jegliche Kommunikation nur über uns Eltern laufen soll.

    Ab da haben sie diese offensichtlichen Manipulationen unterlassen, allerdings bin ich nun "die Böse" die die Enkelkinder vorenthält. Damit kann ich aber gut leben.

    Meine Mutter hat bewiesen, dass sie sich in Gegenwart der Kinder eben nicht zusammenreißen kann. Und meine oberste Priorität ist es, meine Kinder vor solchen Situationen zu schützen.

    Meine Mutter hat eben leider in der Zeit, als sie hier war, schon an diversen Schräubchen gedreht: hat sich von meinem Sohn Mutti nennen lassen, ihm gesagt, er darf nicht zu mir, wenn er nach mir gefragt hatte (ich lag mit dem Baby im Bett). Und das Krasseste und kindischste, sie hat den Geburtstagskuchen von meinem Großen (sollte ein bunter Papageienkuchen werden) schwarz eingefärbt, so dass der Kurze ihn nicht essen mochte ...

    Meine Mutter ist geschickt darin, andere gegeneinander aufzuhetzen, und sie würde vor den Kindern nicht Halt machen.

    Alles in allem ist es in meinen Augen besser, bei so schweren Störungen eine klare Grenze zu ziehen.

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    AW: Aufgewachsen mit Borderline-Mutter

    Hallo stonesurfing und alle Anderen (falls noch Jemand aktiv sein sollte),

    Ich bin zwar gerade mal Anfang 20,befinde mich aber in einem großen persönlichem Umbruch und versuche gegen Vieles anzugehen.

    In eigentlich fast Allem was du/ihr geschrieben habt habe ich mich auch wieder gefunden.
    Ich habe genau wie du,auch überlegt ob ich ihr noch eine Chance gebe,was sehr schwierig ist,weil so eine Mutter einem im Grunde ja das ganze Leben versaut da die grundlegenden Dinge in den ersten Kindes Jahren gebraucht und gefestigt werden.Fehlt das Urvertrauen kann man es fast unmöglich in normalem Maße wieder erlangen.
    Und genau das hat unsere Mutter uns genommen.Sie hat sich ein feines Außenbild aufgebaut,damit sie ungestört manipulieren kann.
    Auch ich dachte Naja,für eine Krankheit kann Niemand etwas,allerdings habe ich auch schon seit vielen Jahren Depressionen,eben auch Missbrauchsbedingt.Und ich bin nicht in der Lage,solche vergangen Dinge einfach zu vergessen,da sie mich in Form von keinerlei Selbstwertgefühl,Selbstgeißelung oder sämtlichen Ängsten,ja immer noch ständig begleiten.

    So ein Mensch wird sich nicht ändern,schon gar nicht wenn er Nichts über sich Selbst hinterfragt oder etwas dagegen getan hat. Vielleicht könnte man das anders sehen wenn sie Einsehen hätten und aktiv etwas ändern wöllten.Aber meist herrscht da einfach nur wehemmente Schuldzuweisung an Andere.
    In deinem Beitrag zeigt sich das auch sehr gut.
    Ich finde es schön,dass du so menschlich warst und eine Chance gegeben hast,aber leider hast du gesehen dass es (wieder) nichts als Ärger gebracht hat und alte Wunden und Verhaltensweisen immer wieder aufgerissen werden.

    Ich denke,wenn solche Mütter keine Einsicht zeigen,ist es für jeden Selbst am Besten,den Kontakt abzubrechen oder zumindest nur sehr oberflächlich zu halten-aus reinem Selbstschutz.

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