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  1. Inaktiver User

    Kuss I am the Buddha

    Ehrlich gesagt:

    Ich bin momentan in so einer Phase (vielleicht liegt das auch am Winter generell), wo ich mich zu fast gar nichts Großartigem mehr aufraffen kann, was jenseits meiner Wohnung liegt.....

    Mir ist das schon zu lästig, irgendwo regelmäßig in den Verein zum Sport zu gehen oder krampfhaft neue Leute kennenzulernen.
    Nicht, dass ich keine kennenlernen würde, aber ich tue eigentlich so ziemlich alles, was daraus schließen lässt, dass ich am liebsten meine Ruhe haben will.
    Wahrscheinlich durch die Erkenntnis:
    Du gibts i.d.R. mehr als du von den Leuten bekommen kannst. Irgendwie ist mir meine Zeit dafür zu schade.........
    Und *schluck*: Ich finde so viele Leute so schrecklich langweilig und uninteressant.....

    My home is my castle.
    Früher war ich ständig "op jück", jetzt genieße ich es umfassend, meine Zeit zuhause zu verbringen, Internet, lesen, Musik hören, tanzen, irgendwas malen oder einfach nichts machen.

    Je länger ich das mache, umso mehr stelle ich fest:
    Ich habe gar keine oder immer weniger Lust, nach außen zu gehen, Kontakt aufzunehmen. Schon ab und zu mal, aber ich stelle gerade fest: Ich bin am liebsten alleine - in totaler Ruhe, in meinem Rhythmus und meinen Ideen und Vorsätzen. Mir fehlt irgendwie nichts von außen......

    Bin ich jetzt schon ein Buddha? Wahrscheinlich auf dem besten Weg dahin.

    Suche nicht außen, was du innen finden kannst...!

    Kennt ihr solche Ich-reiche-vollkommen-aus-für-mich-Phasen?
    Geht das wieder vorbei? Oder löse ich mich doch schon bald im Nirvana auf??

  2. Inaktiver User

    AW: I am the Buddha

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kennt ihr solche Ich-reiche-vollkommen-aus-für-mich-Phasen?
    Geht das wieder vorbei? Oder löse ich mich doch schon bald im Nirvana auf??
    Bist Du sicher? Buddha? Oder doch vielmehr - ein Hauch von Einsamkeit?

    VGMN

  3. Inaktiver User

    AW: I am the Buddha

    dobby, ich verstehe dich sehr gut.
    mir geht es auch so.
    aber ich glaube, es ist, wie alles im leben: eine phase......

  4. User Info Menu

    AW: I am the Buddha

    Hallo Dobby!

    Ich finde es gar nicht mal so schlecht, dass du dir selbst genügst, du mit dir selbst einfach auch was anfanfangen kannst. Alleine das ist ein Geschenk. Viele Menschen können das nicht.
    Und nachdem du nicht schreibst, dass du unglücklich bist - genieß es!

    Aber ich hab noch eine Nachfrage - einfach weil ich neugierig bin. Du schreibst folgendes:
    " Wahrscheinlich durch die Erkenntnis:
    Du gibts i.d.R. mehr als du von den Leuten bekommen kannst. Irgendwie ist mir meine Zeit dafür zu schade........."
    Wieso hast du den Eindruck, dass du in der Regel mehr gibst als du bekommst? Kommst du dir manchmal ausgenützt vor? Was wollen die Menschen so alles von dir? Bzw. was erwartest du von ihnen?
    Ich hab z.B. die Erfahrung gemacht, dass es durchaus Menschen gibt, die nur wolle. Aber das waren meiner Erfahrung nach die wenigsten. Und diese "Bekanten/Freunde" kann man aussortieren oder auch mal auflaufen lassen.
    Auf der anderen Seite besteht jede Freundschaft von nehmen/geben. Manchmal gibt der eine mehr, manchmal der andere.


    Und - ich bin noch mal neugierig... Du schreibst:
    "Und *schluck*: Ich finde so viele Leute so schrecklich langweilig und uninteressant....."
    Was macht für dich einen interessanten Menschen aus? Was muss er an sich haben/machen oder soll er bestimmte Interessen haben?


  5. Inaktiver User

    AW: I am the Buddha

    Hallo Dobby,

    my hom is my castle... und das geht mir schon seit Jahren so. Ich empfinde das nicht als schlimm und suche auch nicht krampfhaft nach Abwechslung und neuen Freunden. Habe ich Lust hinaus in die Welt zu gehen, dann mache ich das, wenn nicht, dann bleibe ich bei mir. Und das ist für mich sehr wohltuend.

    Früher dachte ich noch, dass es dazugehört mit den Kollegen nach der Arbeit Bier trinken zu gehen. Diese Abende waren nicht immer vergnüglich, da oft nur über die Arbeit oder über "Männerhobbies" gesprochen wurde. Genau war das auch bei den Firmenfeiern. Ich gehe nicht mehr zu jeder. Nur noch, wenn ich da ausdrücklich Lust zu habe.
    Ich dachte auch lange, dass man nur akzeptiert wird, wenn man einen Lebenspartner hat. Auch das ist ein Trugschluss. Es hat eine Weile gebraucht, um dies zu kapieren.

    Ich beschäftige mich jetzt mehr mit Dingen, die mich glücklich machen. Das sind z.Z. Bastelarbieten mit Filz, Musik hören, lesen, im Internet surfen, aber auch mit Sport.

    Und wenn es mich nach draussen zieht, dann fahre ich, wie gestern, in die Stadt und lasse es mir gut gehen oder zum Wellnessurlaub. Dahin breche ich jetzt gleich auf.

    Klingt das egoistiscch? Dann passt es zu meiner neuen Lebenseinstellung. Ich sorge gut für mich. Wer sollte das sonst tun, wenn nicht ich?

  6. User Info Menu

    AW: I am the Buddha

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich sorge gut für mich. Wer sollte das sonst tun, wenn nicht ich?


  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: I am the Buddha

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kennt ihr solche Ich-reiche-vollkommen-aus-für-mich-Phasen?
    Geht das wieder vorbei? Oder löse ich mich doch schon bald im Nirvana auf??
    Sei froh, dass Du jemanden hast, der Dich mag, der mit Dir zufrieden ist: Du selbst.

    Ich befinde mich zur Zeit - wie schon so oft und immer wieder mal in meinem Leben - Mitten auf einer Kreuzung. Egal, welche Richtung ich einschlagen will, sie führt in eine Sackgasse.
    Je mehr ich versuche, Oberwasser zu bekommen, umso mehr reite ich mich in die Sch... - oder anders ausgedrückt, es ist, als steckte ich in einem Sumpf, und je mehr ich anfange zu rudern, umso tiefer versinke ich im Schlamm. Halte ich still, versinke ich wenigstens nicht noch weiter.
    Und das zieht sich so durch mein Leben wie ein Roter Faden, seit ich denken kann. Was hab ich schon alles gemacht in meinem Leben! Und was hat es bisher gebracht??? Null!!
    Ab und zu sind/waren auch mal sonnige Tage dabei, ein paar Glanzpunkte in dem tristen Grau. Aber die bilden die große Ausnahme.
    Wieder einmal bin ich soweit, dass ich nicht weiß, soll ich rückwärts oder vorwärts gehen oder verharren wo ich bin.
    Die Angst vor dem falschen Schritt lähmt mich, irgendetwas zu tun. Wage ich dann doch mal einen Schritt, gerät der Boden unter den Füßen ins Wanken.
    Du kannst Dich glücklich schätzen, dass Du mit Dir zufrieden bist. Ich bin mit nichts zufrieden. Nicht mit der Welt, die mich umgibt, nicht mit den Mesnchen, die mich umgeben, am wenigsten mit mir selbst.
    Ich habe allenfalls den Willen, etwas zu ändern, aber keine Idee, keine Kraft und keinen Mut.
    Und wieder einmal rede ich zu viel, und das falsche, und überhaupt ... ist da ein Frosch im Hals.

    Liegt sicher (auch) am Wetter, an dem ewigen Grau und Kalt ...

  8. Inaktiver User

    AW: I am the Buddha

    streuner,

    vielleicht ist stillhalten dann das, was jetzt zu tun ist?

    mir gehts vielleicht ähnlich wie dir, und deine worte haben mich gerade sehr inspiriert. nicht strampeln, nicht rudern. einfach stillhalten.

    maybe that's all.

  9. Inaktiver User

    AW: I am the Buddha

    Was ich wichtig finde: dass du irgendwie einschätzen kannst, ob dir das noch guttut. Für mich sind Einigel-Phasen meistens der Beginn einer depressiven Phase - wenn ich zu dem Zeitpunkt noch die Kurve krieg (was manchmal auch nur mit Hilfe, d.h. Freunden, die einen Rausziehen, klappt), ist schon viel geschafft.

    Muss nicht sein, dass das auch auf dich zutrifft, aber ich meine mich zu erinnern, dass du schon mal eine depressive Verstimmung angesprochen hast - daher die "Warnung".

  10. Inaktiver User

    AW: I am the Buddha

    Ich kenne diese Stimmung sehr gut, bei mir sieht es gerade ähnlich aus.

    Bei mir ist der Grund dafür denke ich, dass ich jahrelang immer am 'Streben' nach irgendetwas war (beruflicher Erfolg, interessantes Hobby, großer Freundeskreis), mich dabei aber habe stark von außen leiten lassen. D.h. meine Ziele stimmten größtenteils nicht mit meinen eigentlichen Wünschen überein.

    Durch einige Ereignisse in der letzten Zeit ist mir das immer klarer geworden, und jetzt bin ich in einer Art 'Regenrationsphase' und konzentriere mich erstmal auf mich selber.

    Mir fehlt dabei auch nicht unbedingt etwas, und ich denke, wenn der Sommer kommt, werde ich mich auch wieder mehr nach außen hin orientieren.

    Oder ich mache doch meinen Jugendtraum wahr und werde Einsiedlerin .

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