Könnte schon eine Depression sein (?). Ist aber jetzt nicht schlimm, denn sie wäre ja eine angemessene Reaktion auf das Erlebte.
Die Sache mit dem Abstellgleis hat auch politische Relevanz & ist ziemlich übel (!!!).Würde es was bringen dagegen anzugehen? Wie lautet die Begründung vom Chef? Gibt es eine Möglichkeit, noch ein Projekt zu kriegen? Könntest Du das vielleicht selbstständig umsetzen?
Ansonsten bietet sich diese miese Situation dazu an, genau zu überlegen, was Du möchtest, was Dich interessiert, was Dir wichtig ist (auch welche Leute & welche Kontakte) & was Du alles noch realisieren möchtest. Das Ganze ausgehend von dem bisher Erreichten & dem vorhandenem Potential sowie den realen Möglichkeiten. Die realen Gegebenheiten kann man auch hinterfragen & eventuell zu ihrer Veränderung beitragen. Wenn Du weißt, was Du willst & wie Dein Leben in nächster & in ferner Zukunft aussehen sollte, kannst Du überlegen, welche Wege zu diesem Ziel/Zielen führen.
Keine Lust raus zugehen & keine Lust auf Kontakte, kenne ich auch. Wenn das so ist, schließe ich mich ein, arbeite, lese, spiele am Computer usw. Dieser Zustand wird akzeptiert & zugelassen, ganz ohne Zwang, bis ich wieder Lust habe, was zu unternehmen. Manchmal lässt sich das nur nicht so gut umsetzen (Sachzwänge). Vielleicht ist das auch keine Depression. Vielleicht brauchst Du einfach nur Zeit zur Entspannung, Verarbeitung, Neuorientierung,…
& wenn Du ausgehen möchtest, dann mit Leuten, die angenehm sind, Dich verstehen oder ablenken & nicht meinen, Du sollst Dich über die Situation freuen, wie Deine Freundin oder mit dummen Tipps daherkommen o. noch ‚besser’, Dich mit Nichtigkeiten zutexten, die sie selbst als problematisch empfinden.
Alles Gute!![]()
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04.03.2009, 23:46Inaktiver User
AW: Beruflich und persönlich am Ende
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06.03.2009, 19:15
AW: Beruflich und persönlich am Ende
Hi,
und erst mal Dank an alle für Eure lieben Worte.
Hab tatsächlich kurzfristig einen Termin beim Arzt bekommen und er hat mir ein Beruhigungsmittel verschrieben, so daß ich seit 4 Wochen tatsächlich ml 2 Nächte geschlafen habe und dass sogar ohne miese Träume.
Der Weg bleibt lang und hart und ich hab gemerkt, dass es verdammt hart werden wird, sich manchen Dingen zu stellen, z.B. auch das Verhältnis zu meinen Eltern. Die wissen nämlich nichts bzw. wollen es nicht wissen, dass es mir nicht gut geht.
Mal schauen wie es weitergeht - heute bin ich mal wieder 3 Sprossen geklettert auf der Leiter - schauen wir wie es weitergeht.
Euch allen ein schönes Wochenende
Wizzie
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06.03.2009, 21:17
AW: Beruflich und persönlich am Ende
hast schon mal gedacht das sich eine sozialphobie bei dir ankündigt?
google dir mal die phobie,kann sein das du dich ein bisschen wiedererkennst in der erklärung.
ist nur so ein denkanstoss.liebe grüsse
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08.03.2009, 14:12
AW: Beruflich und persönlich am Ende
Hi wizzie,
toll, dass du den Schritt zum Arzt gegangen bist, das ist ein erster Erfolg, die Probleme anzugehen.
Mit der Sozialphobie wäre ich vorsichtig... besser zu einem Facharzt (Neurologen) gehen, wenn es dir nicht besser geht und du das Gefühl hast, dass du Hilfe brauchst. Manchmal kann ein Gespräch schon hilfreich sein, damit kommt das, was da bei dir "am Brodeln" ist, ins rollen.
Das 'Rumgoogeln' kann einen manchmal auch sehr verunsichern, kann natürlich auch Aufschluß bringen, aber meiner Meinung nach sollte es nie zur Erstellung einer 'Eigendiagnose' dienen.Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
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09.03.2009, 21:28
AW: Beruflich und persönlich am Ende
Hi,
Sozialphobie find ich auch etwas heftig, mein Arzt meinte eher klassischer Burn Out.
Muss am Mittwoch wieder hin und dann schauen wir mal weiter. Es ist halt am ständiges Auf und Ab - jetzt am WE ging's mir halbwegs und heute morgen nach 30 Minuten Büro hatte ich schon wieder solche Magenschmerzen und hätte brüllen können. Wurde im Laufe des tages zwar wieder besser, aber mir stehen diese Woche noch ein parr Herausforderungen ins Haus - Gespräch mit meinem Chef, besuch bei meinen Eltern (O-Ton: Ach Kind, das ist doch alles nicht so schlimm").
Für mich ist es schon schwer genug, meine Umgebung wissen zu lassen, dass es mir gerade gar nicht gut geht (wobei man das eigentlich fast schon sieht - die herpes-Beulen sind nicht zu übersehen...). Wobei ich da gerade tapfer bin... auch wenn meine Kollegen mir erzählen, dass doch alles gut ist ... Tja, warum fühle ich mich dann nicht so ?
Liebe Grüsse
Wizzie
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09.03.2009, 22:16Inaktiver User
AW: Beruflich und persönlich am Ende
*ganzleisesag*
Weil Du Dich immer noch vollkommen übernimmst.
Du kannst ein Burn Out nicht mal eben so nebenher ausheilen, wirklich nicht.
Es wird erst wieder besser werden, wenn Du Dir eine lange Auszeit genommen hast, je mehr Du das jetzt rauszögerst, desto schlimmer wird's noch werden.
Paß auf Dich auf, ja ?
Und sei mal unbekannterweise ganz lieb umarmt
.

Lara



Würde es was bringen dagegen anzugehen? Wie lautet die Begründung vom Chef? Gibt es eine Möglichkeit, noch ein Projekt zu kriegen? Könntest Du das vielleicht selbstständig umsetzen? 
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