Hallo!
Die Trennung nach der letzten längeren Beziehung ist noch nicht ganz ein Jahr her. Ich habe lange gebraucht, um drüber wegzukommen. Dann kam dieser Mann und ich dachte "ja, der ist es Wert, wieder Vertrauen zu fassen." Und es hat sich alles so verdammt richtig angefühlt!
Und dann?! Nach wochenlangem Hinhalten und trotzdem Hoffnung machen, sagte er mir, er sei liiert... Das ist jetzt erst eine Woche her und macht mich doch noch sehr traurig. Ich krieg ihn einfach nicht aus meinem Kopf, auch wenn er ein riesengroßer A**** ist!
Anpacken, was ich schon immer mal machen wollte?! Fällt mir spontan ehrlich gesagt nichts ein! Im Moment bin ich gut mit meiner Fortbildung beschäftigt und ab nächstes Jahr gehts auf Wohnungssuche. Das sind meine nächsten Ziele.
Wie heißt es immer so schön: Man muss zu sich selbst finden. Aber wie genau macht man das?! Die Frage klingt jetzt vielleicht blöd, aber die habe ich mir schon öfter gestellt. Klar muss man mit sich selbst zufrieden sein, aber ist nicht jeder mal unzufrieden mit sich?!
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Thema: Wer bin ich?
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11.02.2009, 19:05
AW: Wer bin ich?
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13.02.2009, 15:10
AW: Wer bin ich?
liebe Nadine1886,
ich kann gut verstehen wie es dir geht,
du bist doch schon auf dem richtigen weg
fragen stellen ist schon ein guter anfang
schreibe unüberlegt 100 fragen auf, du wirst erstaunt sein wie klärend das für den kopf ist
denke dabei nicht zu viel nach, lass es einfach aus dir herraus kommen, nur für dich
fange an zu schreiben,
mir tut das immer noch sehr gut, wenn das gedankenkarussel sich dreht und ich kein ende finde
so denkst du zielgerichteter,deine gedanken kommen aus dem kopf, dann kannst du sie besser loslassen
du brauchst dich aber niemandem mittteilen
zwei sprüche, die ich sehr gut finde:
der weg ist das ziel,
bedeuet:
ich muss nicht nur das ziel vor augen haben,schaue rechts und links vom weg, da liegt die freude des lebens versteckt
und
wer kein ziel vor augen hat muss sich nicht wundern, wenn er dort ankommt wo er gar nicht hin will
das erklärt sich von selbst, oder?
du hast ein ziel: eine bessere ausbidung,du bist auf dem weg!das ist doch schön
schaue weiter um dich und erwarte das unerwartete
du hast deinen vater vor drei jahren verloren und den verlust noch nicht verarbeitet und du hast kein glück mit deinen partnern
du kannst weder mit deiner mutter noch mit deiner oma über den verlust sprechen.
für mich hängt das alles zusammen.
was wird da an emutionen zurückgehalten?
deine beziehung zu deinem vater prägt den umgang mit deinen partnern.
klingels da da bei dir?
wenn du dir wirklich helfen willst, fange an deine gedanken und gefühe aufzuschreiben. das ist der erste schritt dich mitzuteilen, wenn auch nur dir selber.
gruß früchtchenSich selbst bekriegen ist der allerschwerste Krieg
Sich selbst besiegen ist der allegrößte Sieg
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13.02.2009, 17:03
AW: Wer bin ich?
Wenn ich wüsste welche Emotionen zurückgehalten werden, könnte ich es evtl. selber ändern. Aber die letzten Partner haben immer eher aus anderen Gründen die Flucht ergriffen. Einer aus Zeitmangel, der andere weil er noch geschädigt von seiner alten Beziehung war und der letzt nun, weil er ja eine Freundin hatte.
Das mit der Ausbildung: Wie soll ich mir dann erst eine eigene Wohnung ab nächstes Jahr leisten, wenn ichs jetzt schon nicht kann?! Ich wohne im Moment noch zur Untermiete, das ist ab nächstes Jahr leider nicht mehr möglich. Andere Möglichkeiten, bei irgendjemand zu wohnen, gibt es nicht. Und eine WG mit wildfremden Leute, da bin ich leider nicht der Typ dafür.
Ich würde wenn dann eine Fortbildung machen, keine neue Ausbildung.
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13.02.2009, 18:33
AW: Wer bin ich?
thema fort/ausbildung
was wäre denn besser? eine ausbildung oder eine fortbildung?
wage etwas!
du wirst dich wundern was alles möglich ist, wenn du dich auf den weg macht!
es werden sich türen öffnen, wenn du festen schrittes einen weg einschlägst.so war es bei mir
suche nach einer passenden ausbildung für dich, am besten mit hilfe von der arbeitsagentur. die können dir sagen, wo du reinrutschen kannst.
du musst aber schon wissen, welche begabung zu hast und dich selbstbewusst dastellen
beantrage beihilfen, wie bafög oder wohngeld
und was die männer betrifft
ich gehe nicht davon aus das du die emutionbblockade schon kennst, deine verflossenen können dir dabei nicht helfen, du musst schon selber gucken wo bei dir das problem liegtSich selbst bekriegen ist der allerschwerste Krieg
Sich selbst besiegen ist der allegrößte Sieg
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14.02.2009, 17:01
AW: Wer bin ich?
Hallo Nadine!
Du sagst, es sei ein "Minuspunkt" von dir, dass du nicht so gut über den Verlust deines Vaters sprechen kannst. Es ist kein Minuspunkt! Es ist ganz einfach eine Charaktereigenschaft von dir. Punkt und ohne Wertung.
Es gibt viele Möglichkeiten, dich mit seinem Tod auseinander zu setzen, z.B. für dich viel aufschreiben, meditieren usw. Finde das, was sich für dich gut und richtig anfühlt.
Wohnung... Du sagst, du lebst zur Untermiete. Denkst du nicht, dass du evtl. so etwas wieder findest? Oder evtl. doch eine Art WG mit einer guten Bekannten oder so?
Du sprichst auch von einem Fernstudium, das du gerade machst. Es ist auf jeden Fall eine Chance und in vielen Berufen kann man heute nicht sagen, wo man in 10 Jahren steht, welceh Chancen man hat. Aber es ist eine Chance in deinem Beruf (und das berufsbegleitend) voranzukommen. Mach es, wenn es dir Spaß macht, du damit beruflich eine Chance hast weiter zu kommen.
Freizeitgestaltung... Was hast du denn als Kind gerne gemacht? Das was wir als Kinder gerne gemacht haben zeigt uns oft, was uns auch als Erwachsene Spaß macht. Hast du gerne gemalt, getanzt, fotografiert, genäht..... Vielleicht findest du einen passenden Kurs/Verein dazu. Oder du hast als Kind immer davon geträumt zu reiten - dann nimm ein paar Reitstunden und probiere es aus. Einfach mal mutig sein, in sich reinhören und überlegen, was einem Spaß machen könnte. Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Nur, dass du merkst, dass es dir keinen Spaß macht und das ist kein Beinbruch. Der Gewinn kann aber ein erfüllendes Hobby sein.
Ich wünsch dir alles, alles Gute beim Weg suchen/finden.
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15.02.2009, 19:34
AW: Wer bin ich?
Bitte entschuldigt, ist total OT, aber ich hab eine Frage.
JEDESMAL, wenn ich diesen Strangtitel lese, dann denke ich:
Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?
Das hat irgendwer irgendwann mal gesagt, aber mir fällt ums Verrecken nicht ein, wer das war.
Weiß das vielleicht jemand von Euch? Bitte, ich muss dauernd daran denken, ich werd das nicht los...
Und sorry fürs stören bei der Unterhaltung.
Aber wenn jemandem was einfällt dazu...
Danke nochmals,
liebe Grüße an alle.Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu! (frei nach Harald Juhnke)
Nehmen Sie die Menschen so wie sind - es gibt keine anderen!
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15.02.2009, 20:42
AW: Wer bin ich?
Hallo Sternenmeeeer
Richard David Precht "fragts": Wer bin ich - und wenn ja, wieviele?
Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise: Amazon.de: Richard David Precht: Bücher
Und weiss ich dann, wer und was ich wirklich bin?
Wer weiss ...
Lieben Gruss
Lyanna
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16.02.2009, 10:32
AW: Wer bin ich?
Einfach googeln, das hilft

Nadine, gibts neue Gedanken von dir?
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16.02.2009, 11:44
AW: Wer bin ich?
Lyanna: du bist ein Schatz, gaaaanz lieben Dank
, nun kann ich wieder ruhig schlafen 
Viel Spass weiterhin euch allen!Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu! (frei nach Harald Juhnke)
Nehmen Sie die Menschen so wie sind - es gibt keine anderen!
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16.02.2009, 11:47
AW: Wer bin ich?
Moin.
Nadine, jedes mal, wenn ich die Überschrift sehe, denke ich: geh und schau in den Spiegel! Du bist diejenige, die diese Frage stellt. Du bist nicht diejenige, nach der Du suchst und die Du irgendwo finden könntest, sondern diejenige, die auf der Suche ist. Das ist wie mit der Brille, die jemand sucht und dabei schon auf der Nase hat.
Tritt mal gedanklich einen Schritt zurück und sieh Dich an: eine neugierige, noch etwas unsichere, gerade erst erwachsene junge Frau auf dem Weg ins Leben. Du bist Nadine.
Du hast leider Deinen Vater verloren in dem Moment, wo man sich normalerweise von den Eltern abnabelt, sich von ihnen abgrenzt und abstößt, um von dort aus loszulaufen ins eigene Leben. Dir fehlt nicht nur der Vater als Person, sondern auch die Möglichkeit, von ihm wegzukommen. Es gibt aber doch einen Menschen, dem Du davon erzählen kannst, auch wenn er nicht antworten wird: sprich mit Deinem Vater. Erzähle ihm von Deinem Alltag, von Deinem Kummer und den Fragen, von der Fortbildung. Statt Antworten werden Erinnerungen auftauchen, wie er Dich früher getröstet hat, was er über andere Leute sagte, wie er mit Dir wegen Unfug schimpfte. Du wirst Dich an seine Meinungen erinnern. Und in der Auseinandersetzung mit diesen Erinnerungen wird sich für Dich einiges klären...
Alles Gute!
Halbnomadin
Uns hat ein Goldstück gefunden. 


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