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30.01.2009, 09:56
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
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30.01.2009, 09:59Inaktiver User
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
Ich dränge niemanden in eine Ecke - ich schrieb einen Beitrag zum Thema Trauma und Therapie. Ich bezog mich dabei auf keinen konkreten Fall, und ich möchte ganz gewiss nicht Dobbys Strang für eine Meta-Diskussion missbrauchen, daher ziehe ich mich jetzt wieder zurück.
Grüssle
Seawasp
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30.01.2009, 10:05
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30.01.2009, 10:06Inaktiver User
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
Hallo Dobby_boese und Feuerzeichen und all die anderen Lieblose-Kindheit-Geschädigten,
ich weiß genau, was Ihr meint, mir ging es auch so. Das Schlimme ist, dass man jahrelang versucht herauszufinden, warum die Eltern einen nicht geliebt haben. Man sucht den Grund bei sich selbst und das ist das Fatale daran. Man denkt, man macht etwas falsch, ist nicht Ordnung und das führt zu ganz großen Unsicherheiten.
Es gibt einen wunderschönen Film von Maria Schrader "Liebesleben" nach dem Roman von Zruya Shalev, da geht es genau um eine solche Problematik. Die Tochter ist ungeliebt und wird wie eine Spielfigur auf dem Schachbrett der Mutter hin- und hergeschoben. Man sieht, dass die Tochter nicht selbstbestimmt agiert, sie lässt sich treiben im Leben. Im Verlauf der Geschichte begegnet sie einem Mann, von dem sie sich magisch angezogen fühlt. Auf Gedeih und Verderb liefert sie sich ihm aus und geht durch sämtliche Höhen und Tiefen wegen ihm. Man fragt sich, wieso diese Frau das alles mitmacht, was sie an diesem Kerl findet. Sie kann nicht von ihm lassen und setzt ihre gesamte bürgerliche Existenz auf's Spiel. Aber sie wird fürstlich belohnt für dieses Wagnis. Durch ihn erfährt sie, wieso ihre Mutter sie nicht lieben konnte. Sie erhält das größte Geschenk, das das Leben ihr machen konnte. Die Lieblosigkeit ihrer Mutter hatte mit ihr nicht das geringste zu tun. Es lag gar nicht an ihr. Dieses Wissen macht sie frei, gibt ihr die Freiheit, endlich in ein selbstbestimmtes Leben zu gehen.
Durch eine Familienaufstellung habe ich ähnliches erfahren, wenn auch viel weniger schön in Szene gesetzt. Es liegt nicht an dem Kind, wenn die Mutter es nicht liebt/lieben kann. Es liegt in der Geschichte der Mutter oder des Vaters. Sie haben ja auch ihr Päckchen zu tragen, haben ihre Vorgeschichte durch Großmutter/Großvater. Sie konnten es einfach nicht. Niemand hat sich sein Schicksal ausgesucht. Das beste ist, wenn man dahin kommen kann, das zu akzeptieren und ihnen zu vergeben. Das macht frei. Man kann sich seinem eigenen Leben zuwenden und selbst Entscheidungen treffen, anstatt immer zurück zu schauen und zu trauern.
Es gibt ein gutes Buch: "es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben" von wem, weiß ich nicht mehr. Kann man aber bei Interesse gewiss googeln
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30.01.2009, 10:25Inaktiver User
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
@ Seawasp - danke für deinen sehr guten und ausführlichen Post 46!
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30.01.2009, 10:48Inaktiver User
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
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30.01.2009, 10:50
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30.01.2009, 10:55Inaktiver User
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
*unsachlichkeit hilft auch nicht weiter*
Geändert von Lizzie64 (30.01.2009 um 11:25 Uhr)
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30.01.2009, 10:59
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
*persönliche anwürfe auch nicht*
Geändert von Lizzie64 (30.01.2009 um 11:27 Uhr) Grund: sorry für das relativ harte durchgreifen, aber ich möchte die diskussion möglichst wieder in sachlichere bahnen lenken
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30.01.2009, 11:25
AW: Lieblosigkeit in der Kindheit + heute
rosario,
wie kommt es, dass du so sehr auf deinem standpunkt bestehst, anstatt auf basis der unterschiedlichen argumente zu diskutieren und wenn du offensichtlich das thema aus deiner warte erledigt ist? und, ja, du bemühst hier sehr deutlich die metaebene.
wo siehst du den sinn darin, für dobby und andere betroffene in erster linie schmerzhafte einwürfe zu machen, mit denen du beharrlich auf der stelle trittst und sonst wenig?



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