jetzt wollte ich einen teil deines postings kopieren und wieder unterschreiben.....aber welchen...
....der ganze beitrag ist mir wieder vertraut.....
ja, es geht um mich, um mein inneres. ich habe eingentlich nie wirklich erwartet, dass jemand das alles verstehen, wollen könnte, diesen ganzen komischen mischmasch.
aber dass ich immer noch begehren auslöse, finde ich eigentlich schön.
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24.01.2009, 14:33Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
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24.01.2009, 14:38Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit

NEIN, wir sind NICHT die gleiche person hinter zwei nicks!
ich glaube ja, dass dahinter auch diese "neue" gesellschaftliche sache steckt, dass wir nämlich so ziemlich die erste generation von frauen sind, die diese möglichkeiten auch noch Ü40 weiterdenken können.
was dachte ich mit 20, werde ich mit 40 sein: alt und hoffentlich mit kindern und einem job und einem lieben mann gesegnet.....
und jetzt?
...haben wir erst die hälfte (hoffentlich) hinter uns. die pflicht.
blümchen, einen unterschied gibt es : ich habe eine noch relativ kleine tochter (8)......sohn ist 15 und mit ihm geht schon vieles anders...
die sind wunderbar, ich will die zeit mit ihnen genießen...
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24.01.2009, 15:44
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
Ich hab schon Anfang 20, als ich beschloss jetzt ernsthaft zu werden, Nägel mit Köpfen gemacht....

Das mit der Anziehung ist ja auch nett, das Salz in der Suppe, aber ich möchte mehr Beilagen, mehr Substanz.
Wenn mit 20 ein Mann gebannt an meinen Lippen hing, hatte ich den Verdacht, er würde es gar nicht bemerken, wenn ich vom Thema abweiche und mit Kochrezepten weiter mache. Und wenn, wäre es egal.
Und wenn ich dann aber steinalt, so 40 sei
, dann würde mir jemand zuhören, sich für meine Gedanken interessieren, mein Wesen schätzen.
Klingt bekloppt, oder?

bblumeflying is the art of falling to the ground without touching
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24.01.2009, 15:52Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
vielleicht ist die Ehe nicht trotzdem, sondern deswegen schief gegangen?
aber das will ich nicht behaupten - ich habe aber noch Fragen, weil Du mich neugierig machst und ich das gerne verstehen will.
Kannst Du noch einmal besser schreiben, was für Sehnsüchte? Was für Wünsche? Sex und Erotik, das habe ich verstanden - aber das scheint ja nicht alles gewesen zu sein.
und wo kam die Vorstellung von der perfekten Familie her, für die es sich lohnt, alles hintenanstehen zu lassen.
Warum sollte sich das nicht verbinden lassen?
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24.01.2009, 15:59Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
diesbezüglich läufts bei mir vielleicht insofern andersrum, als ex und ich eine wirklich erbaulich-klug-brilliante konversationsgrundlage hatten. begehrt hat er allerdings nicht so sehr.(das taten andere, und ich schaf kriegte es nicht mal so richtig mit, weil das ja unmoralisch war....)Und wenn ich dann aber steinalt, so 40 sei , dann würde mir jemand zuhören, sich für meine Gedanken interessieren, mein Wesen schätzen.
mh. für meine gedanken interessieren sich einige menschen, in meinem beruf, kollegen.......gute freunde.
ich habe auch das gefühl, dass ich geschätzt, geliebt werde (eben nicht auf beziehungsebene).
vielleicht bin ich einfach wirklich nicht der typ, das alles mit einer person teilen zu wollen?
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24.01.2009, 16:10Inaktiver User
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24.01.2009, 16:26Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
ich fange damit an, weil das ist leichter und mir klar:und wo kam die Vorstellung von der perfekten Familie her, für die es sich lohnt, alles hintenanstehen zu lassen.
Warum sollte sich das nicht verbinden lassen?
familie, kinder...das ist der von generation zu generation weitergegebene wichtigste "wert" in leben meiner herkunftsfamilie. wie schon oft gesagt, wir sind von unserer art her "südländisch", attraktiv,,klug, vielleicht auch ein bisschen künstlerisch.....aber nicht besonders ehrgeizig, erfolgsorientiert oder perfektionistisch.
der clan lebt in einer sehr großbürgerlichen umgebung, rundum lauter wunderhübsche frauen, die leise ihr burnout kriegen, früher meist geduldig zusahen,wenn die ehemänner sie betrogen (in der generation meiner mutter sehr beliebt....erst heute höre ich die geschichten, die sich hinter der perfekten 50er-fassade abspielten), der großbürgerliche schein nach außen also, stepford-wifes.
meine schwiegermutter, wenngleich aus anderer gegend, ist übrigens auch eine derartige....
tja, und die mischung aus diesem anforderungs- und herkunftsprofil machte es nicht ganz leicht, meinen weg zu finden. - was ich als richtig empfand, war teilweise für die kinder vielleicht nicht das beste .
so gibt es hier sehr "anstrengende" gesellschaftliche meinungen über schule. die angebich "beste" ist sehr konservativ und tendiert dazu, den kids jegliches selbstbewusstsein zu nehmen und riesigen leistungsdruck zu machen. trotzdem woll(t)en die kids hin - der große hat jetzt gewechselt und ist nun sehr gut in der schule, wieder interessiert und endlich erkennen die lehrer (in der neuen schule) seine begabung.die kleine merkt schon mit 8 jahren, dass nur die etwas "gelten", die sich durch diese schule quälen....und ich stehe dazwischen....
zu der sache mit den kindern stehe ich übrigens nach wie vor. einfach,weil ich sie nicht als belastung, sondern als wundervolle bereicherung meines lebens sehe.
ach -und falls du dahinter eine vernachlässigung der beziehung witterst - nö. das hatte ich schon "im griff"....er hat sich auch überhaupt nie darüber beschwert.
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24.01.2009, 16:43Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
das ist schwerer.Kannst Du noch einmal besser schreiben, was für Sehnsüchte? Was für Wünsche? Sex und Erotik, das habe ich verstanden - aber das scheint ja nicht alles gewesen zu sein.
berührungen, zärtlichkeit, vieles, was mit dem körper zu tun hat. händchen-halten. klingt doof, ich weiß.
ich wollte jahrzehnte lang einen tanzkurs mit ihm machen, er nicht.
lachen, rumblödeln, quatsch machen......war nicht drinnen, er ist ein ernsthafter, erfolgsorientierter mensch.
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24.01.2009, 22:10Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
nd, danke für das wunderschöne posting, das ich erst heute so "richtig" lese.
tscha, ob ich das "böse" mädchen noch werde (das mir manche ohnehin immer unterstellen zu sein...)..mal sehen.
doch, der anfang ist gemacht....
mir selbst zu vertrauen, das wirklich böse vor der tür zu lassen (auch wenn der boden grundsätzlich sicher ist) - mh. gar nicht so einfach.
mich gar mit dem bösen auf eine bank zu setzen? - das ist jedenfalls eine interessante idee.
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24.01.2009, 23:02Inaktiver User
AW: Zwischen Freiheit und Sicherheit
danke zwischenrose.
ich lasse das einfach mal so stehen - denn obwohl ich ja auch aus "groß-bürgerlichen Verhältnissen" komme und aus einer Familie, in der Familie und Kinder großgeschrieben werden, beschreibst Du da eine völlig andere Welt als die, die ich erlebt habe und lebe.
aber das haben wir ja schon öfter festgestellt
Gruß, Leonie


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