Hallo liebe Bri,
gibt es die Möglichkeit, die Liebe die man wünscht einem Lebenspartner geben zu können anderweitig loszuwerden als in einer Liebesbeziehung???
Ich bin seit bald sechs_6_six_VI_seis Jahren Single! Ich habe Freunde und Familie, einen Job, Hobbies... will sagen: Ich mag mich und mein Leben (mit Durchhängern). Aber wohin mit der Liebe?!
Ich jammere auf hohem Niveau, ich weiß! Ich habe viel und dennoch verbringe ich Abende heulend in Embryostellung, meine die Traurigkeit körperlich zu spüren und weiß keinen Ausweg.
Hat jemand eine Idee für mich oder kennt das???
Gibt es Lebensformen die dieses Gefühl der Partnerschaft 'ersetzen' können?
Worauf warten/hoffen, wenn man was tun kann! Aber was?
Ich hoffe und freue mich auf anregende Gedanken!
di_matin
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Ergebnis 1 bis 10 von 22
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10.01.2009, 22:55
Singles: Wohin mit der Liebe?
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11.01.2009, 09:35Inaktiver User
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
Ich glaube nicht, dass man eine Partnerschaft mit etwas anderem ersetzen kann. Vielleicht kurzfristig, aber dauerhaft wird man immer an die Liebe mit einem anderem Menschen glauben und hoffen.
Natürlich kann man viel neben dem Job, Freunde, Familie machen, wie Sport im Verein oder Fortbildungen in der VHS, Urlaubsplanungen und etc.. aber so richtig füllt das auch nicht aus.
Auch wenn ich mir manchmal einreden zu versuche, dass auch eventuell alleine ganz glücklich sein könnte, so schaffe ich das selten mehr als 2 Tage zu denken.
Bin jetzt auch 6 Jahre Single, bin 30 Jahre alt und möchte auch gerne eine nette feste Freundin haben. Aber so richtig schaffe ich das auch nicht. Entweder finde ich die meisten nur eben halt nett oder umgekehrt nicht.
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11.01.2009, 12:02Inaktiver User
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
hallo,
bin neu hier und dies ist sozusagen "mein erster".
wahrscheinlich geht es vielen von uns so. wir haben jobs, familie, freunde, hobbies, ein leben... und andere finden unser leben beneidenswert. das problem ist nur hinter der fassade aus unabhängigkeit und sicherheit sind wir alleine und fühlen uns nicht immer aber manchmal dreckig.
ich für meinen teil bewundere menschen die völlig unabhängig sind und - so scheint es jedenfalls - niemanden brauchen. andererseits tun sie mir auch leid. es ist so schön jemanden zu haben mit dem man sein leben in allen facetten von liebe über angst und wut teilen kann. jemanden an seiner seite zu wissen den man stützen kann und der einen stützt.
und nein ich glaube nicht das man die beziehung als lebensform ersetzen kann. wir haben nur heute ganz andere ansprüche an beziehungen. männer brauchen keine köchin und frauen brauchen keinen ernährer. wir wollen frei sein und doch in intimer zweisamkeit.
alle hobbies dieser welt, kein freund, kein geld kann einem menschen der zweisamkeit braucht, das ersetzen. es gibt nur dinge die trösten: sport der die endorphine hochsetzt, ruhe aus sich selbst, freunde die einen einfach mal in den arm nehmen. aber ersetzen... kann das nichts.
suchen - das ist wohl die einzige möglichkeit. aber nicht um den anderen auszunutzen.
ich persönlich hab mir mal überlegt es mal mit einer art "asexuellen" beziehung zu versuchen. jemanden aus meinem bekanntenkreis. den ich zwar nicht liebe, aber den ich "leiden" mag. mit ihm zeit zu teilen aber die grenzen von vorne herein klar abzustecken.
leute - das jahr ist lang. wir haben viel zu tun - nicht nur in liebestechnischer sicht!
wünsch euch und mir alles gute!
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11.01.2009, 13:50
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
Hallo, dimanche!
Ich kann da natürlich nur von mir sprechen und ich war schon immer Eine, die sehr gut auch alleine klar kommt. Mittlerweile bin ich seit 15 Jahren Single und fühle mich nicht bemitleidenswert
Ich würde mein Leben, so wie ich es lebe, ungerne als "Ersatz" für eine andere Lebensform betrachten, an die ich nur zurzeit nicht rankomme. Das wertet alles, was man mag und tut, so furchtbar ab.
Geht es dir so?
Wenn du "überflüssige" Liebe zu geben hast, bestehen da bestimmt viele Möglichkeiten in ehrenamtlichen Tätigkeiten, von Tieren im Tierheim über alte Leute im Heim bis hin zu Kindern im Krankenhaus.
Persönlich finde ich es weit wichtiger, sich ein tragfähiges, soziales Netz aufzubauen, statt sich komplett auf einen einzigen Menschen zu konzentrieren und ihn als Lösung aller Probleme zu betrachten.
Und ein ganz praktischer Tipp: Schaff dir Katzen an!
Liebe Grüße und alle guten Wünsche!
Amanlu
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11.01.2009, 18:36
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
Vielen Dank für Eure Gedanken!

@ sven
Ja, das vermute ich für mich auch, dass die Hoffnung immer bleibt, auch wenn man zwischenzeitlich eine Lösung/Befriedigung findet.
@ Beatrize
Du beschreibst das gut. Stark wirken ist nicht IMMER stark fühlen. Aber 'unabhängig' bin ich nicht und es ist auch nicht erstrebenswert. (Finde es dumm, zu meinen, man könnte diesen Zustand erreichen als menschliches soziales Wesen.) Freunde sind so wertvoll, sie schenken mir Wärme und bei ihnen kann ich auch einen Teil loswerden. Aber ich will sie auch nicht 'erdrücken', wenn Ihr wisst was ich meine!?
Über asexuelle Beziehungen denke ich in letzter Zeit verstärkt nach. Wie wäre es sich mit jemandem den man seeehr schätzt (eine Form von Liebe) zusammenzutun um einander am Leben teilhaben zu lassen, füreinander einzustehen, etc.? Quasi eine Wohn- und Lebensgemeinschaft mit bester/bestem FreundIn.
Ich habe so ein Paar im entfernten Bekanntenkreis und es beeindruckt mich, wenngleich ich mich da so recht nicht einfühlen kann um es für mich als erstrebenswerte Lebensform zu wählen. Es sind zwei Frauen die auch geheiratet haben, wegen rechtlicher u.ä. Gründe, teilen aber nicht die Sexualität miteinander.
Ich stolpere immer wieder über Gegenargumente. Sexualität ist da nur ein Stolperstein, was wenn dann ein Liebespartner kommt,...
Das Abdecken von allen Teilbereichen mit unterschiedlichen Menschen in verschiedenen Beziehungsformen führt doch auch nicht zum Ziel!?
Ein Mann für die Sexualität, ein Mensch für den Lebensalltag und FreundeInnen,...
@ Beatrize
Bist Du die Form der asexuellen Beziehung bereits näher angegangen?
Wie denkst Du darüber?
@ Amanlu
Ist das partnerlose Leben die für Dich wünschenswerte und bewusst gewählte Lebensform?
Wenn ja, war das schon immer so? War es ein Prozess?
Mitleid sehe ich im Zusammenhang des Singledaseins übrigens, wie Du Amanlu auch, fehl am Platz. Ich bin ebenso viel und gern allein, weiß genug mit mir selbst anzufangen. Was ich 'brauche', habe ich oder sorge selbst dafür, ideell (Hobbies, Freunde, Freizeitgestaltung, Ziele,...) und materiell (Lebensunterhalt und Schmankerl).
Mein Leben braucht keinen Ersatz, aber Ergänzung wünsche ich mir, ja!!! Diese bestimmte Zweisamkeit/Vertrautheit/Intimität/Alltags- und Lebensteilung kann ich mir nicht selbst geben und auch keine besten FreundeInnen!
Manchmal empfinde ich meine Eigenständigkeit und mein 'gern Alleinsein' schon fast beängstigend 'unnormal' oder 'ungesund' und da freut es mich schon fast, dass ich die Sehnsucht nach einer Partnerschaft ab und an so stark, fast schmerzlich spüre.
Weiß jemand, was ich meine?
Weil ich meine Nägel selbst in die Wand haue, weil ich keiner Rettung bedarf, weil ich mein Leben mag, weil ich nicht erwarte, dass mit 'ihm' alles toller wird, weil Männer ihre Knöpfe selbst annähen, selber geschmackvolles Ambiente herstellen können, sich Schwächen erlauben und den Rücken stärken lassen, etc.... erfüllt ein Partner doch ein wesentlich bedeutenderes Bedürfnis, welches unersetzbar ist!?!
Der Grund des Singleseins, das Nichtsehen potentieller Partner, die Unfähigkeit des Einlassens auf eine Beziehung oder das Aufstellen von überhöhten Ansprüchen aus Selbstschutz ist reflektiert und steht weiterhin unter meiner selbstkritischen Beobachtung. Aber soviel ich über mich, meine Muster kennengelernt und vieles dazugelernt habe, fehlt mir neben der ganzen Theorie endlich mal die Praxis!
Oder wie will man in der Theorie Dinge lernen, deren Erforderins erst in der Praxis auftaucht?
Ehrenamtliche Tätigkeit erfüllt mich diesbezüglich nicht (unter anderen Aspekten durchaus). Ich meine 'Liebe schenken' innerhalb einer wechselseitigen (geben und nehmen) gleichberechtigten persönlichen Beziehung im lebens-/liebespartnerschaftlichen Sinne, da bin ich mit diesem 'Wunsch' absolut fehl am Platz.
Ebenso bringe ich mit meinem Wunsch 'Liebe zu schenken' keine Tiere in Verbindung. Mensch ist Mensch und Tier ist Tier. Und Katzen sind mir nix!
Und aus Tierliebe habe ich keinen Hund! Aber so ernst hast Du Amanlu das womöglich auch nicht gemeint!? 
di_matin
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11.01.2009, 19:50
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
Hi dimanche!
Nein, klar, wenn man sich nach einem Partner sehnt, sind Tiere kein Ersatz. Obwohl ich schätze, dass es massenweise Menschen gibt, die das doch so sehen.
Aber wenn man einfach jemanden haben möchte, der das Leben mit einem teilt, der zu Hause ist, wenn man abends heim kommt und den man regelmäßig betüddeln kann - dann sind Haustiere eine echte Bereicherung.
Mein Singleleben hat sich einfach so ergeben. Keine unschönen Ursachen oder Auslöser. Beruflich komme ich so gut wie gar nicht mit Männern in Kontakt und meine Freizeit verbringe ich doch lieber anders als auf einer ständigen Suche.
Natürlich bin ich auch manchmal traurig, dass ich allein bin, aber ehrlicherweise muss ich sagen, dass das eigentlich nur vorkommt, wenn es mir nicht gut geht. Ja, okay, dann hätte ich gerne jemanden, der mir über den Kopf streicht und mir einen Tee kocht.
Aber wenn ich dann länger darüber nachdenke, kommt es mir ziemlich egoistisch vor, aus solchen Gründen einen Partner haben zu wollen. Krankenpfleger und Seelentröster? Das sind, glaube ich, keine guten Voraussetzungen. Aus solchen Gründen möchte ich nicht nach einem Partner suchen.
Ich glaube nicht, dass es ungesund oder unnormal ist, wenn man gerne alleine ist, geschweige denn eigenständig.
Aber man bekommt es immer noch fast überall eingeredet. In Wirklichkeit ist man natürlich einfach nur ein Egoist, der keine Lebenskompromisse eingehen und sich nach anderen Menschen richten möchte. Oder man ist arrogant bzw. zu anspruchsvoll in der Partnerwahl, das hast du auch erwähnt.
Ach, naja, man wird älter und gibt nicht mehr so viel auf das, was andere sagen. Mein Leben kann nur ich leben, ich muss selbst dafür sorgen, dass es mir gut geht. Wenn ich dafür nicht unbedingt einen Partner brauche, belasse ich es dabei. Sollte mir irgendwann Mr. Right über den Weg laufen - okay, nehmen und gehen!
Aber wenn du so darunter leidest, dass du oft weinst, ist das natürlich nicht so schön. Was tust du denn bisher dagegen?
Liebe Grüße
Amanlu
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11.01.2009, 21:19
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
Ja, die Motivation des Partnerwunsches ist bedeutend!
Aber hier sehe ich bei mir derzeit keinen 'Fehler' (wer ihn sieht, möge ihn mir nennen). Wenn es mir richtig mies geht, brauche ich eher meine Ruhe zum Kraftsammeln, als dass ich erwarte, dass es jemand für mich regelt.
Ich denke manchmal in schönen Momenten, wie schön es doch wäre, dies und das mit einem Liebespartner teilen zu dürfen. Z.B. schöne Musik, im Urlaub Neues entdecken, gemütliche Sofaabende, eine bestimmte zufällig entstandene Athmosphäre,... (Kennst du DAS gar nicht?)
Ich kann das auch alleine genießen oder mit Freunden, klar, aber manchmal überkommt mich eben dieses Sehnsuchtsgefühl.
Deshalb überlege ich, ob es für mich eine andere Lebensform gibt auf die ich nicht komme, weil ich sie nicht kenne. Vielleicht hat das 'ohne Partner sein' einen mir noch unbekannten Sinn?! Vielleicht kann ich aktiv etwas tun oder lassen und ich weiß nur nicht was?!
Ich denke auch nicht, dass es ungesund ist eigenständig zu sein. Vielleicht habe ich es ungeschickt formuliert.Ich glaube nicht, dass es ungesund oder unnormal ist, wenn man gerne alleine ist, geschweige denn eigenständig. Aber man bekommt es immer noch fast überall eingeredet. In Wirklichkeit ist man natürlich einfach nur ein Egoist, der keine Lebenskompromisse eingehen und sich nach anderen Menschen richten möchte. Oder man ist arrogant bzw. zu anspruchsvoll in der Partnerwahl, das hast du auch erwähnt.
Ich meine, ich mache ALLES alleine und bin da auch ein bisschen stolz drauf (falscher Stolz?). Ich frage nur wenn es wirklich nicht mehr anders geht nach Hilfe (geht mittlerweile schon besser). Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, wie schrecklich es wäre, wenn ich wieder mit jemandem zusammen leben würde; immer einer um mich rum wäre, seine Sachen liegen lässt, wenn jemand ständig wissen will was ich wann wo wie lange mit wem unternehme, Ansprüche stellt, ungefragt seine Meinung ablässt... Das finde ich, wie Du schreibst, sehr egoistisch, nicht kompromissfähig, arrogant und nicht 'gesund', geschweigedenn sympathisch!
Aber meistens (75-90%) bewege ich mich im guten Mittelbereich und dann ab und an diese 'Ausbrecher'. Ich verzeihe sie mir!
So ist es! Was sagen denn andere?Ach, naja, man wird älter und gibt nicht mehr so viel auf das, was andere sagen. Mein Leben kann nur ich leben, ich muss selbst dafür sorgen, dass es mir gut geht.
Gut, dieses Klischee vom Lebensentwurf habe ich mit einsetzen der Refektionsfähigkeit möglichst bewusst verfolgt und mich gefragt, ob es auch MEIN Weg ist. Da habe ich durchaus manchmal weniger populäre Einstellungen. Aber unterbewusst beeinflussen diese Dinge selbstverständlich...
Ich sehe zu, dass es mir wieder gut geht!Aber wenn du so darunter leidest, dass du oft weinst, ist das natürlich nicht so schön. Was tust du denn bisher dagegen?
(Das eigene Wohlergehen halte ich neben egoistischen Gründen für eine der wichtigsten Voraussetzung für eine Partnerschaft.)
Ansonsten: Ich kenne mich mit Singlebörsen aus und bin da mal mehr, mal weniger bei der Sache. Ansonsten halte ich die Augen offen. Bei der Arbeit ist nicht viel zu erwarten und ich tummele mich auch nicht mehr so häufig im Nachtleben, beim Tanzen tanze ich und stiere nicht potenziellen Partnerkandidaten hinterher... Sollte ich vielleicht mal tun!?
Ich baue auf den Zu-fall oder eine neue Ein-sicht!
di_matin
Geändert von dimanche_matin (11.01.2009 um 21:22 Uhr)
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11.01.2009, 22:12
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
Doch, sicher. Wer wünscht sich nicht den ganz besonderen Menschen an seiner Seite, der auch tatsächlich versteht, warum die guten Momente gute Momente sind?Ich denke manchmal in schönen Momenten, wie schön es doch wäre, dies und das mit einem Liebespartner teilen zu dürfen. Z.B. schöne Musik, im Urlaub Neues entdecken, gemütliche Sofaabende, eine bestimmte zufällig entstandene Athmosphäre,... (Kennst du DAS gar nicht?)
Das hätte jetzt auch von mir sein können, davor fürchte ich mich auch! Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass irgendwo ein Mensch existiert, den ich länger als zu einem Tagesbesuch bei mir haben wollte.Ich meine, ich mache ALLES alleine und bin da auch ein bisschen stolz drauf (falscher Stolz?). Ich frage nur wenn es wirklich nicht mehr anders geht nach Hilfe (geht mittlerweile schon besser). Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, wie schrecklich es wäre, wenn ich wieder mit jemandem zusammen leben würde; immer einer um mich rum wäre, seine Sachen liegen lässt, wenn jemand ständig wissen will was ich wann wo wie lange mit wem unternehme, Ansprüche stellt, ungefragt seine Meinung ablässt...
Aber man muss ja nicht zusammen leben, weil man einen Partner hat, oder? Es kann doch auch jeder seine eigene Wohnung behalten?
Auf mein eigenes Schlafzimmer würde ich ohnehin bestehen
Ja, Singlebörsen habe ich auch schon durch. Klappt irgendwie nicht. Leute, die nicht mal gut schreiben können, sind so gar nicht interessant für mich - und da war's dann bei den meisten schon aus.
Aber eine Freundin von mir hat dort ihren Ehemann gefunden.
Ohne jetzt esoterisch klingen zu wollen, denke ich, dass es für mich eine "Aufgabe" war, Unabhängigkeit, Eigenverantwortung und Initiative zu lernen. Die hätte ich in einer Partnerschaft nicht entwickelt. Ohne diese Eigenschaften kriege ich sowieso keinen Partner, der mir gut tut oder dem ich gut tue.Vielleicht hat das 'ohne Partner sein' einen mir noch unbekannten Sinn?!
Meinst du nicht auch, dass du durch das Alleinleben ein paar positive Eigenschaften entwickelt hast (neben dem Nägel einschlagen
) oder kannst?
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12.01.2009, 22:36Inaktiver User
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
hi dimanche_matin
nein ich bin es noch nicht näher eingegangen. aber ich habe schon ein "opfer" im sinn. wenn es was wird bzw ich mich trau werde ich dir berichten.
wenn man die "wünsche/bedingungen" von vorne herein festlegt sollte es eigentlich möglich sein.
wenn ich mich in meinem bekanntenkreis umsehe, gibt es genügend unfreiwillige singles. warum sollen sich alleinstehende nicht in bestimmten bereichen ihres lebens unterstützen?
vielleicht kann man auch nicht mit einem partner alles teilen. man liebt seinen partner aber sitzt man mit ihm deswegen stundenlang vor dem tv und schaut formel1? man möchte shoppen oder tanzen und ist die ewigen querelen mit dem partner leid? warum diese hobbies nicht mit jemand anderem teilen?
man könnte natürlich auch argumentieren: dann ist es nicht der richtige partner. wieso nicht? nur weil er nicht exakt nach meiner und ich nicht exakt nach seiner pfeife tanze?
vielleicht kann man bereiche aufteilen und im kern wieder zu einer bestimmten person zurück kehren.

ich wünscht' ich wär ein glücklicher mensch
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13.01.2009, 22:21
AW: Singles: Wohin mit der Liebe?
Ja, das meine ich durchaus und ich bin froh um meine Erfahrungen!!!
Aber ich möchte auch gern die Zweisamkeit 'üben' und mich dort weiterentwickeln. Auf dem Feld herrscht bei mir noch ziemliches Brachland, bzw. hat da eine Rückentwicklung stattgefunden. Manche Dinge lernt man nur in Partnerbeziehungen! Manche Persönlichkeitsentwicklungen sind ohne Partner nicht zu machen!
Aber was hilft es, es mir zu wünschen? Nichts.


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