Oh je, wie erkläre ich den Begriff Affirmationen.
Also: Eine Affirmation ist ein Spruch den man sich regelmäßig immer wieder sagt, der einem suggeriert, genau das zu haben, was einem eigentlich fehlt (na prima, verwirrender ging's wohl kaum) . Frei nach dem Motto: Alles beginnt mit dem Gedanken.
Um wieder zu dir zu finden und klar zu sehen wäre zum Beispiel eine Affirmation:
Mein Geist ist ruhig, still und klar.![]()
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Thema: Zugang zu sich selbst finden
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28.12.2008, 21:49
AW: Zugang zu sich selbst finden
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28.12.2008, 21:56Inaktiver User
AW: Zugang zu sich selbst finden
Hallo Hippchen,
Du meinst einen Psychotherapeuten? Sind die nicht eher für psy. Erkrankungen zuständig? Womöglich habe ich da Vorurteile oder bin einfach schlecht informiert!
Ich hatte mal an einen Coach gedacht, der hilft, die wahren Stärken in einem Menschen zu finden und vielleicht auch dadurch neue Wege aufzuzeigen. Aber ich habe bisher keinen Lösung gefunden, da eine seriöse, erfahrene Person zu finden. Ich habe zwar schon öfter Leute getroffen, die so etwas machen, aber die waren noch sehr am Anfang und waren von Berufen wie "Bankkauffrau" oder "Sportlehrer" (nichts gegen diese Berufe im Allgemeinen, nicht falsch verstehen!), dann auf Coach umgestiegen und noch sehr frisch dabei. Da pro Nachmittag 500 Euro zu zahlen, schien mir eine sehr unsichere Investition.
Insgesamt habe ich aber das Gefühl, einen Anstoß, eine Anleitung von außen zu brauchen. Ich drehe mich zu sehr um mich selbst, gerade jetzt, wo ich mehr Zeit habe.
Gespräche mit Freunden habe ich versucht. Aber niemand kann sich in meine Gedanken wirklich hineinversetzen. Oberflächlich betrachtet ist bei mir schließlich auch alles in Ordnung. Ich habe diese Gesprächsversuche aufgegeben.
Du, ich habe mir auch vorgenommen, wieder häufiger Tagebuch zu schreiben
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Okay, dann habe ich das mit den Affirmationen verstanden! Ich habe CDs, die für das Bewusstsein nicht hörber Dinge sagen, die auf das Unterbewusstsein positiv wirken sollen. Vielleicht ist das was Ähnliches - ich habe z.B. die CD für positives Denken. Das wird da Sublimierung genannt.
Bei mir im Fitness wird Power Yoga angeboten. Ob das auch was wäre?
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28.12.2008, 22:03
AW: Zugang zu sich selbst finden
hallo perlensucht .. ich hatte eine lange zeit, in der ihc den zugang zu mir aus verschiedenen gründen verloren hatte. ich weiß nicht mal ob ich ihn im moment wirklich habe .. aber auf jeden fall mehr als früher. der weg war zwar ziemlich lang, aber sehr spannend..
geholfen hat mir v.a. eine psychoanalyse (muss ja vielleicht nicht sein, wenn es einem nicht liegt .. kann aber sehr fruchtbar sein.. ). dann verschiedene dinge. kreativität (bei mir: singen ... hat mich unheimlich zu mir gebracht. was nicht immer angenehm war, aber inzwischen sehr wichtiges instrument für mich ist, mich auszudrücken .. ), viel lesen, schreiben, nachdenken. ruhe und rückzug. aber auch kontakt mit menschen.
ich bin ganz ähnlich wie du durch studium sehr viel mit mir selbst allein. es war eine sehr interessante erfahrung zu merken, wie ich mich durch den kontakt mit menschen erlebe.. auch das bringt einen zu einem selbst. zu der eigenen lebendigkeit. außerdem: neuartige erfahrungen, um sich (positiv gemeint) irritieren oder berühren zu lassen. also so was wie tanzkurse, reisen, yoga o.ä.
es war wichtig, mir bei allem was ich getan hab, zeit zu lassen, um es wirken zu lassen. außerdem dinge wegzulassen, die unwichtig waren und letztendlich nur kompensation oder ablenkung. also so eine mischung aus ruhe und inspiration..
lg nelika
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28.12.2008, 22:06Inaktiver User
AW: Zugang zu sich selbst finden
Das mit der Bürogemeinschaft habe ich auch bereits überlegt. Bis die Diss komplett durch ist (mit Korrektur, Überarbeitung, erneuter Abgabe, Rigorosum) dauert es sicher noch ein Jahr. Vorher macht eine weitere Belastung (hier: Bürogemeinschaft aufbauen inklusive der kompletten Organisation) keinen Sinn - ich würde mich nur wieder verzetteln wie mit der ehrenamtlichen Arbeit früher.
Und dann muss ich sehen, ob die Einnahmen für ein Büro reichen. Bisher kam ich immer klar, habe vom ersten Jahr an keinerlei Schulden gemacht und musste nie auf Rücklagen zurückgreifen. Allerdings verzichte ich auch auf ein Auto und wohne extrem günstig zur Miete. Da ich aber nun eine Eigenbedarfskündigung bekam und eventuell ausziehen werde (ich habe dazu im Mietforum den Strang "Renovierungslärm" eröffnet ), muss ich für eine vergleichbare Wohnung mit ganz erheblichen Mehrkosten rechnen (ca. 100 %).
"Rund" komme ich nur, wenn alles so bleibt wie bisher, ich also auch die günstige Wohnung behalten kann. Allerdings rechne ich auch mit Mehreinnahmen, wenn die Diss weg ist und ich noch mehr Zeit für den Job habe. Aber das muss ich abwarten.
Statt einem eigenen Büro käme daher vielleicht eher eine Teilzeitanstellung zusätzlich zur Selbständigkeit in Frage, um statt mehr auszugeben mehr einzunehmen.
Allerdings möchte ich mir vor einem neuen Schritt (z.B. Suche nach Anstellung, die womöglich auch die Anschaffung eines Autos erfordert) klar darüber sein, wie ich mir meine berufliche Zukunft generell vorstelle. Und das ist gerade mein Knackpunkt
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Geändert von Inaktiver User (28.12.2008 um 22:09 Uhr)
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28.12.2008, 22:06
AW: Zugang zu sich selbst finden
oh .. ich sehe das ging inzwischen weiter .. kurze bemerkung zu therapeuten und coaches: nach meiner erfahrung gibt es da fließende übergänge. klar suchen die meisten menschen therapien auf, wenn sie an irgendetwas leiden (muss nicht gleich eine psychische "krankheit" sein). aber im endeffekt geht es in den meisten pt.s wohl um selbstfindung und -stärkung..
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28.12.2008, 22:11Inaktiver User
AW: Zugang zu sich selbst finden
Hi nelika,
da ist sicher was dran! Ich lebe mittlerweile sehr zurück gezogen, verlassen das Haus oft tagelang nur um Erledigungen zu machen, oder um zum Sport zu gehen. Kundenkontakte (Treffen, nicht Telefonate oder emails) habe ich nicht so häufig, machmal mehrere pro Woche, dann aber auch wieder 1 oder 2 Wochen gar keine.
Ich lebe mittlerweile einfach sehr - hm - "reduziert", während ich früher sehr viel unterwegs war.Geändert von Inaktiver User (28.12.2008 um 22:16 Uhr)
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28.12.2008, 22:15Inaktiver User
AW: Zugang zu sich selbst finden
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28.12.2008, 22:17Inaktiver User
AW: Zugang zu sich selbst finden
Sage mal, perlensucht, wie steht's denn mit "Perfektionismus" bei Dir?
Wenn, ja: Anfangen zu differenzieren, wo er förderlich und wo er hinderlich ist ...
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28.12.2008, 22:22Inaktiver User
AW: Zugang zu sich selbst finden
Ich glaube, darüber hatte ich irgendwann schon mal hier im Forum geschrieben. Mich quält die Ungewissheit, ob ich den Beruf gewählt habe, der perfekt (nicht nur gut oder sehr gut, sondern eben optimal!) zu mir passt. Sicher, er liegt mir, aber optimal?
Ich beschäftige mich immer wieder mit dem Gedanken, mit Tieren arbeiten zu wollen, wäre vielleicht (vielleicht, denn ich weiß es nicht genau, da ich nie in dem Beruf arbeitete) gerne Tierärztin geworden. Aber multiple Tierhallergien (Katzen, Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Pferde, Vögel....), allergisches Asthma und Neurodermitis machten dies (so die Meinung zahlreicher konsultierter Ärzte) unmöglich. Mir wurde dringend davon abgeraten. Aus gesundheitlichen Gründen verzichte ich auch schweren Herzens auf ein eigenes Tier. Ich bin auch gegen Milben, Gräser, Bäume und Kräuter hochallergisch. Ein Beruf mit Tieren oder in der Natur ist wohl nichts für mich. Ich gelte als besonders schwerer Fall was die Allergien angeht. Bin deswegen schon von Pontius zu Pilatus, da ich dadurch sehr eingeschränkt bin und mir sehr, sehr dringend Hilfe wünschte.
Gerade neulich war ich noch einmal bei einer hoch gelobten Spezialistin, die geschockt war, als sie die Testergebnisse sah und auch ganz dringend davon abriet, meinen Beruf zu schmeißen, um mit Tieren zu arbeiten. Asthma kann sehr gefährlich werden. Ohne Tierkontakt bin ich beschwerdefrei. Der Heuschnupfen verursacht bei mir (noch) kein Asthma.Geändert von Inaktiver User (28.12.2008 um 22:28 Uhr)
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28.12.2008, 22:39Inaktiver User
AW: Zugang zu sich selbst finden
Was heißt für Dich OPTIMAL?
.....................................
Stand der Dinge, Fakt heute, realistisch im Hier und Jetzt: Irgendwas mit Tieren ist im Moment keineswegs optimal.Ich beschäftige mich immer wieder mit dem Gedanken, mit Tieren arbeiten zu wollen, wäre vielleicht (vielleicht, denn ich weiß es nicht genau, da ich nie in dem Beruf arbeitete) gerne Tierärztin geworden. Aber multiple Tierhallergien (Katzen, Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Pferde, Vögel....), allergisches Asthma und Neurodermitis machten dies (so die Meinung zahlreicher konsultierter Ärzte) unmöglich. Mir wurde dringend davon abgeraten. Aus gesundheitlichen Gründen verzichte ich auch schweren Herzens auf ein eigenes Tier. Ich bin auch gegen Milben, Gräser, Bäume und Kräuter hochallergisch. Ein Beruf mit Tieren oder in der Natur ist wohl nichts für mich. Ich gelte als besonders schwerer Fall was die Allergien angeht. Bin deswegen schon von Pontius zu Pilatus, da ich dadurch sehr eingeschränkt bin und mir sehr, sehr dringend Hilfe wünschte.
Ergo: Orientier Dich an dem was IST - auch wenn es im Moment schmerzhaft ist, das gehört dazu. Zum Leben. Abschiede und so.
Ich konnte nie und werde auch nie mehr Primaballerina am Staatstheather werden.
Also gilt es, erst mal das Beste aus dem zu machen, was möglich ist .. und ... wenn Du Abschied vom anderen genommen hast, darin auch ganz andere Chancen wahrzunehmen ... wenn Du sie erst mal WAHRNEHMEN kannst/darfst.
Ganz ab davon, steht natürlich der Idee nichts im Wege, Deinen "Krankheiten" zu begegnen und Dich weiter in Richtung Heilung zu bewegen .... mit allen möglichen Konsequenzen, die sich dann ergeben mögen, die die Heilung aber nicht von vorneherein in eine bestimmte Richtung belasten sollten ... wenn DU für DICH erkannt hast was IST - wenn Du für die Eigeneinschätzung keine Ärzte mehr brauchst, bist Du ganz abgesehen von Deinen Allergien möglicherweise über Deinen jetzigen Beruf in eine Sparte gerutscht, mit der Du glücklich bist und betreibst nebenher eine kleine Hundezucht ...
Was ich damit sagen will: Selbst wenn Du einen perfekten Plan hinkriegst - mit welcher Hilfe auch immer: Der Weg ist das Ziel.
Nicht der Plan und die Zielvorgabe.
Mach auf die Tür, die Tor mach weit für das, was auf Dich zukommt, prüfe es kritisch und vertraue Dir selbst in der Einschätzung. Du musst weder alles annehmen noch alles abschmettern.Geändert von Inaktiver User (28.12.2008 um 22:46 Uhr)




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