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  1. Inaktiver User

    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Komplett OT, ich weiß, aber erst gestern dachte ich (unbekannterweise) an dich und ob du den Weg in die neue BriCom gefunden hast ...
    ... du siehst, du wurdest hier schon vermisst!!

    Ach Anima, lass dich einfach mal ganz feste von mir umarmen!
    Das ist lieb von Dir!

  2. Inaktiver User

    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Zitat Zitat von Paz_Ramirez Beitrag anzeigen
    PS: die körperlichen Symptome und die seelischen gebrechen hängen sicherlich zusammen. Da unabhängig voneinander dran rumzudoktern dürfte langfristig wenig bringen.
    Ja, Du hast recht. Wenn ich Glück habe, weiß ich nächsten Dienstag mehr.

  3. Inaktiver User

    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    Liebe Anima,

    als ich dein Post gelesen habe, da war es mir, als hätte ich das geschrieben. Denn in genau der Situation war ich auch. Ich sage deshalb "war", weil ich gerade auf dem anstrengenden Weg bin, da raus zu finden....
    Beklamo - ich hätte auch Deinen ganzen Text zitieren können, weil ich alles so gut verstehen kann.

    Ich bin - im Gegensatz zu Dir - für mich alleine verantwortlich. Aber genau dieses Alleinesein - so denke ich - ist ein Signal dafür, dass man doch mehr Zeit hat (angeblich), um für andere da zu sein.
    Ich kenne Mobbing, ich kenne bossing, bin oft verlassen worden (weil ich eben zu gutmütig und lieb bin), bin chronisch krank geworden (was das für ein Kampf im Job ist brauche ich nicht zu beschreiben, obwohl ich quasi nur bei Operationen ausgefallen bin).

    Meine "Stärke" ist die Disziplin und die Diplomatie- aber ich bin auch lange extrem pedantisch gewesen (hat jetzt sehr nachgelassen).

    Einen Zusammenbruch hatte ich bisher noch nicht, ich merke wirklich nur, dass ich sehr aggressiv werde, was mich zutiefst erschreckt, da ich Streit sonst so ablehne. Das, wobei ich mich früher entspannen konnte, funktioniert nicht mehr.

    Ich weiß gerade nicht so recht, wo ich anfangen soll und wo ich mich selbst einmal an die Hand nehmen kann. Ich weiß im Augenblick nicht mehr so genau, was ich weiß ...bin verwirrt.

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    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Hallo Anima,

    beim Lesen deiner Antwort sind mir drei Schlagwörter ins Auge gefallen:

    Disziplin, Diplomatie, Pedanterie.
    Drei Begriffe, die eigentlich (ok Pendanterie weniger, nennen wir es Ordnungsliebe ) recht positiv klingen. Oder besser gesagt, klingen sollten. Ich höre da eher raus, dass du sehr streng zu dir selber bist. Du musst nicht immer diszipliniert sein, du darfst auch mal schludrig sein, mal fünfe grade sein lassen, mal an dich zuerst denken. Du musst nicht immer und überall diplomatisch sein. Du darfst auch mal rigoros sauer sein und an dein eigenes Wohl denken, mal "nicht verstehn" wollen was der andere denkt und will. Und du musst nicht immer alles exakt und genau machen. Kurz und gut: Du musst kein Übermensch sein, und sollst es auch nicht .

    Auch jetzt wo du an deine Grenzen gelangt bist, bist du wieder sehr streng zu dir. Hinterfragst die Tatsache, dass dein Energiehaushalt aufgebraucht ist. Was du bei andern Menschen sicherlich nicht tust. Bei andern hörst du zu, bist da, gibst Hilfestellung. Nur dir selber nicht. Du solltest dir mindestens genau so viel wert sein, wie die andern. Und sogar noch ein Stückchen mehr. Niemandem ist geholfen, wenn du vor lauter Helfen und Arbeiten vor die Hunde gehst. Du hast dein Leben geschenkt bekommen - und bist jetzt dafür verantwortlich !

    Ich denke der erste Schritt raus aus diesem Teufelskreis ist, vor sich selber zuzugeben, dass man nicht mehr kann. Und dass es auch kein Zeichen von Schwäche ist, nicht mehr zu können.Wenn dir das schwer fällt, dann überlege einfach mal, was du denn einer sehr lieben Freundin in solch einer Situation raten würdest. Und dann sei diese Freundin für dich selbst.

    Manchmal kann hierbei helfen, sich mal aus allem auszuklinken. Du könntest nochmal wegen der Kur anfragen, zur Not einen andern Arzt aufsuchen der versteht, was da gerade bei dir passiert. Oder einen Urlaub der besonderen Art wie zum Beispiel ein paar Tage im Kloster um in Ruhe zu sich selbst zu finden, oder was auch immer dir gut tut und dich näher zu dir selber führt.

  5. Inaktiver User

    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Ja stimmt, mir ist manchmal so, dass ich einfach eine Auszeit wünsche, manchmal aber auch, dass ich mir wirklich wünsche, in den Arm genommen zu werden - nicht nur Worte (obwohl es wirklich wärmende Worte gibt, die Kraft geben).

    Was würde ich einer Freundin raten? Das ist ganz einfach, ich würde sie in den Arm nehmen und ihr bei der Arztsuche behilflich sein.
    Da ich in diesem Fall meine eigene Freundin sein muss, brauche ich diese Selbstdisziplin, es sei denn, ich gebe mich auf.

    Anima

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    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    In den schwersten Lebensphasen ist es ja meist so, dass man letztendlich mit sich selber alleine ist. Aber immerhin weißt du, dass du dich auf dich verlassen kannst. Also nimm dich selber in den Arm und gehe zum Arzt. Und wenn der dich nicht versteht, dann suche nach einem Arzt der dich versteht, denn die gibt's.
    Du brauchst Ruhe, Zeit für dich und Erholung. Und einen liebevollen Blick nach innen.
    Ich habe auch geglaubt, dass jetzt, wo es mir bescheiden geht, die auf meiner Matte stehen müssten, bei denen ich immer die erste war die geholfen hat. Ist leider nicht in der Intensität so, wie ich das erhofft hatte. Es hat eben jeder mit sich selbst genug zu tun. Also gucke ich nach mir selbst. Gehe eben alleine ins Kino wenn keiner mitgeht und verlege das auch nicht, nur weil irgendjemand was von mir will oder erwartet, dass ich was anderes mit unternehme. Und neulich hab ich mir eine Konzertkarte gekauft. Nur eine für mich. Hab keinen gefragt ob jemand mitkommt - nein, ich hatte Lust drauf, also geh ich hin. Und der Liebeskummer oder die anderen Nöte der anderen müssen dann warten. Ich nehme mich derer an, aber eben erst wenn ich an mich gedacht habe. Denn ich übe Folgendes: Dass ich mir das wert bin !

  7. Inaktiver User

    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Im Moment bin ich mir nicht so sicher, ob ich mich wirklich auf mich verlassen kann. Ich halte dem Druck gerade nicht stand und habe mir die Mondscheinsonate angehört - das hilft meistens zur Erlösung, dass mal ein paar Tränen kommen können (ist bei mir sonst sehr sehr selten, muss dann emotional sehr aufgewühlt sein).

    Weggehen kann ich im Moment nicht, das habe ich gestern gemerkt. Sobald etwas geschieht, in meinem Umfeld gestritten wird, bin ich so angespannt, dass sofort Kopfschmerzen bekomme.

    Ja Beklamo - in schwierigen Phasen ist man immer alleine.Für Dich.

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    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja stimmt, mir ist manchmal so, dass ich einfach eine Auszeit wünsche, manchmal aber auch, dass ich mir wirklich wünsche, in den Arm genommen zu werden - nicht nur Worte (obwohl es wirklich wärmende Worte gibt, die Kraft geben).

    Anima
    Liebe Anima,

    eher zufällig habe ich eben Deinen Strang entdeckt....und kann vollkommen nachvollziehen, wie es Dir geht.

    Mir ging es schon zweimal in meinem Leben ganz ähnlich, ich habe jedes Mal solange weitergemacht, bis ich dann völlig zusammengeklappt bin, und war Anfang letzten Jahres in einer psychosomatischen Klinik zur Reha.

    Das war so eine Art "Lebensrettung" für mich, und ich bin noch immer dabei, langsam meine Kräfte wiederzufinden.

    Gibt es für Dich nicht die Möglichkeit, auch so eine Reha zu machen? Ich denke, solange man im Alltag drinsteckt, ist es sehr schwer, aus so einem Zustand wieder herauszukommen.

    Falls Du mich dazu etwas fragen möchtest, würde ich dann lieber per PN antworten, falls das für Dich ok ist....

    (Übrigens habe ich zur Zeit sehr viel um die Ohren, so kann es sein, dass ich nicht jeden Tag hier lesen bzw. antworten kann!)

    Viele Grüße und alles Gute
    Harfe
    Wenn Du es eilig hast, gehe langsam!

    Die wahre Achterbahn findet im Herzen statt!

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    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Hallo, Anima!

    Hast du bei deinen bisherigen Arztbesuchen denn mal deine Schilddrüsensituation abklären lassen?

    Manche Leute denke ja, ein Hormonungleichgewicht äußert sich nur in körperlichen Symptomen, aber tatsächlich kann es auch ganz schön in die Persönlichkeit eingreifen.
    Gerade Erschöpfung und Überfoderung bis hin zu Depressionen sind da gar keine Seltenheit.

    Ich habe das bei mir selbst, aber auch bei einer Kollegin wirklich sehr drastisch erlebt.

    Liebe Grüße und gute Wünsche!
    Amanlu

  10. User Info Menu

    AW: Anlehnungsbedürfnisse - aber niemand da

    Moin Anima,

    Ich wünsch dir nen guten Start in die Woche.

    Harfes Idee mit Reha oder Kur klingt doch ganz gut. Wäre das nichts für dich.

    Axel
    "Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)
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    Für mehr anstelle von .

    Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
    (by carene)

    Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
    (by kazzayyee)

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