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  1. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und ich hinterfrage es ganz einfach. Weil ich die Te da so in dieser Situation nicht hängen lassen will. In dieser Verzweiflung.

    Mimimu,
    wie ist das mit dem Selbstmitleid und dem Neid?
    Das nennt man dann wohl überinterpretieren.

  2. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist es wirklich so, dass man unter diesem Mangel ständig leidet? Ich halte es eher für einen Ausdruck einer bestimmten Lebenseinstellung, die hier nur einen Punkt gefunden hat, an dem sie sich ausdrücken kann.
    Das ist wohl eine bestimmte Sicht auf das Leben und mich selbst, wenn ich mich im Kontrast zu anderen Menschen in meiner Umgebung so defizitär sehe.
    Was ist wenn man, d.h. das Leben defizitär IST?
    Wenn man sich nicht nur so sieht, sondern so ist?

    Ist es respektvoll oder konstruktiv einer solchen Person dann zu sagen, hättste besser Nobelpreiträgerin werden sollen?

  3. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das nennt man dann wohl überinterpretieren.
    Nee, da zeigt sich nur, dass du dich überhaupt nicht in die Situation der Te hineinversetzen kannst.

    Und das ist schade, denn du müsstest umso besser wissen, was es wirklich bedeutet ein Kind, eine Familie zu haben. Oder eben nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was ist wenn man, d.h. das Leben defizitär IST?
    Wenn man sich nicht nur so sieht, sondern so ist?

    Ist es respektvoll oder konstruktiv einer solchen Person dann zu sagen, hättste besser Nobelpreiträgerin werden sollen?
    Ich kenne es aus dem Umgang mit Menschen, deren Leben sich mit einem Mal sehr (negativ) ändert und die, wenn sie diese Sicht in ihr Leben tragen, damit nie klar kommen werden. Sie werden allerdings auch in keinem anderen Lebensbereich glücklich.

    Hierbei geht es allerdings um ganz klare körperliche Einschränkungen und nicht - wie hier - um ein gefühltes Defizit.

    Ich glaube manchmal, dass die Idee, man müsse alles bekommen, was man sich so überlegt hat, etwas wüste Blüten treibt und kann darauf nur erwidern: es gibt kein Recht auf das Glück, das man sich überlegt. Im Falle von Mann, Kindern und Haus kann man vieles selbst steuern. In anderen Momenten des Lebens haben wir nichts in der Hand.

  5. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nee, da zeigt sich nur, dass du dich überhaupt nicht in die Situation der Te hineinversetzen kannst.

    Und das ist schade, denn du müsstest umso besser wissen, was es wirklich bedeutet ein Kind, eine Familie zu haben. Oder eben nicht.
    Ich müßte wissen, was sie empfindet, wenn sie daran denkt?

    Ich kenne mein Leben, aber hatte weder je solche Sehnsüchte noch habe ich neidisch nach dem Leben anderer geschaut. Ich kann diese Sicht auf andere und ihr Leben oder ihr "Glück" nicht nachvollziehen.

  6. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was ist wenn man, d.h. das Leben defizitär IST?
    Wenn man sich nicht nur so sieht, sondern so ist?
    Dass es einem sehr, sehr weh tun kann, wenn man sich etwas von Herzen wünscht und es einem trotzdem nicht glückt, obwohl viele andere so leben, wie man sich das wünschen würde, kann ich schon verstehen. Dieser Schmerz und diese Trauer muss man meiner Meinung nach selbst einfach bei sich akzeptieren und zulassen und andere sollten das meiner Meinung nach respektieren, dass ein Mensch dann einfach trauert um seine Träume. Aber sich zu einer Art Opfer seines Schmerzes zu machen fände ich auch ganz falsch (wobei ich das der TE nicht unterstellen will). Es klingt hart, aber es gibt doch sowieso nur zwei Möglichkeiten: entweder weiter versuchen etwas für seine Träume zu tun oder versuchen andere Träume zu realisieren.
    Mit 36 ist es meiner Meinung nach für nichts zu spät. Hier wurde mal erwähnt, dass man in dem Alter nicht mehr jung sei. Wieso eigentlich nicht? Ab wann ist man denn "alt"?? Zu alt für den Traum von einer Familie ist die TE bestimmt nicht, aber um NUR zu träumen ist ihre Zeit einfach zu schade.

  7. User Info Menu

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    mir kommt es so vor, als ob viel zu viel in ein paar säzte reininterpretiert wird. nach ein paar worten kann man doch nicht einen ganzen menschen analysieren

    sie ist doch erst 36 und viell. ist die krise nach ein paar tagen auch schon wieder weg - das würde ich von mir kennen.
    manche nehmen dieses thema schon furchtbar ernst.

    ich denke aufmuntern ist doch besser für sie als in den wunden noch hermumzubohren. ganz nüchtern betrachtet ist es doch wirklich keine große krise - ist noch alles in reichweite - der mann, das kind und das haus.

    und...ich kenne KEINEN menschen der noch nie neidig war und noch nie selbstmitleid hatte.-manche geben das zu und andere geben sich einen

  8. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von christine3434
    und...ich kenne KEINEN menschen der noch nie neidig war und noch nie selbstmitleid hatte.-manche geben das zu und andere geben sich einen
    Um das Leben nicht von Neid und Selbstmitleid bestimmt zu leben, braucht man keinen Heiligenschein, christine3434

  9. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Um das Leben nicht von Neid und Selbstmitleid bestimmt zu leben, braucht man keinen Heiligenschein, christine3434
    Braucht man dazu vielleicht Glück?

  10. Inaktiver User

    AW: Mein Haus, meine Kinder, mein Ehemann...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist richtig, aber man hatte doch eine Grund dort lang zu gehen? Es geht doch nicht um Schuld oder nicht Schuld, sondern darum Situationen zu bewältigen. Daher kann es dienlich sein, mal Retrospektive und Selbstreflektion zu betreiben. (Was sind meine Anteile? Warum ist mir das wichtig? Habe ich wirklich auch die negativen Seiten bedacht?)

    Die Selbstreflektion (was immer das sei) liegt schonmal darin, diese Gefühle Traurigkeit, Neid, Selbstmitleid bemert und angesprochen werden.

    Für mich jedenfalls.

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