Aha.Zitat von NatalieThor
Du bist wohl ne feurige Singreim-Drossel.![]()
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Thema: Die Macht der Lämmer
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22.11.2008, 23:08Inaktiver User
AW: Die Macht der Lämmer
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22.11.2008, 23:14Inaktiver User
AW: Die Macht der Lämmer
Zitat von aubisa
Dann kann ich das ja schon!!!
Pah. Schon eeewig!.
Vom Lamm erschlagen werden. Wo gibt's das denn. Tz.
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22.11.2008, 23:18
AW: Die Macht der Lämmer
Zitat von Inaktiver User
einfach gehen? Das ist verlassen. Im Stich lasssen. *schuld auf Dir ablad-smiley*
SAGEN, dass Du gehst und dann gehen.
Was Du machst, dass machst du falsch? Warum ist es falsch, ein blökendes erwachsenes Schaf sich selbst zu überlassen, nachdem "aufwiedersehen" gesagt wurde?
.Wer nicht nach innen geht,
geht leer aus.
看起来我像是在说中文
我说的是中文吗?
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22.11.2008, 23:19
AW: Die Macht der Lämmer
Zitat von Inaktiver User
Ab jetzt. Ja
nataliethorWer nicht nach innen geht,
geht leer aus.
看起来我像是在说中文
我说的是中文吗?
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22.11.2008, 23:33Inaktiver User
AW: Die Macht der Lämmer
Es ist nicht falsch.
Zitat von NatalieThor
Ich habe nur Mühe meinen Stall zusammenzuhalten und geschlossen zu gehen. Ich bin emotional an mancher Stelle einfach zu kriegen.
Irgendein Viech will immer noch ein bisschen beim Schaf bleiben.
Weil Schafe so einsam sind - die würden ja lieber den Schmerz vom Gebissen werden spüren als alleine zu sein - dann schlägt nämlich die Einsamkeit zu. Deshalb sind Schafe und Lämmer auch so Wolfs-besessen. Ich glaube, sie haben insgeheim die Hoffnung durch einen Wolfsbiss ein bisschen Alleinseinkönnen übertragen zu bekommen. Und ich beiß dann auch mal gerne zu - damit ich gehen kann - gesammelt - und gehen darf - weil sie dann erst mal bedient sind.
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22.11.2008, 23:43
AW: Die Macht der Lämmer
Zitat von Inaktiver User


Wölfe sind nicht dafür gemacht, "Schafe" zu bedienen.flying is the art of falling to the ground without touching
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23.11.2008, 05:01
AW: Die Macht der Lämmer
Unwahrscheinlich. Wölfe sind nun mal Tiere und keine Mönche:
Zitat von Inaktiver User
"Früher, ihr Mönche, noch vor der vollen Erwachung, kam mir, dem unvollkommen Erwachten, Erwachung erst Erringenden, dieser Gedanke: 'Wie, wenn ich nun die Erwägungen nach der einen und nach der anderen Seite sonderte?' Und ich sonderte nun, ihr Mönche, die Erwägungen des Begehrens, Schadens und Wütens nach der einen Seite, und sonderte die Erwägungen des Entsagens, Nichtschadens, Nichtwütens nach der anderen Seite ..."
"... Gleichwie etwa, ihr Mönche, ein Rinderhirt im letzten Monat des Sommers, wenn das Korn auf den Feldern ringsum in voller Reife steht, seine Herde hüten und im Walde wie auf der Wiese wohl achthaben muß: 'Die Rinder sind da': ebenso nun auch, ihr Mönche, mußte ich da wohl achthaben: 'Die Dinge sind da.' ..."
Zitat von Inaktiver User
Zitat von Inaktiver User
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23.11.2008, 11:26Inaktiver User
AW: Die Macht der Lämmer
Gestern Abend bin ich mehr oder weniger zufällig in diesem Strang gelandet. "Leda schreibt über mächtige kleine Schafe? Aha." Und der ein oder andere Satz hier war mir – zugegeben – ein wenig zu verschwurbelt. Im Bett ging mir das Thema dann aber doch noch durch den Kopf. "Bin ich ein Lamm der Gattung, die Leda erwähnt? Werfe ich mich vor Wölfen in den Staub und biete meine Kehle an, nur um nicht alleine zu sein?"
Meine Antwort auf diese Frage lautet "Ja" und "Nein".
Mir gefällt [Ein Lämmchen ist ein Lämmchen ist ein Lämmchen.] nicht.
Sicher gibt es Menschen, deren inneres Lamm so groß ist, dass der Wolf zusammen mit der anderen Arche-Noah-Besatzung in einer winzigen Ecke hockt und gar nicht raus darf. Für die Übergröße dieser Schafe wird eine Unmenge von Gründen geben.
Möglicherweise wirst Du, Leda, jetzt sagen, dass es aber genau diese "big-sheep-inside"-Menschen sind, die in Dir fortwährend den Wolf sehen.
Vielleicht sind es aber auch ganz andere.
Eine Menge Menschen, mit denen ich zu tun habe, würde mich wohl eher nicht als ängstliches Lämmchen bezeichnen. Für die bin ich vielleicht ein starker Schäferhund, der die Herde bewacht, die größtenteils friedliche aber dennoch bestimmende (Leit-)Kuh oder der seltsame Vogel, dessen Namen man nicht kennt und von dem man nicht recht weiß, wie er eigentlich so ist und was er denkt.
Mein ängstliches unsicheres Lämmchen bekommen nämlich nur die Menschen zu sehen, denen ich vertraue und/oder die ich – auf unterschiedlichste Art – liebe und von denen ich glaube, dass sie mich in diesen Augenblicken nicht auffressen.
Das sind nicht besonders viele. Und da es Zeiten gibt, in denen ich es dringend brauche, meinen Lämmchenkopf an eine Schäferhundschulter anzulehnen, um durchatmen zu können (der Hund ist da und passt auf, dass mir nichts passiert während ich Lamm bin), kann es sein, dass ich die Schäferhundeseite dieser wenigen Menschen gelegentlich überstrapaziere.
Und dann kann es Situationen geben, in denen der Schäferhund seine Schulter nicht hinhalten will oder kann, weil er selbst vielleicht gerade eher Lamm ist oder weil er gar keine Lust darauf hat, für mich da zu sein. Oder weil andere Schafe gerade viel kuschliger sind.
Das alles könnte er ja sagen. Gerade dann, wenn er mich mag und mein inneres Lamm auch überhaupt nicht blöd findet.
Wenn er es aber nicht sagt, sondern sich einfach umdreht und geht, dann ist das Lamm irritiert und fühlt sich verletzt. Und möglicherweise glaubt es auch, sich im Schäferhund getäuscht zu haben und unterstellt ihm, ein Wolf zu sein. Ein Wolf, der für eine gewisse Zeit den beschützenden Hund gespielt hat, um dem Lämmchen eines Tages in die Kehle zu beißen.
...
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23.11.2008, 13:38
AW: Die Macht der Lämmer
Hallo midnight,
interessant, wie vielfältige und unterschiedliche Assoziationen zu diesem Thema entstehen. Ich selbst habe es ganz und gar nicht so aufgefasst, dass damit jemand gemeint war, der auch Schwächen zeigen kann und sich mal "in Sicherheit" und geborgen fühlen muss. Nicht das Reine, das Unschuldige.
Ich habe es so aufgefasst, dass Leda mehr "sogenannte" Lämmchen meinte, die manipulativ mit ihrer "Schwäche" umgehen und so Vorteile aus einer Situation ziehen. Oder andere in bestimmte Rollen drängen, die unerwünscht sind.
Aber vielleicht habe ich mich auch geirrt. Die Parabelform hat mir gefallen, eben weil sie viel offen lässt.
midnight, es ist schmerzhaft, in solchen Momenten "die kalte Schulter" gezeigt zu bekommen. Weiß der "Hund"
wie wichtig das ist?
Mir kommen ganz andre Gedanken dazu. Ob ich nicht ein Schaf bin, dass sich als Schutz irgendwann einen Wolfspelz genäht hat, damit die Wölfe es in Ruhe lassen.
bblumeflying is the art of falling to the ground without touching
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23.11.2008, 13:56Inaktiver User
AW: Die Macht der Lämmer
ich bin ein wolf.habe es so aufgefasst, dass Leda mehr "sogenannte" Lämmchen meinte, die manipulativ mit ihrer "Schwäche" umgehen und so Vorteile aus einer Situation ziehen. Oder andere in bestimmte Rollen drängen, die unerwünscht sind.
zumindest sehen mich die lämmer so.
eigentlich bin ich ein schäferhund.
aber es ist suuuuper für die lämmer, zu sagen,frau wolf ist die böse und will mich fressen, da haben sie keinerlei verantwortung mehr, ich wölfin (die ich, wie gesagt, gar nicht bin) bin schuld, dass das lamm verängstigt, klein, arm dran und wortlos ist.
au ja, wie lange habe ich die wölfin gegeben, um den lämmern die macht zu lassen...
mach ich nicht mehr.


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