c)
Innerliche Erneuerung im Marschtrab. Unvergleichbar.
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Ergebnis 11 bis 20 von 1186
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05.08.2008, 14:22
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
Salve
krassherdiger Fischeimer
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05.08.2008, 14:32Inaktiver User
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
b.)
Sie stolziert auch.
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05.08.2008, 16:16
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
d) Natascha hat sich mit Filzstift einen Schnäuzer und Waschbrettbauch aufgemalt.
Richtige Wörter haben eine Körpertemperatur von ungefähr 37 Grad.
(Günter Ohnemus)
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05.08.2008, 17:28
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
e) Natascha hätte die Warnung des SETLs bzgl des Poloniums damals ernst nehmen sollen.
Drink in your summer, gather your corn
M. Jagger
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06.08.2008, 16:46Inaktiver User
Das Leben ist pures Dingsbums
f) Das Leben ist pures Bumsdings... manchmal.
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06.08.2008, 17:50Inaktiver User
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
d.) Nataschas Macker ist ein eitler Geck
e.) Nataschas Macker stolziert
f.) Nataschas Macker hat einen an der Kapp
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06.08.2008, 18:21
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
Vorhin unternahm ich einen kleinen Spaziergang.
Wenn ich ins Blaue wandere und keine Lust habe, meiner Nase zu folgen, lasse ich mich gern von ungewöhnlichen Fährten führen.
Pirsche dann fröhlich Vogeldreck- und Kaugummispuren hinterher oder hefte mich an die Fersen von Hunden, Rentnern und anderen Verdächtigen.
Heute bog ich immer dort ab, wo zuvor ein blaues Auto abgebogen war. Wie der Plan es vorsah, landete ich auf Umwegen in der Siedlung, in der ich vor vielen Jahren einmal gelebt hatte.
Damals unterwanderte ich das beschauliche Spießbürgerleben noch als heimlicher Spion.
Ich lebte gut an der Seite eines schlechten Mannes, bepflanzte meinen Balkon mit roten Geranien und verbrachte meine Nachmittage auf Spielplätzen, wo ich mit dem kleinen Robsohn bis in den Himmel schaukelte oder Sandkuchen mit ihm backte.
Wie ich so durch die friedliche Mittelstandsidylle lief, wurde mir ganz nostalgisch zumute.
Ich ließ blaue Autos blaue Autos sein und folgte dem süßen Duft der Vergangenheit.
Es zog mich zu Robsohns einstigem Kindergarten, den schon ich als kleines Mädchen besucht hatte.
Ich kletterte über den Zaun, umrundete einmal das uhrzeitbedingt verwaiste Gebäude, strich über die mit Transparentpapiertieren beklebten Fensterscheiben und floh vor der Flut überwältigender Erinnerungen schnell zurück auf die Straße.
Vorher steckte ich noch drei leere Bierflaschen in meinen Rucksack, die herrenlos auf dem Sandkistenrand standen und entsorgte ein halbes Dutzend Zigarettenkippen im nahen Gebüsch.
Mein nächstes Ziel war Robsohns alte Grundschule, die schon meine Mutter als kleines Mädchen besucht hatte.
Ein herrliches Gebäude aus der Gründerzeit, umrahmt von uralten Kastanien und einem großen Schulhof, zu dem zwei tolle Spielplätze, zig Sandkästen und ein Ascheplatz gehören.
Robsohn hatte ganze Ewigkeiten auf diesem Schulhof zugebracht, weil er bis in die frühen Abendstunden hinein belebt war und es immer jemandem gab, mit dem man Abenteuer bestehen konnte.
Ich beschloss, meine Nostalgiereise auf dem Hof fortzuführen, ging auf das Tor zu und drückte die Klinke herunter.
Erfolglos. Das Tor war abgeschlossen.
Dann sah ich das Schild.
Wegen Jugendvandalismus, Lärmbelästigung und mutwilliger Sachbeschädigung bleibt das Spielgelände während der Ferien ganztägig geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Krass!, dachte ich.
Wo leben wir, wenn dem feriengelangweilten Wüten jugendlicher Pöbelbanden beigekommen werden soll, indem man das schönste Spielgelände des Viertels einfach abschließt?
Die wichtigtuerischen Krawallmacher suchen sich unbeeindruckt und belustigt einen anderen Ort, an dem sie saufen, rauchen und knutschen können - und die wirklich Leidtragenden einer solchen Ohnmachtsmaßnahme sind die Kinder, die ihren Lieblingsspielplatz nicht nutzen dürfen.
Da ging mir dann etwas auf.
VIP?!, flüsterte ich durch die Gitterstäbe.
Mod?
Natürlich bekam ich keine Antwort.
Ich kramte meinen Kajalstift aus dem Rucksack, schaute mich einmal nach allen Seiten um und schrieb dann unter die Schildaufschrift:
Brisitte! Dreifachpfui!
Das Leben ist tatsächlich pures Dingsbums.1.) Der Unter zwischen einem Schied liegt immer oberhalb.
2.) Das Brot lebt nicht vom Mehl allein.
9.) Iss einen Keks.
Ein Buch ist wie ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Apostel herausblicken.
(Georg Christoph Lichtenberg)
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06.08.2008, 18:48Inaktiver User
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
Das „Stammer“ hatte die typische Nikotingelbe, in Wischtechnik auf die Wand aufgebrachte Farbe, Bistromöbel der etwas haltbareren Bauart und eine Theke in U-Form.
Auf der anderen Seite des U’s war Elke aufgetaucht, die typisch stumpf- pechschwarz gefärbte, in enger Lederhose und lockerer, aber weitaufgeknöpfter Bluse gekleidete Fast-Vierzigjährige, von denen jede Szene-Kneipe ihr eigenes Exemplar besitzt.
Sie quasselte gerade einen ca. 25 jährigen Burschen dicht, und Rottmann hoffte, dass an ihm dieser Kelch vorüber gehen würde. Diese Frauen neigten dazu aus jedem zufälligem Wiedersehen ein aufgesetzt-fröhliches Klassentreffen zu machen. Traf man auf das männliche Pendant, ging am nächsten Tag erst nach 10 Aspirin wieder was.
Und das nicht wegen dem Alkohol, sondern dem stundenlangen, penetranten Gequatsche über die guten alten Zeiten. Rottmann schaute sich noch etwas um, konnte aber von den von Walter erwähnten Gestalten, nirgents einen entdecken. Das „Stammer“ wurde inzwischen von Erst-und Zweitsemestern überschwemmt, also machte sich Rottmann auf den Weg zum „Willis“
Rottmann ging die Subbelrather Strasse stadtauswärts, und bog nach ca. 300 m rechts in die Ottostrasse ein. Bei der Kirche St. Anna überlegte er kurz, ob er links in die Eichendorfstrasse einbiegen sollte, um noch mal schnell bei Renate vorbeizuschauen, aber die würde sich, weil er schon wieder auftauchte, eher Sorgen machen und sich fragen, ob er noch alle Latten am Zaun hatte. Also ging er die letzten 200 m geradeaus weiter und betrat das „Willis“.
Als erstes fiel ihm natürlich die nächste Elke ins Auge,
nämlich die Muse und Managerin des Kölner Aktionskünstlers HA Schult, Elke Koska, deren plakatwandgrosses Konterfei an der Stirnseite der Billardnische angebracht war.
HA Schult lebte derzeit in einem fensterlosen Gewölbe im Bauch der „Deutzer Brücke“, die die linksrheinische Innenstadt mit dem rechtsrheinischen Deutz verband.
Wenn es nach Rottmann ginge, dann sollte man den Kerl dort einschliessen und den Schlüssel in den Rhein werfen, denn HA Schult war ein schlimmerer Angeber und Dampfplauderer als Luigi Colani...und Elke Koska eindeutig ne grössere Nervensäge als die Elke aus dem „Stammer“. Er ging weiter zur Theke.Geändert von Inaktiver User (06.08.2008 um 18:53 Uhr)
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06.08.2008, 19:30
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
Rottmann!
Was hab ich den vermisst!1.) Der Unter zwischen einem Schied liegt immer oberhalb.
2.) Das Brot lebt nicht vom Mehl allein.
9.) Iss einen Keks.
Ein Buch ist wie ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Apostel herausblicken.
(Georg Christoph Lichtenberg)
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06.08.2008, 20:28Inaktiver User
AW: Das Leben ist pures Dingsbums
Na dann ...
Zitat von Golddrops
Der riesige Kerl schüttelte ihn hin und her, knuffte ihn in die Seite (hää? knuffte ????), und stiess ihn immer wieder an!
„Daniel!!??Daaniieell!!??“
Er schaffte es, aus geschwollenen Augen einen Blick zu riskieren!
„Daniel! Was meintest du mit Analyse-Gesprächen??“
Daniel versuchte den toten Maulwurf auszuspucken, und schaute nach links, dort sass Sly und sah ziemlich interessiert und entschlossen aus, er blickte nach rechts, dort stand der Wecker und sah ziemlich verdutzt und 4:30 Uhr Uhr aus.
„Häää?“
„Ich will wissen, was du mit Analyse-Gesprächen meinst?“
„Kann ich kurz aufs Klo, flott überlegen ... dieses Tier ausspucken ... vielleicht auch noch pinkeln ... oder laufen meine 30 Sekunden schon?“
„Daniel, ich meine das ernst?“
„Würde ich dich nicht ernst nehmen Schatz, hätte ich dich bloss doof angeguckt, mich auf die andere Seite gedreht und als Antwort nen Furz gelassen! Gib mir mal die Flasche Wasser rüber, ich werd den Maulwurf jetzt einfach ersäufen!“
„Hää??“
„Gib mir einfach das Wasser! Und worum ging’s jetzt?“
„Ich will wissen, was du mit Analyse-Gesprächen meinst?“
Seine Liebste schaute ihn ernst an..............und brach in schallendes Gelächter aus!
„Tut mir leid Schatz, aber du warst in den letzten Tagen so lieb, ich musste einfach kontrollieren, ob du noch der alte bist!


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