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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Zitat Zitat von Rosaa
    "Lectus praeoccupos" (Wirkwaren-Verleger)


    Vorkommen: Auf der ganzen Welt, vorwiegend in großen Hotelanlagen, in deren Nähe ein stehendes Gewässer vorhanden ist. Mallorca soll besonders von diesem nachtaktiven Tier befallen sein.

    Paarungszeit: Selten. Das fürsorgliche Männchen geht nachts alleine auf die Jagd nach zwei weissen Ruheunterlagen.

    Verhalten: Ausbreiten von mitgebrachten voluminösen Wirkwaren, bedruckt mit bunten witzigen Figuren.

    Merkmale: Meist als Paar, das den ganzen Tag auf seinen gewirkten Unterlagen wie erstarrt verweilt. Diese Ruhe wird gelegentlich durch Prüfung der nackten Hautoberfläche und anschließendem gegenseitigen Einreiben mit öligen Flüssigkeiten unterbrochen. Diese Hege und Pflege wird von den benachbarten dösenden "Lectus praeoccupos" beobachtet und sofort nachgeahmt.
    Das stehende Gewässer wird gerne gemieden und eher misstrauisch beobachtet. Das Männchen beäugt gerne plantschende gut geformte, weibliche Exemplare mit spärlichem Federkleid.

    Ernährung: Aufsuchen der nahe gelegenen Futterstelle zu bestimmten Zeiten. Der "Lectus praeoccupos" scheint eine untrügliche innere Uhr zu besitzen, da er im Rudel seine Liegeflächen verlässt. Nie vergisst er sein Heim mit der erwähnten Wirkware zu markieren
    .
    An der "Kalten Futterstelle" wird der "Lectus praeoccupos" gerne mit dem "Turbo gourmandus", dem Gemeinen Vordrängler verwechselt.

    Beide Arten vereint ihre natürliche Neigung, ihre Freßnäpfe vor allem mit Lachs, Shrimps und anderen edlen Speisen zu überfüllen.
    (Was nicht ausschließt, daß sie in den Freßpausen an nahe gelegenen Futterstellen kleine Magenfüller begehren. Sie stoßen ruckartige Locklaute aus, "eine-mit-görrie" oder auch "pomm-rot-weiss, pomm-rot-weiss).
    Frau Rosaa,
    weil wir gerade beim 'Lectus praeoccupos' sind, darf ich bitte eine ebenfalls sehr verbreitete Untergattung, den Lectus Praeoccupos BadetuchbeiMorgengrauenplatzierus', erwaehnen.
    In erlauchten Wissenschaftlerkreisen kursiert das Geruecht, er habe seine Brutstaette in Gesamtdeutschland und breite sich dann waehrend der Ferien auf den Liegestuehlen der ganzen Welt aus.
    Allerdings habe ich persoenlich schon Platzierussen aus ganz anderen Gefilden beobachten und mit ihnen heftigst debattieren duerfen. Es war mir ein grosses Beduerfnis, diesen Umstand endlich einmal richtig zu stellen.
    Geändert von Nespola (09.07.2007 um 12:51 Uhr)
    Salve


    krassherdiger Fischeimer

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Der Selbstmordsängersilberhupf - nichts für zarte Gemüter

    In der Dämmerung, wenn sich unser Leben sanft und friedlich wie schimmernde Seide über unser Antlitz legt und wir hinaushorchen in den neuen Tag oder die kommende samtene Nacht geht der Selbstmordsängersilberhupf auf die Pirsch. Er nähert sich offenen Fenstern und singt aus silberner Kehle sein atemberaubend schönes Lied. Er beginnt mit einem hellen Jubilieren: "Ist das Leben nicht schön? Bist Du nicht wunderbar? Hatte unser Schöpfer nicht einen guten Tag, als er uns erschuf?" scheint er tirilieren. Dies treibet er fort, bis wir uns glückselig immer mehr einspinnen lassen in seinen unbeschreiblich lieblichen Gesang.

    Nahezu unmerklich wechselt die Tonart, etwas Bittersüßes webt sich in des Selbstmordsängersilberhupfes Weise, ein schwerer Ton kommt hinzu...eine Ahnung der Vergänglichkeit...Nicht allzu lange und des listigen Vogels Lied ist so unsagbar traurig und herzzerreissend hoffnungslos, dass sich der fast hypnotisch in der Musik versunkene Zuhörer wie ferngesteuert aus dem Fenster stürzt.

    Danach macht der Selbstmordsängersilberhupf merkwürdige Geräusche: wie ein hämisches Gelächter scheint es zu klingen, ach was: er lacht!

    Warum tut der Vogel dies?
    Darüber gibt es einen erbitterten Streit in der Ornithologie. Vor allem zwei Hypothesen
    dominieren: die eine besagt, dass der Selbstmordsängersilberhupf in enger Symbiose mit dem gemeinen Geier lebt und für diesen das Aas besorgt. Im Gegenzug beschaffe der umtriebene Geier dem Selbstmordsängersilberhupf alles, was Friederike Kemper jemals schrieb.

    Die andere Hypothese vertritt die Auffassung, dass der Selbstmordsängersilberhupf dies aus keinem besonderen Grund tut. Allenfalls aus Bosheit.
    Drink in your summer, gather your corn
    M. Jagger

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Frau Hummel,

    Bosheit ist kein Grund, Bosheit ist so etwas wie eine angeborene Lebenseinstellung. Die zweite Hueppothesis ist sicherlich die richtige, weil menschlich vertretbar. ;)
    Salve


    krassherdiger Fischeimer

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Nacht-Falter nachstehend NF abgekürzt bzw. (Cornicis pedis)

    Der NF sucht, wie schon der Name sagt, nachts seine Opfer auf. Heimlich, still und leise – ohne Ansehen der Person, sei sie arm, sei sie wohlhabend.

    Seine bevorzugten Opfer sind überwiegend weiblichen Geschlechts.

    Zielgruppe des NF sind die Augenpartien von jugendlich glatten Gesichtern (Ende 20/Anfang 30 J.
    Die vom NF Befallenen gucken nach einer durchfeierten Nacht morgens in den Spiegel und entdecken entsetzt feine Linien um ihre Augenpartien, die gestern noch nicht da waren.
    Und die sich auch nicht wegwaschen lassen.

    Diese vom frühen Alter gezeichneten Frauen reagieren unterschiedlich. Der robustere Typ lächelt und macht sofort die nächste Nacht wieder zum Tage. Der sensible Typ verfällt in tiefe Niedergeschlagenheit und legt sich ein Sortiment dunkler Augengläser zu.

    Typ A und Typ B werden häufig in DM-Märkten und Douglas-Läden gesichtet. Sie verlassen diese Etablissements nie ohne die neueste auf den Markt gekommene Augencreme. Doch trotz eifriger Bemühungen meisselt sich die strahlenförmige Struktur, (die an echte Krähenfüße erinnert) in vormals glatte Epidermis unaufhaltbar ein.

    Gezeichnete Frauen tauschen sich über das stetig fortschreitende NF-Phänomen in Communities aus. Mutige Befallene planen sog. Spritztouren.

    Irritierend ist es, daß männliche Wesen nie unter ihrer fortschreitenden Verunstaltung leiden, sondern stolz und unbeschwert ihre Tränensäcke in der Öffentlichkeit hängen lassen.

    P.S.: Trotz jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschungen und Beobachtungen wurde der "Nacht-Falter (Cornicis pedis) noch nie bei seinem infamen Treiben erwischt. Junge Wissenschaftler stellen die kühne These auf, daß er dem Selbstmordsilberhupf zuarbeitet!
    Richtige Wörter haben eine Körpertemperatur von ungefähr 37 Grad.
    (Günter Ohnemus)

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    was ist eigentlich aus der guten alten ernergiezecke geworden ?
    oder ist die mit der filzlaus beschreibung abgedeckt ?

    bestimmt ist sie hybridverweigerer/in.
    irgendwas ist immer / i have a great title for my new book: "things i´ve learned after it was too late " ( snoopy )

    User die dieses Posting gelesen haben lesen auch:
    Zeitung / Sms / die Uhrzeit

  6. gesperrt

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Das Forumscontra scheint es in jedem Forum zu geben. Oft tummeln sich mehrere in einem Forum herum, denn jeder Forumsuser hat schonmal Bekanntschaft damit machen müssen.

    Die Natur des Forumsconta (Contrarum forumalis) ist grob gesehen mit der einer Filzlaus zu vergleichen, jedoch mit weitaus zerstörerischerer Auswirkung.
    Das Forumscontra ist ein Schädling. Es existiert nur um Unfrieden zu schaffen. Sein Hirn hat eine beachtliche Größe, ist aber nur für gemeine Intrigen zu gebrauchen.

    Alles was aus einem Forumscontra rauskommt ist immer das Gegenteil von dem, was der Opferuser schreibt, selbst wenn es hirnloser Müll ist. Der Opferuser hat gerade einen neuen Strang eröffnet. Wie aus dem Nichts taucht das Forumscontra auf und zerstört in Windeseile den gesamten neuen Strang. Das sieht so aus:

    Das nichtsahnende Opfer
    "Ich bin verliebt, ich könnte die ganze Welt umarmen."

    Ein anderer User
    "Das ist ja toll, ich freu mich mit dir."

    Das Forumscontra
    "So ein Quatsch, die Erde ist eine Scheibe, ist nicht umarmbar."

    Ein Mitleidsuser
    "Paß auf! Ich erklär dir warum die Erde rund ist." Es folgt eine lange wissenschaftliche Darstellung mit zahlreichen Links."

    Das Forumscontra
    "Die Erde ist eine Scheibe."

    Das Opfer
    "Können wir zum Thema zurückkommen? Ich bin verliebt und freu mich."

    Der Administrator
    "Das ist schön für dich, doch stör die Diskussion nicht!"

    Das Forumscontra
    "Die Erde ist eine Scheibe."

    Der nächste Mitleidsuser (war bisher der beste Freund)
    "Sieh mal, was ist denn unter der Scheibe?"

    Das Opfer
    "Können wir vielleicht jetzt das Thema wiederaufnehmen? Da hat ein Stöenfried das Thema kaputtgemacht."
    Setzt den Störenfried auf die Ignoreliste.

    Der Admin
    sperrt das Opfer wegen wiederholter Beleidigung

    Das Forumscontra
    sucht sich das nächste Opfer


    Eröffnet das Opfer auch irgendein anderes Thema oder einen neuen Strang mit dem ursprünglichen Thema, dann stört das Forumscontra auch hier und noch schneller.
    Gegen Forumcontras helfen nur helle Admins. Leider erkennen diese die böse Absicht der Forumcontras nur äußerst selten.
    Geändert von Yeti (12.07.2007 um 10:04 Uhr)

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Heute las ich auf einem Plakat von Cologne Pride über einen ganz gemeingefährlichen und ziemlich lästigen Mistkäfer, der auch hier in dieser Sammlung nicht fehlen darf:

    homo europaeicus

    Typus

    Lech Kaczynski
    (der; Präsident der Republik Polen)

    Verbreitung

    vornehmlich Ost - und Südosteuropa, aber
    auch weit darüber hinaus

    Entwicklungsstand

    starke Ablehnungshaltung gegenüber gesell-
    schaftlichen Minderheiten; diese Gattung
    bedient sich dabei primitiver, aber sehr
    effektiver Werkzeuge wie Hetztiraden,
    CSD-Verboten und obskuren Gesetzen
    wie dem "Schutz vor Homo-Propaganda";
    extremere Untergattungen, die man häufig
    an kahl rasierten Schädeln erkennen kann,
    neigen vermehrt zu Rudelbildung und zur
    Gewaltanwendung

    Aufrechter Gang

    befindet sich derzeit noch in
    der Krabbel-Phase


    Gegen diesen Mistkäfer hilft nur eines: Geht aufrecht!
    Geändert von _Beate_ (10.07.2007 um 19:45 Uhr)
    There are a hundred paths through the world that are easier than loving. But, who wants easier?
    Mary Oliver

  8. gesperrt

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Es würde mich überzeugen, wäre da nicht die von den Rechtsglatzen bereits vielfach verwendete Gleichsetzung von Menschen mit Zecken

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Zitat Zitat von Ila
    Es würde mich überzeugen, wäre da nicht die von den Rechtsglatzen bereits vielfach verwendete Gleichsetzung von Menschen mit Zecken

    Holla! Da hab ich gar nicht dran gedacht - ich war so bei Tieren und welche ICH ganz eklig finde, dass ich automatische die Zecke genommen habe. Danke fürs Aufmerksam machen! Habs geändert.
    There are a hundred paths through the world that are easier than loving. But, who wants easier?
    Mary Oliver

  10. gesperrt

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    AW: Tierarten, die für uns gefährlich sind!

    Ja, mit Mistkäfer gefällts mir besser, obwohl Zecken wirklich deutlich eklig(er) sind - ich würde grundsätzlich nicht anstehen, die feisten Zwillinge mit ihnen zu vergleichen (der Jaroslaw ist/denkt/spricht doch auch nicht anders)

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