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    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    Ich bin in normaler Alltagskleidung zum Standesamt gegangen, keine Blumen, keine Feier, meinen Geburtsnamen habe ich auch behalten.
    Die Familie wurde erst am Folgetag informiert.
    Aber es gab bereits vor der Trauung einen Ehevertrag.

    Das war in den Siebzigern.
    Und ich würde es heute wieder genauso machen.
    Die Ehe besteht noch.
    Jede Erklärung ist eine Hypothese

    (STOA169)

  2. Moderation

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    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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  3. VIP

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    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    meinen Geburtsnamen habe ich auch behalten.
    Das ging schon in den Siebzigern?

    Ich durfte es 1984 lt.Standesamt nicht.

    Ich hätte höchstens einen Doppelnamen wählen können, aber weil ich den schon von Geburt an hatte (sowas wie Müller-Lüdenscheid) wäre es ein unendliches Namensgebilde geworden, wenn der Name des Mannes noch hinzugefügt worden wäre.

    Der ursprüngliche Doppelname war auch nicht trennbar, weil er nicht "zusammengeheiratet" sondern aus der Historie vor Generationen entstanden war.
    (Müller-Lüdenscheid = Müller von Lüdenscheid.... nicht Frau Müller und Herr Lüdenscheid waren verheiratet.)

    Nein, ich habe nie Müller-Lüdenscheid geheißen... es ist nur ein Beispiel und ich kannte Loriot auch nicht persönlich.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



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    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    ...aber die anschließende Hochzeitsfeier mit der unsäglichen, alles bestimmen wollende und herrischen Verwandtschaft meines Mannes war eine einzige Katastrophe....
    Puh.... Jahrzente später weiß ich: Ich hätte denen die Meinung sagen und gehen sollen und mir damit jahrelangen Stress mit diesen penetranten Leuten erspart.
    Denkt man im Nachhinein öfter, so dieses "Hätt ich damals nur ordentlich..., dann...".
    Hätte vermutlich aber auch nix genützt. Da hätte eigentlich vor der Eheschließung bereits eine Auseinandersetzung mit der Familie deines Mannes stattfinden müssen bzw. die mit deinem Mann.

    Ich bin ganz erstaunt, was ihr alle so über eure Hochzeiten berichtet und so Aktionen im Nachgang (z.B. Hochzeitskleid bei ebay). Ich z.B. habe mein Standesamtkleid noch. Ein wunderschön leichtes, chiffonartiges Elfenteil. Ich LIEBE es. Könnt ich niemals verkaufen!
    Be a voice not an echo.

  5. Inaktiver User

    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Ich bin in normaler Alltagskleidung zum Standesamt gegangen, keine Blumen, keine Feier, meinen Geburtsnamen habe ich auch behalten.
    Die Familie wurde erst am Folgetag informiert.
    Aber es gab bereits vor der Trauung einen Ehevertrag.

    Das war in den Siebzigern.
    Und ich würde es heute wieder genauso machen.
    Die Ehe besteht noch.
    Du hast in den 70gern in D deinen Geburtsnamen behalten?
    Wie denn das?
    Ich hab 87 geheiratet, da ging das nicht, deshalb entschloß ich mich zum Doppelnamen.
    Den ich auch immer benutzte und noch benutze.

  6. Inaktiver User

    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Denkt man im Nachhinein öfter, so dieses "Hätt ich damals nur ordentlich..., dann...".
    Hätte vermutlich aber auch nix genützt. Da hätte eigentlich vor der Eheschließung bereits eine Auseinandersetzung mit der Familie deines Mannes stattfinden müssen bzw. die mit deinem Mann.

    Ich bin ganz erstaunt, was ihr alle so über eure Hochzeiten berichtet und so Aktionen im Nachgang (z.B. Hochzeitskleid bei ebay). Ich z.B. habe mein Standesamtkleid noch. Ein wunderschön leichtes, chiffonartiges Elfenteil. Ich LIEBE es. Könnt ich niemals verkaufen!
    Siehste, Blue, und wieder zeigt sich, wie unterschiedlich wir alle sind.
    Mein Standesamtkleid war sehr streng, kariert mit Plisseerock -
    eines der Kleidungsstücke, die am Bügel nach nichts aussehen.
    Meine Mutter traf fast der Schlag, als ich damit daherkam.
    War mein GoTo Outfit für viele Jahre danach für alle offiziellen Gelegenheiten.
    "Brautkleid" war ja 3 teilig - Satinblazer kam in die hinterste Ecke, Bluse wurde zum Businessanzug getragen und der weiße knöchellange Plisseerock verschönte so manche Sommerparty - bis ich ihn in die Autotür klemmte und er einen Riß hatte.

    Somit habe ich an mein Hochzeitsoutfit noch viele viele weitere schöne Erinnerungen verknüpft -
    unter anderem auch noch eine Hochzeit einer Freundin - Rock kombiniert mit nicht weißem Oberteil und Accessoires -
    wobei ich da auch hinzufügen muß , dass ich die Regeln, kein Weiß und kein Schwarz an Hochzeiten erst aus neuerer Zeit kenne - und für absolut überflüssig halte.

    Bitte , wer verwechselt eine Frau in weißem Shiftkleid mit der Braut im opulent bestickten Hochzeitskleid????

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    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (…)
    Somit habe ich an mein Hochzeitsoutfit noch viele viele weitere schöne Erinnerungen verknüpft(…)
    Das finde ich schön.

    Hätte ich das Kleid gefunden, das mir ursprünglich vorschwebte, wäre das auch zu mehreren Gelegenheiten lange tragbar gewesen…
    Da es eben doch ein weißes (Braut-)Kleid geworden ist, hatte ich dafür im Nachgang keine Verwendung mehr - wozu sollte ich es aufheben? Das Kleid war nur ein Accessoire für den Anlass, daran hingen keine Emotionen; die hängen an dem FreiHerrn!

    Und das Kleid hat dann durch den Verkauf noch andere Personen glücklich gemacht, passt.



    Ich bin heute noch „krank“ zu Hause, der Migräneanfall war ziemlich arg und ich kann/will noch nicht stundenlang am PC arbeiten…
    Ich war schon spazieren und werde nachher nochmal eine Runde drehen, jetzt ruft die Badewanne und anschließend das Bett.

    Habe in den letzten Monaten festgestellt, dass emotional bedingte Migräne (heute vor 2 Monaten starb meine Mama und heute wäre ihr Geburtstag, für den wir schöne Pläne hatten) die stärksten Anfälle auslöst; ich bin da innerlich so verkrampft…
    Mal gucken, was ich diesbezüglich für Lösungen finde.


    Habt einen schönen Tag!

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    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    Ja, @Gin: Wir sind wirklich ziemlich unterschiedlich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wobei ich da auch hinzufügen muß , dass ich die Regeln, kein Weiß und kein Schwarz an Hochzeiten erst aus neuerer Zeit kenne - und für absolut überflüssig halte
    Siehste, ich nicht. Also schwarz geht immer, aber ich würde never ever an einer Hochzeit was Weißes tragen. Weiß ist die Braut, zack, aus, feddich.

    @Frei-Frau: Ich behalte mein Standesamtkleid aus sentimentalen Gründen. (Ich hab auch kleine symbolische Geschenke, Karten, Briefe meines Mannes aus den ersten zwei Jahren tatsächlich aufgehoben...)
    Be a voice not an echo.

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    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    @Ginx und Rotfuchs

    Ich habe 1975 geheiratet.
    Da war das Namensrecht bei Eheschließung gerade geändert worden und wir waren das erste Paar an unserem damaligen Wohnort, das davon Gebrach machte. Im Standesamt führte das zu einigem Wirbel.

    Die damalige Regelung bedeutete, dass das Paar wählen konnte, ob der Name der Frau oder der Name des Mannes Familienname wurde. Das entschied natürlich auch, welchen Namen die Kinder tragen würden.
    Der Ehepartner, dessen Name nicht Familienname wurde, konnte, wenn er wollte, einen Doppelnamen beantragen. Der galt aber nur für ihn/sie, nicht für die Kinder.

    Nehmen wir das Loriot-Beispiel:
    Frau Lüdenscheid heiratet Herrn Müller.
    Sie entscheiden sich dafür, dass Lüdenscheid der Familienname werden soll.
    Herr Müller beantragt, dass er seinen Geburtsnamen behalten und den Familiennamen anhängen will.
    Ergebnis:
    Frau Lüdenscheid, Herr Müller-Lüdenscheid, Kind z.B. Max Lüdenscheid.

    So haben wir‘s gemacht.
    Ich glaube, diese Regelung wurde 1975 Anfang des Jahres beschlossen, ein oder zwei Monate später haben wir geheiratet.

    Die Regelung, dass jeder seinen Namen (ohne Doppelnamen) behalten darf, wäre mir am liebsten gewesen.
    Aber das ging damals noch nicht.
    Geändert von jofi2 (19.10.2021 um 10:59 Uhr)
    Jede Erklärung ist eine Hypothese

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    AW: Der kleine Plauderstrang - Corona Edition

    @Blue:
    Wir ticken diesbezüglich komplett unterschiedlich.
    Das einzige, was ich aufgehoben habe, ist ein handgeschriebener Massage-Gutschein, da ich diesen noch einlösen muss…


    Ich bin aber generell kein „Aufheber“, brauche auch keine Fotos/Videos usw.


    Spannend, wie die Menschen leben und fühlen!


    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    (…)
    Die Regelung, dass jeder seinen Namen (ohne Doppelnamen) behalten darf, wäre mir am liebsten gewesen.
    Aber das ging damals noch nicht.
    Warum, frage ich mich…

    Ich habe meinen Namen behalten, weil ich einen recht langen Vornamen habe und dieser mit meinem Nachnamen einfach schöner klingt; der Nachname meines Mannes ist gefühlt härter, weniger weich im Zusammenspiel.
    Wäre es ihm wichtig gewesen, hätte ich den Namen aber angenommen.

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