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    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Vielleicht liegt es eher daran, dass einem die Literatur in der Schule aufgezwungen wird?
    Sehe ich ähnlich. Aber wann, wenn nicht da könnte man überhaupt damit in Berührung kommen? Das Problem liegt im Zwang, der auch so praktiziert wird.

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    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Sehe ich ähnlich. Aber wann, wenn nicht da könnte man überhaupt damit in Berührung kommen? Das Problem liegt im Zwang, der auch so praktiziert wird.
    Ich kann mir vorstellen, dass es heute auch einfach zu viele Unterschiede gibt als dass man sich (v.a. als Jugendlicher heute) mit der Literatur noch identifizieren könnte.. alleine schon sprachlich gesehen.

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    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Sehe ich ähnlich. Aber wann, wenn nicht da könnte man überhaupt damit in Berührung kommen? Das Problem liegt im Zwang, der auch so praktiziert wird.
    Das stimmt. Das ist schwierig, ich gebe es zu.

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    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von starsandstripes Beitrag anzeigen
    Ich kann mir vorstellen, dass es heute auch einfach zu viele Unterschiede gibt als dass man sich (v.a. als Jugendlicher heute) mit der Literatur noch identifizieren könnte.. alleine schon sprachlich gesehen.
    Das war vor fuffzich Jahren auch schon so, sogar noch ohne TV

  5. Inaktiver User

    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    ... hilfreich und gut.
    Habt ihr eigentlich in Literatur mit Goethe und Schiller und Heine zu tun gehabt?
    Bitte berichtet einmal über eure Bildung diesbezüglich.
    Goethe, Schiller & Co. haben mich in meiner Jugend gerettet!
    Ich bin in zerrütteten Verhältnissen aufgewachsen ohne erwachsene Bezugsperson, die mir ein Vorbild hätte sein können. Auf der Suche nach Orientierung habe ich diese Autoren und deren Welt- und Menschenbilder früh entdeckt und davon beeinflusst meine eigenen Werte ausgebildet.
    (Auf Therapeutendeutsch: Das waren meine einzigen "externen Ressourcen".)

    Im jüngeren und mittleren Erwachsenenalter, so zwischen 30 und 40, hatte ich nochmal einen ähnlichen Impulse-Schub, als ich auf der Suche nach einer Art Mentor war, also einem Menschen, der mir an Lebenserfahrung deutlich voraus war und mir in beruflichen und privaten Situationen mit Rat zur Seite stünde, und dabei diverse Autoren von Selbsthilfebüchern u.ä. entdeckte, wie z.B. Susan Jeffers.
    Aus deren Werken habe ich sehr viel für meine Entwicklung mitgenommen.

    Heute, mit Ü50, bin ich selbst "alt und weise" und generiere meine Orientierung aus mir selbst heraus.

    In der Rückschau sehe ich, dass ich definitiv viele tolle Mentoren hatte, die durch Weitergabe ihrer (Herzens-)Weisheit an mich dazu beigetragen haben, dass ich die geworden bin, die ich heute bin - obwohl keiner von ihnen mich persönlich gekannt geschweige denn speziell mich gemeint hat.

    Goethe und Schiller waren die ersten.

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    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Das war vor fuffzich Jahren auch schon so, sogar noch ohne TV
    Ich erinnere mich, wir haben die Leiden des jungen Werther gelesen, als wir ungefähr im Alter der Protagonisten waren (also so ca. 40 Jahre her)... ich hatte Genicksteife vom Kopfschütteln. Das hätten genausogut Aliens sein können. Null Identifikationspotential.
    *lost in the woods*

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    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich, wir haben die Leiden des jungen Werther gelesen, als wir ungefähr im Alter der Protagonisten waren (also so ca. 40 Jahre her)... ich hatte Genicksteife vom Kopfschütteln. Das hätten genausogut Aliens sein können. Null Identifikationspotential.
    Hier auch. Ich konnte weder in der Schule, noch heute was damit anfangen. Es gibt nur sehr wenig "klassische" Literatur mit der ich was anfangen kann.
    "Professor Mamlock" wäre eine Ausnahme, die mir gerade einfällt.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Edel sei der Mensch

    Doch, heute kann ich mich darin verlieren, sprachlich im Werther (..des jungen Werthers) und auch als Zeit-Tableau. ich mag die Novellen (Stella, die Wahlverwandtschaften sind grandios konstruiert - eine sehr nette Entsprechung ist der Film "Im Sommer wohnt er unten" - keine Verfilmung, nur gleiches Sujet), der Wilhelm Meister hat schon ziemlich viel an Psycho und schon das Vorspiel zum Faust hämmert in jeder Zeile universelle Erkenntnisse. Menschlich liegt mir der Revoluzzer Schiller mehr, auch der unverändert aktuell: nur grad schnell mal so: Die Verschwörung des Fiesco - Tierstaat.
    Aber es sind ja nicht nur die beiden

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    AW: Edel sei der Mensch

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Ich bemerkte, als ich 18 war, schon, dass Alkoholiker Menschen sind, die viel tiefer fühlen können..
    Ach je. Diese "Erkenntnis" ist keine.
    Das ist so Sucht-Schönreden....

  10. Inaktiver User

    AW: Edel sei der Mensch

    Animosa, wie geht's dir denn eigentlich?
    Ich denk mir, jeder hat mal so Tage.
    Viele schreiben persönliches über sich, das in einer momentanen Stimmungslage entstanden ist. Ist mir auch schon so gegangen. Und beim Nachlesen einen Tag später so: okay, eigentlich wars dann doch nicht so dramatisch... in dem Moment kommt's einem halt wichtig vor.
    Trotzdem sind da viele Gedanken dabei, die dich grundsätzlich beschäftigen, die nachdenkenswert sind.
    Und nicht weniger "wert", nur weil sie unter Alkoholeinfluss geschrieben wurden.
    Meld dich mal bitte, sag 'Hallo', wir alle kennen dich doch auch in "normal", vernünftig, reflektiert und überlegt, weniger wirr.

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