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  1. Inaktiver User

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Auf ein Neues! Ich war gerade fertig mit einem langen posting als ich komplett aus dem Internet flog. Natürlich war mein Text nicht gespeichert! So ein Ärger......
    Meine Lieben, besonders aber liebe Hanne!
    Schon lange nichts mehr von Euch gehört, es ist doch noch keine Badesaison!? Da habt ihr doch Zeit um auf eurem Instrument zu üben......
    Ich sollte demnächst einige Aktivitäten planen, aber meine Schüler üben nicht so wie ich mir das vorstellen könnte. Nun ja, dann backen wir eben kleinere Brötchen. Ich habe sowieso festgestellt, dass nur Profis den Schwierigkeitsgrad von Musik feststellen können. Alle anderen können nur sagen ob es ihnen gefallen hat oder nicht. Also lasse ich einfachere Dinge musizieren und singen, die aber trotzdem beim Publikum ankommen (hoffe ich mal).
    Solo plus Klavier oder Orgel spiele ich nicht gern, da ich immer großes Lampenfieber habe und mich jedes Mal frage warum ich mir das antue. Mit zunehmendem Alter wird es schlimmer. Wenn ich aber bei den Jugendlichen mitspiele oder dirigiere, dann habe ich kein Lampenfieber.
    Gegen Lampenfieber hilft meiner Erfahrung nach nur, wenn man das Niveau so herunterschraubt, dass man die ausgesuchte Literatur im Schlaf abrufen könnte.
    Mein größtes Horrorerlebnis war als ich im Rahmen einer Weiterbildungs-Prüfung vor 2 Jahren vor 6 hochschulstudierten Musikern (davon 3 Professoren an einer Musikhochschule) spielen mußte. Ich bin fast "eingegangen", es war für mich furchtbar und für die Zuhörer auch (gggg). Ich bewundere alle, die ohne allzu großes Lampenfieber musizieren können.
    Morgen fahre ich zu einer Blockflötenorchester Probe. Ca. 80 Teilnehmer. Ich freue mich darauf!
    Allen ein schönes Wochenende.
    flautina
    Geändert von Inaktiver User (19.04.2008 um 18:31 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Hallo Flautina,

    schön, dass du dich meldest und bestimmt hast du dein Konzert wunderbar über die Bühne gebracht!
    Lampenfieber, das ist ja ein Thema! Da kann man endlos drüber schreiben, nicht wahr? Die Fehler oder Fehlerchen, die man sonst nicht macht, aber natürlich wenn man nervös ist, können sie gerade da auftauchen, wo man sie gar nicht erwartete.

    Hört das eigentlich mal auf?

    Ich fürchte nein, dass ist wohl nie vorbei. Das einzige, was man tun kann, ist wohl die Stücke üben und üben. Möglichst vielen Leuten vorher vorspielen.

    Oder, was habt ihr sonst noch für Tipps?

  3. Inaktiver User

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Liebe Hanne,
    ich machte für mich die Erfahrung, dass nur ein Senken des eigenen Niveaus hilft, dem Lampenfieber entgegen zu treten.
    Natürlich gefällt einem das nicht. Aber den Zuhörern ist das Niveau, das man spielt, meistens sowieso nicht klar.
    Ich mache am WE eine Fortbildung "Jazz auf der Blockflöte". Ich bin gespannt wie es werden wird und werde berichten!
    Liebe Grüße
    flautina

  4. Inaktiver User

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Hallo Flautina,

    die Ansprüche, die man an sich stellt sind wohl immer etwas hoch, das stimmt. Aber das Spielen vor Publikum ist immer wieder für mich eine ziemliche Hürde.
    Deine Fortbildung klingt gut. Sicher werdet ihr mit einigen Erfolgsstücken herumexperimentieren (von Gershwin bis Hancock vielleicht?) und das Improvisieren kennenlernen. Macht bestimmt Spaß! Ja, cool, berichte bitte davon, wie es war.
    Lg von Hanna

  5. User Info Menu

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    "Jazz auf der Blockflöte" klingt in der Tat sehr interessant!! Ich selbst liebe auch jazzige Sachen, aber mit der Flöte hab ich das noch nie probiert, nur beim Gesang.
    Ich habe jetzt endlich wieder Unterricht nach den Ferien und meine Lehrerin muss mich immer bremsen, wenn ich von mir selbst zu viel erwarte...So viel zum Thema "hohe Ansprüche"!

  6. User Info Menu

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Hallo,

    nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder zu Wort. In letzter Zeit hatte ich zu viel um die Ohren...

    Das mit dem Lampenfieber kenne ich auch, und finde interessant, wie sich das im Laufe der Zeit verändert. Als Kind (damals mit Blöckflöte oder Gesang) hatte ich damit gar keine Probleme, auch bei Soli nicht. Das fing erst so im Alter von 12/13 an, hielt sich aber noch in Grenzen. Ich glaube, mit Anfang 20 oder so wurde es dann stärker, verlor sich aber meist, wenn ich erstmal auf der Bühne stand/saß und "losgespielt" hatte, jedenfalls meiner Erinnerung nach. Jetzt hatte ich Ende letzten Jahres zum ersten Mal seit Ewigkeiten (10 Jahre?) wieder zwei (kleine) Auftritte, und da war es wieder ganz anders. Vorher war ich sehr gelassen, nur während des Spielens wurde ich dann plötzlich furchtbar nervös, und woran ich mich von früher gar nicht erinnern kann, ist dass mir dann die Finger und die Lippen zitterten (beim Blasinstrument äußerst hinderlich) und meine Hände schweißnass waren. Ansonsten haben mir die Auftritte sehr viel Spaß gemacht, es war in einem kleineren Rahmen und als Teil eines Ensembles, so dass der Fokus der Zuhörer nicht alleine auf mir lag. Meine Gelassenheit vorher rührte wohl auch daher, dass zu dem Zeitpunkt meine Ansprüche nicht besonders hoch waren und die Stücke sehr einfach.
    Bin gespannt, wie es beim nächsten Mal wird - da sind die Stücke schwieriger, und mein Ehrgeiz ist seitdem ganz schön gewachsen... Aber trotzdem freue ich mich darauf, wie ich überhaupt völlig begeistert davon bin, wie sich mir in den letzten Monaten durch die Beschäftigung mit klassischer Musik eine Welt wieder erschließt, die mir zwar früher enorm wichtig war, zu der ich aber in den letzten Jahren kaum Zugang hatte. Mal sehen, wie es weiter geht!

    Viele Grüße
    Rosa

  7. User Info Menu

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Zitat Zitat von Rosa
    Hallo,
    Das mit dem Lampenfieber kenne ich auch, und finde interessant, wie sich das im Laufe der Zeit verändert. Als Kind (damals mit Blöckflöte oder Gesang) hatte ich damit gar keine Probleme, auch bei Soli nicht. Das fing erst so im Alter von 12/13 an, hielt sich aber noch in Grenzen. Ich glaube, mit Anfang 20 oder so wurde es dann stärker, verlor sich aber meist, wenn ich erstmal auf der Bühne stand/saß und "losgespielt" hatte, jedenfalls meiner Erinnerung nach.
    Genauso ist/war es bei mir auch! Als ich mein erstes kleines Konzert mit sechs Jahren hatte, da hab ich mich sogar riesig drauf gefreut!
    Heute ist es so, dass ich in den ersten zwei Minuten nervös bin und mich aber dann in der Musik bzw. Thematik (z.B. bei Präsentationen, mündlichen Prüfungen) verliere und gar nicht mitbekomme, dass außer mir noch jemand im Raum ist. Erst wenn der Applaus kommt, "wache ich auf".

  8. Inaktiver User

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Hallöchen,

    ich war ein paar Tage verreist.
    Lampenfieber, oh je, ich glaube auch, dass man mit zunehmendem Alter "anfälliger" wird. Natürlich hängt es auch unter Umständen vom Ehrgeiz ab (Flautine sprach ja schon vom Senken des Niveaus), aber ich glaube, auch die Nerven sind nicht mehr das, was sie mal waren (grins)
    Ich habe viele Jahre in verschiedenen Chören gesungen und dort auch die unterschiedlichsten Charaktere kennengelernt.
    Es gibt schon auch Leute, denen "im Mittelpunkt stehen" nichts ausmacht und tatsächlich kaum Lampenfieber haben.
    Ich allerdings hatte schon in der Nacht vor einigen wenigen Auftritten Alpträume und sah mich den Text vergessen bzw. mitten in eine Atempause hineinsingen.
    Bekloppt, aber so ist es.

    @ Rosa
    Schön, dass du dich mal wieder gemeldet hast. Was macht deine Querflöte?

    lg von Hanna

  9. Inaktiver User

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Nanu, kein workshop, kein Konzert, keine Session - nichts groovt?

    Schade
    Lg von Hanna

  10. Inaktiver User

    AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...

    Liebe Hanna,
    letzten Samstag war ich mit Chorkindern bei einem Kindersingfestival der badischen Landeskirche. Ca. 1000 Kinder waren in Villingen. Es war eine super Atmosphäre und eine tolle Organisation. Das Pfingstmusical "Von Jerusalem nach Babylon" wurde mit allen Kindern gesungen.
    Letzten Mittwoch hatten wir einen finnischen Mädchenchor zu Gast mit 28 Sängerinnen.
    Ich habe eine Idee warum Finnland bei Pisa so gut abgeschnitten hat. Im Durchschnitt hat man dort 4 Kinder. Mehr als 10 Kinder sind absolut keine Seltenheit erzählte mir die Kantorin. Da dort nur wenig verwöhnte und egozentrische Einzelkinder aufwachsen, wird ein anderes Lernklima geschaffen.
    Ich konnte beobachten, dass die finnischen Mädels eine tolle Disziplin und Konzentration haben. Wenn die Dirigentin anfing zu sprechen, dann waren alle still und hörten zu.
    Der Busfahrer erzählte, dass die Mädels ständig sangen, sozusagen in jeder Lebenslage.

    Gaaaaaaanz liebe Grüße
    flautina

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