Hallo Annalisa,
wirklich schade, dass du nicht hier in Berlin bist. Hier könntest du mit Anschlägen in z.B. Bibliothek, Musik-, Jazzschulen usw. mit Sicherheit interessierte Leute finden. Auch gibt es hier eine Menge von Leuten, auch an den Musikschulen, die nicht mehr ganz so jung sind - dazu gehöre ich ja auch.
Trotzdem haben wir oft durch Durchhaltevermögen und Fleiß so einigen Jüngeren gegenüber diesen Vorteil - meist auch mehr Zeit, was ja ein ganz wichtiger Faktor ist.
Hier spielen Jung und Alt oft ganz gut zusammen, aber ganz alleine würde ich auch nicht so gern in einem "Jugendorchester" spielen wollen.
Probiere es doch nochmal mit ein wenig Suchen oder Annoncieren! Es macht unheimlich viel Spaß, mit anderen zusammen zu spielen. Gerade dann erscheint dir ja auch das Üben sehr sinnvoll und wertvoll. Immer wieder Neues auszuprobieren und auch am "reinen Ton" weiterzuarbeiten wird dir sehr bald ein Bedürfnis sein.
Ein ganz großes Lob aber, dass du dabei geblieben bist!!!
Jetzt noch zu der Anschaffung eines eigenen Instrumentes: Es ist in der Tat sehr teuer und du solltest jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Es gibt ja Musikgeschäfte, die auch ein gutes, gebrauchtes Instrument verkaufen.
Aber es ist auch etwas ganz Wunderbares, wenn du dann ein schönes, eigenes Instrument hast! Du liebst es viel mehr zu spielen. Und vor allem: ein guter Klang ist ober wichtig! Viele Leihinstrumente haben natürlich im Laufe der Zeit ein paar "Macken". Du wirst feststellen, dass vielleicht die eine oder andere Schwierigkeit mit dem neuen Instrument ganz verschwunden ist.
Ich erinnere mich an meine erste eigene Querflöte - mit Silberkopf.
Sie hatte einen wunderbaren Klang und - oh Wunder - das eingestrichene C war bei der alten kaum oder gar nicht zu spielen. Hier, auf meiner, ging es ganz mühelos.
Ich würde also schon etwas mehr Geld ausgeben - wirklich, es lohnt sich! Der Klang ist sehr wichtig, denn du sollst dich ja vor allem auch selbst gerne hören!
Viel Erfolg und melde dich doch mal wieder! Wäre schön!
lg von Hanna
Antworten
Ergebnis 61 bis 70 von 147
-
26.03.2008, 15:45Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Geändert von Inaktiver User (26.03.2008 um 15:49 Uhr)
-
29.03.2008, 14:32
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Meine hat leider nur ein Silbermundstück. Mehr hat das Budget nicht hergegeben... Außerdem habe ich ja schon drei Blockflöten gehabt, zu denen ich nach 10 Jahren eine neue Sopranflöte gekauft habe, die (für eine Blockflöte) nicht billig war.Ich erinnere mich an meine erste eigene Querflöte - mit Silberkopf.
Sie hatte einen wunderbaren Klang und - oh Wunder - das eingestrichene C war bei der alten kaum oder gar nicht zu spielen. Hier, auf meiner, ging es ganz mühelos.
Aber mein liebstes Instrument ist und bleibt meine Stimme, die kostenlos bzw. unbezahlbar ist!
-
01.04.2008, 08:46Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Hi Summer,
ich liebäugele schon seit etlicher Zeit mit einer "Silberrohrflöte", die ist natürlich nicht ohne. Für eine Silberkopf muss man meist schon über 1.000,-- € bezahlen, aber wenn man mehr Silber will, dann kostet sie über 2.000,-- €. Der Klang ist natürlich ganz beachtlich. Nur hätte ich wohl ständig Angst, dass mir mein Instrument geklaut werden könnte - wie es einem meiner Flötenlehrer passiert ist. Und das war ein Vollsilber-Instrument, das dann schon bei 5.000,-- € liegt.
Ich hatte mir vor einiger Zeit auch nochmal eine Tenorflöte gekauft, (ich habe auch mehrere Blockblöten bei mir herum liegen), aber wenn man erstmal sein Lieblingsinstrument hat, dann kommen die anderen zu kurz, nicht wahr!?
Dass du auch noch singst, ist ja klasse! Dann hast du gleich den nötigen Atem und kannst dir fremde Stücke gleich im voraus erarbeiten. Nicht wahr, es spielt sich ein fremdes Stück gleich viel besser, wenn man die Melodie schon im Kopf hat.
Kannst du gleich vom Blatt singen?
lg von Hanna
-
01.04.2008, 11:30
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Das mit dem Lieblingsinstrument stimmt! Das Klavier und die Flöten kommen bei mir viel zu kurz, weil ich fast nur noch singe! Aber das ist einfach viel praktischer, wenn man nicht ständig das Instrument und Notenständer mit sich rumschleppen muss...
Deswegen konzentriere ich mich auch voll und ganz auf den Gesang und die restlichen Instrumente nutze ich, wenn ich "Lust" dazu habe.
Ja, ich kann vom Blatt singen/spielen, aber zum Glück auch nach Gehör. Ich habe einmal in einem kleinen (Laien-)Ensemble gesungen, in dem zwar teils gute Sängerinnen waren, die aber größtenteils nicht Noten lesen konnten. Das war für mich ganz schön nervenzermürbend, da ich dem Alt und dem Sopran ihre Stimmen mehrmals vorsingen musste, damit sie's im Gehör hatten. Noten lesen wollten sie nicht lernen...
-
01.04.2008, 21:47Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Ich hatte mir vor einiger Zeit auch nochmal eine Tenorflöte gekauft, (ich habe auch mehrere Blockblöten bei mir herum liegen), aber wenn man erstmal sein Lieblingsinstrument hat, dann kommen die anderen zu kurz, nicht wahr!?
Dass du auch noch singst, ist ja klasse! Dann hast du gleich den nötigen Atem und kannst dir fremde Stücke gleich im voraus erarbeiten. Nicht wahr, es spielt sich ein fremdes Stück gleich viel besser, wenn man die Melodie schon im Kopf hat.
Kannst du gleich vom Blatt singen?
Hannel, welches Fabrikat und welches Holz ist das?
Ich spiele sehr gut vom Blatt. Allerdings kann ich nicht 100% vom Blatt singen. Deshalb flöte ich zuerst und singe dann.
Hannel, hatte Dein Lehrer die Flöte nicht gegen Diebstahl versichert? Alle Profis machen das.
Summerchafer, es gibt nur wenige Laien, die vom Blatt singen können. Es ist schon toll, wenn Menschen bereit sind 2-stimmig zu singen.
Wo sollen sie es denn gelernt haben? In den Schulen wird fast nicht mehr gesungen. Es ist sozusagen aus der Mode gekommen. Leider!!!!
Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald
flautinaGeändert von Inaktiver User (01.04.2008 um 21:55 Uhr)
-
01.04.2008, 23:08
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Das war auch nicht so sehr das Problem. Das geht bei mir auch nicht immer, besonders bei anspruchsvollen Stücken. Das Problem war, dass die Sängerinnen gar nicht gesehen haben, dass es da verschiedene Noten gibt, die verschiedene Abstände haben, manche auf der "obersten Linie liegen" und manche auf der "untersten".
Zitat von Inaktiver User
Ich hätte vielleicht vorher ein Casting machen sollen?!
Eine Freundin und ich haben das Ensemble initiiert. Ich habe mir von allen Sängerinnen versichern lassen, dass sie singen können (hab da leider nicht bedacht bzw. gesagt, dass ICH da auch Noten lesen miteinschließe) und alle hatten (angeblich) mehrjährige Chorerfahrung. Wobei es im Chor ja nicht so sehr auffällt wie in einem kleinen Ensemble, wenn einer mal nicht mitsingt. Meine Duo-Partnerin, mit der ich das ins Rollen gebracht hatte, und ich waren etwas unterfordert bzw. geduldsmäßig überfordert...
Naja, man lernt immer wieder dazu.
Ich muss aber sagen, dass es für mich auch eine gute Erfahrung war. Ich habe gelernt, Dinge, die ich für selbstverständlich hielt bzw. die ich verinnerlicht hatte, in einfache Worte zu verpacken und z.B. ganz von vorn die Atemtechnik beim Singen zu erklären.
-
02.04.2008, 08:23Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Moin moin,
Flautina, du weißt ja, alle Instrumente gibt es in den unterschiedlichen Preisklassen. Und ob du jetzt Ahorn oder Birnbaum wählst (alle anderen sind wohl noch weniger erschwinglich wie Palisander und Ebenholz usw.), so musst du dir auf alle Fälle den Klang anhören. Also ich würde z.B. nie ein Instrument per Internet kaufen.
Meine erste Tenorflöte war eine "Heinrich". Wunderschöner, warmer Klang und kastanienfarben. Diese gibt es ja heute nicht mehr, also die Marke. Aber für eine "normale" Tenorflöte z.b. Mollenhauer muss man schon um die 500,-- € rechnen, aber es gibt sie auch um die 1.000,-- €.
@ summerchafer
Also dass Sängerinnen keine Noten lesen können, finde ich auch ganz ungewöhnlich. Es gehört doch zu einer Ausbildung, dass ich mich ganz unabhängig und in allen Bereichen in der musikalischen Welt bewegen kann. Also nicht nur zeitgenössische Lieder, die man per CD oder youtube oder sonst wie durch Nachsingen lernt, singen mag, sondern auch etwas von anderen Musikstilen versteht.
Bei uns ist es so, dass wir Noten vor einem Treff austauschen, und uns in Abständen (je nach Zeit natürlich) zum Zusammenspiel treffen und dann sollte es eigentlich "sitzen".
Klar macht jeder mal Fehler, aber dass du jetzt den anderen Part auch noch vorsingen/-spielen musst, halte ich schon für ziemlich nervig.
Wäre ja schön, wenn wir noch andere Meinungen dazu bekämen.
lg von Hanna
-
02.04.2008, 10:45
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Ganz meine Meinung!Bei uns ist es so, dass wir Noten vor einem Treff austauschen, und uns in Abständen (je nach Zeit natürlich) zum Zusammenspiel treffen und dann sollte es eigentlich "sitzen".
Genauso machen es meine Duo-Partnerin und ich auch. Sie ist absolut professionell in dieser Hinsicht und wir beide sind es seit Jahren (von verschiedenen früheren Ensembles oder einfach aus dem Musikunterricht) gewohnt, dass jeder seinen Part übt und man sich dann trifft zum Zusammenspielen. Die Neueinstudierung eines Stücks sollte Zuhause stattfinden.
Oh ja!!! Und das Vorspielen ist auch so ein Problem: Zwei der Sängerinnen können ihre Stimme nur nachsingen, wenn ich sie vorsinge. Wenn ich sie auf dem Klavier spiele, können sie es nicht nachsingen bzw. hören.Klar macht jeder mal Fehler, aber dass du jetzt den anderen Part auch noch vorsingen/-spielen musst, halte ich schon für ziemlich nervig.
Naja, ob ich das Ensemble weitermache, weiß ich noch nicht. Im Moment habe wir Pause/Urlaub (wir studieren alle). Ich warte mal ab, ob sich eine nach den Ferien meldet und den neuen Probentermin wissen will...
Ich hatte sowieso das Gefühl (und nicht nur ich), dass eine der Sängerinnen supert unmotiviert ist und so auch schon zu ihrer ersten Probe drinsaß.
-
02.04.2008, 14:50Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Liebe Hannel und summerchafer,
wart ihr schon mal in einem Kirchenchor oder in einem Gesangverein?
Da ist der Chorleiter schon froh, wenn die SängerInnen einen Ton richtig abnehmen können.
Ich kenne das meistens so, dass der Leiter die einzelnen Stimmen mit Hilfe des Klaviers einübt was schneller geht wie wenn er die einzelnen Stimmen vorsingt.
Natürlich ist es schön, wenn man mit Menschen arbeiten kann, die sich das Repertoire zu Hause selbst erarbeiten können.
Hannel, ich wollte deswegen so genau wissen was Du für eine tenorflöte hast, weil ich mir überlegte ob Du sie vielleicht verkaufen wolltest. Ich habe ein Schülerensemble und uns fehlen große Flöten. Leider möchten die Eltern nicht investieren und die Schule würde nur Kunststoffflöten kaufen.
Einen schönen Tag
flautina
-
04.04.2008, 09:31Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Hallo Flautina,
schön, dass du dich so um die Schüler kümmerst! Ich selbst habe auch hin und wieder eine Gruppe, aber meine eigenen Tenor-Flöten gebe ich nicht her. Manchmal spiele ich selbst noch.
Hast du es schon anderswo oder auch mit Anschlägen in der Musikschule oder Bibliothek versucht, dass ihr Flöten sucht?
@ Summer
Danke für deine Nachricht, sehr schöne Stücke, auch ich liebe Dvorak sehr.
Werde mir deinen Vorschlag heute in unserem Musikgeschäft ansehen, danke dir herzlich! cu
Hanna


Zitieren