Hallo ,
25 € für die Stunde ist preiswert, wenn man in der Großstadt Unterricht bekommt.
Bei uns auf dem Land werden von den Eltern und Schülern nur Dumpingpreise bezahlt.
Das Argument: "Ich habe studiert", zählt nicht. Meine Feindbild sind Hausfrauen, die im Musikverein ein Instrument spielen und dann "Billigunterricht" geben. Den Schülern ist es recht, da viele leider Unterrichtsqualität nicht erkennen können.
Ich wünsche Dir viel Spaß.
Gell Hannel, unser Ziel ist doch eine Bri-Com Band, oder war das nicht so?
Gestern erzählte ich nach dem Kirchenchor, dass ich auf der Tagung der Blockflötenlehrer war. Dieses blöde Gelächter eines unserer jüngeren Chormitglieder hättet ihr hören sollen. Der hat sich nicht mehr eingekriegt. Also, nun habe ich mal wieder gemerkt, dass Blockflöte von Vielen als Spielzeug angesehen wird und belacht wird.
Schöne Tage wünscht
flautina
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03.10.2008, 13:10Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
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04.10.2008, 10:47Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Flautina, ich wohne auch auf dem Land. Der Lehrer wohnt in der Stadt und fährt zum Unterricht zu mir, so ca. 15-20 km. Dafür finde ich 25 Euro ziemlich günstig, wenn man davon ausgeht, dass der Mann studiert hat und nur vom Unterricht lebt. Ich habe mal gehört, dass städtische Musikschulen ihre Lehrkräfte ziemlich ausbeuten und z.T. vor den Ferien entlassen, danach wieder einstellen und solche Scherze. Bei einer Musikschule würde ich pro Stunde sicher auch mehr bezahlen, aber vielleicht kommt beim privaten Unterricht ja doch im Endeffekt mehr für den Lehrer raus.
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04.10.2008, 15:18Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Hallo,
Du hast Recht damit, dass das unter diesen Umständen ein sehr günstiger Preis ist! Rechne noch das Benzingeld und die Zeit für das Fahren ab, dann bleibt nicht mehr sooooo viel übrig.
Mein Lieblingsthema: ein Unternehmer arbeitet, ein Musiklehrer geht seinem Hobby nach. Wenn man in entsprechender Gesellschaft ist, dann wird so argumentiert. Es ist traurig wie wenig qualifizierter Unterricht "wert" ist.
Wer heute noch ein Instrument studiert, egal welches, ist ein Idealist.
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß und übe schön, dann macht es Deinem Lehrer wenigsten auch noch Spaß mit Dir.
Wir haben scheußliches Novemberwetter. Ich bleibe in der Wohnung und kuschle mich ein.
flautina
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05.10.2008, 13:26Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Tja, da spiegelt sich nur wider, welche Fächer und Qualifikationen bei uns als "wichtig" betrachtet werden - diejenigen, die wirtschaftlich verwertbar sind. Ich studiere zwei Geisteswissenschaften und kann davon ein Lied singen.
Zitat von Inaktiver User
Ich kenne ein paar Kommilitonen, die zuerst an der Musikhochschule ein Instrumentalstudium angefangen haben und dann zum Lehramt an die Uni gewechselt sind, weil ihnen die Aussichten nach einem reinen Instrumentalstudium zu düster waren. Traurig eigentlich, aber nachvollziehbar.
Jetzt sind wir aber vom eigentlichen Thema ganz schön abgekommen...
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06.10.2008, 11:31Inaktiver User
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Hallo,
dass wir vom Thema abkamen ist meiner Ansicht nach nicht schlimm, denn eines gehört doch irgendwie zum anderen. Wenn man als Erwachsener Qualitätsunterricht haben möchte, merkt man doch ziemlich schnell wen man als Lehrer vor sich hat.
Auch wenn das Thema auch nicht in diesen strang gehört. Ich kenne einen Doktor der Philosphie, der ist heute Chef einer Bank. So kann es auch gehen.
Viel Spaß mit der Klarinette (damit wir wieder beim Thema sind
)wünscht Dir
flautina
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23.10.2008, 10:55
Klavierunterricht - ohne Klavier?
Hallo zusammen,
vielleicht habt Ihr eine Idee für mich: Ich würde so gerne wieder mit Klavierunterricht und -spielen anfangen. Als Kind hatte ich schon mal ein paar Jahre Unterricht, dann aber die Lust verloren. Mit neunzehn von zuhause ausgezogen und natürlich das Klavier da gelassen. Wenn ich jetzt meine Eltern mal wieder besuche, setze ich mich jeden Tag ans Klavier und übe. Ich spiele nicht gut - aber es macht wahnsinnig Spaß
Ich würde auch gerne bei mir zuhause spielen, aber in meine Studentenbude passt beim besten Willen kein Klavier rein. Ich kenne mich da nicht aus: Gibt es irgendwas Keyboard-Klavier-Ähnliches, mit dem ich mich behelfen könnte? Sobald es wohnungs- und finanztechnisch passt, würde ich mir auch wieder ein Klavier anschaffen, aber solange will ich nicht warten....
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23.10.2008, 22:59Inaktiver User
AW: Klavierunterricht - ohne Klavier?
Hallo Marissa,
als Übergangslösung kann ich dir ein Keyboard mit Hammermechanik wie das Yamaha Clavinova empfehlen. Es spielt sich sehr ähnlich wie ein richtiges Klavier und klingt auch gar nicht mal so schlecht. Außerdem mit Kopfhörern!
Ich hab ein meiner Studentenzeit auch die wildesten Sachen angestellt, um an ein Klavier zu kommen.
Einem versoffenen Jazzpianisten gab ich etwas zur Miete dazu und durfte dafür auf seinem Flügel spielen. Manchmal musste ich vorher die Herdplatte wegräumen, da er auf dem Klavier gekocht hat!
Daneben hatte ich mich noch in das Herz des Hausmeisters der Musikschule eingeschlichen - die geduldige Zuhöhrerin seiner Lebens- und Leidensgeschichte als nach Sibirien verbannter Russlanddeutscher. Dafür ließ er mich abends an die Klaviere, manchmal sogar an den großen Bechstein.
Wenn du so daran hängst, hat das Instument dich gefunden. Hoffentlich wird es eine lebenslange Leidenschaft :-)
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24.10.2008, 10:37
AW: Klavierunterricht - ohne Klavier?
Hallo Kim,
Deine Geschichte hört sich auch gut an
Danke erstmal für den Tipp. Habe es schon nachgegoogelt - so ganz billig sind die Teile ja auch nicht. Aber ich werde die Augen offen halten! VG, Marissa
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24.10.2008, 11:07Inaktiver User
AW: Klavierunterricht - ohne Klavier?
Hallo Marissa,
ich glaube, das was Kim meint, heißt auch E-Piano, oder? Ich habe auch mal eine Zeitlang mit so einem Teil geliebäugelt, auch wenn es vom Klang und Anschlag her nicht genau wie ein richtiges Klavier ist. Aber angeblich sollen E-Pianos mittlerweile schon recht gut sein und sind nicht mit einem Keyboard vergleichbar.
Für Studenten sind sie auf jeden Fall eine gute Sache, weil man a) Kopfhörer anschließen kann, b) sie wesentlich leichter zu transportieren sind als ein Klavier und c) deutlich günstiger.
Viel Spaß bei der Suche!
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25.10.2008, 10:08
AW: Hausmusik: z.B. Klavier und ...
Hallo Klarinettoese,
ja, wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Clavinova nur eine bestimmte Marke, halt von Yamaha. Und es hat diese gewichteten Tasten, so dass es sich ähnlich wie ein Klavier spielt. Aber auch da gibt es noch Unterschiede (CLP, CVP, YDP
)
Eine Mitarbeiterin der Musikschule von hier sagte mir, dass ich, wenn ich nur ein Keyboard habe, auch nur Keyboard-Unterricht nehmen könne, eben wegen des Anschlags. Aber das war die Sekretärin - vielleicht weiß sie über die neuere Technik nicht bescheid?
Der Klang ist mir nicht so wichtig (bin eh eher noch Anfängerin
), aber ich möchte mir keine "falsche" Technik aneignen.
Aber da habt Ihr beide mir schon einige Bedenken genommen....ich kenne sogar jmd., der eine Clavinova ungenutzt von Umzug zu Umzug trägt - bei dem melde ich mich mal


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