Ich mag das folgende Video, weil es so viel Harmonie und Freude ausstrahlt. Der Dirigent, der Tontechniker und die Pianistin spüren, dass sie eine wirklich tolle Einspielung der Mozart Klavierkonzerte hinlegen.
Edna Stern spielt einfach schön. Ungekämmt im Schlamperl-Pulli fühlt sie sich offensichtlich deutlich wohler als gestyled vor Publikum bei einem Chopin Walzer.
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07.01.2011, 21:03
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
Geändert von Melin (07.01.2011 um 21:06 Uhr)
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08.01.2011, 12:01Inaktiver User
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17.01.2011, 12:38
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25.01.2011, 23:00
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
Ich bin verantwortlich für das was ich sage
nicht für das was Du verstehst
mein Avatar zeigt den Ararat von der armenischen Seite im Sommer
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30.01.2011, 01:42
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
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02.02.2011, 21:29
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
it is difficult to think outside the box, because the thinking is the box
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08.02.2011, 22:50
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
Eschenbach - Mozart, Piano Sonata K.310 in A minor - III Presto
Eine klassische Interpretation. Nun ja es ist ja auch Klassik.
Mitsuko Ushida überdreht das Tempo und mach ein romantisch umherirrendes Stück daraus.
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12.02.2011, 10:55
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
it is difficult to think outside the box, because the thinking is the box
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12.02.2011, 11:06
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
Meine Erfahrung mit dem Spielen auf einem Klaviertyp der Mozart-Zeit: man spielt automatisch schneller, und die Kontraste sind ganz von selbst größer, sprechender .. ich denke, das versucht Ushida auf dem modernen Flügel.
selbes Stück auf einem Walter-Flügel, als Diskussionsgrundlage (leider halt youtube-Tonqualität)
clavierit is difficult to think outside the box, because the thinking is the box
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12.02.2011, 21:49
AW: Klassische Musik, Ballett, Performance
Sémerjian spielt Mozart 'romantisch' auf historischen Instrumenten, Eschenbach vielleicht werktreuer, aber auf einem ganz anders klingenden modernen Instrument.
Ushida spielt es sehr perlando wie ein Chopin-Stück mit Spannungsbögen zwischen piano und pianissimo, was auf dem alten Instrument wahrscheinlich schon technisch gar nicht geht.
Was bei allen drei Inpretationen gar nicht mehr rüberkommt ist, dass dieses Stück zur damaligen Zeit ein Schocker gewesen sein muss. Moll war als kurzfristiger Einschub erlaubt, aber nicht dauerhaft. Diese Sonate, die den Zuhöhern am Ende keinen versöhnlichen Ausgang bietet, sondern zwei moll Akkorde um die Ohren haut, muss für das galante Wiener Publikum ziemlich vermessen gewirkt haben. In der Interpretation von Friedrich Gulda kann man dies ein wenig nachfühlen, da er es exterm hart spielt.


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