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Ergebnis 61 bis 67 von 67
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20.11.2015, 06:52
AW: Elegantes Outfit trotz Rettungsring :-)
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)
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20.11.2015, 07:08
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20.11.2015, 07:17
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20.11.2015, 09:20
AW: Elegantes Outfit trotz Rettungsring :-)
Normalgewicht in "dem Alter" finde ich eigentlich normal.
Ich besitze keine Waage und brauche auch keine, um Abweichungen
von meinem Idealgewicht feststellen zu können. Ich mache das immer
am Sitz meiner Kleidung, und hier hauptsächlich Jeans, fest.
Derzeit schätze ich mein "Übergewicht" auf rund 5 Kilo. Und das nach
einem figurmäßig "idealen" Sommer. Eine Verletzung hat es mit sich
gebracht, dass ich keinen Sport machen konnte und ein paar Wochen
lang zur Frustesserin wurde :((. Zunehmen geht so verdammt schnell!
Meine Kleidung kann ich zwar noch tragen, aber sie sitzt einfach
nicht mehr so gut. Und klar sieht man das. Es stört mich enorm, weil
ich weiß, wie sich das "Richtige" anfühlt.
Bis Weihnachten möchte ich die Kilos wieder los sein ... hab mich schon
auf den Weg gemacht.
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20.11.2015, 10:03Inaktiver User
AW: Elegantes Outfit trotz Rettungsring :-)
Schafwolle, viel Glück, das ist machbar!
Jemand fragte, ob ich nicht ein bisschen übertreibe.
Nein. Ich hatte knapp 8 Kilo über Normalgewicht, das ich als Körpergröße über 1 m in Kilo definiere. Bei einer Größe von 1,68 (oder 1,67, ich weiß es nicht genau) hatte ich im Sommer um die 74-75 Kilo, und die waren blöd verteilt, bei immer noch ziemlich schlanken Beinen und Armen lagerten die überzähligen Kilos allesamt an meinem Rumpf.
Hinzu kommt bei mir erschwerend, dass ich schmal gebaut bin, also knochenbautechnisch nicht ausladend. Bei einer sehr jungen Frau nennt man sowas knabenhaft. - Da ist dann Normalgewicht was anderes als bei jemandem mit breiten Hüften. Um breite Hüften passt mehr Speck als um schmale. Vermutlich habe ich außerdem auch noch leichte Knochen :-)
Für mich ist also Normalgewicht nur rechnerisch in Ordnung, schlank bin ich damit nicht, ich muss für mein optimales Wohlfühlgewicht schon deutliche 10 % davon abziehen, das nannte man früher Idealgewicht und das ist es für mich auch.
Tja, und wie ich es gemacht habe: Abends auf der Couch eben NICHT regelmäßig eine Dose Cashewnüsse essen. Bei Süßigkeiten bin ich weniger gefährdet, aber allein schon mein Nuss-Konsum ist, wenn ich meinen Gelüsten nachgebe, jenseits von Gut und Böse. Außerdem habe ich die für mich entbehrlichste Mahlzeit, nämlich das Frühstück, weggelassen. Abends _muss_ ich was essen, morgens macht mir das Weglassen gar nicht viel aus. Und der Hunger wird dadurch mittags keineswegs größer. Ich habe, wenn ich was besonders Leckeres gekocht habe (also eigentlich immer :-) ) , keinen Nachschlag genommen.
Aber das Wichtigste war: Bewegen, bewegen, bewegen. Ich habe in meinem Garten gewühlt wie besessen, zum Glück habe ich einen großen Garten, in dem immer was zu tun ist, auch körperlich ziemlich anstrengende Sachen, ich rede also nicht von Unkrautzupfen. Ich habe mir das Radfahren wieder angewöhnt und bin fast jeden Tag bei fast jedem Wetter um die 15 km geradelt. Oft auch mehr, ich habe an arbeitsfreien Tagen ziemlich große Touren unternommen.
Und da die ersten Kilos extrem schnell runtergingen, war ich natürlich hochmotiviert und das Ganze wurde zum Selbstläufer.
Und jetzt habe ich nur noch zwei Jeans, die mir _nicht_ passen. Im Sommer hatte ich nur zwei, die mir passten. Ich bekam keinen meiner Blazer auch nur annähernd zu. Gestern hatte ich einen meiner 38er Bleistiftröcke im Büro an und konnte darin sogar bequem sitzen...
Meine Waage zeigt inzwischen 61 Kilo. Ich passe weiterhin beim Zwischendurch-Knabbern auf und fahre bei fast jedem Wetter fast täglich Rad, was ich übrigens sehr gern tue. Das Frühstücken habe ich mir noch nicht wieder angewöhnt, es entspricht einfach nicht meinem Essrhythmus. Am späten Vormittag nehme ich aus reinen Vernunftgründen (man "soll" ja morgens was zu sich nehmen...) eine Banane zu mir oder mache mir einen Smoothie.
Läuft. :-)
Und um die Kurve zum Thema zurück zu kriegen: Ich trug zum Kleinen Schwarzen auf der Hochzeit den roten Hut.
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20.11.2015, 10:24Inaktiver User
AW: Elegantes Outfit trotz Rettungsring :-)
Vielen Dank für die Kurve, dann kann ich ja abkürzen.
Gewichtsdiskussionen dürfen gern in den Diätforen geführt werden. Es sollte jedem freigestellt sein, ob er Pfunde, die er an sich überflüssig findet, nun loswerden möchte (und es tut) oder nicht. Das steht hier überhaupt nicht zur Debatte.
Morra, ich freue mich über die gelungene Hochzeit samt und sonders des ganzen Drumherums.
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20.11.2015, 10:30
AW: Elegantes Outfit trotz Rettungsring :-)
[edit]
Ich finde, dass eine tiefangesetzte Taille "Rettungsringe" gut überspielen kann. Auch ein schlichtes Kleid im Sixties-Stil, das einen engen Rock und gerade Ärmel hat, also Beine und Arme betont und gleichzeitig im Taillenbereich ein bisschen locker geschnitten ist, betont schöne Arme und Beine
Eine andere Möglichkeit wäre , wie hier auf dem Bild durch eine hohe Taille und Fledermausärmel die Betonung auf Dekolteé und Beine zu legen.
[edit]
Die Bilder habe ich nur als Schnittbeispiele eingestellt.Geändert von xanidae (20.11.2015 um 12:51 Uhr) Grund: kommerzielle Links entfernt
"Is it my fault if belief in Divinity has become a suspected opinion; if the bare suspicion of a Supreme Being is already noted as evidence of a weak mind; and if, of all philosophical Utopias, this is the only one which the world no longer tolerates? Is it my fault if hypocrisy and imbecility everywhere hide behind this holy formula?"
J.P Proudhon



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