In diese Sache ist Bewegung gekommen:
Zum einen sind wir nicht die Einzigen, die in dem Haus unter dem Lärm der Familie "leiden". Denn meist geht das Türenschlagen und Geschreie bis gegen 24.00 Uhr. Ich war mehrfach vor der Wohnung und habe geklingelt, aber obwohl nachweislich jemand in der Wohnung war, wurde nicht aufgemacht, aber für einige Minuten war es leiser.
Inzwischen ist raus, dass die Leute die Wohnung nicht gekauft haben, sondern nur zur Miete wohnen. Die Hausverwaltung hat nun von uns einen von insgesamt 10 Parteien unterschriebenen Brief erhalten, in dem sie aufgefordert wird, sich mit dem Eigentümer der entsprechenden Wohnung in Verbindung zu setzen, dass er auf seine Mieter einwirkt, sich gefälligst an die Hausordnung zu halten.
Ansonsten gehen jetzt immer 2 Parteien zusammen klingeln, damit wir Zeugen haben, wann wir dagewesen sind und was wir erreicht haben. Und gestern hat die Mieterin neben mir die Polizei gerufen, weil der Kleine gegen 23.30 Uhr in den höchsten Tönen schrie und wir ja nicht wussten, ob das Kind geschlagen wird.
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12.09.2007, 12:32
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
So long and take care,
Bine
Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar
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12.09.2007, 12:36Inaktiver User
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Zitat von Bine0369
Hoffentlich habt Ihr bald Ruhe.
Bin ja gespannt, wie die Hausverwaltung reagiert.
Halte uns bitte auf dem laufenden.
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12.09.2007, 12:51Inaktiver User
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Das ist "zum aus der der Haut fahren" - ich drücke dir die Daumen, dass es bald wieder ruhig wird bei euch.
Gerade Nachts keine Ruhe zu haben finde ich mehr als ärgerlich - gesundheitsschädlich ist es auch!
Gut, dass die anderen Mitmieter das auch so sehen!
Wir hatte Ähnliches bei uns - große Villa - wir bewohnen einen Flügel davon, der andere ist an ein Geschäft vermietet und mitten drinn eine WG....die hatten auch einen anderen Lebensrythmus als wir eingezogen sind - gruselig! Aber ich werde zur Bestie wenn ich Nachts nicht schlafen kann - ein Anruf beim Vermieter, ein Anruf (am frühen morgen
) bei den Jungs und Mädels der WG - und nun ist Ruhe! Immer wieder ausziehen geht ja auch nicht und will man ja auch gar nicht. Aber seine Ruhe will man doch auch - wobei man sich seitenweise über die Rücksichtslosigkeit unserer Mitmenschen austauschen könnte ...
Viel Glück
Lilie
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13.09.2007, 08:39
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Bine,
das sind tolle Nachrichten!!
Super, dass die Leute doch "nur" Mieter sind, da hat man viel mehr Möglichkeiten sich zu wehren.
Gut auch, dass andere Nachbarn sich auch gestört fühlen und mit Dir an einem Strang ziehen.
Das mit dem Brief ist schon mal klasse, auf jeden Fall dranbleiben, evtl Mietminderung androhen und ggfs. auch durchsetzen.
Viel Glück!
Mauritius
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13.09.2007, 12:23
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Neueste Anekdote:
Zum einen war gestern meine Vermieterin da. Die Dame ist zwar schon 76 Jahre, aber geistig noch voll da, nur laufen kann sie leider nicht mehr so gut, daher auch der Auszug, wir wohnen im 5. Stock und der Aufzug fällt häufig aus. Sie war entsetzt über den Krach und ist bereit, sich ebenfalls mit der Hausverwaltung in Verbindung zu setzen, wie unerträglich das auf die Dauer ist.
Gestern Nacht war die Polizei da. Vater hat dem Sohn ein Dreirad gekauft mit installierter Lärmhupe, die mehrere elektronische Geräusche wie Piepen und Hupen von sich gibt. Das Dreirad fuhr also den ganzen Abend über unseren Köpfen, natürlich unter Einsatz der Geräusche. Um 22.30 Uhr habe ich die Nerven verloren und die Polizei gerufen. Dort bekam ich zur Antwort, wir wären schon die 3.(!) Partei aus dem Haus, die Kollegen seien unterwegs. Die haben dann das Dreirad beschlagnahmt und den Vater verwarnt!!!
So long and take care,
Bine
Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar
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13.09.2007, 15:39Inaktiver User
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Die haben dann das Dreirad beschlagnahmt und den Vater verwarnt!!!
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13.09.2007, 17:33
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Bine, ich finde es sieht sehr gut aus.
Es wird Dich wohl noch etwas Zeit und Nerven kosten, aber letztlich werden die früher oder später rausgeklagt werden. (Dass sie Ihr Verhalten ändern, glaube ich nicht).
LG
Mauritius
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13.09.2007, 22:42
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Ich war heute abend wieder oben (ständiges Gepolter nach 22.00 Uhr) und siehe da, der Vater hat die Tür geöffnet.
Da ich fließend englisch spreche, war es mir ein leichtes, dem guten Mann klar zu machen, dass inzwischen das halbe Haus seinetwegen völlig genervt ist und dass es mir sowas von egal ist, ob sein Sohn Kung-Fu-Champion ist oder nicht. Und obwohl er erst meinte, er wisse nicht, wie er die Kinder stoppen soll, die Türen zu knallen, herrscht seitdem eine wundervolle Stille.
Das ziehe ich jetzt notfalls jeden Abend durch. Da fahren die eine S-Klasse, aber für die Möbel in der Wohnung scheint kein Geld da, nur Matten im Zimmer über unserem Wohnzimmer. Wohl das "Trainings-Zimmer" des älteren Sohnes. Kung-Fu in der Wohnung, ich glaub' ich spinne.
So long and take care,
Bine
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14.09.2007, 14:14
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Auf so dumme Ausreden kann man nur mit konstruktiven Vorschlägen reagieren! Wie wäre es, wenn er die Türen aushängt und in den Keller stellt, dann gibt's nix mehr zum knallen!
Zitat von Bine0369
Ihr habt mein Mitgefühl. Aber die Vermieterin auf eurer Seite und die Einigkeit im Haus, geben doch berechtigte Hoffnungen, das Problem langfristig zu lösen!
I am the master of my fate: I am the captain of my soul.
William E. Henley
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16.09.2007, 11:58
AW: Kann ich denn wirklich nichts tun?
Man muss dazu sagen, dass in diesem Haus sehr viele ältere Damen und Herren wohnen und die nehmen das mit dem Einhalten der Hausordnung auch sehr genau.
Deshalb habe ich z.B. extra das ältere Ehepaar unter mir gefragt, ob meine Waschmachine stört. Ich bin berufstätig und komme nunmal oft erst gegen 18.30 Uhr nach Hause und ich kann mir nicht leisten, die ganze Woche nicht zu waschen. Ich kann nun an Montagen und Donnerstagen abends waschen und alle sind zufrieden.
Aber mit den "Neuen" kann kaum einer reden. Sie spricht weder deutsch noch englisch und nur er kann englisch, was natürlich viele der älteren Herrschaften nicht können. Also bin ich jetzt jedes Mal mit vor der Tür, wenn wir uns beschweren wollen. Ich habe ihm schon unmißverständlich klar gemacht, was noch auf ihn zukommt, wenn sich die Familie nicht bessert. Natürlich wurde sofort wieder darauf rumgehackt, wie ausländerfeindlich wir Deutschen doch sind.
Wenn die sonst nix können, aber das kommt immer als Argument.
So long and take care,
Bine
Wer nicht geniesst, wird ungeniessbar


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