Hallo Goldi,
danke dir, genau dieses Szenario, was du beschreibst: Genau das war auch mein Riesen Bauchschmerz.. zu wissen, dass ich all diese Energie, Kosten und unbezahlte Arbeit reinstecke, obwohl ich ja gar nicht plane, dort lange drin zu wohnen, also im Grunde nur kostenlos für jemand anderen renoviere.. so wie es mittlerweile klingt, auch aus den Mündern der Nachbarn, scheint die Genossenschaft das auch häufiger so zu machen, dass sie die Renovierung auf neue Mieter abwälzen.. und vor dem Hintergrund habe ich mich auch entschieden, alles möglichst einfach und reversibel zu machen und bei Auszug soweit zurückzunehmen, dass sie nicht viel davon haben. Mag nachtragend, kindisch und rachsüchtig sein, aber ist momentan der einzige Weg, mich beim Renovieren gut zu fühlen ^^
Danke fürs Mutmachen!!!
Antworten
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15.06.2020, 23:17
AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?
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15.06.2020, 23:24
AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?
Ja, das habe ich auch gelesen (es gibt tatsächlich einen Blogartikel "Omageruch aus der Wohnung entfernen" ^^)... allerdings möchte ich wirklich nicht tapezieren, zum einen habe ich es noch nie gemacht, zum anderen ist mir die Sorge vor unliebsamen Überraschungen hinter der Tapete zu groß, und die Kosten und Lebensenergie, die ich dann wieder sinnlos reinstecke, es nicht wert.. ABER an sich ist das die beste Lösung, ja.
Ich habe zunächst Raumerfrischer Extra Stark gekauft und das war schon eine große Erleichterung. Im Flur habe ich mit einem Spachtel die geschäumten Strukturen von der ganzen Wand abgeschabt (nur dort ging das).. und jetzt bin ich am Streichen des Flures und merke, dass auch da schon sehr viel weniger Muff drin ist.. also ich bin mittlerweile zuversichtlich, dass das schon irgendwie wird.. :-)
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15.06.2020, 23:39
AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?
Liebe*r Historia02 (und alle, die so ähnlich geantwortet haben),
es war wirklich hilfreich, auch das zu hören: Ja, es ist doof gelaufen.. und trotzdem der Tipp, in die eigene Wohnung zu ziehen. Den Fehler anerkennen, akzeptieren, und dann davon ausgehend weitermachen, trotzdem selbstbestimmt und unabhängig zu bleiben. Anstatt wieder, wie es andere Forums-Teilnehmer*inenn auch sehr richtig interpretiert haben, "wegzurennen" um nicht damit leben zu müssen.
Auch das mit dem Entrümpeln wollen vs. tatsächlich tun war nochmal eine interessante Sichtweise.. das war auch ein Konflikt, den ich in mir spürte, eben, weil ich nicht sicher war, ob meine Mutter dann auch wirklich beherzt ausmistet..
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15.06.2020, 23:40
AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?
Vielen Dank, auch dieser Post hat mir besonders geholfen!
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15.06.2020, 23:47
AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?
Vielen Dank! Es ist lustig, weil ich mir auch dieses Mantra gesagt habe "Putzen, Streichen" um beim ersten Anblick nicht verrückt zu werden..!
Ich frage mich, wie es dann sein wird, wenn ich wieder vor einem Umzug/ einem nächsten großen Schritt stehe.. wird das ganze Höllendrama wieder da sein?
Vermutlich.. aber nun weiß ich mich und meine Ansprüche sowie mein Verhalten in so einer Situation schon besser einzuschätzen. :-)


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