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  1. User Info Menu

    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Ich habe den Eindruck, an der Wohnung ist nichts falsch, sondern das Problem befindet sich in deinem Kopf.

    Ein Jahr ist schnell rum. Eine Wohnung einrichten kann sehr viel Spaß machen und braucht auch nicht teuer zu sein. Wenn du dem Problem davonläufst, holt es dich spätestens bei der nächsten Wohnung wieder ein.

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    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Ich denke auch, dass das Problem sich zwischen Deinen Ohren befindet. Zieh in die Wohnung in Mitte und nimm sie als Provisorium. Auch in der Platte kann man sich das hübsch machen. Die Wohnung ist günstig. Wenn Du renovierst, stinkt es nach Farbe usw. und der Mief geht raus. Ich finde übrigens, dass jede meiner Wohnungen vorher komisch gerochen hat und wenn man drin wohnt, kocht & trinkt, renoviert, lebt, schläft, schwitzt, duscht, usw., usw., nimmt die Wohnung sehr schnell so einen eigenen Geruch an. Die Wohnung liegt zentral ist gut an den ÖPNV angebunden. Wenn Du den Volkspark nicht magst, was ich gut verstehen kann, hüpfst Du in die SBahn und fährst in den Tiergarten oder an den Wannsee oder was auch immer. Du bist überall schnell.

    Dann bleibst Du halt ein Jahr oder so in der günstigen Wohnung, machst Deinen Abschluß und suchst Dir in Ruhe einen Auslandsaufenthalt oder eine hübsche Wohnung.

    Zieh nicht zu Deiner Mutter; das geht nicht gut.

    Beim Lesen Deines Beitrages ist mir ganz schwindelig geworden. Wie mag das erst in Deinem Kopf aussehen. Versuche mal, Deine Gedanken in andere Richtungen zu lenken oder am Besten gar nicht darüber nachzudenken und umziehen, einrichten, hübsch machen. Wenn die Wohnung Deine persönliche Note hat, wirst Du Dich von allein wohl fühlen.

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    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Zitat Zitat von Ammonium Beitrag anzeigen
    Ich würde in die eigene Wohnung ziehen.
    .
    Ich auch.

    Du hast die Panik. Die legt sich. Atmen, putzen, streichen.
    Zieh morgen um.

    mach es dir schön. Hab den innern Angsthasen sehr sehr lieb im Moment! Aber überlass ihm auf keinen Fall das Ruder.

    Deine Freunde haben Recht. Bitte sie, dir zu helfen beim sauber machen, beim schön machen.

    Glaub mir, ich weiß wovon ich rede! Ich hätte mich vor jedem Umzug am liebsten tot (gestellt) (mal Nutzungskonform formuliert )

    Das wird. Das lässt nach. Aber gibt nicht dem Angsthasen das Kommando! Der kleine Panik-Muckel ist sonst schneller als du Panikmuckel sagen kannst der MonsterZombie, der dich dann nicht mehr los und leben lässt!

    Zieh morgen um.

  4. Inaktiver User

    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Keine Wohnung könnte so schlimm sein, dass ich zu meiner Mutter ziehen würde...und zwar nicht deshalb, weil ich meine Mutter nicht mag (dem ist nicht so), sondern weil ich meine eigenen vier Wände und meine Privatsphäre brauche.

    Grundsätzlich scheinst du mir jemand zu sein, der a) nicht so recht weiß, was er will und b) nach einer getroffenen Entscheidung nie zufrieden ist...liege ich da richtig?

    BTW: Ich würde mir in Zukunft dreimal überlegen, ob ich einen Mietvertrag mit Kündigungsverzicht unterschreibe.

  5. Inaktiver User

    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Bin über deinen Satz gestolpert: "es belastet mich ungemein, zu sehen, wie es in ihrem Leben und dem meines Bruders einfach nicht vorangeht."

    In deinem Leben darf es vorangehen! Schaff dir deinen eigenen Raum <3

  6. Inaktiver User

    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Wohnung könnte so schlimm sein, dass ich zu meiner Mutter ziehen würde...und zwar nicht deshalb, weil ich meine Mutter nicht mag (dem ist nicht so), sondern weil ich meine eigenen vier Wände und meine Privatsphäre brauche.
    … und weil ein erwachsener Mensch nicht zu seiner Mutter zurück zieht!!!

    ...weil ihn das bindet in seiner eigenständigen Entwicklung zu einem verantwortungsvollen selbstbewussten Menschen….

    ...weil ihn das verstrickt in die Probleme anderer

    ...weil das verhindert, herauszufinden, wer D u bist und was D u willst....




    heute ist ja bereits schon der 7.6.- bitte wie hast Du Dich denn gestern entschieden?

  7. Inaktiver User

    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Zieh in die Wohnung und suche dir gleichzeitig eine passende Wohnung.wrnn du die gefunden hast, kannst du die alte untervermieten bis du kündigen kannst.

    Ich sehe nicht wo das Problem ist. Du hast ein Dach über dem Kopf und stehst nicht auf der Straße.

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    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Vielen Dank für eure vielen Antworten und auch das Durchkämpfen durch den langen Text. <3

    Ich habe am Freitag abend (mithilfe von weiteren Gesprächen mit Mutter und einer sehr guten Freudin) entschieden, für den 6.6. Baby Steps zu machen und erstmal "nur" das Problem zu lösen, dass ich die Sachen aus der alten Wohnung rausnehmen muss. Ich habe die Sachen in die neue Wohnung in Mitte gebracht, da ich selbst in dem Fall, dass ich das Kulanz-Angebot der Genossenschaft annehme und die Wohnung wieder kündige, 3 Monate Miete zahlen müsste, und es für die Zeit zumindest als Garage nutzen könnte. Zudem stellte sich heraus, dass bei meiner Mutter im Keller (wo ich sonst dachte, die Sachen hinzubringen), in 1 Woche gereinigt wird und alles leer sein soll. Da hätten wir jetzt nochmal alles umverteilen müssen. Insofern war das eigentlich die einzige vernünftige Variante.

    Ich habe auch entschieden, dass ich nicht bei meiner Mutter einziehen sollte. Es birgt einfach zu große Tücken und Konfliktpotenzial. Sie hat auch selbst zu mir gesagt, ich solle nicht bei ihr einziehen, nur um ihr zu helfen, sondern nur als Notlösung, wenn ich nichts anderes finde. Ich habe mir gesagt, dass ich stattdessen ihr Angebot annehmen werde, das Zimmer, das sie für mich freigeräumt hatte, als "Arbeitszimmer" für meine Abschlussarbeit zu nutzen. Falls das dann schief geht, bin ich der Situation nicht ausgeliefert und kann woanders hin gehen.

    Jetzt stehe ich also wieder vor der Wahl:

    1. Kündige ich die neue Wohnung (das sollte ich JETZT?! also heute oder morgen?! machen, ich kann mir vorstellen, dass das "Kulanz-Angebot" von Ende letzter Woche nicht sehr viel länger hält - ich weiß auch nicht, ob ich nochmal nachfragen sollte/kann, wie lange das gilt, weil der Verwalter sowieso schon ziemlich angestunken ist), und versuche terminlich so etwas neues zu suchen, dass ich möglichst erst zum 1.8. oder 1.9. anmiete, um eine doppelte Miete zu vermeiden,

    ODER

    2. Bleibe ich in der neuen Wohnung und beiße tief in den sauren Apfel und stecke meine Kraft in die Renovierung um es mir so schön wie möglich zu machen.. auch, wenn ich mich dort nicht auf Dauer sehe, mich in der Gegend nicht so wirklich wohl fühle, nervlich bei jedem zusätzlichen "To Do" immer wieder die Krise kriege, und eine Stink-Riesen-Wut auf die Genossenschaft habe?

    In beiden Fällen muss ich übergangsweise bei Freunden und Mutter wohnen, in beiden Fällen mache ich einen zeitlichen Schlenker, bevor ich mich wieder mit meinen eigentlichen Dingen beschäftigen kann (vor denen ich allerdings und übrigens auch eine RIESENANGST habe).

    --

    In meinem Kopf und Bauch herrscht jetzt wieder das reinste Chaos... Angst, Panik, Unbehagen, der innere Antreiber, Erschöpfung, Ehrgeiz, Wut, sie alle kämpfen miteinander.
    Vor allem morgens ist da Widerstand und Kummer, gegen Abend legt es sich eher und die Erschöpfung macht sich breit.

    Hier eine Pro und Contra Liste:

    1.
    Pro:
    - Ich renoviere nicht für diese beschissene Pseudo-Genossenschaft deren alte Mief-Wohnung, und zahle dafür noch 50 EUR pro Monat nach, falls der Mietendeckel gekippt wird (eine Schattenmiete, die übrigens auch gegen die Mietpreisbremse verstößt, also die versuchen auch noch, mich damit abzuzocken - wieder so eine Sache, die ein Scheiß-Gefühl hinterlässt)
    - Ich habe keine Kopfschmerzen mehr vom Straßenlärm und dem Anblick der geschäumten Tapete, den nicht vorhandenen Türrahmen und der hässlichen Platte gegenüber sowie dem Gefühl, in einer DDR-Bausünde inmitten der Großstadt zu hausen
    - Ich werde mir mithilfe einer Liste erstmal klar, was genau ich suche, und gehe dann "besser vorbereitet" erneut auf Wohnungssuche (dann auch mit Wohnberechtigungsschein, den ich jetzt habe) und miete nur noch etwas an, das besser zu mir passt - Ich bin ein Ästhet und brauche eine grüne Oase in der Nähe
    Contra:
    - Ich mache mir die ganze Arbeit mit der Wohnungssuche nochmal.. wie lange will ich eigentlich nach der "perfekten" Wohnung suchen?
    - Vielleicht finde ich auch dann nicht das, was ich suche? Vor allem nicht zu dem Preis, den ich dafür zahlen kann/will? Ich habe mir 500 EUR als Grenze für sämtliche Mietausgaben gesetzt (inkl. Strom, Rundfunkgebühr, Internet, Versicherungen), und meiner jetzigen Erfahrung nach haben fast alle Wohnungen in dem Preissegment "einen Haken". Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen/Glückstreffer.. ich müsste also auch bereit sein, mit meinem Budget nach oben zu gehen... und das löst dann auch wieder Stress aus, da ich auch plane, meine Arbeitszeit zu verkürzen, was zu Verdiensteinbußen führen würde (eine Freundin meinte aber, ich könne das dann auch mit Wohngeld ausgleichen)
    - Ich bin so erschöpft von den letzten 3 Monaten und muss endlich mal wieder "ins Leben" und einen Alltag zurückfinden.. wie wird das sein, wenn ich weitersuche? Vor allem, da ich ja erstmal wieder 1 Monat warten muss, um nicht doppelte Miete zu zahlen?
    - Der Aufwand, jetzt noch zuende zu renovieren, ist wahrscheinlich niedriger als nochmal neu zu suchen
    - Alle meine Freunde sind dafür, dass ich die Wohnung behalte und was draus mache

    2.
    Pro:
    - Ich habe das Thema Wohnungssuche erstmal abgeschlossen und versuche jetzt einfach, das beste draus zu machen (alleine und mit der Unterstützung meiner Freunde), damit ich vorankomme
    - Ich habe rational betrachtet tatsächlich eine sehr günstige Miete, auch im Falle der Schattenmiete
    - Ich kann mich auf den nächsten Schritt, das Ausmisten, Einrichten, und dann Sortieren und Organisieren der Masterarbeit konzentrieren (zurück in eine Alltagsstruktur, da gibt es ja auch angelaufene Projekte wie z.B. Steuererklärung)
    - Ich komme tatsächlich sehr schnell in der Stadt herum, wenn ich will
    Contra:
    - Ich fühle mich immer wieder unwohl und deprimiert, wenn ich mich in der Wohnung umsehe und länger darin aufhalte
    - Es ist immer noch sehr viel zu tun in der Wohnung und es entmutigt mich, mir vorzustellen, dass ich das jetzt mit möglichst wenig Mitteln irgendwie auch nur so halb befriedigend verändern kann - und ich frage mich auch wozu irgendeine Mühe reinstecken, wenn ich mich dort nicht auf Dauer sehe
    - Es war nie mein Traum in eine Plattenwohnung und in die Nähe vom Kotti zu ziehen.. ich hatte die ganze Zeit schon kein gutes Bauchgefühl
    - Ich habe Angst, dort "stecken zu bleiben", denn in 1 Jahr werde ich auf Arbeitssuche gehen und auch das wird wieder eine sehr anstrengende Zeit, in der ich mich orientieren muss und in mich hineinhorchen, was ich eigentlich will... da fühlt es sich jetzt schon komisch an, bei etwas zu bleiben, gegen das sich mein Innerstes wehrt

    Und dazu kommt: Ich habe eine Riesen-Angst-Störung, ja. Ich habe mein Leben lang schon immer mit so vielen Dingen gehadert, und meine Wünsche nicht verfolgt, weil ich Angst davor hatte, zu scheitern, und mich mit ungeliebten Situationen (wie dem langjährigen Studium) arrangiert, weil ich Angst vor dem großen Ungewissen hatte. Ich habe mich nicht getraut zu leben, und ich weiß genau, ich traue mich immer noch nicht. In meinem Kopf gibt es immer die größten Ideen, was ich alles tun kann und sollte.. aber ich traue mich nie, das konkret anzupacken bzw. merke dann in der Realität, dass ich gar keine Ahnung davon habe.

  9. User Info Menu

    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Hast Du Dir eigentlich schon mal Hilfe von außen gesucht, von einer neutralen Person?

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: In die ungeliebte neue Wohnung oder zur Mutter ziehen?

    Bravo, du hat den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht, deine Sachen sind in der neuen Wohnung.

    Ich bleibe bei meinem ursprünglichen Rat, renoviere jetzt die Wohnung, was bei der Größe nicht so aufwendig sein sollte und bitte vorallem deine Freunde auch um Hilfe dafür, dann ist das ratzfatz erledigt und du kannst dich auf dein Leben und deine Abschlussarbeit konzentrieren.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
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