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  1. Avatar von Ullalla
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    ...
    Für 3 Personen 89.- euro.
    5 Leerungen im Jahr (240l eimer) je 9,12 euro gibt 45,60.
    Das wird per chip erfasst.
    ...
    Das verstehe ich nicht.
    Fünf Leerungen pro Jahr? Stinken die Müllbehälter da mehr als zwei Monate vor sich hin?
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  2. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Ich verstehe den ganzen Beitrag von Daphnia nicht. Was sind Flach- und Rundleerungen? Und ja, Ullalla schließe ich mich auch an.

    Auf jeden Fall habe ich eins richtig gemacht: ich bin damals bei der Berufswahl nicht auf die Abfallwirtschaft verfallen. Ich würde wahnsinnig werden, alle paar Kilometer ein anderes System.
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  3. Avatar von WhiteTara
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Bei mir in der Stadt bekommt jeder Haushalt seine Müllrechnung:
    Es gibt eine Grundgebühr, die pro Kopf der in der Wohnung gemeldeten Menschen berechnet wird. Diese Gebühr umfasst Bereitstellung der nötigen Tonnen (Restmüll/Biomüll/Papier) aber auch 2x im Jahr Sperrmüll. Die Grundgebühr finanziert auch die Bereitstellung und Leerung der Container für Glas/Kleinelektro/Kleidung/Altmetall in kl. Mengen, die jedem Stadtteil mehrfach aufgestellt sind. Gelber Sack wird auch abgeholt.
    Zu dieser Grundgebühr kommt die individuelle Tonnengröße/Abfuhrhäufigkeit der Restmülltonne dazu: größere Tonne kostet mehr Geld, jede Woche abholen kostet mehr als nur alle 14 Tage. Für Singlehaushalt wäre die kleinste mögliche Tonne 35l/alle 14 Tage leeren. So viel Müll fabrizieren viele aber nicht. Mann kann die Kosten dennoch weiter senken: Es gibt die Möglichkeit mit Nachbarn eine Tonnengemeinschaft zu bilden! Wir haben für das ganze Haus mit 8 Wohnparteien nur 1 Tonne von 120l/14tägige Abholung.
    Jede Wohnung bekommt im Januar die Rechnung mit dem Müllgrundgebühren entsprechend der Personenanzahl. Und ein Haushalt bekommt die Tonnenrechnung und wir Nachbarn zahlen unseren Anteil. Das ist für jeden somit günstiger, als wenn jeder für sich die kleinste Tonne hätte. Fand ich prima, als ich hier einzog; denn in dem Haus davor wollte das niemand und ich hatte entsprechend höhere Gebühren.
    Eine weitere Möglichkeit ist bei großen Mietsblöcken, dass entsprechend große Containertonnen hingestellt werden. Dann wird das meist über die Hausverwaltung abgerechnet und erscheint dann anteilig in den Nebenkosten.
    Außerdem besteht noch die Variante, dass man seinen Restmüll gramm-genau abrechnen lässt: dazu werden in den Mietsblöcken Müllstationen mit Müllschleuse installiert. Wo jeder Sack gewogen wird. Einwerfen kann man nur etwas, wenn man sich an der Schleuse per Chip angemeldet hat; sonst geht Schleusendeckel gar nicht auf. Wird alles penibel registriert und dann entsprechend abgerechnet.
    Man kann sich auch Tonnen mit Schloss hinstellen lassen, damit ja kein Nachbar seinen Müll fremd entsorgt.

    ---> alles die selbe Stadt/der selbe Abfallbetrieb
    LG WhiteTara

  4. Avatar von WhiteTara
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Ich verstehe den ganzen Beitrag von Daphnia nicht. Was sind Flach- und Rundleerungen?
    Flach ist, was man platt zusammen klappen kann zur Entsorgung: z.B. Zeitungen/Kartonagen/dünne Folien
    Rund sind z.B. Einwegflaschen/Konservendosen
    ...so kene ich es jedenfalls
    LG WhiteTara

  5. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Danke, WhiteTara.

    Mich würde interessieren, wie es mit "wilder Abfallentsorgung" ist bei denjenigen, die nach Abfallmenge berechnet werden.
    Selbst hier im Kreis, wo alles pauschal abgerechnet wird (ein Jahresbeitrag, fertig) haben wir ein Problem mit Müllablage im Wald oder an den Autobahn-/Schnellstraßenauffahrten.
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  6. Avatar von Daphnia
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Hallo,
    die Rechnung wird addiert 1. Personenpauschale (wissen sie übers Einwohnermeldeam) und 2.die Anzahl der Leerungen, die per chip erfasst werden.
    Stink: also unser Mülleimer stinkt nicht, da wir wenig Organisches drinhaben (seit Katze nicht mehr llebt-kein Katzenstreu mehr, keine Babywindeln mehr,kaum Lebensmittelabfälle,da Kompost im Garten).
    Gilt aber nur für uns. Andere Mülleimer unserer Reihe ,va bei denen,wo Fleisch-Essensreste drin landen-da hält man sich besser die Nase zu, wenn man vorbeigeht. Denn die Leerungsfrequenz ist ähnlich.

    Flach und Rund bedeutet bei uns, dass jeder Haushalt einen 240l grünen Mülleimer kriegt,der einmal monatlich geleert wird. Flach sind Papiere,Pappe, Zeitungen, Folien und Rund sind Dosen, Gläser und Plastikverpackungen. Das ist kostenlos.
    Wie das getrennt wird,weiss ich nicht.
    Meist tun sich bei uns 2 Haushalte zusammen,die einen Eimer jeweils für F und R teilen, damit man gleichzetig füllen kann. Denn die Leerung folgt an aufeinanderfolgenden Tagen.

    Die Abfallplastiktüten, die man zusätzlich kauft ,wenn der Eimer nicht reicht, gibts bei uns nicht (sah ich in einigen Städten).
    Daphnia

  7. Avatar von Daphnia
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Wildmüll ist bei uns auch ein Problem. Am Waldrand.
    Oder in die Abfallkörbe im Ort.
    Besonders ärgerlich finde ich, wenn die Abfalltüten aus dem fahrenden Auto geworfen werden, die tüte platzt und sich der Inhalt schön auf der Böschung verteilt.

    Achso: theoretisch wird der Restmüll alle 2 Wochen abgeholt-also 24x im Jahr.
    Aber jeder versucht die Zahl der Leerungen klein zu halten.
    Kommt sicher auch drauf an,wo der Müllstellplatz ist. Direkt vorm Küchenfenster oder Eingang-da stellt man sicher öfter zur Leerung raus. In unserer Reihenhaussiedlung sind die Eimer gemeinsam etwas von den Häusern entfernt untergebracht. Das fördert natürlich die Sparmanie.

  8. Avatar von Sandra71
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Nachbarn von uns (im entfernteren Sinne) haben kürzlich ein paar Säcke mit Laub an die Straße gestellt (da standen wohl eh schon welche, vermutlich von der Stadt befüllt) wurden dabei erwischt und mussten dann -ich weiß es nicht mehr ganz genau- entweder 60 oder 80 Euro bezahlen. Find ich aber auch richtig.

  9. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    Danke, Daphnia, für die Erklärung.
    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    Besonders ärgerlich finde ich, wenn die Abfalltüten aus dem fahrenden Auto geworfen werden, die tüte platzt und sich der Inhalt schön auf der Böschung verteilt.
    Ja, das kommt bei uns an den Schnellstraßen unheimlich oft vor. Wobei ich (Achtung: Vorurteil!) da eher LKW-Fahrer in Verdacht habe, die ihre Plörren so schnell entsorgen.
    Aber bei uns im Dorf, bzw. an der Zufahrtsstraße sehe ich auch oft ganze Müllbeutel im Wald oder in der Böschung liegen. Und das kapiere ich eben nicht. Ich gehe doch nicht mit meinem Beutel extra in den Wald und schmeiß den da weg, wenn ich vor der Tür die Tonne stehen hab. Wenn sie denn mal voll sein sollte, gibt es bestimmt eine beim Nachbarn, da kann ich den Beutel entsorgen.
    Moderatorin in
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  10. Moderation Avatar von izzie
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    AW: Nebenkosten

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    ... Mülltrennung halte ich für wesentlich. Allerdings ist es für kranke, alte oder gebrechliche Menschen oft doof, wenn die Sammelstationen für Glas und Dosen einen halbstündigen Spaziergang bedeuten. Nicht immer sind Kinder oder Helfer in der Nähe, die mal eben schnell eine Tasche mit Entsorgungsgut mitnehmen....
    gekürzt von mir

    Wenn es bei uns (BY) nur ein Spaziergang wäre. Hier gibt es Restmüll- Bio- und Papiertonnen in den Haushalten (abgerechnet über den Hauseigentümer, der diese Kosten ggfs. an seine Mieter weitergibt), dazu über die Stadt verteilt Container für Glas und Dosen.

    Alle anderen Wertstoffe, die selbstverständlich zu trennen sind, muss der Bürger daheim vorsortieren und lagern, bis er sie dann selbst zu den oft eher abgelegenen und nicht mit ÖPNV zu erreichenden Wertstoffhöfen bringt und dort in die entsprechenden Behältnisse sortiert. Unter den strengen Augen des Personals, dass da auch ja keine Folie größer als DIN A4 im Container für Folien kleiner DIN A4 landet.

    Wie der Bürger das macht, ist dem Zweckverband Abfallwirtschaft egal. Ich glaube nicht, dass dieses System zu besserer Mülltrennung beiträgt. Wer, wenn er denn überhaupt den Platz dafür hat, stellt sich eine Mülltrennstation für mehr als 30 Wertstoffarten in den Keller oder die Garage und lagert dort seinen Müll, der dann auch noch gereinigt werden muss, damit er nicht stinkt und Ungeziefer anzieht? Und wie kommt jemand ohne Auto zum Wertstoffhof. Selbst, wenn da ein Bus hinfährt, packe ich dann meine Mülltüten und gönne meinem Müll noch einen letzten Ausflug vor der Entsorgung?
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    Geändert von izzie (06.02.2020 um 11:06 Uhr)

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