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  1. Avatar von Daphnia
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    AW: Nebenkosten

    Bei uns -Landkreis in BW) funktionierts wie bei Aidachen.
    Klappt sehr gut. Jeder Haushalt beantragt beim Landratsamt und bekommt von dort die Rechnung.
    Dort beantragt man auch seinen Sperrmüll und seine grüne Tonne Für rund (glas Metall) und Flach (papier, folien).

    Verschwendung von Steuergeldern sehe ich in anderen Bereichen.
    Das System wurde vor ca 30 Jahren so umgestellt. Und seitdem jede einzelne Leerung berechnet wird, ist das Müllaufkommen entscheidend gesunken!
    Daphnia

  2. Avatar von Sandra71
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    AW: Nebenkosten

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Ich kenne es sowohl aus Niedersachsen, Hessen und BW so, dass die Müllgebührenbescheide an die Vermieter gehen.
    Same here -> NRW.

    BTW: Die Pauschale klingt für mich sehr fair, wenn da alle NK inkl. Heizung enthalten sind.

  3. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Nebenkosten

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Müllgebühren werden wirklich sehr unterschiedlich in verschiedenen Landkreisen berechnet.

    Im Landkreis Leipzig z. B. war es bis 2018 so, dass jeder Mieter seine eigene Tonne beim Entsorger bestellt und bezahlt hat.
    Dort ist es auch so, dass man eine Pro Kopf Pauschale bezahlt, zzgl. einer Mietgebühr für die Tonne und eine Gebühr pro Schüttung.
    Im Extremfall läßt man die Tonne nur 4 x jährlich leeren, die Tonne wird dann entsprechend gescannt.
    Beinhaltet der Landkreis auch die Stadt Leipzig?
    Spricht ist das auch bei Hochhäusern so, dass das pro Mieter gemacht wird und wo stehen die ganzen einzelnen Mülltonnen?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
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    Geändert von Promethea71 (05.02.2020 um 12:17 Uhr)

  4. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Nebenkosten

    Das mit den Müllgebühren ist sehr unterschiedlich.
    Wir haben selbst im Landkreis unterschiedliche Regelungen. Es ist möglich, direkt als Mieter seine Tonne zu bestellen und auch direkt abgerechnet zu werden. Genauso ist es aber auch möglich, dem Eigentümer die komplette Entsorgung in Rechnung zu stellen und dieser legt dann einzeln auf seine Mieter um.
    Nur bei Gemeinschaftsmüll geht alles direkt an den Eigentümer oder die Verwaltung.
    Bei uns ist es auch so, das jede Leerung Geld kostet und auch eine jährliche Grundgebühr anfällt.
    Dafür ist der Biomüll, die Papiertonne, der gebe Sack und der Sperrmüll inklusive.
    Was bei uns aber total dämlich ist, das es eine Mindestentleerung gibt, aktuell 400 Liter pro Person, die muß bezahlt werden, ob man den Müll nun produziert hat oder nicht.
    Müll sparen wird bei uns also definitiv nicht belohnt.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

  5. Avatar von ereS
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    AW: Nebenkosten

    kleinfeld, das klingt ja noch umstaendlicher
    da braucht es ja ein programm das genau erfasst, wem gehoert welches grundstueck und wer ist derjenige der letztendlich dafuer bezahlt...
    die 400 liter sind pro jahr und person ?
    mit papier verdienen die kommunen geld, denn das verkaufen sie und muessen nur von den eigentuemern geld nehmen, wenn es geringere einnahmen als ausgaben gibt
    bei uns hat der jahrelang nichts gekostet weil die kommune gewinne damit gemacht hat und diese jetzt ueber die jahre hinweg aufgebraucht wurden
    aktuell kostet jede 240 liter tonne monatliche leerung ca. etwas ueber 1 euro pro leerung was im jahr jetzt 13,06 euro sind, das ist verschmerzbar
    die kosten fuer den gelben sack zahlt der kunde bereits beim einkauf

    bei uns war es die ganze zeit auch so das sich sparen nicht gelohnt hat, jetzt ist es richtig teuer geworden und du mußt muell vermeiden, sonst wird es teuer
    das war aber de ganze zeit bequem, wir hatten zu zweit eine 240 liter tonne da konnte man auch mal was reinpacken, wofuer man jetzt schon den sperrmuell bestellen muesste
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...


  6. Registriert seit
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    AW: Nebenkosten

    Ich habe mich inzwischen auch schlau gemacht, weil ich sowieso wegen des Mülls telefonieren musste. Bei uns ist es so ähnlich wie bei Frau Kleinfeld, aber nur so ähnlich. Der Part, dass jede Leerung Geld kostet entfällt, doch es ist eine Mindestgröße für den Müllbehälter vorgeschrieben (die für uns deutlich zu groß ist). Es gibt wohl auch die Variante, dass über den Vermieter abgerechnet wird, nur habe ich anscheinend noch nie so gewohnt (obwohl ich schon etliche Male umgezogen bin).

  7. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Nebenkosten

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    kleinfeld, das klingt ja noch umstaendlicher
    da braucht es ja ein programm das genau erfasst, wem gehoert welches grundstueck und wer ist derjenige der letztendlich dafuer bezahlt...
    die 400 liter sind pro jahr und person ?
    Die Grundstücke sind ja erfasst und sind entweder einem Eigentümer oder einer Gemeinschaft zugeordnet.
    Die Tonnen haben Nummer und werden den Mietern zugeordnet. Zumindest die separten Tonnen.

    Ja,400 Liter pro Jahr und pro Kopf. Irrsinn. Grundgebühr rund 43 Euro/ Person.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.


  8. Registriert seit
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    AW: Nebenkosten

    Ich denke, die Müllgebührengeschichte beruht auf der Einstellung, dass jeder nur den Müll bezahlen muss, den er selbst verursacht hat. Dann braucht es eine Regelung, so dass die Leerung der Mülltonnen funktioniert und die Bezahlung dafür gerecht erscheint.

    Ich kenne aus meinen Mietjahren in einer bayerischen Großstadt in einer "Mietskaserne" die Regelung, dass ich in die großen Müllkontainer all meinen Müll werfen konnte und jährlich meinen Anteil daran zu zahlen hatte. Allerdings waren wohl einige andere Mitmieter in diesem Komplex Vielmüllproduzenten, so dass die Tonne drei Tage vor Leerung überquoll und ich so keinen einzigen Müllsack mehr unterbrachte. Da habe ich oft geflucht, aber wenn der Kontainer voll ist, ist er voll.

    Im Landkreis Dachau waren die Müllgebühren extrem hoch und sind es noch, weil dieser Landkreis keine Müllverbrennungsanlage betreibt, sondern den anfallenden Hausmüll an andere Landkreise abgeben muss. Hier sind allein die hohen Müllgebühren ein Anreiz, am besten eine zweiwöchige Leerung einer 30 Liter Tonne zu haben.

    In BW gibt es einen Landkreis, in dem die exakte Müllmenge erfasst wird, so dass tatsächlich nach Kilos abgerechnet wird. Eine Mülltonne, deren Deckel hochsteht, wird nicht geleert, weil sie übervoll ist. Mit einem Chip ist die Müllberechnung für jeden Haushalt gut zu berechnen.

    Einmal wollte ich eine größere Tonne, weil ich mehr Abfall hatte. Das ging nicht, weil der Vermieter nicht mitspielte und mir keine größere Tonne hinstellte. Also behalf ich mich mit dem Kauf zusätzlicher Müllsäcke.

    Mülltrennung halte ich für wesentlich. Allerdings ist es für kranke, alte oder gebrechliche Menschen oft doof, wenn die Sammelstationen für Glas und Dosen einen halbstündigen Spaziergang bedeuten. Nicht immer sind Kinder oder Helfer in der Nähe, die mal eben schnell eine Tasche mit Entsorgungsgut mitnehmen.

    Die Papiertonne kostet mich an meinem Wohnort nichts und ich bin froh, dass ich sie habe. Bei mehreren Mietern ist ein Papierkontainer gut oder zumindest eine zweite Papiertonne.

    Für den Biomüll muss der Vermieter einen Garten nachweisen. Dann kann auf die Biomülltonne verzichtet werden.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  9. Avatar von Daphnia
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    AW: Regional unterschiedliche Abrechnung von Müllgebühren

    So
    Ich habe mir grad nochmal die letzte Müllrechnung von unserem Landratsamt rausgeholt (die nächste kommt in Kürze). Kleinstadt in Region S.
    Rechnung kommt direkt an den jew. Haushalt.
    Grundgebühr nach Personenzahl (das Neugeborene ist noch nicht zu Haus-wird schnellstens zugezählt).

    Für 3 Personen 89.- euro.
    5 Leerungen im Jahr (240l eimer) je 9,12 euro gibt 45,60.
    Das wird per chip erfasst.

    In der Jahresveranlagung mit drin ist 1x monat Flach und Rund Leerung. Auch 240l Eimer.
    Und 2x Jahr Sperrmüll pro Haushalt. Muss der Haushalt mit seiner individ Müllnr beantragen.

    Ingrösseren Einheiten erledigt die Rechnerei und Kommunikation mit LRAmt die Verwaltung. Nach Personenzahl und wird in den monatl Abschlag reingerechnet.
    Das sind die grossen Müllkontainer, die alle 2 Wochen geleert werden und wie erwähnt ständig überfüllt sind.
    Durch die fixen Leerungstermine und Personenzahl muss da im Gegensatz zum Wasser nichts nachberechnet werden.
    Daphnia

  10. Avatar von Ullalla
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    AW: Nebenkosten

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    ...
    Spricht ist das auch bei Hochhäusern so, dass das pro Mieter gemacht wird und wo stehen die ganzen einzelnen Mülltonnen?
    Das frage ich mich auch. Und es gibt ja nicht nur die schwarze Restmülltonne, sondern auch die gelb-organge Tonne und die grüne Tonne und die braune Tonne...
    das wären in der Wohnanlage hier insges. ca 400 Tonnen.

    Stattdessen stehen hier große Container, die in regelmäßigen, kurzen Abständen geleert werden (Restmüll: zweimal wöchentlich). Die Rechnung geht an den Eigentümer, der die Kosten auf die Mieter umlegt.
    life is all about
    finding people who
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    CRAZY

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