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  1. Inaktiver User

    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ob die Vermieterin tatsächlich krank ist und entsprechende Pflege benötigt, ist nicht bekannt. Das basiert ausschließlich auf einer Spekulation.
    Ich gehe doch davon aus, dass gerade das in einem Gerichtsverfahren durch ein ärztliches Gutachten belegt werden muss, oder nicht?

    Ich hab den Vorgang aber in juristischer Sicht auch nicht richtig verstanden. Die Anwälte haben bei der Eigenbedarfskündigung Fehler gemacht, darum ist es vor Gericht gegangen und die Vermieterin hat 2x verloren, jetzt steht die Berufung an. Vienna hatte ja auch schon in Frage gestellt, ob das überhaupt geht.

  2. Avatar von Mambi
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab den Vorgang aber in juristischer Sicht auch nicht richtig verstanden. Die Anwälte haben bei der Eigenbedarfskündigung Fehler gemacht, darum ist es vor Gericht gegangen und die Vermieterin hat 2x verloren, jetzt steht die Berufung an. Vienna hatte ja auch schon in Frage gestellt, ob das überhaupt geht.
    Ich nehme mal an, es gab einen ersten Versuch, sie mit der Begründung Eigenbedarf zu kündigen, gegen den hat die TE geklagt und gewonnen.
    Dann folgte ein zweiter Versuch, auch dagegen wurde geklagt und von der Vermieterin verloren und jetzt die Berufung in diesem Fall, gleichzeitig der Versuch der außergerichtlichen Einigung.
    So jedenfalls wäre es schlüssig.


  3. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich nehme mal an, es gab einen ersten Versuch, sie mit der Begründung Eigenbedarf zu kündigen, gegen den hat die TE geklagt und gewonnen.
    Dann folgte ein zweiter Versuch, auch dagegen wurde geklagt und von der Vermieterin verloren und jetzt die Berufung in diesem Fall, gleichzeitig der Versuch der außergerichtlichen Einigung.
    So jedenfalls wäre es schlüssig.
    Das wäre schlüssig.

    Wobei ich denke, wir dürfen davon ausgehen, dass die Vermieterin tatsächlich krank ist. Ohne diesen Grund wäre jede gerichtliche Auseinandersetzung doch sowieso nur Zeit- und Geldverschwendung.

    Ich gehe davon aus, es geht vor Gericht um die Frage der Notwendigkeit zur Unterbringung der Pflegekraft.

    Diese Frage kann man sicher kontrovers diskutieren. Den Vorwurf eines gefakten Kündigungsgrundes halte ich für sehr weit hergeholt.

    Wie schon gesagt. Etwas mehr Info durch die TE wäre hilfreich.

  4. Avatar von ereS
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wogegen denn klagen?
    klagen, wenn sich herausstellt das der Eigenbedarf vor getäuscht war und die Wohnung anders vermietet wird und nicht die besagte Pflegekraft einzieht.
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...


  5. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    klagen, wenn sich herausstellt das der Eigenbedarf vor getäuscht war und die Wohnung anders vermietet wird und nicht die besagte Pflegekraft einzieht.
    Im Fall einer einvernehmlichen Einigung ist der Verzicht auf weitergehende Forderungen üblich.

    Im Fall eines Urteils zugunsten der Vermieterin wäre der Eigenbedarf nachgewiesen.

    Und im Fall der Kündigung durch die TE wäre die Eigenbedarfsklage eh hinfällig.

    Ich sehe ehrlich gesagt kein Szenario, in dem eine nachträgliche Schadensersatzklage der TE Sinn macht.

    Wenn nach jahrelanger Auseinandersetzung am Ende doch keine Pflegekraft einzieht, heisst das noch lange nicht, dass zum Zeitpunkt der Kündigung kein Eigenbedarf bestand.
    Geändert von Wolfgang11 (05.12.2019 um 10:34 Uhr) Grund: Korrektur

  6. Avatar von Ullalla
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen
    Ich finde ehrlich gesagt, wenn man so unglaublichen Wert darauf legt, jahrzehntelang in der gleichen Wohnung leben zu können, dann sollte man sich Eigentum kaufen. Eine Mietwohnung ist nun mal eine Mietwohnung.
    ...
    Das ist ja mal eine interessante Theorie!
    Nur weil man nicht regelmäßig umziehen möchte,
    soll man sich mit dem Kauf von Eigentum immobil machen?

    Bis vor 30 Jahren hat man in Westdeutschland gerne gesagt :
    "Wenn es dir hier nicht paßt, dann geh doch rüber!"
    Jetzt heißt es, wenn sich Vermieter entweder aus Blödheit, aus übersteigertem Gewinnbestreben oder aus Böswilligkeit Gesetze nur als unverbindlichen Diskussionsvorschlag betrachtet:
    "Wenn es dir das nicht paßt, dann kauf dir doch eine eigene Butze!"

    Dabei reicht es doch, wenn Vermieter und Mieter sich einfach an die Gesetze und normale Umgangsformen halten.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

  7. Avatar von Mambi
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    (...) wenn sich Vermieter entweder aus Blödheit, aus übersteigertem Gewinnbestreben oder aus Böswilligkeit Gesetze nur als unverbindlichen Diskussionsvorschlag betrachtet:
    (... .)
    Ich finde den Wunsch, das man sein Eigentum selber nutzen möchte, weder blöd noch böswillig, sondern legitim.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  8. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Das ist ja mal eine interessante Theorie!
    Nur weil man nicht regelmäßig umziehen möchte, soll man sich mit dem Kauf von Eigentum immobil machen?
    Einen Umzug nach 11 Jahren halte ich nicht für "regelmäßig". Ebensowenig ist im vorliegenden Fall klar, dass die Vermieterin aus "Böswilligkeit Gesetze nur als unverbindlichen Vorschlag" betrachtet.

    Wenn die TE so überzeugt ist davon, dass die Vermieterin lügt und sie (die TE) auch im Berufungsverfahren siegen wird, dann soll sie die Sache doch weiter durchziehen... gute Umgangsformen gehen für mich anders, wenn man bereits eine neue Wohnung gefunden hat, aber jeder wie er will.


  9. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich finde den Wunsch, das man sein Eigentum selber nutzen möchte, weder blöd noch böswillig, sondern legitim.
    Das sieht offenbar nicht jeder so.


  10. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    … Dabei reicht es doch, wenn Vermieter und Mieter sich einfach an die Gesetze und normale Umgangsformen halten.
    Normale Umgangsformen wären gleichberechtigte Kündigungsrechte auf beiden Seiten. Mit gleichen Fristen. In D darf der Mieter jederzeit ausziehen (mit einer bestimmten Frist), aber der Vermieter hat diese Möglichkeit nicht. Der muss wahrscheinlich inzwischen sogar Pflegegrade nachweisen, um einer Haushalts- und Pflegehelferin eine Wohnung in der Nähe zu ermöglichen.

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