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  1. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Im EP steht schon noch mehr.

    Nämlich erstens, dass die TE - die auf demselben Grundstück wohnt - den Eindruck hat, dass die Frau nicht schwer krank ist und sowieso nicht pflegebedürftig.

    Und zweitens, dass die Vermieterin ihr Angebot zurückgezogen hat, als sie erfuhr, dass die TE sich vorbehalten möchte, Schadensersatz zu fordern im Fall von vorgetäuschtem Eigenbedarf. Wenn man nichts vortäuscht, hat man ja nichts zu befürchten.

    Natürlich können wir hier den Fall nur aus den Angaben der TE beurteilen.
    Aber ich glaube ihr erst einmal - bzw. schreibe, was ich machen würde, wenn es so ist, wie sie schreibt.
    Du meinst jeder könnte das beurteilen ob die Vermieterin eine schwere Krankheit hat ?
    Ich bezweifel das. Jo, erst ist die Vermieterin der Mieterin entgegen gekommen. Hat Geld angeboten. Der war das abrr nicht genug. Da wurde das Entgegenkommen zurück gezogen
    So what ? Die TE hat eine neue Wohnung in Aussicht. Soll sie ziehen.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  2. Avatar von Annilein
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Wir haben auch eine Wohnung vermietet, wo eigentlich mal eine Pflegekraft drin wohnen könnte.
    Noch ist meine Mutter rüstig, aber sie ist schon älter. Wir warten noch darauf, ob die Mieter vielleicht selbst ausziehen, aber wenn nicht?
    Dann wären wir auch in der Situation dass wir kündigen müssten bevor schon die Pflegekraft vor der Tür steht.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


  3. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Im EP steht schon noch mehr.

    Nämlich erstens, dass die TE - die auf demselben Grundstück wohnt - den Eindruck hat, dass die Frau nicht schwer krank ist und sowieso nicht pflegebedürftig.

    Und zweitens, dass die Vermieterin ihr Angebot zurückgezogen hat, als sie erfuhr, dass die TE sich vorbehalten möchte, Schadensersatz zu fordern im Fall von vorgetäuschtem Eigenbedarf. Wenn man nichts vortäuscht, hat man ja nichts zu befürchten.

    Natürlich können wir hier den Fall nur aus den Angaben der TE beurteilen.
    Aber ich glaube ihr erst einmal - bzw. schreibe, was ich machen würde, wenn es so ist, wie sie schreibt.
    Die TE kann gar nicht beurteilen, ob die Vermieterin tatsächlich krank ist. Das ist lediglich eine Spekulation seitens der TE. Was ich nicht verstehe ist, warum die TE nach zwei Gerichtsverfahren nichts Genaues über den Gesundheitszustand der Vermieterin sagen kann. Das wurde doch mit Sicherheit vor Gericht angesprochen.

    Wenn die Pflegerin letztlich doch nicht einzieht, heisst das noch lange nicht, dass der Eigenbedarf von vornherein vorgetäuscht war.

    Nach den Angaben der TE läuft die Sache schon über zwei Jahre. Es könnte also durchaus sein, dass die Vermieterin das Problem in dieser Zeitspanne auch anderweitig lösen konnte. Vielleicht ist auch das der Grund, warum das Angebot zurück gezogen wurde.


  4. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Kann ja auch sein, dass es schon eine Pflegekraft gibt, die aber aktuell nur Hausbesuche macht, weil die Wohnung ja noch besetzt ist und es der Vermieterin aber immer noch lieber wäre, wenn eine Pflegekraft in diese Wohnung einziehen können würde?

    Die Frage ist, ob man aktuell überhaupt beweisen könnte, dass die Vermieterin lügt, wenn das denn der Fall wäre.
    Wenn die TE jetzt auszieht und dann steht die Bude erstmal leer, kann die Vermieterin ja immer noch behaupten, sie würde aktuell nach einer Pflegekraft suchen und hätte noch keine gefunden.

    Wenn jetzt jemand in die Wohnung einzieht, der die Frau aber nicht pflegt und einfach nur ihr Mieter ist, dann vielleicht, aber dann ist die TE doch sowieso schon weg und ich weiß nicht, ob sie dann noch Schadenersatz fordern kann, wenn sie das Angebot der Vermieterin mit dem "bißchen" Geld angenommen hat und es damit sozusagen zu einer Einigung gekommen ist.

    Oder liege ich mit meinem Laienverständnis jetzt völlig falsch?


  5. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Ist das ein Wunschtraum, oder wo gibt es Pflegekräfte die in Wohnungen bei den zu Pflegenden ziehen? Das muss wohl jenseits meiner Vorstellungen irgendwo da liegen, wo man sich so etwas leisten kann.

    Andererseits … mir tut es natürlich auch leid, dass jemand aus seiner vermutlich jahrelang bewohnten Wohnung ausziehen muss, aber ich sehe das auch mal von der Seite eines Vermieters. Ich meine, in D wird manchmal fast vergessen, dass es sich da um Eigentum handelt und zwar Eigentum des Vermieters. Wenn man es den Vermietern immer noch schwerer machen will ihr Eigentum zu nutzen, wie sie möchten bzw. das für richtig halten, dann fallen die vielen Wohnungen vielleicht auch mal weg von denen, die nur eine oder zwei Wohnungen vermieten. (Immerhin scheint die Vermieterin sogar den Umzug zu bezahlen. Hatte sie denn anfangs versprochen, dass Ihr als Mieter da für immer und ewig drin wohnen könnt?)

    Wir vermieten auch, womit wir uns sehr schwer getan haben. Es ist nur eine kleine Wohnung, aber eben gerade aus Angst, dass man nicht mehr über seinen eigenen Besitz verfügen kann stand die Wohnung wirklich lange leer. Seit Kurzem ist nun ein Bekannter eingezogen und bislang läuft es. Sollten wir die aber mal für eine Pflegekraft brauchen (Ich hoffe, ich bekomme raus wo man die findet, die auch gleich einziehen) weiß ich auch nicht.
    Wir können nicht sagen wir hätten nichts gewusst. Wir wussten alles.

    Sind wir vielleicht die Morlocks?


  6. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Ich habe jetzt an Pflegekräfte aus dem meist osteuropäischen Ausland gedacht. Ist nicht unüblich, dass sie in die eigene Wohnung oder das Haus miteinziehen (vorausgesetzt, dass genug Platz ist - Ein- oder Zweiraum wäre bissl eng). Dass sie allerdings in eine eigene extra Wohnung einziehen, habe ich auch noch nie gehört.

  7. AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Das ist so eine Sache mit dem Eigentum. Natürlich ist Eigenbedarf oft nachvollziehbar und meist begründet.
    Und sicherlich gehört die Wohnung dem Eigentümer, trotzdem hat auch ein Mieter Rechte. Wer dieses Balancespiel nicht spielen möchte bzw die Rechte der Mieter nicht so gern akzeptieren möchte, sollte von einer Vermietung absehen. Vermietung ist eben mehr als nur ein Modell einer Geldeinnahme.


  8. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt an Pflegekräfte aus dem meist osteuropäischen Ausland gedacht. Ist nicht unüblich, dass sie in die eigene Wohnung oder das Haus miteinziehen (vorausgesetzt, dass genug Platz ist - Ein- oder Zweiraum wäre bissl eng). Dass sie allerdings in eine eigene extra Wohnung einziehen, habe ich auch noch nie gehört.
    Naja, vielleicht haben die meisten Leute auch einfach keine Wohnung "übrig", in die eine Pflegekraft ziehen könnte. Diese Frau hier aber schon, zumindest, wenn keine Mieter mehr drin sind.

    Aber wurde das Thema denn nicht auch vor Gericht besprochen? Was hat sie da bezüglich der Pflegekraft gesagt? Wenn das der Grund für Eigenbedarf ist, muss sie doch vor Gericht auch was dazu gesagt haben?


  9. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Francesca_X Beitrag anzeigen
    Das ist so eine Sache mit dem Eigentum. Natürlich ist Eigenbedarf oft nachvollziehbar und meist begründet.
    Und sicherlich gehört die Wohnung dem Eigentümer, trotzdem hat auch ein Mieter Rechte. Wer dieses Balancespiel nicht spielen möchte bzw die Rechte der Mieter nicht so gern akzeptieren möchte, sollte von einer Vermietung absehen. Vermietung ist eben mehr als nur ein Modell einer Geldeinnahme.
    Ein Balancespiel ist das schon lange nicht mehr. Mietrecht ist Mieterrecht.

    Natürlich ist das Geldeinnahme. Oder was bringt der normale Mieter sonst in das Geschäft ein?


  10. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von bini_32 Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt folgende Möglichkeiten: Ausziehen und das bisschen Geld nehmen das sie mir anbietet, dafür auf Schadensersatz verzichten. Ausziehen und kein Geld von ihr nehmen, dann aber auf Schadensersatz klagen (eine Pflegekraft zieht da mit Sicherheit nicht ein, wir wissen aber auch nicht was sie vor hat) oder die jetzige Klagerei weiter hinnehmen (Ausgang und Dauer ungewiss).

    Könnt ihr mir einen Rat geben? Wie würdet ihr entscheiden?
    Wenn du dort wohnen bleibst, hast du garantiert den nächsten Ärger wegen der Wohnung. Vielleicht erhöht die Vermieterin die Miete oder beginnt Modernisierungen in deiner Wohnung. Darauf solltest du in deinem Interesse verzichten. Es kostet dich viel Kraft und Energie, die du lieber in dein Leben stecken solltest.

    Wenn du Schadenersatz haben möchtest, dann musst du Beweise vorlegen können. Deine Nachmieter dürfen dann keine Pflegekräfte sein - wie willst du das hieb- und stichfest belegen, wenn du nicht mehr vor Ort bist?

    Mein Rat:
    Zieh umgehend aus und nimm das Geld, um die neue Wohnung für dich schön zu machen. Damit hältst du den Schaden für dich gering - finanziell und vor allem nervlich.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

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