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  1. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Wieso ist das dann so selten? Oder ist das bei mir Zufall?

    Ich hatte schon ziemlich viele Vermieter, immer mit Zähler.

  2. Avatar von ereS
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wieso ist das dann so selten? Oder ist das bei mir Zufall?

    Ich hatte schon ziemlich viele Vermieter, immer mit Zähler.
    es ist gar nicht so selten, ich habe es schon haeufig erlebt ( also nicht bei mir aber ich kenne es von einigen )
    weil es irre aufwaendig ist eine wohnung separat mit zaehlern auszustatten, wenn man das nicht von anfang an im haus hat, und viele sich sagen bevor ich da soviel geld investiere und immer abrechnen muß lasse ich es lieber bei einer pauschale
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  3. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Die Diskussion geht hier ja jetzt Richtung "ist unser Mietrecht zu mieterfreundlich?".

    Meine Antwort wäre in mancherlei Hinsicht "ja, das ist es".

    Trotzdem halten wir uns bei unseren vermieteten Wohnungen an die Gesetze, und insbesondere finde ich völlig unabhängig davon, dass vorgetäuschter Eigenbedarf unmöglich ist und dass richtig ist, dass Vermieter, wenn sie das tun, zumindest Schadensersatz zahlen müssen.


  4. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Die Diskussion geht hier ja jetzt Richtung "ist unser Mietrecht zu mieterfreundlich?".

    Meine Antwort wäre in mancherlei Hinsicht "ja, das ist es".

    Trotzdem halten wir uns bei unseren vermieteten Wohnungen an die Gesetze, und insbesondere finde ich völlig unabhängig davon, dass vorgetäuschter Eigenbedarf unmöglich ist und dass richtig ist, dass Vermieter, wenn sie das tun, zumindest Schadensersatz zahlen müssen.
    Zum Einen wurde die Frage, ob Eigenbedarf vorgetäuscht wurde, bisher nicht beantwortet.

    Zum Anderen kann Schadensersatz nur verlangt werden, wenn tatsächlich auch ein Schaden entstanden ist.

    Im Gegenzug. Wie würdest du die Sache beurteilen, wenn das Gericht nun zur Entscheidung kommt, Eigenbedarf ist gegeben.

    Wäre die Mieterin dann der Vermieterin für die entgangene Nutzung schadensersatzpflichtig?


  5. Registriert seit
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Den Unterschied zwischen "einen Sachverhalt gerichtlich überprüfen lassen" und "einen so nicht zutreffenden Sachverhalt vortäuschen" siehst Du aber schon?

  6. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    du beziehst dich staendig auf die "einliegerwohnung" was so nicht stimmt
    diese "einfache kuendigung" bezieht sich grundsaetzlich auf ein zweifamilienhaus in dem der vermieter mit drin wohnt, das muß nicht zwingend eine "einliegerwohnung" sein
    § 573a BGB - Einzelnorm
    Da hast du recht.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wieso ist das dann so selten? Oder ist das bei mir Zufall?

    Ich hatte schon ziemlich viele Vermieter, immer mit Zähler.
    In Deutschland wollen immer alle ganz gerechte Abrechnungen und um dem Ungerechtigkeitsgefühl und den daraus entstehendem Konfliktpotential aus dem Weg zu gehen, sind eben Zähler üblicher als Pauschalabrechnungen.
    Leute, ehrlich, so ein Akkusativ rockt total!
    Ich habe keinEN Bock, ich baue einEN Schneemann.
    Ist ganz einfach, sei dabei! #RettedenAkkusativ

  7. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Heizkosten und Warmwasser muss nach Heizkostenabrechnung abgerechnet werden.
    Das gilt schon lange und das dient dem Energiesparen, dass jeder das bezahlt, was er auch verbraucht.

    Aber da gibt es Ausnahmen. Z.B. Zweifamilienhäuser, in denen eine Wohnung vom Vermieter bewohnt wird, und auch, wenn das Anbringen von Zählern nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden wäre.

  8. Avatar von marylin
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    AW: Eigenbedarfskündigung erhalten - gütliche Einigung gescheitert - und jetzt?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Heizkosten und Warmwasser muss nach Heizkostenabrechnung abgerechnet werden.
    Das gilt schon lange und das dient dem Energiesparen, dass jeder das bezahlt, was er auch verbraucht.
    Naja, zum Teil (50-70%) zahlt man als Mieter den tatsächlichen eigenen Verbrauch, die anderen 30-50% werden auf die Mieter nach Wohnungsgröße aufgeteilt. Selbst wenn ich wenig verbrauche, zahle ich dann mitunter mehr als meinen tatsächlichen Verbrauch, weil ich z. B. die größte Wohnung im Haus habe. Ging mir jahrelang so...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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