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    Wohnen zur Miete, Kosten & Co

    Hallo liebes Forum,

    mein Beitrag richtet sich eher an jene Personen, die aktuell zur Miete leben, irgendwann einmal in ihrem Leben schon zur Miete gewohnt haben oder anderweitig mit Miete und Vermietung zu tun haben und gewisse Kenntnisse mitbringen.

    An sich hat das Thema noch Zeit, da es erst für Sommer 2020 geplant ist, aber man schaut sich natürlich immer mal um und plant und zwar geht es um folgendes:

    Nachdem mein Freund vor guten zwei Monaten zu mir gezogen ist und im Sommer sein Studium abschließt, such er natürlich schon nach Jobs und wir habe eben geplant, dass er bei mir zu Hause im Sommer 2020 auszieht und ich dann sozusagen auch viel Zeit in seiner Wohnung verbringe und mich daher auch einbringe. Natürlich rechnet man dann, da der Markt recht groß und nicht gerade überschaubar ist. Das eigentliche 'Problem' ist nun, dass noch niemand in meiner Familie zur Miete gewohnt hat. Zwar leben wir in Österreich, aber so an sich denke ich nicht, dass da riesige Unterschiede herrschen und mir auch Personen aus Deutschland weiterhelfen können. Uns geht es also eher um die versteckten Kosten, die bei einer Mietwohnung anfallen, die einem vielleicht nicht auf den ersten Blick logisch erscheinen und nachdem man Miete nie mit Eigentum vergleichen kann, wissen wir auch nicht, welche Höhe die Kosten eben aufweisen würden.

    Wir haben uns zwar schon nach Eigentum umgesehen, aber erstens wäre Eigentum für ein paar Jahre ankaufen weniger schlau, wo man dann natürlich viel renovieren müsste und bei den Neubauobjekten entspricht nichts dem nach dem wir suchen, also von wegen Größe und besonders die Zimmeranzahl, da eben viele Objekte mit Kinderzimmern geplant sind und wir eher nach großen offenen Bereichen und Räumen suchen. Von daher soll es also eine Mietwohnung für die paar Jahre werden, wo mein Freund arbeitet und ich noch studiere, bis wir danach bauen.

    Unsere Rechnung hat nun folgendes ergeben:
    Bei allen Einkünften, die aus Monatsgehalt (das von der Recruiterin, die sich nun auf Jobsuche befindet angegeben wurde), Alimenten von meinem Vater, meinem Kindergeld und paar Zuschüssen von meiner Familie bestehen, würden wir auf 3.500 Euro netto kommen. Natürlich kann es mehr werden, da die Dame auch meinte, dass man nach einem Jahr natürlich mehr verdient, aber 42.000 für Wien und Österreich gerechtfertigt sind und das Gehalt sich dann eben nach bisschen Arbeitszeit angeblich auch erhöht. Zusätzlich müsste mein Vater definitiv mehr Alimente zahlen, da er schon laut seiner Gehaltsabrechnung als Angestellter zu wenig zahlt und andere Einkunftsposten aus der Selbständigkeit gar nicht berücksichtigt werden und er einige Nebeneinkunftsquellen aufweisen kann. Da das Verfahren aber noch läuft, kann ich da noch keine Angaben machen und wir rechnen im Moment eben mit den 3.500. Alles was dann dazu kommt ist natürlich auch schön.

    Abgezogen von diesen 3.500 müssten dann eine maximale Miete von 900 werden, 100 Euro für ein Leasingauto, 100 Euro, die sich aus Studienschulden und Co von meinem Freund zusammensetzen und gute 500 Euro von mir. Grob gerechnet wären das also 1700 Euro. Würden noch 1800 bleiben und damit müssten alle Fixkosten und Lebenskosten gedeckt werden. Nicht in diesen Bereich fallen jegliche Studienkosten meinerseits und mein Mobiltelefon, wie auch jegliche Shoppinggelüste meinerseits. Dies wird alles weiterhin von meiner Familie übernommen.

    Ist das zu wenig? Fallen bei einer Mietwohnung viele Fixkosten an, sodass man mit mehr rechnen sollte oder entspricht das ungefähr einem guten Durchschnitt?

    Ich hoffe auf einige Antworten, die darüber vielleicht Aufschluss geben können, denn leider kennen wir auch niemanden der wirklich zur Miete wohnt...

    Liebe Grüße und Danke.

  2. gesperrt
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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

    Österreich scheint anders zu ticken als Deutschland.
    Hier ist es ein Problem, Neubauwohnungen mit Kinderzimmern zu finden, hier wird alles auf DINKS und „Paare nach der Kinderphase“ ausgelegt -
    Typisch sind 120 Quadratmeter, aber nur 3 Zimmer plus Bad und Küche!

  3. Avatar von agathe13
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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

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    Geändert von Promethea71 (15.04.2019 um 23:42 Uhr) Grund: wegen OT gelöscht

  4. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

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    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.
    Geändert von Promethea71 (15.04.2019 um 23:43 Uhr) Grund: wegen OT gelöscht


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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

    Ich denke auch das es sein Gehalt ist. Sie hat noch nicht gearbeitet.

    In Deutschland zahlt man eine Kaltmiete und Nebenkostenvorrauszahlung. Ergibt zusammen die Warmmiete.
    Nach einem Jahr bekommt ihr eine Abrechnung über die verbrauchten Nebenkosten. Wenn Kosten wie für Energie und/ Müllabfuhr gestiegen sind muss man nachzahlen.
    Dann fallen noch stromkosten an und Gebühren für Fernsehen/Radio.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  6. gesperrt
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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Österreich scheint anders zu ticken als Deutschland.
    Hier ist es ein Problem, Neubauwohnungen mit Kinderzimmern zu finden, hier wird alles auf DINKS und „Paare nach der Kinderphase“ ausgelegt -
    Typisch sind 120 Quadratmeter, aber nur 3 Zimmer plus Bad und Küche!
    Wir können gerne tauschen. Ich zieh wo auch immer du wohnst ein und du in meine Gegend, dann hast du Kinderzimmer in Massen, sogar 2 gib es öfters in den 4 Zimmerwohnungen, wo wir uns nur fragen: Wieso? Es heißt ja stets, dass die Menschen weniger Kinder als je bekommen, später heiraten, viele bleiben gar kinderlos. Was soll dann der Neubau mit Kinderzimmern? Was tun die Singles und kinderlosen Paare? Denkt an die niemand.

    Wir suchen eben explizit nach einem großen offenen Wohn-, Ess-, Koch- und Arbeitsbereich. Zusätzlich ein großes Schlafzimmer mit Beautybereich und Arbeitsbereich für mich. Flur. Bad. Abstellkammer. Vielleicht separates WC, aber das wär mir sowas von egal und Balkon oder Loggia. Aber die zwei Zimmer schränken die Suche sehr ein.

  7. gesperrt
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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

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  8. Registriert seit
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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

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    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können
    Geändert von Promethea71 (15.04.2019 um 23:44 Uhr) Grund: wegen OT gelöscht

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    AW: Wohnen zur Miete, Kosten & Co

    Zitat Zitat von farfalle61 Beitrag anzeigen
    Ich denke auch das es sein Gehalt ist. Sie hat noch nicht gearbeitet.

    In Deutschland zahlt man eine Kaltmiete und Nebenkostenvorrauszahlung. Ergibt zusammen die Warmmiete.
    Nach einem Jahr bekommt ihr eine Abrechnung über die verbrauchten Nebenkosten. Wenn Kosten wie für Energie und/ Müllabfuhr gestiegen sind muss man nachzahlen.
    Dann fallen noch stromkosten an und Gebühren für Fernsehen/Radio.
    Das mit Kaltmiete und Warmmiete haben wir leider nicht. Ich habe mal bei einer Beispielwohnung geschaut, die uns gefallen würde, da findet sich nur folgende Aufstellung:

    Miete (Netto) € 570,00
    Kaution € 3.000,00
    Gesamtmiete € 891,53
    Provisionshinweis 2 MM + Mwst.
    Provision und Kaution kann mein Freund bis Sommer 2020 locker sparen, wenn er hier bei uns lebt, das ist nicht das Problem, aber was in den 891,53 dann von der Miete (Netto) abgesehen noch enthalten ist, das sind die Fragen und für was man eben selber aufkommen muss.
    In der Anzeige steht sonst auch nichts dran.

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