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  1. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Wenn das stimmen würde, fände ich das haushalterisch sehr geschickt.
    Ist es auch. Vor allem wenn man bedenkt, dass durch die Nachfrage aus dem Hauptstadt-Status auch Nachfrage mit entsprechendem Steueraufkommen generiert wird, was hier noch nicht einmal gegengerechnet ist.


  2. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Die Rechnung ist doch einfach. In der Stadt gibt es mehr und besser bezahlte Jobs, als auf dem Land. Ausserdem kann ich mir das Auto sparen.

    Heisst, ich habe in der Stadt auch mehr Geld fürs Wohnen zur Verfügung.

    Die Rechnung geht nur dann nicht auf, wenn ich in der Stadt keinen adäquat bezahlten Job habe.
    Auto sparen geht oft, aber nicht in jedem Fall.

    Woher willst du die ganzen adäquat bezahlten Jobs nehmen?
    Welche Alternative schlägst du vor für die, welche mit Mindestlohn oder wenig mehr leben können müssen?
    Sich mit Hartz4 aufs Land zurückziehen?

    Du wirst in die Richtung argumentieren, dass sie eben falsche Lebensentwürfe haben, sich nicht weiterbilden etc.
    Den Gedanken muss man zuende denken.
    Was wäre wenn.

    Wer sollte die Jobs machen, für die es nur wenig Gegenleistung gibt? Die dennoch benötigt werden?
    Welche Jobs sollten den dann weitergebildeten Menschen in dieser dann großen Zahl offenstehen, woher kämen die?

    Was, wenn diese Menschen in diesen neuen Tätigkeiten so unglücklich würden, dass sie krank werden würden? Weil es nicht das ist, was sie tun möchten?

    Was ist mit denen, die für höhere Qualifikation nicht geeignet sind?

    Besser bezahlt sind viele Jobs in der Stadt nicht als am Land. Aber sie sind schlichtweg vorhanden. Und besser als kein Job.

    Wer dann schon wenig Gegenleistung für seine Arbeit bekommt, so wenig, dass es gerade für ein WG-Zimmer oder eine Schuhschachtel-Wohnung reicht, soll auf dem Land leben - wo er nicht unbedingt weniger Miete zahlen wird, da er so kleinen Wohnraum da nicht unbedingt findet sich mehr Quadratmeter leisten wird oder als Ausgleich leisten möchte - und von dem bisschen Geld hohe Fahrtkosten finanzieren. Dazu die zu investietende Fahrtzeit.
    Dazu, dass er Landleben evtl. genausowenig mag wie viele Besserverdienende.

    Aber ich vergaß - es genügt ja, wenn er funktioniert und am Rest ist er selbst schuld, Klappe halten und hinnehmen. Hätte er eben was richtiges gelernt...

    Miete: Wohnen in der Krise

    In jeder Stadt gibt es Menschen, die Vollzeit arbeiten, und keinen bezahlbaren Wohnraum finden.
    Ein WG-Zimmer kostet oft nicht weniger als ein kleines Appartement.
    Wer dann keinen perfekten Lebenslauf hat, landet auch schon mal auf der Straße. Trotz Berufstätigkeit.


  3. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dass derzeit der Zuzug in die Städte überwiegt hat hochkomplexe gesellschaftliche Ursachen (Auflösung von Familienverbänden, veränderte Arbeitssituationen, Bildungsmöglichkeiten etc.).
    so viel Komplexität sehe ich nicht bei der Analyse: das Auto, verfügbar für fast alle, hat all die Veränderungen gebracht.

    schwierig wird es wenn es darum geht, wie man Auto plus vernünftige Lebensmodelle hinkriegrn könnte. hm.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  4. gesperrt
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ist es auch. Vor allem wenn man bedenkt, dass durch die Nachfrage aus dem Hauptstadt-Status auch Nachfrage mit entsprechendem Steueraufkommen generiert wird, was hier noch nicht einmal gegengerechnet ist.
    Das Leben ist ungerecht kleiner Country Boy.


  5. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Das Leben ist ungerecht kleiner Country Boy.
    Zu mir ganz bestimmt nicht. 😎😉😂

  6. Inaktiver User

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Zu mir ganz bestimmt nicht. 😎😉😂
    Soviel zu deinem Vorwurf, andere jammerten auf hohem Niveau....

  7. Avatar von chaos99
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    In den Bundesländern, die es damals noch gar nicht gab, kostete ein Brötchen 5 Pfennige. Ist gerade mal 29 Jahre her.

    Wohnen war da auch eher billig.
    Nicht ohne Grund sind solche Länder pleite gegangen.

    Übrigens ist das Wohnen in den besagten Bundesländern im Schnitt sehr viel günstiger.
    Im Hamburger Raum zahlt man 600€ kalt für eine Einzimmerbude, 45qm, ohne Luxus... in Sachsen bekommt man dafür in städtischen Bereichen kernsanierte und restaurierte 80qm, 3Zimmer, warm.

    Inflationspreise sollte man zudem nicht hier nennen.
    In meiner Jugend (ich bin ü50) gab es im Norden auch noch 5 Pfennige Brötchen.
    Der Golf zB kostete Mitte der 80er 14.999,-DM...Momentan 24.999€.

    So what.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  8. Avatar von Max
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Ich lese hier schon die ganze Zeit still mit, eigentlich wollte ich auch nicht schreiben, weil ich die Verhältnisse in Berlin nicht kenne und deshalb auch kaum beurteilen kann... aber...

    Ich frage mich bei dieser Enteignungsgeschichte von Anfang an, was sich die Menschen, die für diese Enteignung sind, davon versprechen...

    Es ist ja nun nicht so, dass die Städte und Kommunen keine Miete für ihren Wohnraum nehmen würden... mir wurde gesagt, es würde eine durchschnittliche Miete veranschlagt. Da gehe ich dann doch davon aus, dass sich für die Menschen, die in den betreffenden Wohnungen wohnen kaum Änderungen ergeben werden... oder?

    Mehr Wohnraum (und dadurch eine Entlastung des Wohnungsmarktes) entsteht ja durch eine Enteignung von vermieteten Häusern nicht, was ist also der Vorteil bei der jetzt geforderten Enteignung, was genau erwarten die Menschen durch diese Aktion?
    Das dumme an Halbwahrheiten ist, dass man meist die falsche Hälfte glaubt


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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Max Beitrag anzeigen
    Ich lese hier schon die ganze Zeit still mit, eigentlich wollte ich auch nicht schreiben, weil ich die Verhältnisse in Berlin nicht kenne und deshalb auch kaum beurteilen kann... aber...

    Ich frage mich bei dieser Enteignungsgeschichte von Anfang an, was sich die Menschen, die für diese Enteignung sind, davon versprechen...

    Es ist ja nun nicht so, dass die Städte und Kommunen keine Miete für ihren Wohnraum nehmen würden... mir wurde gesagt, es würde eine durchschnittliche Miete veranschlagt. Da gehe ich dann doch davon aus, dass sich für die Menschen, die in den betreffenden Wohnungen wohnen kaum Änderungen ergeben werden... oder?

    Mehr Wohnraum (und dadurch eine Entlastung des Wohnungsmarktes) entsteht ja durch eine Enteignung von vermieteten Häusern nicht, was ist also der Vorteil bei der jetzt geforderten Enteignung, was genau erwarten die Menschen durch diese Aktion?
    Ich fürchte, hier wird aus wahltaktischen Gründen Populismus betrieben.

  10. gesperrt
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?


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