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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Gedankentiefe Beitrag anzeigen
    Das verlangt auch keiner - aber zu fairen und sozialverträglichen Preisen reicht schon.
    Grundsätzlich ja, aber da braucht es erstmal einen Konsens, was sozialverträglich ist.


  2. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Enteignung ist trotzdem keine Lösung.


  3. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Gedankentiefe Beitrag anzeigen
    Da hast Du aber viel Vertrauen in unser Steuersystem... :
    Muss daran liegen, dass ich nicht mehr einzahle.
    Dieses greift aber vor allem bei abhängig Beschäftigten und Normalbürgern zu... und durch.

    Und die erwirtschafteten Gewinne gehen ja an private Unternehmen und Fondsgesellschaften.
    Die oft ihr Geld in Deutschland verdienen, hier aber keine/kaum Steuern zahlen, weil der Firmensitz per Briefkasten in Luxembourg oder auf den Cayman-Islands ist.
    Das müsste doch aber im reichen BaWü z.B. ebenso sein?

    Ich bin verwirrt.
    Aber auch OT.... sorry!

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    So als Beispiel: für meine erste eigene Wohnung in Berlin zahlte ich Ende der achtziger Jahre in Neukölln 180 DMark. Für meine letzte, bevor ich Deutschland Anfang der NullerJahre verließ, waren es 450 Euro im Prenzlauer Berg. Ich möchte eigentlich gar nicht wissen, wieviel beide Wohnungen heute kosten würden.
    Ähnliche Beispiele kann Dir hier wahrscheinlich jeder Zweite bringen, ich beispielsweise für München.
    Davon abgesehen sind heute sehr viele Wohnungen, gerade in Berlin, in einem besseren Zustand als früher.
    Und die Mieten sind für eine Hauptstadt günstig. Schau mal, wie die Situation in Paris, London, Kopenhagen, Stockholm, Brüssel etc. ist.

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    Eine Frage am Rande im Übrigen, da es erwähnt wurde, Berlin sei arm aber sexy - das ist ja so ein Schlagwort des Partymeisters und Flughafenbauers Wowereit.

    Nun ist Berlin aber mittlerweile auch gentrifiziert und voll mit Luxuswohnungen - wie kann es denn da noch arm sein? Jemand der die Mieten bezahlt müsste doch eigentlich auch ganz gut Steuern zahlen? Mir ist das etwas unklar.
    Führt eigentlich genauso vom Thema weg wie die Frage privater Hauseigentümer, aber in Kürze: es kommt einfach im Verhältnis zu den Ausgaben nicht genug Geld rein. Zum einen zu wenig Einkommensteuer. Relativ hohe Arbeitslosigkeit, ganz besonders für eine Hauptstadt etc. Zum zweiten, das macht noch mehr aus, zuwenig Gewerbesteuer. Zu wenig Industrie, zu wenig Gewerbe. Zalando reißt es auch nicht alleine raus.
    Und dann: zu hohe Kosten, wie immer bei Verschuldung.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  5. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen

    Und die Mieten sind für eine Hauptstadt ]günstig.
    Das mag durchaus so sein und ist ja auch so, ich glaube aber nicht, dass sich irgendjemand Londoner Verhältnisse wünscht. Und es hilft ja nichts zu sagen, es sei im Vergleich zu anderen Hauptstädten günstig, die Frage ist, kann ich, als Normalarbeitnehmer, es bezahlen? Auch Berlins Reiche brauchen Friseure, Tankwarte, Kellner, Krankenschwestern. Und solange man die nicht per Bus aus dem Umland anshuttelt - was auch nicht ganz einfach wäre, muss sich Wohnraumpreis irgendwo an den Einkommen orientieren.


    Führt eigentlich genauso vom Thema weg wie die Frage privater Hauseigentümer, aber in Kürze: es kommt einfach im Verhältnis zu den Ausgaben nicht genug Geld rein. Zum einen zu wenig Einkommensteuer. Relativ hohe Arbeitslosigkeit, ganz besonders für eine Hauptstadt etc. Zum zweiten, das macht noch mehr aus, zuwenig Gewerbesteuer. Zu wenig Industrie, zu wenig Gewerbe. Zalando reißt es auch nicht alleine raus.
    Und dann: zu hohe Kosten, wie immer bei Verschuldung.

  6. Avatar von chaos99
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Sie wollen sich ja auch nicht die Firma aneignen sondern deren Häuser.....
    Der Unterschied ist nur formell.

    Man entzieht einer Firma damit die Basis der Geschäfte.
    Das wäre identisch mit der Enteignung der Kraftwerke eines Stromriesen.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  7. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Der Wohnraumpreis orientiert sich nicht am Einkommen, sondern am Markt. Und solange sich genügend Menschen mit höherem Einkommen finden hat die Krankenschwester das Nachsehen.

    Vielleicht zahlen dann die örtlichen Arbeitgeber mehr, weil ihnen das Personal ausgeht...

    Das ist ein sehr bekanntes Problem auf so ziemlich jeden norddeutschen Ferieninsel. Nicht nur auf Sylt...

    Warum nun ausgerechnet die Berliner eine Extrawurst kriegen sollen, nicht auch noch andere Großstädte... Na gut, in Berlin wird halt gewählt.


  8. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wenn sie die leer stehen lassen mit voller Absicht (also nicht, weil etwa noch kein Mieter gefunden wurde) fände ich eine Enteignung vollkommen in Ordnung.


  9. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    WEißt du, ich glaube kaum, dass ein privater Hausbesitzer sein Haus willentlich leerstehen lässt. Das schadet nämlich ganz enorm der Bausubstanz.
    Aber, wenn er es tut, geht es niemanden etwas an. Ich kann mir, wenn ich Lust habe, 5.000 Häuser kaufen/bauen und die dann leerstehen lassen. Was genau geht das irgendwen an?

    Oder werden jetzt auch alle Autos, Rechner, Fahrräder, Rollschuhe, Schlittschuhe, Schuhe, Möbel und Klamotten enteignet, weil der Eigentümer sie nicht nutzt?


  10. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    So als Beispiel: für meine erste eigene Wohnung in Berlin zahlte ich Ende der achtziger Jahre in Neukölln 180 DMark. Für meine letzte, bevor ich Deutschland Anfang der NullerJahre verließ, waren es 450 Euro im Prenzlauer Berg. Ich möchte eigentlich gar nicht wissen, wieviel beide Wohnungen heute kosten würden.
    Wobei das ja auch keine realistischen Preise sind. Ich habe im gleichen Zeitraum in einer hessischen Stadt (nicht F) für meine Wohnungen (45 und dann 60 qm) ein Vielfaches bezahlen müssen. Solche Schleuderpreise kannte man wohl außerhalb Berlins sowieso nie.

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