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  1. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Stimmt enteignen hatten wir schonmal, bis weit in die 90er hinein, für Kohletagebau.


    Eben drum verstehe ich die Aufregung nicht, das wurde in den 90ern doch auch gemacht?
    Laut Grundgesetz kann für das Allgemeinwohl enteignet werden.

    Der Unterschied (und der Aufreger) dürfte hier sein, dass sich dann eben Wohnungs- oder Einfamilienhausbesitzer fragen, ob sie die nächsten sind.

    Die Frage ist, wie man ‘Wohnen’ bewertet: quasi als Grundrecht, das entsprechend durch den Staat reguliert werden darf/muss oder als Geldanlage.


  2. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Kannst du deinem Eingangspost nicht ein paar sachliche Informationen hinzufügen, damit wenigstens eine Grundlage für eine Diskussion gegeben ist?
    Gerade erledigt.
    Danke für den Tipp.


  3. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    Der Unterschied (und der Aufreger) dürfte hier sein, dass sich dann eben Wohnungs- oder Einfamilienhausbesitzer fragen, ob sie die nächsten sind.
    .
    Enteignen von Spekulanten ist doch meilenweit weg von Enteignung von Hausbesitzern die in den Häusern auch wohnen.

    Letzteres wurde ja nicht mal in der Nachkriegszeit gemacht.

    Was da allerdings gemacht wurde: Zwangseinquartiert.


  4. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Enteignen von Spekulanten ist doch meilenweit weg von Enteignung von Hausbesitzern die in den Häusern auch wohnen.

    Letzteres wurde ja nicht mal in der Nachkriegszeit gemacht.

    Was da allerdings gemacht wurde: Zwangseinquartiert.
    Wie unterscheidet man zwischen einem Spekulanten und einem Investor?

  5. Avatar von chaos99
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Stimmt enteignen hatten wir schonmal, bis weit in die 90er hinein, für Kohletagebau.


    Eben drum verstehe ich die Aufregung nicht, das wurde in den 90ern doch auch gemacht?
    Wie kommt man denn auf die Idee, das zu vergleichen???...das hat miteinander nichts zu tun.

    Die Idee selber halte ich auch für völlig daneben.

    Statt dessen sollten die Jammerer, die unbedingt in Großstädten neben der Arbeit wohnen wollen, sich außerhalb günstiger einmieten und mit den Öffis fahren.

    Wer Bequemlichkeit will, muss halt zahlen.
    Ist die Begehrlichkeit nicht da, kommt es auch nicht mehr zu solchen Situationen.

    Angebot und Nachfrage.

  6. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Ich hätte mir noch die Information gewünscht, unter welchen Umständen eine Enteignung möglich ist und dass der Eigentümer, der enteignet werden soll, natürlich finanziell entschädigt werden muss.

    Also: Laut Artikel 14, Satz 3 sind auch Enteignungen möglich, wenn dies dem Wohl der Allgemeinheit dient. Doch ein solcher Eingriff in die Grundrechte wiegt schwer und ist deswegen an Bedingungen geknüpft. So muss die Enteignung geeignet sein, um das angestrebte Ziel zu erreichen - und es muss sichergestellt sein, dass eine so drastische Maßnahme überhaupt notwendig ist - ist also die Frage, ob Zielerreichung und Notwendigkeit gegeben sind.

    Zweite Frage ist, woher Berlin die Milliarden nehmen soll, um Deutsche Wohnen zu enteignen, also die anfallende Entschädigung zu bezahlen. Die Schätzungen liegen, wenn ich es richtig im Kopf hab, zwischen 17 Milliarden und 37 Milliarden. Die müsste dann der Steuerzahler aufbringen. Da Berlin chronisch „pleite, aber sexy“ ist und seit der Wiedervereinigung schon den Gesamtbetrag bekommen hat, den BaWü in dieser Zeit, fast 30 Jahren, in den Länderfinanzausgleich reingesteckt hat, sehe ich da Schwierigkeiten auf die Berliner zukommen. Nachtrag: das sind 67 Mrd. seit 1990.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.
    Geändert von BlueVelvet06 (08.04.2019 um 11:50 Uhr)

  7. gesperrt
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Enteignen von Spekulanten ist doch meilenweit weg von Enteignung von Hausbesitzern die in den Häusern auch wohnen.
    nein, eben nicht!


  8. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Wie kommt man denn auf die Idee, das zu vergleichen???...das hat miteinander nichts zu tun.

    Die Idee selber halte ich auch für völlig daneben.

    Statt dessen sollten die Jammerer, die unbedingt in Großstädten neben der Arbeit wohnen wollen, sich außerhalb günstiger einmieten und mit den Öffis fahren.

    Wer Bequemlichkeit will, muss halt zahlen.

    Angebot und Nachfrage.
    Und was ist mit den Menschen, die dort schon lange wohnen?

    Einfach mal ausquartieren, kann's ja eigentlich auch nicht sein.

  9. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Eine weitere Information, die dem Steuerzahler nicht vorenthalten werden sollte:
    Die Mieter der rund 200.000 Wohnungen, die dann in Stadtbesitz übergingen, könnten sich zumindest darauf verlassen, dass ihre Wohnkosten künftig allenfalls in erträglichem Maße steigen würden. Das gilt umso mehr, falls die Initiatoren des Volksbegehrens ihre Vorstellungen durchsetzen, wer künftig bei der neuen Berliner Wohnungsgesellschaft das Sagen hat: Geht es nach ihnen, soll nämlich der 15-köpfige Verwaltungsrat vornehmlich mit Mietern und gewählten Berlinern besetzt sein. Der Senat hätte nur zwei Stimmen.

    Anders ausgedrückt: Die Steuerzahler würden zunächst einen Milliardenbetrag an Entschädigung für die bisherigen Wohnungsgesellschaften bezahlen, um anschließend die Verfügungsgewalt an Mieter und Bürgerinitiativen zu übergeben.

    Der Verwaltungsrat könnte dann quasi frei entscheiden, eventuelle Überschüsse für den Bau neuer Häuser auszugeben oder die Mieten im Bestand niedrig zu halten. Die Risiken wären abgesichert - schließlich muss die Stadt im Zweifel die Verluste der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft tragen.
    Quelle: Berlin: Welche Folgen die Enteignung der Deutsche Wohnen hatte - SPIEGEL ONLINE
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  10. Registriert seit
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    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Wie unterscheidet man zwischen einem Spekulanten und einem Investor?
    Mein Vergleich war zwischen Leuten die selbst drin wohnen und Leuten die es nicht tun.

    Wobei man die Unterscheidungsmöglichkeiten diskutieren könnte, da gäbe es mehrere Möglichkeiten, es geht ja erstmal um "ob überhaupt".

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