+ Antworten
Seite 134 von 134 ErsteErste ... 3484124132133134
Ergebnis 1.331 bis 1.340 von 1340
  1. Avatar von jeni098
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    63

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Wer bekommt eigentlich die Verkaufsprovision bei der Aktion.
    Ohne das Geld die Eigentümer wechselt wird da ja kaum was abgehen.


  2. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    32.515

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Spekulanten, die ein Baugrundstück besitzen, es aber nicht bebauen, weil es mit dem Dahinliegen im Wert steigt, sollten zwangsenteignet werden.
    Die muss man nicht enteignen, es reicht völlig, so kräftige Gebühren darauf zu legen, dass sich das Leerstehen einfach nicht lohnt.


    Dazu benötigt man ein Recherchenetzwerk mit vielen Menschen, die Strasse für Strasse ablaufen, alles fotografieren, den Eigentümer ausfindig machen und anschreiben.
    sollten solche Zahlen nicht sowieso schon vorliegen? Auch Spekulanten müssen doch ihre Steuern deklarieren, wozu ja auch Einnahmen aus Vermietung gehören bzw deren Fehlen? Die Daten müssten vorhanden sein.

    Es sollten Mehrfamilienhäuser als Niedrig oder Nullenergiebauten gebaut werden mit Gemeinschaftsgarten, so vorhanden.
    naja, was heute so als Niedrigenergiebau alles verbrochen wird...

    dann noch lieber traditionelle Bauweisen wie Fachwerk wieder fördern, das sind nämlich Gebäude, die einerseits Jahrhunderte überleben können und andererseits recht flexibel umgestaltet und umgebaut werden können (zB können recht problemlos in mittelalterliche Fachwerkhäusser Telefonleitungen gelegt werden), und im Gegensatz zu modernen Häusern kriegt man nicht etwas, das nach dreissig oder fünfzig Jahren sowieo kompletter Schrott ist und die nächsten Generationen mit Tonnen und Tonnen von Sondermüll belasten wird.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  3. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    1.661

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    naja, was heute so als Niedrigenergiebau alles verbrochen wird...

    dann noch lieber traditionelle Bauweisen wie Fachwerk wieder fördern, das sind nämlich Gebäude, die einerseits Jahrhunderte überleben können und andererseits recht flexibel umgestaltet und umgebaut werden können (zB können recht problemlos in mittelalterliche Fachwerkhäusser Telefonleitungen gelegt werden), und im Gegensatz zu modernen Häusern kriegt man nicht etwas, das nach dreissig oder fünfzig Jahren sowieo kompletter Schrott ist und die nächsten Generationen mit Tonnen und Tonnen von Sondermüll belasten wird.

    gruss, barbara
    Mit traditioneller Fachwerk-Bauweise kriegst du die heute geforderten energetischen Standards um Grössenordnungen nicht mehr hin. Ausserdem ist Fachwerk alles Andere als dauerhaft. Es bedarf ständiger Pflege.

    An einer Stelle jedoch kann und möchte ich dir beipflichten. Die Unsitte, Schaumkunststoffe ans Haus zu kleben, diese mit Kunststoff-Gewebe und Kunstharz-Putz zu verkleiden, ist so ziemlich das Dümmste, was man machen kann.

    Von wegen "schwer entflammbar" Polystyrol brennt richtig gut und tropft brennend ab. Ein wahrer Brandbeschleuniger.


  4. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    32.515

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Mit traditioneller Fachwerk-Bauweise kriegst du die heute geforderten energetischen Standards um Grössenordnungen nicht mehr hin. Ausserdem ist Fachwerk alles Andere als dauerhaft. Es bedarf ständiger Pflege.
    na dann pflegt man es halt! Das sollte einem ein Haus wohl wert sein.

    Und ich wette, dass in hundert Jahren die 800 Jahre alten Fachwerkhäuser, die es jetzt gibt, grösstenteils immer noch stehen werden (ab wann ist denn *dauerhaft* für dich dauerhaft - wenn es über 1000 Jahre geht?) - aber der grösste Teil von dem, was seit dem zweiten Weltkrieg gebaut wurde (billig, schnell, billig, schnell, und hauptsache superhässlich) bis dahin auf dem Schrotthaufen der Geschichte gelandet sein wird. Zum Glück, vermutlich. Denn das ist definitiv nicht dauerhaft sondern auf extrem kurze Lebensdauern ausgerichtet. 30-50 Jahre, mehr nicht.

    Warum sollte ein Gebäude, in dem man wohnt und das man liebt, keiner Pflege bedürfen? Warum sollte es eine bessere Idee sein, jedes halbe Jahrhundert alles abzureissen und neu zu bauen? Oder dreissig Jahre pflegeleicht haben, und danach sehr komplizierte teure Sanierungen, wenn es überhaupt halbwegs möglich ist zu sanieren?

    Womöglich sollte man eher die aktuellen Regeln zur Niedrigenergiebauweise überprüfen, und nicht die handwerkliche Tradition, die sich seit Jahrhunderten bewährt und nach wie vor alle Leute entzückt und ihnen das Herz öffnet, wenn sie so ein Gebäude sehen oder sich darin aufhalten dürfen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  5. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    1.661

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    @Bae

    kann es sein, dass deine Einstellung mehr auf einem Bauchgefühl basiert, als auf faktischem Wissen?

    Obwohl Fachwerk hier in der Gegend sehr verbreitet ist, kenne ich kein einziges Fachwerkhaus im Umkreis von 30 km, das 800 Jahre alt wäre.

    Ich kenne aber viele Häuser, die Stein auf Stein gemauert wurden und so alt sind.

    Als dauerhaft und preiswert sehe ich heute massives Mauerwerk aus hochdämmenden Steinen an.

    Glaub mir, die Instandhaltung von Fachwerk möchtest du als Mieter dauerhaft nicht auf deine Miete umgelegt haben.

    Die Lebensdauer aktueller Gebäude liegt locker zwischen 100 und 200 Jahren.

  6. Avatar von Lukulla
    Registriert seit
    16.07.2004
    Beiträge
    33.360

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Wo hast du die Zahl her?
    Da der Bankskandal hier nur am Rand interessiert, lass ich mal den Wikilink hier: Berliner Bankenskandal – Wikipedia

    und hier stehen die Infos bzgl. des geplanten Verkaufs der stadteigenen Wohnungen: morgenpost von 2010
    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes


  7. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    32.515

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    @Bae

    kann es sein, dass deine Einstellung mehr auf einem Bauchgefühl basiert, als auf faktischem Wissen?

    Obwohl Fachwerk hier in der Gegend sehr verbreitet ist, kenne ich kein einziges Fachwerkhaus im Umkreis von 30 km, das 800 Jahre alt wäre.
    Wenn ich hierzulande durch die Altstadt gehe, hat's so einige Häuser mit Datum um 1300 oder 1400 drauf. und doch, viele davon Fachwerk.

    Gegen massiven Stein habe ich auch nichts einzuwenden, das passt auch :-)


    Als dauerhaft und preiswert sehe ich heute massives Mauerwerk aus hochdämmenden Steinen an.
    Steine dämmen doch nicht? Sie sind aber gute Wärmespeicher. und regulieren so das Klima im Innern.


    Glaub mir, die Instandhaltung von Fachwerk möchtest du als Mieter dauerhaft nicht auf deine Miete umgelegt haben.
    die Meinungen scheinen da geteilt zu sein
    https://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/fachwerk-gestrichen-15886.html

    und man könnte ja wieder mal auf die eigenartige Idee kommen, dass ein Dach dazu da ist, das Haus zu schützen, inklusive die Fassade!


    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  8. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    1.661

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn ich hierzulande durch die Altstadt gehe, hat's so einige Häuser mit Datum um 1300 oder 1400 drauf. und doch, viele davon Fachwerk.

    Gegen massiven Stein habe ich auch nichts einzuwenden, das passt auch :-)




    Steine dämmen doch nicht? Sie sind aber gute Wärmespeicher. und regulieren so das Klima im Innern.




    die Meinungen scheinen da geteilt zu sein
    Braucht Fachwerk überhaupt Pflege?

    und man könnte ja wieder mal auf die eigenartige Idee kommen, dass ein Dach dazu da ist, das Haus zu schützen, inklusive die Fassade!


    gruss, barbara
    Porenbeton-Planblöcke haben heute einen K-Wert von ca. 0,14. Damit lässt sich wunderbar Mauerwerk erstellen Auch die bringen ein hervorragendes Raumklima.

    Beim Thema Dach stimme ich dir gerne zu. Du willst damit bestimmt auf Dachüberstände hinaus, die speziell in den 90ern und 00ern aus architektonischen Gründen sehr klein gehalten wurden.

  9. Avatar von drafty
    Registriert seit
    05.07.2018
    Beiträge
    1.055

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die muss man nicht enteignen, es reicht völlig, so kräftige Gebühren darauf zu legen, dass sich das Leerstehen einfach nicht lohnt....
    Das Leerstehen würde sich bei halbwegs "gesunden" Marktverhältnissen grundsätzlich nicht lohnen.
    " To say 'I love you' one must know first how to say the 'I.' "
    Ayn Rand (admired and stolen by drafty)


  10. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    32.515

    AW: Deutsche Wohnen enteignen! Richtig oder falsch?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Porenbeton-Planblöcke haben heute einen K-Wert von ca. 0,14. Damit lässt sich wunderbar Mauerwerk erstellen Auch die bringen ein hervorragendes Raumklima.
    kein Problem. Ich geh mal davon aus, dass man die auch relativ leicht zuschneiden kann, individuell anpassen kann ans Gebäude?

    Solang es nicht diese unsäglichen Vollglas-Fensterwände sind .

    Ich vertrete nämlich die ebenfalls revolutionäre Auffassung, dass der Zweck eines Fensters ist, Innen und Aussen zu verbinden - sodass man lüften kann, zum Beispiel. Oder jemandem zuwinken, zurufen kann.


    Beim Thema Dach stimme ich dir gerne zu. Du willst damit bestimmt auf Dachüberstände hinaus, die speziell in den 90ern und 00ern aus architektonischen Gründen sehr klein gehalten wurden.
    ja, zum Beispiel. oder die Flachdachmanie. Nun ja, wenn das mit dem Klimawandel so kommt wie gewisse Leute es behaupten, wird's hierzulande bald nicht mehr regnen und braucht auch keine schrägen Dächer mehr

    Drafty:
    alle Märkte sind von Menschen gemacht (das nennt man gemeinhin "Politik"), und eine Leerstandsgebühr wäre eins der Instrumente, den Markt im Sinne des Gemeinwohls zu regulieren.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

+ Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •