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  1. Registriert seit
    10.05.2015
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Ist das denn so?

    lg lenita
    Ja, das so bzw sollte so sein. Fußböden und Wände als solche (also nicht die Farbe darauf) sind Vermietersache.


  2. Registriert seit
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    "Wände", hm, soll heißen der Untergrund? Oder nur die Mauer?

    lg lenita
    Je suis Charlie.


  3. Registriert seit
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    Was meinst Du mit "Untergrund"?

    Kommt halt drauf an. Die Mauer, der Putz, die Fliesen, das worauf ggf Tapete klebt oder was gestrichen werden kann. Wohnungen die "roh" vermietet werden, haben normalerweise Fußböden und gespachtelte Wände. Von Ausnahmen wir Sichtmauerwerk o.ä. abgesehen. Oft wird jedoch mit Raufaser tapeziert vermietet, da dann keiner auf dumme Idee kommen kann (die Wand ohne Tapete streicht o.ä.).

    Der Mieter hat Anspruch auf das, was er gemietet hat. Wenn die Wand also schon bei der Vermietung buckelig war, kann er schlecht kommen und eine glatte Wand verlangen, umgekehrt sollte der Vermieter z.B. nach einem Wasserschaden nicht das schöne Eichenparkett durch Billiglaminat ersetzen.


  4. Registriert seit
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    So, nach längerer Zeit des Wartens (bürokratische Hürden beim Hauskauf) naht unser Auszug jetzt doch endlich und wir bereiten uns auf die Übergabe des alten Hauses an den Vermieter vor. Leider müssen wir immer noch von Streit und Stress rund um die Auszugsrenovierung ausgehen. Der Vermieter will die "erforderlichen Renovierungs- und Streicharbeiten" erst besprechen und abstimmen, wenn wir das Haus leergeräumt haben, das wird aber erst 1 Woche vor Mietende sein und dann ist nicht mehr viel Zeit.

    Das ist wahrscheinlich auch seine Taktik, damit wir dann schnell seinem "Kompromiss" zustimmen, dass die nötigen Malerarbeiten sein Bekannter durchführt und wir nur die Kosten übernehmen müssen.

    Wir sind aber immer noch der Meinung, dass wir nach weniger als 3 Jahren Mietzeit nur Beschädigungen an Wänden und Türen ausbessern (nachstreichen) und Bohrlöchern schließen müssen.

    Das hatten wir ihm auch mitgeteilt und auch, dass die Nachmieter mit den bisherigen Wandfarben einverstanden sind. Daraufhin schrieb er in seiner uns bekannten unkonkreten und verwirrenden Art nur
    "Bitte sehen Sie von partiellen Bohrloch-Schließungen und Überpinselungen ab, meistens sind die ganzen Wandflächen dann komplett aufzufrischen, da man diese versuchten Streicharbeiten dann dennoch trotz bester Mühe sieht."

    Das kann er als Vermieter ja machen, für uns Mieter gilt aber nur der Paragraph im Mietervertrag, der besagt, dass "Dübeleinsätze zu entfernen, Löcher fachgerecht zu verschließen" sind.

    Wir kommen mit der Art des Vermieters überhaupt nicht zurecht. Er kommt erst immer ganz locker und überfreundlich an und nennt uns "Partner". Wenn man aber anderer Meinung ist, kippt seine Stimmung und Einstellung ganz schnell und er stellt einen als Mieter als Depp und Abhängigen hin. Dabei haben beide Seiten ihre Rechten und Pflichten, und mehr wollen wir auch nicht.

    Die Frage nach den Wandfarben, die er auf unseren Wunsch hin vor Einzug für seinen Anstrich wählte, hat sich nach unserer Auffassung auch beantwortet, denn im Mietvertrag steht
    "Bei Beendigung des Mietverhältnisses ist die Mietsache mit neutralen, deckenden, hellen Farben und Tapeten zurückzugeben, es sei denn, dass bei Vertragsbeginn ein anderer Zustand vorhanden war."

    Und das war er bei uns, farbig gestrichen, vom Vermieter. Und die Nachmieter sind mit den Farben einverstanden. Denn das ist der einzige Grund für die "hellen" Farben, damit der Vermieter keine Schwierigkeiten beim Weitervermieten hat. Hatte er bei uns nicht, trotz erneuter Mietererhöhung (+7,5%) war die erste Interessentin sofort angetan vom Haus und will sogar einen Teil unserer alten Möbel übernehmen. Was der Vermieter noch nicht weiß, und was seine Renovierungspläne ad absurdum führen würde, ist, dass die Nachmieterin selbst nochmal renovieren will. Alle Tapeten ab und mit Spachtelputz die Wände neu gestalten (ihr Bruder ist Maler). Dafür würde sie auch gern früher ins Haus, weil sie ihre alte Wohnung auch zum Monatsende gekündigt hat. Aber das ist nun wirklich nicht unser Problem. Unser Mietvertrag läuft bis zum Letzten des Monats und nur der Vermieter kann uns um einen früheren Auszug bitten, mit Mietausgleich.

    Wir haben also nach der "Besprechung/Abstimmung der erforderlichen Renovierungsarbeiten und Streicharbeiten" (wieder so eine tolle klare Formulierung des Vermieters) noch eine gute Woche Zeit um "nachzubessern", zu mehr sind wir als Mieter nicht verpflichtet. Und wir hoffen (immer noch irgendwie), dass wir es ohne Anwalt schaffen, unsere Rechte durchzusetzen. Denn wir haben dem Vermieter gut Miete gezahlt, es ist nicht so, dass er uns etwas "geschenkt" hat mit der Einzugsrenovierung. Es ist seine Art/Masche, ein Mietobjekt immer von den vorherigen Mietern für die nächsten Mieter renovieren zu lassen.

    Das ist im Grunde auch gar nicht so schlimm und verkehrt ---> wenn man als Mieter selbst den Umfang und damit die Kosten bestimmen könnte! Aber sein Hang zum Perfektionismus ist für seine Mieter sehr teuer.

    In 3-4 Wochen kann ich hier hoffentlich eine Abschlußbericht dazu geben, der dann vielleicht auch anderen Mietern hilft. Ich selbst bin dann für die nächsten Jahre erstmals kein Mieter mehr, mal sehen, wie das so ist ...

    P.S.: Noch eine Frage: Der Vermieter hat seine letzte Email mit der Terminbestätigung zur "Besprechung/Abstimmung der erforderlichen Renovierungsarbeiten und Streicharbeiten" im CC auch an seinen Maler geschickt. Also, das ist der Handwerker (polnische Allroundfirma), der mit seinen "Leuten" immer die Wohnungen des Vermieters renoviert.
    Wir vermuten nun also, dass zu diesem Termin der Handwerker gleich mit kommt. Mit dem Sinn/Ziel, gleich vor Ort und Stelle abzusprechen, was er in den nächsten Tagen alles zu erledigen (lassen) hat - und was es für uns kostet.

    Müssen wir ihn reinlassen? Wir als Mieter haben ja das Recht selbst zu renovieren bzw. selbst eine Malerfirma unserer Wahl zu beauftragen.
    Geändert von Renka (04.03.2019 um 14:38 Uhr)

  5. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    Warum schließt ihr nicht mit den Nachmietern eine Vereinbarung, dass sie das Haus "unrenoviert" übernehmen und teilt das dem Vermieter entsprechend mit? Er kann dann zustimmen und die Auszugsklausel der Nachmieter entsprechend gestalten.

    Das wäre für alle Beteiligten am wenigsten Stress.

    Dass habe ich so schon bei mehreren Wohnungsübergaben gemacht, wo es schon einen Nachmieter gab. Denn es macht keinen Sinn etwas zu renovieren, dass der nächste direkt wieder umgestaltet.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
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  6. Registriert seit
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    Das sehen wir genauso und haben den Vermieter um Zustimmung gebeten. Er hat aber stattgessen seine unklare Email geschickt, die alles offen lässt. Er WILL sich nicht mit den Mietern einigen, er WILL vorgeben und die Mieter sollen ihm folgen. So hätte er es immer gemacht ... sagt er ... Das ist ja das nervige, dass man mit ihm nicht einfach pragmatisch reden und klären kann.

  7. Avatar von ereS
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    ich kann euch nur raten, sucht euch einen kompetenten anwalt, der euch bei diesem termin beisteht, um dem vermieter den zahn zu ziehen
    und dazu noch die nachmieterin mitnehmen, die ihm zusichert das sie renovieren will, dann sollte das thema vom tisch sein

    und ja zuerst habt ihr die moeglichkeit selbst zu renovieren, fachgerecht heißt nicht fachfirma

    ich finde es ja nicht in ordnung ( thema datenschutz ) das er eure mailadresse ungefragt dem maler weitergegeben hat
    wenn er ihn dazubestellt ist das was anderes aber das verstoesst ganz klar gegen den datenschutz
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  8. Registriert seit
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    Datenschutz? Als ich den Herrn wiederholt bat uns aus seinem Rundmailverteiler seines Sportvereins zu löschen, weil wir keine Mitglieder seien, kam postwendend eine Mieterhöhung, Begründung „Modernisierungsmaßnahme Haustür“. Diese hatte er Anfang des Jahres erneuern lassen, weil die alte nicht mehr reparabel war. Eine Mieterhöhung nur per E-Mail, nur an mich, obwohl wir zwei Mieter sind, und mit Zahlungsaufforderung schon zwei Wochen später. Völlig entgegen aller Regeln des Mietrechts! Wir haben gar nicht mehr darauf reagiert, sondern am nächsten Tag unsere Kündigung fertig gemacht. Seitdem kein Wort mehr dazu. Die neuen Mieter dürfen auch 100€ mehr pro Monat zahlen, Mieterhöhung wollte er nur 30€. Von daher sollte er sich über unseren Auszug wirklich freuen. Aber er bekommt nie genug.

    Wir haben tatsächlich drüber nachgedacht, gleich mit Anwalt zum Termin zu gehen. Aber der Aufwand ist eben auch sehr groß. Und eigentlich sind nicht wir die, die eskalieren wollen. Wir werden daher erstmal in den Termin gehen und uns anhören, was er verlangt und ggf. danach über einen Anwalt einen Brief schreiben lassen. Der Mann ist im Ort bekannt, sitzt auch im Stadtparlament, wir hoffen, dass er die ganz große Auseinandersetzung dann doch scheut.
    Bei den fiktiven Nebenkosten (Heizungswartung, die nicht stattfand und für die er keine Rechnung hatte) konnten wir uns auch ohne Anwalt durchsetzen.


  9. Registriert seit
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    Ich habe kürzlich eine Wohnung übernommen und ging von „normaler“ Nutzung aus.
    Die Wände hatten komplett gefühlte 100 Bohrlöcher, jedes noch so kleine Bild und Zettelchen wurde an die Wand gedübelt. Die Wände waren zu 60% mit dunkler Farbe überstrichen. Türen beschädigt usw. Ich lasse komplett neu renovieren und neuerdings mache ich „Bildbände“ von den Wohnungen, bevor ich sie übergebe.
    Ich wäre vorsichtig, was normale Abnutzung angeht.


  10. Registriert seit
    29.03.2007
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    AW: "im renovierten Zustand zurückzugeben" - was heißt das konkret?

    Zitat Zitat von Renka Beitrag anzeigen
    Datenschutz? Als ich den Herrn wiederholt bat uns aus seinem Rundmailverteiler seines Sportvereins zu löschen, weil wir keine Mitglieder seien, kam postwendend eine Mieterhöhung, Begründung „Modernisierungsmaßnahme Haustür“. Diese hatte er Anfang des Jahres erneuern lassen, weil die alte nicht mehr reparabel war. Eine Mieterhöhung nur per E-Mail, nur an mich, obwohl wir zwei Mieter sind, und mit Zahlungsaufforderung schon zwei Wochen später. Völlig entgegen aller Regeln des Mietrechts! Wir haben gar nicht mehr darauf reagiert, sondern am nächsten Tag unsere Kündigung fertig gemacht. Seitdem kein Wort mehr dazu. Die neuen Mieter dürfen auch 100€ mehr pro Monat zahlen, Mieterhöhung wollte er nur 30€. Von daher sollte er sich über unseren Auszug wirklich freuen. Aber er bekommt nie genug.

    Wir haben tatsächlich drüber nachgedacht, gleich mit Anwalt zum Termin zu gehen. Aber der Aufwand ist eben auch sehr groß. Und eigentlich sind nicht wir die, die eskalieren wollen. Wir werden daher erstmal in den Termin gehen und uns anhören, was er verlangt und ggf. danach über einen Anwalt einen Brief schreiben lassen. Der Mann ist im Ort bekannt, sitzt auch im Stadtparlament, wir hoffen, dass er die ganz große Auseinandersetzung dann doch scheut.
    Bei den fiktiven Nebenkosten (Heizungswartung, die nicht stattfand und für die er keine Rechnung hatte) konnten wir uns auch ohne Anwalt durchsetzen.
    Was wollt ihr beim Anwalt? Das wäre doch nur eine emotionale Reaktion, wenn auch verständlich. Der kann per Mail alles schicken, um festzustellen, dass das nicht rechtswirksam ist, benötigst du doch keinen Anwalt.

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