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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Ich glaube da guckt einfach jemand zu viel US-Crime ;)

  2. Avatar von Sandra71
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Im Zivilprozess muss der Kläger und der Beklagte Zeugen, die aussagewillig sind, benennen.
    Dafür hast du sicher eine Quelle?

  3. Avatar von Sandra71
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von friesbeforeguys Beitrag anzeigen
    Der die Beratung sicher nicht für umsonst macht.
    Wer sagt das denn?

  4. Avatar von Opelius
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zivilprozess
    Im Zivilprozess kann als Zeuge nur vernommen werden, wer nicht für die Parteivernehmung in Betracht kommt. Die Erhebung des Zeugenbeweises setzt einen Beweisantritt (Beweis) voraus (§ 373 ZPO), d. h. die ladungsfähige Bezeichnung des Zeugen für bestimmt bezeichnete Tatsachen. Die Vernehmung eines Zeugen bedarf stets der Anordnung des Gerichts, i. d. R. durch einen entsprechenden Beschluss (Beweisbeschluss)
    Quelle

    Vermeiden einer inhaltlich falschen Aussage – richtiges Aussageverhalten:
    Wenn sich ein Zeuge seiner Sache nicht ganz sicher ist, sollte er dies dem Gericht genau so sagen. Das gilt ebenso, wenn er sich nicht (mehr) genau an etwas erinnern kann.
    Wörter wie beispielsweise »ca.« bei Uhrzeiten und »etwa« bei Entfernungen sowie allgemein »soweit ich (noch) weiß«, »ich glaube«, »ich meine« relativieren die Aussage und machen sie unangreifbar. Besonders zu beachten ist, dass auch das bewusste Auslassen (Verschweigen) von Tatsachen eine Aussage unwahr macht und damit zur Strafbarkeit führt.

    Quelle ebenso
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
    Geändert von Opelius (11.02.2018 um 14:51 Uhr)

  5. Avatar von Sandra71
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Danke, Opelius.

    Das hatte ich schon selber gefunden, aber eben nicht dahingehend verstanden, dass nur aussagewillige Personen als Zeugen geladen werden können.

    Und es leuchtet mir immer noch nicht so recht ein.

    Wie auch immer, ein kotzender Nachbar ist kein Kündigungsgrund - das sehe ich ja auch so.

    Mir (und ich denke, auch der TE) geht es eher um diese Aussage der Vermieterin, die ja nun eindeutig nicht der Wahrheit entspricht:

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Die Nachbarn wären toll, hieß es. Ganz gepflegt, sehr ruhig, ganz angenehm.
    Ich habe keine Ahnung, ob das als arglististige Täuschung gewertet würde, ich würde es aber auch nicht per se ausschließen.

  6. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Wobei sich ja schon die Frage stellt, ob die TE beweisen kann, dass die Vermieterin das gesagt hat.


    Ich würde im Moment erst mal schauen, wie es sich entwickelt.

    Hörst du den Nachbarn in der gesamten Wohnung oder nur in den Räumen, die direkt an die andere Wohnung grenzen?
    Kannst du Kundengespräche in andere Zimmer verlegen?
    Hast du schon mal über Schallschutz nachgedacht in deiner Wohnung? Vielleicht beteiligt sich die Vermieterin an entsprechenden Maßnahmen.

    Der Gestank ist ärgerlich - aber offenbar hast du ihn in den ersten Monate nicht wahrgenommen.

    Hast du schon mal mit dem Nachbarn direkt gesprochen? Ob er nicht mehr lüften kann?

    Wenn er randaliert oder sonstiges, würde ich direkt die Polizei rufen, damit die Belästigung aktenkundig ist.
    Unter Umständen würde ich mich erkundigen, ob es bei euch sowas wie einen sozial-psychatrischen Dienst gibt, der sich kümmern würde.


    Für eine Klage gegen die Vermieterin sehe ich wenig Raum.
    Aber das kann dir ein örtlicher Anwalt eher sagen.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  7. Registriert seit
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Für mich erscheint das genauso, wie das übliche Risiko, was man eingeht, wenn man dahin zieht, wo auch andere Menschen leben.
    Laute Nachbarn, Kochgerüche, Musik, Schichtarbeiter, Besuch, der durchs Treppenhaus poltert, streitende Familien, geräuschdurchlässige Wohneinheiten, Schimmel.......endlos ist die Liste darüber, was einen erwarten kann, wenn man neu irgendwo einzieht.

    Genauso sehe ich das hier. Nicht mehr und nicht weniger.
    Ich habe auch noch nie einen Vermieter erlebt- oder davon gehört- der auf die "Mängel" aufmerksam macht, die den Mieter erwarten können.
    Wobei "Mängel" doch auch immer relativ sind- die TE sagt doch selbst-würde sie normal arbeiten gehen, bekäme sie vieles gar nicht mit.

    Hier gibts nur eines- ausziehen.
    Ja- es wurde für den Umzug Geld investiert und das ist dann weg-- ist so und schuldet dem Risiko, was man nunmal hat.
    Welchen Vorwurf sollte man dem Vermieter nun machen?
    Wie würde man denn selbst diese Wohnung beschreiben?

    Was das Thema Anwalt soll ist mir schleierhaft- am Ende steht eine neue Wohnung und es hat Geld gekostet.
    Entweder nur für die Wohnung oder noch ein Anwalt dazu- ist es nicht besser, möglichst schnell neu anzufangen statt in dem Ärger so zu verharren??

  8. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Vielleicht einfach ein Jahr durchhalten und auf die biologische Lösung hoffen?
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  9. Registriert seit
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Hi!

    Ich habe lange in der Immobilienbranche gearbeitet (Wohnungsunternehmen), und ich rate Dir: Zieh aus. Es ist den Stress und den Ärger nicht wert. Ich habe schon Fälle gehabt, wo Mieter mit Psychosen tags- und nachtsüber ständig gebrüllt, geschrien und Möbel umgeworfen haben, von völlig vermüllter und verdreckter Wohnung abgesehen, und da selbst engagierte Betreuer keine Möglichkeit hatten, da etwas zu tun. So lange diese Menschen keine Gefahr für sich und ihre Umwelt darstellen, muss hier Rücksicht genommen werden, weil sie schlicht krank sind.

    Nichtsdestotrotz kannst Du Deiner Vermieterin klar sagen, dass Du Dich getäuscht fühlst (!) und die Bereitschaft signalisieren, ohne großen "Alarm" auszuziehen, wenn sie dir entgegen kommt. Du könntest (ob es am Ende etwas bringt, sei dahin gestellt und tatsächlich sehr fraglich - aber es bedeutet ziemlich hohen Verwaltungsaufwand) ihr durchaus ein paar anstrengende Monate bereiten, indem Du Lärmprotokolle schreibst, die Miete kürzt (vor einer Klage solltest Du dann aber die Differenz zahlen, um ggf. negative Schufa-Einträge zu vermeiden), potenziellen Nachmietern die Wahrheit über die Verhältnisse erzählst etc.. Das möchte kein Vermieter. Sie bekommt dann vielleicht noch 3 Monate Miete von Dir, wird danach aber noch mindestens einen Monat (und wenn es eine teure Wohnung ist, noch länger, weil es da mit doppelten Zahlungen schwierig wird) einen Leerstand haben, bis sie neue Mieter gefunden hat.

    Biete ihr eine 50:50-Lösung an und die Möglichkeit, dann schon vorzeitig Besichtigungen mit Nachmietern zu machen, damit sie ggf. eine Anschlussvermietung realisieren kann. Wenn sie schlau ist und rechnen kann, wird sie sich darauf einlassen.

    Viel Glück!

    PS: Ich weiß nicht, wer es hier geschrieben hatte, aber man kann durchaus wegen einer Baustelle o.ä. die Miete kürzen, auch wenn der Vermieter nichts dafür kann. Er kann aber seinerseits natürlich den Lärmverursacher in Regress nehmen.

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