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  1. Inaktiver User

    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Hallo GaveItATry,

    auch, wenn meine Antwort einfach und abgedroschen klingt, möchte ich sie Dir nicht vorenthalten:

    1.) Ich denke, Du wirst nichts, aber auch gar nichts wegen Deines Nachbarn ändern können. Die Gründe haben schon die Mitschreiber erklärt. Leider liegen sie wohl richtig mit ihrer Einschätzung.

    2.) Als altes Mädchen möchte ich Dir sagen, dass Dir wohl nichts anderes übrig bleiben wird, als in den sauren Apfel "des Umzuges" zu beißen... haben die anderen ja auch schon geschrieben.

    Es gibt einen Spruch, der besagt, dass man die Anderen nicht ändern kann, sondern nur sich selber. Das heißt in Deinem Fall wohl oder übel: "Weg mit Schaden."

    Auf die Dauer wird Dich dieser ganze Ärger nur krank machen. Tue Dir das bitte nicht an. Passe auf Dich auf.

    Liebe Grüße, alles Gute und viel Kraft wünscht Dir

    Maria


  2. Registriert seit
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    @Punpun: Danke für den sehr informativen Artikel!

    @fourthhandaccount und friesbeforeguys: Woher meine Vermieterin und ich von all dem wissen, steht bereits im Eingangspost. Mir ist allerdings bewusst, dass der lang ist. Dass Nachbar schon öfter Thema bei der Eigentümerversammlung war, weiß ich vom Hausmeister. Das heißt, dass sowohl meine Vermieterin als auch Nachbars Vermieter bescheid wissen müssten. Den Konjunktiv lasse ich allerdings nur bei Nachbars Vermieter gelten, denn es kann ja sein, dass er genau zu den Terminen nicht zugegen war. Aber gibt's da keine Protokolle? Nur die muss er ja auch nicht lesen.

    Bei meiner Vermieterin gibt es keinen Konjunktiv. Sie weiß und wusste bereits vor meinem Einzug davon. Aus den Gründen, die bereits im Eingangspost stehen und die ich bereits mehrfach wiederholt habe.

    @Martha: Lieben Dank für Deinen Beitrag. Ich verstehe, dass mir meine Vermieterin im Falle eines Rechtsstreits einen Strick aus der teilgewerblichen Nutzung drehen könnte und ich deswegen vorsichtig sein sollte. Vielen Dank für den Rat! Wobei ich sowieso eher klein beigeben würde als vor Gericht zu ziehen. Nicht, weil ich mich im Unrecht fühle, sondern weil ich mir den Stress nicht auch noch antun möchte. Zumal die Chancen ja eh schlecht stehen. Dann hätte ich noch mehr Kosten am Hals.

    Ich wünsche mir eine einvernehmliche, seitens meiner Vermieterin kulante Lösung. Ich finde nur nicht die richtigen Worte, wie ich ihr das verkaufen soll. Sie ist wirklich eine nette Frau und absolut kein Miet-Hai. Ihre Familie wurde nur zu groß, deswegen wird diese Wohnung vermietet. Die Wohnung hier war bei Anschaffung nicht als Rendite-Objekt gedacht und ist es, denke ich, nach wie vor nicht. Wenn sie auch die höchste Miete im Haus kassiert. Aber das liegt halt daran, dass es die Perle des Hauses ist (also wär der Nachbar nicht).

  3. Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Hierzu auch noch einmal von mir eine Anmerkung. Es ehrt Dich, wenn Du den Alkoholkranken nicht aus der Wohnung drängen willst. Erfahrungsgemäß wird er sich und sein Angewohnheiten nicht ändern. Das wird eher noch ärger. Endet natürlich irgendwann mit dem Exitus. Wenn ich mir hier aber einen entfernten Nachbarn ansehe, der nur noch Haut und Knochen ist - das kann dauern. Und eigentlich hast Du das schon erkannt, denn sonst würdest Du nicht nach Schadenersatz fragen. Tu Dir selbst einen Gefallen, zieh aus. Oder hake es ab und triff Dich mit den Geschäftspartnern in einer gemütlich Bar.

    Du widersprichst Dir übrigens noch in einer (anderen) Sache. Am Anfang schreibst Du, dass es im Sommer nicht so schlimm war (Fenster offen, Musik, alles okay). Dann wiederum, dass Du mit Schrecken an den Sommer denkst, weil es dann schlimmer werden soll. Du hattest aber auch schon geschrieben, dass die wilde Partyzeit des Nachbarn wohl Geschichte ist. Das mit dem Übergeben ist übel, dass man das so stark hört. Vielleicht ließe sich beim Verbleib in der Wohnung hierfür irgendeine Lösung finden (Raumaufteilung, Möbel davor, Wandverkleidung).
    Ich bitte um Nachsicht.
    Neben der Tatsache, dass mich eine kleine gesundheitliche Einschränkung derzeit temporär versuchen lässt, den Tee mit kaltem Wasser aufzubrühen, oder die Kaffeekanne wahlweise in die Mülltonne oder auch in den Trockner schmeißen lässt, führt dies leider auch zu fehlenden Wörtern, falschen Wörtern, verschobenen Buchstaben und sonstigen sprachlichen und schriftlichen Aussetzern.

    Jaja, ich weiß, ab nun sicher die Generalentschuldigung für schludriges Deutsch ;- )


  4. Registriert seit
    04.12.2015
    Beiträge
    69

    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    @Verano: Ich denke, der genannte Psychosoziale Dienst, wie ihn Vorschreiber ja schon nannten, wäre da schon richtig. Aber ich finde es halt sehr übergriffig. Ich mache das nicht nicht, weil er mich nen Sch... interessiert bzw. sein Zustand. Im Gegenteil. Aber ich finde, da sind andere, die seit Jahren hier leben und es alle wissen, doch eher am Zug, oder?

    @Maria: vielen lieben Dank für Deinen Beitrag und Deine Wünsche!

  5. Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Ihre Familie wurde nur zu groß, deswegen wird diese Wohnung vermietet. Die Wohnung hier war bei Anschaffung nicht als Rendite-Objekt gedacht und ist es, denke ich, nach wie vor nicht.
    Das wird das Finanzamt deutlich anders sehen. Bei meinem Finanzamt bekäme sie richtig Schwierigkeiten, käme sie Dir finanziell entgegen. Wenn das nicht hieb- und stichfest begründet werden könnte, könnte ich mir das steuerliche Ansetzen einer vereinbarten Zahlung in die Haare schmieren. Wer vermietet, wird vom Finanzamt unter dem Aspekt gesehen, dass Gewinn erzielt werden soll. Ich gehe nicht davon aus, dass die Vermieterin etwas zu verschenken hat, ihre Miteinnahmen muss sie schließlich versteuern.
    Ich bitte um Nachsicht.
    Neben der Tatsache, dass mich eine kleine gesundheitliche Einschränkung derzeit temporär versuchen lässt, den Tee mit kaltem Wasser aufzubrühen, oder die Kaffeekanne wahlweise in die Mülltonne oder auch in den Trockner schmeißen lässt, führt dies leider auch zu fehlenden Wörtern, falschen Wörtern, verschobenen Buchstaben und sonstigen sprachlichen und schriftlichen Aussetzern.

    Jaja, ich weiß, ab nun sicher die Generalentschuldigung für schludriges Deutsch ;- )

  6. Avatar von schafwolle
    Registriert seit
    17.09.2008
    Beiträge
    24.516

    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Wenn der Geruch durch schnelles wieder Schließen der Wohnungstür draußen gehalten werden kann, kann es nicht so schlimm sein.
    Na, ich weiß nicht ...

    Auch den Flur eines Hauses kann ich nicht komplett isoliert von
    der Wohnung betrachten. Er gehört schließlich zum unmittelbaren und
    auch unvermeidbaren Wohnumfeld.

    Ich würde mich bedanken, wenn ich mich tagaus, tagein ekeln müsste,
    sobald ich meine Wohnungstür aufmache.


    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Ich verstehe, dass mir meine Vermieterin im Falle eines Rechtsstreits einen Strick aus der teilgewerblichen Nutzung drehen könnte ...
    In wie fern?

    Ich dachte, diesen Punkt hast Du, auf rechtlich fundierter Basis, mit der
    Vermieterin ausgehandelt? Steht davon nichts in Deinem Mietvertrag?


    Ich wünsche mir eine einvernehmliche, seitens meiner Vermieterin kulante Lösung.
    Welche Vorschläge gibt es da Deinerseits?


    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Ich denke, der genannte Psychosoziale Dienst, wie ihn Vorschreiber ja schon nannten, wäre da schon richtig. Aber ich finde es halt sehr übergriffig.
    Du könntest einfach - ohne Deine Identität oder die des Nachbarn preiszugeben -
    die Sachlage schildern und nachfragen, ob man dort eine Möglichkeit sieht, etwas
    zu tun und wenn ja, was. Diese Leute haben diesbezügliche Erfahrungen, es ist
    schließlich ihr Job.

  7. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir eine einvernehmliche, seitens meiner Vermieterin kulante Lösung. Ich finde nur nicht die richtigen Worte, wie ich ihr das verkaufen soll. ...
    Dann komm so bald wie möglich mit ihr ins Gespräch. Schildere ihr die Probleme wie hier im Forum. Dann sag ihr freundlich, dass sie vorab wusste, was du wolltest und dich ausdrücklich nach einer unproblematischen Nachbarschaft erkundigt hast. Sie hätte dir zumindest andeuten sollen, dass dein unmittelbarer Nachbar eben doch Probleme machen könnte und dir die Wahl lassen sollen. Musste sie nicht zwingend, ist schon klar. Aber da könntest du sie beim Anstand nehmen: Sie lässt dich aus dem Mietvertrag, sobald du was Neues gefunden hast. Dafür ziehst du auch aus, ohne dass es Streitereien gibt. - Über die gelegentliche gewerbliche Nutzung wusste sie Bescheid und kann dir damit jetzt nicht link kommen. Ich glaube, das wird kein Thema. Es sollte klappen, versuch es einfach.

    Ich finde es auch sehr senkrecht von dir, dass du den Nachbarn nicht aus dem Haus haben willst und so viel zu seinen Gunsten überlegst.
    Der Adler fängt keine Mücken.

    Schauen wir nach vorn, solange wir noch sehen können. [< München Mord]

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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  8. Avatar von --martha--
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Auch den Flur eines Hauses kann ich nicht komplett isoliert von
    der Wohnung betrachten. Er gehört schließlich zum unmittelbaren und
    auch unvermeidbaren Wohnumfeld.
    Wir reden hier von der Nachbarwohnung aus der es massiv stinken soll. Soweit ich verstehe, sind auf dem Podest drei Wohnungen.

    Natürlich kann man durch Gerüche im Treppenhaus beeinträchtigt sein. Wenn das derart riecht, zieht das aus dem Treppenhaus in die Wohnung - egal, ob die Tür offen oder geschlossen ist. So dicht sind Wohnungstüren nicht. Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche.

    Beeinträchtigungen auf den Gemeinschaftsflächen tragen auch nur eine geringe Minderung und führen nur höchst selten zu einer Unzumutbarkeit und damit zu einem Kündigungsgrund.

    Wie FHA oben schon schrieb: Die Vermietung muss auf Gewinnerzielung ausgerichtet sein, andernfalls bekommt der Vermieter steuerliche Probleme. Kulant kann sie nur sein, wenn Du eine respektabele Rechtsposition hast. Dann kann sie zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten wirtschaftlich sinnvolle Vergleiche schließen. Selbst wen sie wollte, hat sie also extrem wenig Spielraum.


  9. Registriert seit
    23.08.2007
    Beiträge
    3.489

    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Das ist mir -neben dem was man gesetzlich erdulden muß- mehr als klar, daß das im Alltag stört.
    Würde es mich ja auch.
    Wie schwer es ist, habe ich erst kürzlich miterleben müssen in einem anderen Fall, ua auch wegen Alkohol etc.

    Ich wünsch dir unbedingt, daß du da heil durchkommst und achte auf dich.


  10. Registriert seit
    08.10.2013
    Beiträge
    4.337

    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Wichtig ist ja offenbar, dass das Problem irgendwie gelöst wird. Das wird es nur durch Deinen Auszug.
    Mietminderung wegen des Geruchs ist sicher in geringer Höhe möglich, wird aber Dein Problem nicht lösen. Der Gestank geht davon ja nicht weg.
    Kündigen kannst Du natürlich, aber nicht fristlos. Entweder ist es unzumutbar dort zu wohnen, dann musst Du SOFORT ausziehen. Oder Du bist in der Lage Dir in Ruhe etwas anderes zu suchen, damit nimmst Du Dir aber selbst das Argument. Man kann ja nicht sagen "es ist so unzumutbar, dass es eine fristlose Kündigung rechtfertigt aber bitte erst, wenn ich was anderes gefunden habe".
    Dem Nachbarn scheint es ja aktuell schlechter zu gehen als bei Deinem Einzug. Das er sich erbricht, hättest Du sonst ja von anfang an gehört, auch im Sommer.

    Was mich sehr interessiert: Was sagt Deine Vermieterin denn zu der Sache? Du hast doch sicher mit ihr gesprochen.

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