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  1. Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von missani Beitrag anzeigen
    Wenn alle, die von zu Hause aus arbeiten, erstmal ne Genehmigung einholen würden, hätten wir wohl viel weniger Selbständige in Deutschland.Nicht so viel fragen - machen!
    Ich bin auch selbstständig und arbeitete auch als Mieterin viel zuhause. Kundenbesuche sind eine andere Sache. Mal abgesehen davon, dass ich den Empfang meiner Kunden in meinem Privatbereich als unangemessen und unprofessionell empände. Und da die TE eine passende Mieterstruktur haben möchte, was verständlich ist - Kundenbesuch passt nicht in ein Mietshaus. Da hat sich der Gesetzgeber ausnahmsweise wirklich etwas bei gedacht.

    Passende Mieter ist auch so eine Sache. Wenn Mieter so ein Vorhersage-Gen haben, warum werden sie nicht Vermieterberater? Der Mann war eventuell nicht immer Alkoholiker oder das Ausmaß war nicht so folgenschwer. Bei mir mutierte eine sehr nette Mieterin nach einiger Zeit auch zum Horrofall, nachdem in ihrem Leben etwas Gravierendes passiert war.
    Ich bitte um Nachsicht.
    Neben der Tatsache, dass mich eine kleine gesundheitliche Einschränkung derzeit temporär versuchen lässt, den Tee mit kaltem Wasser aufzubrühen, oder die Kaffeekanne wahlweise in die Mülltonne oder auch in den Trockner schmeißen lässt, führt dies leider auch zu fehlenden Wörtern, falschen Wörtern, verschobenen Buchstaben und sonstigen sprachlichen und schriftlichen Aussetzern.

    Jaja, ich weiß, ab nun sicher die Generalentschuldigung für schludriges Deutsch ;- )
    Geändert von Fourthhandaccount (08.02.2018 um 07:31 Uhr)

  2. Avatar von schafwolle
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von GaveItATry Beitrag anzeigen
    Ferner stinkt es bestialisch aus seiner Wohnung.
    Ich muss meine Wohnungstür sehr schnell auf und zu machen, dass es nicht rein stinkt.
    Wohnst Du nur mit diesem Nachbarn auf einer Etage?
    Ansonsten müsste die Geruchsbelästigung ja auch weitere Bewohner stören.

    Die Gesamtsituation finde ich auch sehr unerquicklich, und ich kann mir ebenfalls
    nicht vorstellen, dass mich das nicht stören würde.

    Der Mann scheint ja wirklich sehr krank zu sein, und es braucht wohl nicht allzu
    viel Fantasie, sich vorzustellen, dass auch Selbstgefährdung vorliegt (Stürze,
    Delir ...).

    Die Idee, mal den sozialpsychiatrischen Dienst zu kontaktieren, finde ich gar
    nicht so verkehrt. Vielleicht sieht man dort eine Möglichkeit, dem Mann zu helfen.
    Damit wäre dann schließlich auch Dir geholfen.

  3. Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Wohnst Du nur mit diesem Nachbarn auf einer Etage?Ansonsten müsste die Geruchsbelästigung ja auch weitere Bewohner stören.
    Das fragte ich auch schon. Zumal nur ein gemeinsames Vorgehen gegen den Mieter eine Chance bergen würde, dass die Vermieterin ihm kündigen könnte (oder ihn einschränken könnte, sofern das bei Alkoholsucht überhaupt realistisch ist). Ganz ehrlich, auf Babysitterspielen beim Nachbarn hätte ich keine Lust und Zeit.
    Ich bitte um Nachsicht.
    Neben der Tatsache, dass mich eine kleine gesundheitliche Einschränkung derzeit temporär versuchen lässt, den Tee mit kaltem Wasser aufzubrühen, oder die Kaffeekanne wahlweise in die Mülltonne oder auch in den Trockner schmeißen lässt, führt dies leider auch zu fehlenden Wörtern, falschen Wörtern, verschobenen Buchstaben und sonstigen sprachlichen und schriftlichen Aussetzern.

    Jaja, ich weiß, ab nun sicher die Generalentschuldigung für schludriges Deutsch ;- )
    Geändert von Fourthhandaccount (08.02.2018 um 09:17 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Hallo,

    vielleicht kannst du die Vermieterin bitten, den Sozialpsychiatrischen Dienst einzuschalten. Wenn sie das verwehrt, könntest du ihn auch selber kontaktieren.
    Geändert von Avocados (08.02.2018 um 12:00 Uhr) Grund: Sorry, doppelt.

  5. Avatar von Loop1976
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von Avocados Beitrag anzeigen
    Hallo,

    vielleicht kannst du die Vermieterin bitten, den Sozialpsychiatrischen Dienst einzuschalten. Wenn sie das verwehrt, könntest du ihn auch selber kontaktieren.
    und dann?
    hat sie dann grund für eine fristlose kündigung?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  6. gesperrt
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von Avocados Beitrag anzeigen
    Hallo,

    vielleicht kannst du die Vermieterin bitten, den Sozialpsychiatrischen Dienst einzuschalten. Wenn sie das verwehrt, könntest du ihn auch selber kontaktieren.
    Mit welcher Grundlage sollte das funktionieren?


  7. Registriert seit
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Einen echten Rat habe ich nicht aber ich fände es auch ganz, ganz schlimm wenn ich reglmäßig "Ohrenzeuge" würde wenn der Nachbar sich erbricht

    Schon mal an Mietminderung gedacht? oder mal beim Mieterbund erkundigen was man da für Möglichkeiten hat?

    Denn eins ist klar: das ist eine Zumutung!
    Dem stimme ich zu. Furchtbar! Du Arme!

  8. Avatar von taggecko
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Der sozialpsychiatrische Dienst wird nur auf Anregung der Betroffenen aktiv.
    Bei drohender Verwahrlosung und Eigengefährdung käme das Amt für öffentliche Ordnung in Betracht.
    Und Kundenkontakte wie bei Physiotherapeuten und Ärzten sind oft in Wohnhäusern und so auch zulässig.
    Aber ein kotzender Nachbar ist sicher kein Grund für eine fristlose Kündigung.

  9. Avatar von Opelius
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen

    Schon mal an Mietminderung gedacht? oder mal beim Mieterbund erkundigen was man da für Möglichkeiten hat?

    Denn eins ist klar: das ist eine Zumutung!
    Die aber nicht vom Vermieter zu verantworten ist. Was soll der Vermieter aber bei einem kranken Mieter tun?

    Mietminderung ist nur dann angebracht, wenn der Vermieter eine Chance hat, den kritikwürdigen Zustand abzustellen. z.B. ein neues Fenster einzubauen, die Kloschüssel zu ersetzen, die Heizungsanlage fix reparieren lassen zu können. Mietminderung ist nicht möglich, wenn auf der anderen Straßenseite eine Baustelle entsteht, die Straße aufgerissen wird wegen Kanalarbeiten. Obwohl das alles richtig belastend sein kann.

    Die TE möchte das Wohnen dort nicht mehr fortführen, weil sie sich ekelt und mit so einem Nachbarn nicht unter einem Dach, auf dem selben Flur leben möchte.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel


  10. Registriert seit
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    AW: Mein Nachbar, der Alkoholiker

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Wer wäre denn in diesem Fall der "passende Mieter"?
    Noch ein Säufer?

    Einen echten Rat habe ich nicht aber ich fände es auch ganz, ganz schlimm wenn ich reglmäßig "Ohrenzeuge" würde wenn der Nachbar sich erbricht

    Schon mal an Mietminderung gedacht? oder mal beim Mieterbund erkundigen was man da für Möglichkeiten hat?

    Denn eins ist klar: das ist eine Zumutung!
    Genau, noch ein Säufer.

    Spaß beiseite. Passender wäre zumindest jemand, der hier nicht in Ruhe arbeiten will, sondern eben von morgens bis abends auswärts arbeitet. Abends läuft dann der Fernseher, dass man nicht mehr so viel von nebenan mitbekommt oder man hat Besuch oder Musik läuft etc.

    Ach keine Ahnung...

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Was TUT der Nachbar denn, dass er Dich oder Deine Besucher stört?
    Pöbelt er Leute an?
    Taumelt oder grölt er im Treppenhaus?
    Verschmutzt er das Treppenhaus oder Gemeinschaftsbereiche?
    Davon las ich nichts.

    Steht aber im Eingangspost. Alles von Dir geschriebene ist vorgefallen und kann jederzeit wieder passieren, weil er ja immer noch säuft.

    Laute Musik und Party sind ja, wie ich es hier verstanden habe, inzwischen Geschichte.

    Schön wär's. Wie gesagt, er dreht wohl meist im Frühling/Sommer auf, während er sich in den kälteren Monaten einigelt. Bleibt also abzuwarten...

    Ich glaube nicht, dass man auf dem Rechtsweg einem Nachbarn verbieten kann, in seiner Wohnung und in seinem Bad zu kotzen (so unangenehm das sein mag, wenn man es hört). Ob er wegen Alkohol oder eines Magengeschwürs kotzt, ist dabei unerheblich.

    Wo steht, dass das mein Ansinnen ist?

    Vermutlich bleibt Dir nur der freiwillige Auszug.

    Und auch dann kannst Du Dir die künftigen Nachbarn noch so kritisch anschauen.... wer garantiert Dir, dass die netten, ruhigen Leute von nebenan nicht in einem Jahr ausziehen und eine lautstarke Krawallfamilie dort einzieht?
    Niemand. Aber das empfinde ich als weit weniger schlimm - auch vor Kunden. Kinder sind Kinder und somit laut. Dafür hat jeder Verständnis, auch wenn es sicher mal nerven kann.

    Zitat Zitat von Punpun Beitrag anzeigen
    Medikamente gegen Erbrechen, es gibt sogenannte Antiemetika die eingesetzt werden, um dem Körper die Chance zu geben sich zu erholen.
    Ich hab schon überlegt, ihm einige Packungen Vomex vor die Tür zu legen. Ich habe allerdings davon abgesehen, weil es ihm sicher auch nicht angenehm ist, dass ich sein Elend so hautnah mitbekomme. Da will ich dann auch nicht drauf rumreiten.

    Zitat Zitat von Nadine75 Beitrag anzeigen
    Die Geräusche mußt du hinnehmen.
    Wenn es jemandem schlecht ist,ist es halt so.
    Solange der dich in Ruhe läßt,gehts doch.

    Ja, es soll Menschen geben, die mit dieser Art Geräusch prima umgehen können. Ich gehöre leider zu denen, die das überhaupt nicht können.

    Ein Vermieter kann übrigens auch wirklich gar keine Ahnung haben, wenn er da nicht wohnt.
    Kannst dich höchstens an die Verwaltung wenden.
    Du kannst auch keinem vorschreiben, wie lange er in einer Wohung ist.

    Wo steht, dass ich ihm irgendwas vorschreiben will?

    Dass sein Vermieter keine Ahnung hat, kann sein. Allerdings kaum vorstellbar, weil die regelmäßig Eigentürmerversammlung haben und ich weiß vom Hausmeister, dass der Fall "mein Nachbar" bereits einige Male auf's Tapet kam aufgrund diverser Beschwerden über ihn.


    Gestank ist kein Argument..kotzen auch nicht.. das ist alles zwar unangenehm, aber dennoch menschlich.
    Evtl ein Büro irgendwo anmieten ?

    Schreibtisch umstellen..
    Ich bin hier eingezogen, um hier auch in Ruhe zu arbeiten. Das habe ich meiner Vermieterin so gesagt. Ich möchte Zuhause arbeiten und eben kein Büro anmieten. Es ist für mich ideal, keine Wege zu haben und so Zeit zu sparen.

    Und dass man Gestank zu akzeptieren hat, ist so nicht richtig: http://www.mietrecht.org/mietvertrag/wohnung-verwahrlost/
    Aber dazu noch mal: Mein Ansinnen ist es nicht, meinen Nachbarn hier rauszukriegen.

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Und diese Aussage träfe doch auch nahezu 100 % aller Wohnungen zu, oder? Insofern kann man sie sich selbst denken.

    Es ging um meine explizite Frage. Wenn sie mir zu Zustände auf diese Art immer noch sehr beschönigt genannt hätte, hätte ich den Zaunpfahl erkannt. Und damit hätte sie an keinem Punkt Namen, Krankheiten oder sonst irgendwelche Details genannt, die sie Deiner Meinung nach nicht sagen dürfte. Darum ging es doch in Deinen Posts zuvor.
    Dass sie nichts hätte sagen DÜRFEN. Doch, darf sie. Mit dem Zaunpfahl darf jeder winken.


    Wenn Deine Arbeit besondere Rücksicht erfordert, dann musst Du Dir einen Gewerberaum anmieten. Es kann immer ein Mieter nicht in das Schema passen. Versteh mich nicht falsch, ich habe auch schon neben Mietern gelebt, die nicht mein Ding waren. Aber auf die Idee, dafür eine Vermieterin haftbar zu machen, kam und käme ich nicht.

    Zaunpfahl... Mich ablehnen, weil man weiß, dass es nicht passen wird... So viele Möglichkeiten,
    die meine Vermieterin hatte. Stattdessen hat sie gelogen. DAFÜR und nur dafür mache ich sie "haftbar" (in dem Sinne, dass ich hier frage, ob ich Möglichkeiten hätte so ganz vielleicht...).


    Du sagst, die Vermieterin ist nicht die Vermieterin des Nachbarn, sie hat aber alles mitbekommen. Nun, rein interessehalber, demzufolge hast Du mit ihr über das Thema gesprochen. Was sagt sie dazu, dass sie dies nicht angesprochen hatte? Wovon genau geht die Störung für Deine Kunden aus? Ich sehe die gewerbliche Nutzung übrigens auch kritisch. Unkritisch ist ein Arbeitszimmer, Kundenbesuch ist gewerblich und genehmigungspflichtig. Pass mal auf, dass Dir die Sache nicht auf die Füße fällt.
    Nein, ich habe noch nicht mit ihr gesprochen. Ich weiß nur, dass sie von den Zuständen weiß/wissen muss.

    Zitat Zitat von friesbeforeguys Beitrag anzeigen
    Ich kann verstehen, dass das furchtbar ist. Wenn ich jeden Abend jemand kotzen hören müsste, würde es mir selber hochkommen.
    Er kotzt zwar die Vormittage durch, aber ja, genau so geht es mir. Mir wird selbst kotzübel davon. Das tut einzig meinem Gewicht gut...

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Ich bin auch selbstständig und arbeitete auch als Mieterin viel zuhause. Kundenbesuche sind eine andere Sache. Mal abgesehen davon, dass ich den Empfang meiner Kunden in meinem Privatbereich als unangemessen und unprofessionell empände. Und da die TE eine passende Mieterstruktur haben möchte, was verständlich ist - Kundenbesuch passt nicht in ein Mietshaus. Da hat sich der Gesetzgeber ausnahmsweise wirklich etwas bei gedacht.

    Ich empfange erstens nicht jeden Tag Kunden, daher kann man bei mir nicht von "Kundenverkehr"
    sprechen. Und die Wohnung bzw. das Wohnzimmer ist so eingerichtet, dass sie mit zwei drei Handgriffen zu einem reinen "Büroraum" umfunktioniert werden kann. Ferner arbeite ich in der Branche, wo die Büros der "Großen" eher Freizeitparks gleichen als Büros. Daher sieht man das lockerer bzw. erwartet es auch eher chillig.


    Passende Mieter ist auch so eine Sache. Wenn Mieter so ein Vorhersage-Gen haben, warum werden sie nicht Vermieterberater? Der Mann war eventuell nicht immer Alkoholiker oder das Ausmaß war nicht so folgenschwer. Bei mir mutierte eine sehr nette Mieterin nach einiger Zeit auch zum Horrofall, nachdem in ihrem Leben etwas Gravierendes passiert war.
    Wie bereits mehrere Male geschrieben, ist er immer schon akut alkoholkrank gewesen - zumindest die letzten 15 Jahre. Wie man das so lange überlebt, keine Ahnung. Er tut es jedenfalls.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Wohnst Du nur mit diesem Nachbarn auf einer Etage?
    Ansonsten müsste die Geruchsbelästigung ja auch weitere Bewohner stören.

    Tut es auch. Mich betrifft nur zusätzlich die Kotzerei am Vormittag. Das bekommt Nachbarin gegenüber nicht mit, weil erstens das Bad bei mir angrenzt und der andere Teil seiner Wohnung an ihrem Schlafzimmer.
    Da hält sie sich tagsüber natürlich eher nicht auf, sodass sie, selbst wenn er es nicht ins Bad schafft, das nicht mitkriegt.
    Aber sie hat schon gefragt, ob ich nicht etwas egoistischer sein könnte und via meiner Vermieterin erreichen könnte,
    dass er endlich auszieht. Sie will ihn sehr gern loswerden. Unser Hausmeister, der früher selbst auch Alki war, ebenso.
    Aber ich möchte das nicht, weil er mir leid tut. Auch wenn ich darunter leide.


    Die Gesamtsituation finde ich auch sehr unerquicklich, und ich kann mir ebenfalls
    nicht vorstellen, dass mich das nicht stören würde.

    Der Mann scheint ja wirklich sehr krank zu sein, und es braucht wohl nicht allzu
    viel Fantasie, sich vorzustellen, dass auch Selbstgefährdung vorliegt (Stürze,
    Delir ...).

    Die Idee, mal den sozialpsychiatrischen Dienst zu kontaktieren, finde ich gar
    nicht so verkehrt. Vielleicht sieht man dort eine Möglichkeit, dem Mann zu helfen.
    Damit wäre dann schließlich auch Dir geholfen.
    Das finde ich sehr übergriffig. Soll ich da anrufen und sagen, kommen sie mal vorbei, mein Nachbar ist schwerer Alkoholiker? Und dann kommen die wirklich und sagen, ihre Nachbarin hat uns gerufen, wir sollen uns mal kümmern? Oh weh...

    Ich bin sicher, er weiß sehr genau, wie es um ihn steht. Seine Schwester ist am Alk gestorben, sin Kumpel, mit dem er bis vor 2-3 Jahren zusammen wohnte, auch. Ändert es was? Nein. Ändert er was? Nein. Wenn er nicht will, dann kann man und der Psychosoziale Dienst sich auf den Kopf stellen. Ich denke, alle Suchtis wissen, dass es sehr, sehr, sehr viele und einfach zu erreichende Hilfsmöglichkeiten gibt. Wenn er wollte, würde er sie doch nutzen.

    Aber zur Beruhigung: Wenn es nebenan rumst, sprich er gefallen ist, höre ich genau hin, ob ich dann noch was höre. Das ist auch immer so. Ansonsten werde ich die Rettung rufen.

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Das fragte ich auch schon. Zumal nur ein gemeinsames Vorgehen gegen den Mieter eine Chance bergen würde, dass die Vermieterin ihm kündigen könnte (oder ihn einschränken könnte, sofern das bei Alkoholsucht überhaupt realistisch ist). Ganz ehrlich, auf Babysitterspielen beim Nachbarn hätte ich keine Lust und Zeit.
    Noch mal: Ich will ihn nicht loswerden! Es geht um eine mögliche Handhabe gegen meine Vermieterin, dass ich das hier finanziell halbwegs unbeschadet verlassen kann.

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