Du fragst, ob sie nicht einfach Rücksicht auf die Rauchgewohnheiten deines Mannes nehmen kann und in der Zeit für 10 Minuten das Fenster schließen kann. Das finde ich schon viel verlangt, ehrlich gesagt. Bei euch in der Wohnung raucht er nicht, aber sie soll jedesmal die Fenster schließen, damit sie nicht belästigt wird? Da musst du dich nicht wundern, wenn sie sich jedesmal ärgert. Wie soll das eigentlich praktisch ablaufen? Woher soll sie mitbekommen, dass sie jetzt das Fenster schließen soll? Wenn der Rauch schon zu ihr reinzieht, ist es jedesmal zu spät und sie ärgert sich dann schon. Soll dein Mann vorher Bescheid sagen? Nicht wirklich, oder?
Redet doch mal im Guten mit ihr. Ladet sie auf eine Tasse Kaffee ein, bevor sich die Fronten verhärten. Vielleicht ergibt sich dann Verständnis auf beiden Seiten.
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Thema: Sehen wir das falsch
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04.08.2017, 11:04Inaktiver User
AW: Sehen wir das falsch
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04.08.2017, 11:05
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04.08.2017, 12:04Inaktiver User
AW: Sehen wir das falsch
Ich nehme das zur Kenntnis, wollte ja auch Meinungen hören. Kann ja auch durchaus verstehen, dass man sich durch sehr unterschiedliche Dinge belästigt fühlen kann, das geht uns ja durchaus auch mal so mit unterschiedlichen Dingen. Nur nehmen wir das kommentarlos hin weil wir andere, wo das irgendwie möglich ist, nicht einschränken wollen. Wie gesagt finde ich es halt schwer zu verstehen, dass da bei der Entfernung so viel reinkommen soll - und eben auch in dem Kontext mit dem Grillen, das letzten Sommer relativ oft war oder den Partys die mal extrem laut wurden, wo wir dann morgens nach zwei höflich um Ruhe gebeten haben (was auch kein Problem war). Aber mein Mann raucht ja nun auch nicht mehr auf der Dachterasse, theoretisch müsste sie jetzt glücklich sein. Aber etwas bitter ist es halt einfach, dass das im Vergleich zu Grillen und Partys so schlimm sein soll und dass es auf extrem unfreundliche Weise mitgeteilt wurde - und das obwohl sie das nicht zum wiederholten Mal tun musste. Aber wir entsprechen ja schon ihrem Wunsch ich hoffe halt sehr, dass nichts neues kommt.
Im Guten hat mein Mann ja schon mit ihr geredet, er hat sie wirklich sehr höflich und freundlich angesprochen, nicht vorwurfsvoll und auch nicht mit "ich rauche wo es mir passt", sondern interessiert nachgefragt. Nur in der Wohnung haben will ich sie wirklich nicht, das bietet nur neue Angriffspunkte. Wir bleiben auf jeden Fall höflich und hoffen, dass sich die Sache erst mal erledigt hat.
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04.08.2017, 12:41
AW: Sehen wir das falsch
Wenn er hauptsächlich wegen deiner Angst, es könnte brennen wegen der Kippe im Ascher, draußen raucht, mach doch folgendes: Er soll sich ein Glas mit ein bißchen Wasser hinstellen, die Kippe dann da rein, da kann nix brennen. Wobei auch in einem Glas/Porzellanascher nix anfangen kann, zu brennen, wenn nichts brennbares in direkter Nähe steht. Aber Kippe ausmachen im Wasser - oder er kann sie auch unter den Wasserhahn halten - beruhigt dich vielleicht.
Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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04.08.2017, 12:54Inaktiver User
AW: Sehen wir das falsch
möchtest du ihr unterstellen, dass sie übertreibt oder gar lügt?
ich will dir mal ein beispiel nennen:
vor meinem büro, ca. drei bis vier meter entfernt ist eine raucherecke. da geht mein kollege hin. raucht sein zigarettchen, noch nicht mal zu ende.
wenn ich mein fenster auf habe, kriege ich jede zigarette mit. ich habe es auch schon mal zu gemacht, weil es echt stinkt. und ich habe selber mal geraucht.
einmal, als ich es nicht zu gemacht habe, kam eine halbe stunde später oder so eine kollegin rein und sagte ganz entrüstet: hast du hier geraucht?
nur soviel dazu, dass dir da offenbar die vorstellung fehlt.
und der geruch eines grills ist was ganz anderes als tabakgeruch.....
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04.08.2017, 12:59Inaktiver User
AW: Sehen wir das falsch
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04.08.2017, 14:18
AW: Sehen wir das falsch
genau das dachte ich beim lesen auch.
liebe te, ab und zu ein paar worte smalltalk deinerseits könnten sich sehr positiv auswirken. trefft euch doch mal auf der dachterrasse und macht von mir aus feste rauchzeiten aus. dann weiss die dame, wann sie die fenster schliessen muss . .
habt ihr schon mal ein hausfest auf der dachterrasse gemacht? das wär doch mal was!
luci
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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04.08.2017, 15:05
AW: Sehen wir das falsch
Nicht jeder ist der Typ, mit den Nachbarn gemeinsam zu feiern, sich gegenseitig zu besuchen etc. Muss auch nicht sein. Als Mieter erwarte ich, dss sich die anderen benehmen und auch ihre Grenzen kennen. Bestimmte Dinge haben sie nicht zu entscheiden, bestimmte Dinge müssen akzeptiert werden, bestimmte Dinge kann man einfordern.
Mich auf Rauchzeiten zu einigen, ginge mir entschieden zu weit Der Mann raucht ca. 3 Zigaretten pro Tag dort, da kann von massiver Rauchbelästigung ja nicht die Rede sein. Die Nachbarin hat einfach kein Recht, das Rauchen auf der Terrasse zu verbieten, ist doch ganz einfach. Wenn sie verlangen würde, nur noch mit Socken durchs Haus zu schleichen, die Türen nur noch zu bestimmten Zeiten zu betätigen.... würdet ihr das auch machen? Manche Menschen sind einfach rotzfrech und denken, die anderen müssen nach ihrer Pfeife tanzen.
Ich würde sie anstelle deines Mannes ja mal "überraschen" und sie in ihre Schranken weisen. Oder konsequent ignorieren, gar nicht zuhören, einfach weitergehen....Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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04.08.2017, 15:26Inaktiver User
AW: Sehen wir das falsch
Das ist eine Möglichkeit, es zu handhaben. Eine andere ist es, den Verursacher der Störung anzusprechen und zu sehen, wie man damit umgehen kann. Vielleicht würde es ihn, also den Verursacher, ja gar nicht einschränken? Mir beispielsweise wäre es deutlich lieber, wenn mich ein Nachbar auf ein Verhalten anspricht, das ihn stört. Dann kann ich es abstellen, wenn ich kann. Vielleicht habe ich eine für ihn störende Angewohnheit, weil ich nie drüber nachgedacht habe, dass es andere stören könnte, vielleicht ist es mir ein Leichtes, das abzustellen - aber ich muss es doch erstmal wissen?
Ja, warum denn nicht? Ich kann mir das wiederum sehr gut vorstellen. Das war mit ein Grund, weshalb ich sagte, ihr solltet sie mal zum Kaffee einladen. Man muss sich ja nicht direkt befreunden, aber auf Menschen, die man gut leiden kann, nimmt man viel lieber Rücksicht und das gilt in diesem Fall für beide Seiten. Vielleicht ergibt sich dann die Möglichkeit, dass du es besser nachvollziehen kannst, wie sehr sie der Geruch stört. Aber das möchtest du nicht?]Wie gesagt finde ich es halt schwer zu verstehen, dass da bei der Entfernung so viel reinkommen soll -
Vielleicht belästigt sie das auch nicht so sehr? DICH würde es stören, aber vielleicht kann sie aus ganz persönlichen Gründen damit besser leben. Oder auch nicht und sie beschwert sich darüber, ohne dass ihr es mitkriegt und nun ist sie eh schon angesäuert wegen der Nutzung der Dachterrasse und nun kommt da auch noch jemand, der täglich mehrmals dort zwei Zigaretten raucht. Du kennst ihre Beweggründe nicht, findest sie aber aus deiner Sicht unerheblich....und eben auch in dem Kontext mit dem Grillen, das letzten Sommer relativ oft war oder den Partys die mal extrem laut wurden, wo wir dann morgens nach zwei höflich um Ruhe gebeten haben (was auch kein Problem war). Aber etwas bitter ist es halt einfach, dass das im Vergleich zu Grillen und Partys so schlimm sein soll...
Würde es dir leichtfallen, einem anderen Mieter solch eine Mitteilung zu machen? Den meisten Menschen fällt das sehr schwer und oft werden sie dabei unfreundlich, weil sie eventuellem Gegenwind gleich so begegnen wollen, dass er gar nicht erst Auftritt. Kennst du Watzlawicks kurze Geschichte "der Mann mit dem Hammer"?... und dass es auf extrem unfreundliche Weise mitgeteilt wurde - und das obwohl sie das nicht zum wiederholten Mal tun musste.Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Ha. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie doch einfach Ihren blöden Hammer".Ja, das ist eine Möglichkeit. Ich weiß zwar nicht, welche weiteren Angriffspunkte sie in eurer Wohnung finden sollte, aber gut, eure Entscheidung. Ich gebe aber zu bedenken, was ich schon weiter oben sagte: bei einer Tasse Kaffee kommt viel leider von beiden Seiten (!!) Verständnis für die Situation des anderen auf. Wir haben mal in einer sehr hellhörigen Wohnung in einem Zweifamilienhaus gewöhnt. War Erstbezug, es gab also keine Erfahrungswerte. Wir sind sehr gut damit gefahren, dass wir mit denen, die über uns wohnten, ein gutes Verhältnis gesucht haben. Das hat einfach alles sehr entzerrt. Die über uns haben geachtet, nicht mehr Lärm zu machen als nötig und wir waren toleranter, wenn es doch mal lauter wurde, weil wir sie mochten. Hat übrigens mehrfach geklappt, nicht nur einmal.Im Guten hat mein Mann ja schon mit ihr geredet, er hat sie wirklich sehr höflich und freundlich angesprochen, nicht vorwurfsvoll und auch nicht mit "ich rauche wo es mir passt", sondern interessiert nachgefragt. Nur in der Wohnung haben will ich sie wirklich nicht, das bietet nur neue Angriffspunkte. Wir bleiben auf jeden Fall höflich und hoffen, dass sich die Sache erst mal erledigt hat.
Kannst ja mal drüber nachdenken. Ich persönlich glaube nicht an das Konzept "lerne leiden, ohne zu klagen" habe ich ja schon oben ausgeführt. Und auch nicht an die Methode der verhärteten Fronten, das führt nie zu was Gutem.Geändert von Inaktiver User (04.08.2017 um 16:37 Uhr) Grund: Fehler
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04.08.2017, 16:27
AW: Sehen wir das falsch
Offensichtlich ist es für einen Raucher nicht zu verstehenWäre das rund um die Uhr hätte ich ja Verständnis für ihr Problem. Aber es sind zwei bis drei Mal am Tag etwa zehn Minuten, die er da draußen verbringt, das auch noch relativ in der Mitte bzw. zur gegenüberliegendenden Wand hin (ohne Fenster) der wirklich großen Dachterasse. Er sitzt also nicht annähernd unter ihr, sondern wirklich einige Meter von ihrem Balkon und den Fenstern entfernt, tiefer als der 1. Stock und sie wohnt im 2. Stock. Da kann ich mir einfach schwer vorstellen, dass man da von den wenigen Zigaretten am Tag so eingeräuchert wird.
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dass genau 10 Minuten ausreichen, um einen Nichtraucherraum genau in ein Stinkezimmer zu verwandeln. Gerade bei einem Schlafzimmer. Ich habe monatelang gelitten, wenn ich in mein Schlafzimmer kam. Es roch nach Rauch.Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
Ich bin die, die ich bin.


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