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Thema: Wohnungssuche


  1. Registriert seit
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    AW: Wohnungssuche

    In meiner aktuellen Wohnung lebe ich seit über zwei Jahren. Da ich festgestellt habe, dass die Betriebskosten sehr viel höher sind, als bei Einzug angekündigt (ich hatte eine Nachzahlung von 750 Euro), suche ich nun eine neue Wohnung.

    Ich lebe in einer nicht sehr attraktiven größten Stadt im Ruhrgebiet, kein gutes Viertel, 50er Jahre Haus, unisoliert, ohne Balkon, 47 qm.

    Eigentlich war meine Stadt früher dafür bekannt, dass man hier preiswert wohnen kann. Aber das ist mittlerweile auch vorbei. Zukünftig zahle ich fast 500 Euro Miete.

    Da ich nicht viele Sachen besitze, suche ich nun eine Wohnung um die 30-35 qm, um zukünftig eine geringere Miete zu zahlen.

    Aktuell verdiene ich noch gut, aber hinsichtlich der Rente in ca 15 Jahren (und der Unsicherheit, ob ich es gesundheitlich überhaupt schaffe, so lange zu arbeiten) will ich jetzt schon so wohnen, dass ich dann nicht wieder umziehen muss.

    Bisher hatte ich aufgrund meines Jobs nie Probleme eine Wohnung zu bekommen, aber bei meiner aktuellen Suche stellte ich fest, dass der Run auf die ganz kleinen, preiswerten Wohnungen riesig groß ist (zumal es davon nicht so viele gibt) und ich in diesem Segment nicht so einfach eine Wohnung finde.

    Ich hoffe in den nächsten Jahren tut sich etwas auf dem Wohnungsmarkt, denn die Menschen, die in die Altersarmut fallen, werden preiswerten Wohnungsraum benötigen.


  2. Registriert seit
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    AW: Wohnungssuche

    Zahlst Du 500,00 Euro warm? Das sind ja für 47 qm nicht allzu viel in einer Großstadt.

    Das mit den zu niedrig angegebenen Nebenkosten bei Vertragsschluss finde ich allerdings auch nicht in Ordnung. Das nicht isolierte Haus hätte mich allerdings schon mit hohen Heizkosten rechnen lassen. Aber oft ist man leider erst hinterher schlauer.

    Ich wünsche Dir viel Glück bei der Suche. Kleine und günstige Wohnung sind tatsächlich hoch begehrt, weil ja auch die H4-Bezieher an bestimmte Sätze gebunden sind.


  3. Registriert seit
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    AW: Wohnungssuche

    Ja, 500 warm.
    Die Grundmiete beträgt 300 Euro, die Betriebskosten 130 und die Heizung 63 (aber auch nur, weil ich nur einen Raum heize).

    Ich finde, es sollte ein Gesetz geben, dass Vermieter einem neuen Mieter die Betriebskosten in realistischer Höhe nennen sollten. Die Betriebskosten sind ja anders als die Heizkosten nicht individuell und absehbar.

    Die Wohnung hätte ich nicht genommen, wenn ich vorher gewusst hätte, dass sie so teuer ist. Angepriesen wurde sie für 420 warm.

    Ich orientiere mich am Mietspiegel und möchte so wohnen, dass die Wohnung vom Jobcenter übernommen werden würde, falls alle Stricke reißen. Die aktuelle Wohnung würde nicht übernommen werden.

    Vielleicht etwas pessimistisch, da ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag habe und durch die Schwerbehinderung geschützter bin, aber ich glaube nicht, dass ich bis zur Rente durchhalte. Da ich wegen der Krankheit fast nur Teilzeit arbeiten konnte, wird die Rente auch dementsprechend niedrig sein und spätestens dann muss ich mit Grundsicherung aufstocken.
    Geändert von Blumenfrau11 (23.11.2019 um 16:36 Uhr)

  4. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Wohnungssuche

    Zitat Zitat von Blumenfrau11 Beitrag anzeigen
    Ich finde, es sollte ein Gesetz geben, dass Vermieter einem neuen Mieter die Betriebskosten in realistischer Höhe nennen sollten. Die Betriebskosten sind ja anders als die Heizkosten nicht individuell und absehbar.
    Wie soll das gehen ? Der Vermieter kann weder den Verbrauch seines Mieters vorhersehen, noch die Veränderung der übrigen Nebenkosten (Preise für Wasser und Heizung, Müllabfuhr). Das meiste davon wird ohne große Ankündigung erhöht. Der Vermieter hat nur Erfahrungswerte aus der Vergangenheit. Und auf Deinen Fall bezogen: Wenn Dein Nachmieter ein kleines Kind hat und deswegen die ganze Wohnung kräftig heizt, wird er von Deinen Nebenkosten (mit nur einem geheizten Zimmer) kräftig ins Boxhorn gejagt. Was sollte also das von Dir geforderte Gesetz regeln ?
    Keiner kann verhindern, dass ich klüger werde (Konrad Adenauer).


  5. Registriert seit
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    AW: Wohnungssuche

    Es geht ja eben nicht um die Heizkosten. Die wurden auf 50 Euro bei Einzug geschätzt, ich zahle tatsächlich 63. Das ist ok.

    Bei den Betriebskosten wurde zu wenig angesetzt. Und diese sind absehbar. Sie sind schon seit Jahren und bei allen Mietern des Hauses (identisch große Wohnungen) sehr viel höher gewesen. Ich habe mit meinen Nachbarn gesprochen und mir einige Abrechnungen zeigen lassen.

  6. Avatar von ereS
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    AW: Wohnungssuche

    blumenfrau
    die betriebskosten sind fuer einen vermieter nur bedingt absehbar
    denn er hat auf viele faktoren NULL einfluss

    weder weiß er wieviel wasser du verbrauchst, noch kann er was dafuer wenn die preise erhoeht werden
    das gilt fuer grundsteuer ebenso wie fuer wasser und versicherungen bis hin zu muellgbuehren

    es sind ausschließich kosten die er in rechnung gestellt bekommt, und die er weitergibt

    ich nenne dir mal ein beispiel
    die kommune erhoeht ende des jahres die grundsteuer der hebesatz steigt von 600 auf 995 v. H. und zwar rueckwirkend zum 1.1. des jahres

    dies entspricht einer mehrbelastung von 15,14 euro pro monat fuer eine wohnung
    dafuer kann der vermieter gar nichts und er erfaehrt es auch erst am jahresende
    was soll ein vermieter hier machen ?

    wobei man sich grundsaetzlich vor einzug mal die letzten 1-2 abrechnungen zeigen lassen sollte
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...


  7. Registriert seit
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    AW: Wohnungssuche

    Es ist wohl nicht damit zu rechnen, dass Betriebskosten in den nächsten Jahren weniger werden. Der Vermieter hätte zumindest die letzten Kosten als Maßstab nehmen müssen. Er hat sie aber um 70 Euro monatlich geringer bei Einzug eingeschätzt.

    Wasser wird bei uns auf das ganze Haus umgelegt. Es gibt keine individuellen Zähler. Die jrestlichen Kosten wie Hausmeister, Putzfrau, Gärtner, Müll, Kabel etc. sind auch für alle Mieter gleich.

    Der Vermieter macht keinen Gewinn mit den Betriebskosten, das ist klar. Aber er kann neue Mieter locken, indem er verschleiert, wie hoch sie wirklich ausfallen

    Beim nächsten Umzug bin ich klüger und versuche mir die Betriebskosten zeigen zu lassen. Wobei die Gefahr besteht, dass man die Wohnung nicht bekommt, wenn es viele Mitbewerber gibt.
    Geändert von Blumenfrau11 (23.11.2019 um 21:29 Uhr)

  8. Avatar von Annilein
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    AW: Wohnungssuche

    Ich glaube nicht, dass es ein Vermieter in der Großstadt nötig hat, Mieter zu „locken“. Eine Wohnung in dieser Größe für 500 Euro warm kriegt man locker vermietet.
    Je kleiner die Wohnung, umso teurer. Wenn du eine Einraumwohnung findest, die wesentlich billiger ist als deine, kannst du dich glücklich schätzen.
    Unsere vermietete Einraumwohnung kostet 520 Euro warm und ist für unsere Stadt noch preiswert.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


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    AW: Wohnungssuche

    Das kommt wohl stark auf die Stadt an. Bei den Wohnungen um die 50 qm ist hier genug Leerstand. Ist aber auch keine attraktive Stadt mit hoher Arbeitslosigkeit.
    Die ganz kleinen Wohnungen, die ich nun suche, sind das Problem. Denn darauf sind u.a. Menschen, die von ALG2 leben, angewiesen.
    Bei einer 35 qm Wohnung würde ich höchstens 400 Euro zahlen.
    Bei der Rente, die ich mal bekommen werde, ist das das maximale, was ich zahlen könnte.

    Meine aktuelle Wohnung würde das Jobcenter gar nicht übernehmen, weil sie über der Mietobergrenze der Grundsicherung liegt.


  10. Registriert seit
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    AW: Wohnungssuche

    Zitat Zitat von Blumenfrau11 Beitrag anzeigen
    Das kommt wohl stark auf die Stadt an. Bei den Wohnungen um die 50 qm ist hier genug Leerstand. Ist aber auch keine attraktive Stadt mit hoher Arbeitslosigkeit. (...) Bei einer 35 qm Wohnung würde ich höchstens 400 Euro zahlen. Bei der Rente, die ich mal bekommen werde, ist das das maximale, was ich zahlen könnte.
    Meine aktuelle Wohnung würde das Jobcenter gar nicht übernehmen, weil sie über der Mietobergrenze der Grundsicherung liegt.
    Tja, da hat man ein echtes Problem - in Städten mit hoher Arbeitslosigkeit gibt es besonders viele Mietinteressenten für solche noch vergleichsweise günstigen Wohnungen, wenn dann noch Unis in der Nähe sind, kommen auch noch Studenten dazu.

    Ich habe bis vor kurzem im Ruhrgebiet gewohnt, meine Nachmieter zahlen jetzt 20% mehr als ich. Das Haus ist auch nicht weiter isoliert, aber es sind nur 3 Ubahn Stationen bis zum HBF. Wegen der hohen Heizkosten habe ich auch das größte Zimmer nicht mehr beheizt. Solche 50er und 60er Jahre Bauten gibt es dort ja viele.
    Bis zur Rente ist es ja noch lange hin, vielleicht ist eine Wohnungsbaugenossenschaft eine Alternative?

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