Weil es bei manchen Menschen einfach nichts bringt, wenn man sie mit dem "Problem" frequentiert. De haben einfach keinen Bock auf Putzen und da hilft nur Druck vom eigentümer/Verwaltung.
Das es die Te erst nach 13 Monaten stört steht hier nirgendwo. Irgendswann läuft einem einfach die Galle über wenn sich die Zustände immer weiter verschlechtern und dann ist der Zeitpunkt gekommen, die eigene Trägheit zu überwinden und was zu unternehmen. An dem Punkt ist die Te jetzt.
Primär muß hier die Hausverwaltung die Einhaltung der Regeln einfordern, nicht die Te.
Du kannst die Versicherung nicht mit der Mietschiene vergleichen. Wenn die Hausverwaltung die Bedingungen ändert, muß da Amt das akzeptieren. Schwierig wird es, wenn ein gewisser Betrag bei den NeKo überschritten wird. Aber soviel kann das Putzen nicht ausmachen, denn es verteilt sich auf alle. Was anderes wäre es, wenn die Person selbst eine Putzfrau privat bezahlen möchte. Da wird das Amt natürlich intervenieren.
SGBII ist die Grundlage für Hartz4 und SGBXII für die Grundsicherung (Sozialhilfe)
Meines Wissens gelten in beiden SGB dieselben Kriterien für die Unterkunft, also Wohnungsmiete und Nebenkosten.
Jede Gemeinde hat ihre eigenen Eckdaten für die Kosten der Wohnung. Die sind bei mir hier für SGB2 und SGB12 gleich.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 54
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26.06.2016, 18:33Inaktiver User
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
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26.06.2016, 20:50
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Also bei mir löst dieses Thema einen ganz schalen Geschmack aus.
Eine Putzfrau für Leute zu bezahlen, die nicht einsehen das Haus zu putzen, indem sie leben, sehe ich widerum nicht ein.
Wenn das Amt in so einem Fall Putzfrauen bezahlt, ist das doch ein Schlag ins Gesicht für alle Geringverdiener, die nach der Arbeit noch ihren Flur in Ordnung bringen.
Chelonia-mydays, ich finde du solltest deinen Denkansatz mal überdenken.
Die EG-Bewohner finden es vielleicht auch nicht gerecht, dass sie da putzen sollen, wo alle Hausbewohner herlaufen und die Mieter des oberen Stocks quasi nur dort putzen, wo nicht mehr viel Schmutz ankommt.
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26.06.2016, 20:54Inaktiver User
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Spontan dachte ich, wohnen wir im gleichen Haus?

Ich bin auch die Einzige die hier ihren Treppenabschnitt regelmäßig putzt. Der Rest der Mieter eher gar nicht...Und im Erdgeschoß selten. Gerade im Erdgeschoß sieht es dementsprechend aus....
Da ich im ersten Stock wohne sehe ich den Dreck in den oberen Etagen selten. Stören tut mich hauptsächlich das Erdgeschoß.
Ich sag auch nichts aus den gleichen Gründen wie Du. Vor Jahren hatte sich wohl mal ein anderer Mieter darüber beschwert. Daraufhin gab es ein Rundschreiben und einen Putzplan am schwarzen Brett. Gehalten hat sich keiner dran.
Mir wäre es auch lieber die Treppenhausreinigung würde fremd vergeben. Aber da ich eh vor habe nächstes Jahr auszuziehen, werde ich mich darum nicht mehr kümmern.
An Deiner Stelle würde ich es über die Hausverwaltung versuchen ohne die Mieter im Erdgeschoß anzusprechen. Wenn Du das vorher machen würdest, bist Du das schwarze Schaf im Haus die Schuld ist wenn tatsächlich Mehrkosten anfallen.
Ich denke aber eher, dass die Hausverwaltung gar nichts unternehmen wird.
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26.06.2016, 20:58Inaktiver User
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Sorry aber diese Aufgabe hat jeder der im Erdgeschoß wohnt. Das ist ganz normal und hat mit Ungerechtigkeit nix zu tun. Man kann sich nicht damit herausreden, dass da alle Mieter durchlaufen. Das weiß man vor dem Einzug.
Und wenn unten nicht geputzt wird, wird der dortige Dreck in die anderen Etagen getragen. Das ist auch nicht fair!
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26.06.2016, 21:01
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Die Hausverwaltung ist ja den Eigentümern gegenüber verpflichtet, dass das Haus nicht verwahrlost.
Von daher wird sie sich eher nicht gegen einen externen Putzdienst sträuben und das Amt würde die Nebenkosten auch bezahlen.
Leidtragende sind halt diejenigen, die ihr Geld selbst verdienen und denen dann unnütze Kosten aufgebürdet werden.
Also fair finde ich das nicht.
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26.06.2016, 21:05Inaktiver User
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26.06.2016, 21:12
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Ich habe das schon verstanden, aber wenn jemand nicht putzen will, kann man ihn ja schlecht dazu zwingen, oder wie stellst du dir das vor?
Und ich persönlich würde mich sehr schlecht fühlen, wenn ich auf Kosten der Allgemeinheit eine Putzfrau fordern würde, obwohl ich sie nicht zahlen kann, aus reiner Prinzipienreiterei.
Wenn es nötig wäre, weil man aus gesundheitlichen Gründen dieser Pflicht nicht nachkommen kann, wäre das etwas anderes. Aber nur weil man es nicht einsieht?
Ne, die Logik verstehe ich nicht, und will es auch nicht!
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26.06.2016, 21:17Inaktiver User
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Richtig! Deswegen bleibt auch nur die Treppenhausreinigung extern zu vergeben und die Kosten auf alle Mieter umzulegen.
Es geht nicht um Prinzipienreiterei sondern um ein sauberes Treppenhaus. Die Aufgaben die jeder Mieter hat stehen im Mietvertrag oder der Hausordnung. Dafür hat man unterschrieben und wenn man es nicht macht, muss man eben damit leben dies u.U über die Nebenkosten zu bezahlen.Und ich persönlich würde mich sehr schlecht fühlen, wenn ich auf Kosten der Allgemeinheit eine Putzfrau fordern würde, obwohl ich sie nicht zahlen kann, aus reiner Prinzipienreiterei.
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26.06.2016, 22:13
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Zumindestens die Ts und ihre Nachbarin bezahlen ihre Nebenkosten aber nicht, sondern lassen sie vom Amt bezahlen.
Also wenn man von H4 lebt, sollte es selbstverständlch sein, dass man mal eine Stunde pro Woche investiert, um das Haus in dem man lebt, sauber zu halten und nicht dafür auch noch die Allgemeinheit zu verpflchten.
Man muss sich das mal vorstellen, da verdient eine Putzfrau ihr Geld, indem sie für einen Mindestlohn 8 h täglich putzt, davon zahlt sie Steuern und mit diesen Steuern sorgt sie dafür, dass Arbeitslose indirekte eine Putzfrau bezahlt bekommen, während sie selbst nach Feierabend noch ihren Flur putzt, denn nach Abzug der Steuern kann sie sich keine Firma mehr leisten, die das für sie übernimmt.Geändert von Aidachen (26.06.2016 um 22:27 Uhr)
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26.06.2016, 22:18
AW: Putz-Lösung gesucht - was könnte man machen?
Wie bitte?
Es gibt immer zwei Möglichkeiten: entweder erfolgt die Hausreinigung unter der Regie des Eigentümers/der Verwaltung- dann sind die Kosten ganz normal in den Mietnebenkosten enthalten (so wohne ich zum Glück seit Jahrzehnten, in Berlin gibt es die Kehrwoche wohl eher selten). Oder den Mietern wird die Hausreinigung mittels Mietvertrag auferlegt. Dann fallen keine Kosten an, dafür muss man selbst tätig werden.
Nach Deiner Logik dürften dann Empfänger von Grundsicherung oder Sozialhilfe nur noch in Selbstputzerhäusern wohnen, damit der berühmt-berüchtigten Allgemeinheit nicht die Kosten für die Hausreinigung aufgebürdet werden?
Ne, die Logik verstehe ich nicht, und will es auch nicht!
Leidtragend ist niemand: man erhält eine Leistung = sauberes Treppenhaus und bezahlt dafür = Mietnebenkosten. Es fallen also keine unnützen Kosten an.
Und es gibt keinen Streit, kein versifftes Treppenhaus, alles klar geregelt.
Was genau ist daran unfair?
Unfair ist es lediglich, einen Mietvertrag zu unterschreiben und sich nicht an den Vertrag zu halten, in Bezug auf Hausreinigung also zu Lasten des Wohlbefindens der Nachbarn. Aber wenn alle bezahlen, dann muss auch niemand mehr putzen.
Meine Güte, der Punkt Hausreinigung gehört zu den normalen Mietnebenkosten. Es geht nicht um Prinzipienreiterei!!!
Nach Deiner Logik darf man sich nur vertragsbrüchiger Dreckspatzen erwehren mittels Forderung nach externer Hausreinigung, wenn man seinen Lebensunterhalt selbst finanziert? Die Hilfeempfänger müssen aus lauter Dankbarkeit der Allgemeinheit gegenüber allen Unrat hinnehmen?
Welche Teile der Wohnkosten würdest Du denn zu Gunsten der Allgemeinheit noch rausrechnen wollen? Größe, max. Gesamtkosten sind ja schon vorgeschrieben, vielleicht könnte man den Stromverbrauch einschränken? Und Sarrazin hatte ja schon vor Jahren vorgeschlagen, dass sich Hilfeempfänger warm anziehen sollen, damit sie Heizkosten sparen!
Wenn man einen Mietvertrag unterschreibt, der die Hausreinigung durch die Mieter festlegt, dann ist man auch dann zur Hausreinigung verpflichtet, wenn man zu alt oder zu krank ist, um diese selbst zu erledigen. Dann muss man halt bezahlte Hilfe organisieren. Punkt.Wenn es nötig wäre, weil man aus gesundheitlichen Gründen dieser Pflicht nicht nachkommen kann, wäre das etwas anderes. Aber nur weil man es nicht einsieht?
Und wenn sich nicht alle Mieter an diese Regelung halten, dann muss man eben eine neue Regelung etablieren.
Es ist nämlich zu Recht nicht einzusehen, dass man durch die Faulheit von Nachbarn beeinträchtigt wird.life is all about
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CRAZY



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