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  1. User Info Menu

    Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Der Thread-Titel sagt es eigentlich schon: mich interessiert (weil ich selber vor der Entscheidung stehe), ob es hier Menschen gibt, die Miete bewusst dem Eigentum vorziehen (und natürlich warum sie das tun...). Vielleicht hat ja jemand Lust.... Bin gespannt!

  2. Inaktiver User

    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Ich auch.

  3. Moderation

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    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Ja, ich wohne lieber zur Miete, weil ich damit ungebundener und freier bin und bei Änderung meiner Lebensbedingungen relativ problemlos meine Wohnbedingungen verändern kann.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  4. Inaktiver User

    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Ich habe den größten Teil meines Lebens im Eigentum gewohnt.
    Jetzt haben mein Mann und ich uns an unserem neuen Wohnsitz bewusst für eine Mietwohnung entschieden, um unsere Wohnverhältnisse gegebenenfalls besser sich ändernden Bedürfnissen im Alter anpassen zu können. Unser Geld ist in Immobilien angelegt, aber die bewohnen wir nicht selbst.

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    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Hi Alisea,

    wir wohnen bewusst zur Miete, auch wenn "was Eigenes" drin wäre, weil wir die Großstadt schätzen und Altbau mögen, großzügigen Altbau (1905) mit 15 Min. Fußweg quer durch den Park in die Stadt heiß lieben und mit einem großen Hinterhofgarten gründlich Dusel hatten - allerdings nicht so wahnwitzig viel Glück haben, dass der Vermieter die Wohnung verkaufen will. ;-) Wenn er’s doch mal tun sollte, werfen wir alles Geld nach vorn und kaufen. Sofort.

    Kurz: Den schöneren Wohnraum in Stadtkernnähe gibt's nach meiner Erfahrung nur zur Miete.

    Gruß,
    Aen
    Geändert von Aen (31.05.2015 um 09:56 Uhr)
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

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    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Ich gebe jetzt mal das wieder, was mir eine Freundin dazu sagte:

    Es ging um Eigentumswohnungen, nicht um -häuser. Und da sie mal das Pech hatte in einem Haus zur Miete zu wohnen (6 Parteien), wo eine Mitbewohnerin durchgedreht war (die kam hinterher auch zeitlich begrenzt in die Psychiatrie) und sie dauernd belästigte.

    Meine Freundin meinte jedenfalls, sie müsse sich bis zum xx.xx.20xx eine neue Bleibe suchen, weil dann die besagte Nachbarin wieder zurück komme. Und daraus ergab sich halt das Gespräch über Wohneigentum. Sie meinte zu mir: "Jetzt stell dir mal vor, diese Wohnung würde mir gehören. Und ich müsste sie bis zum ... verkaufen. Und da würde sich keiner finden bzw. die Interessenten bekämen zu hören, dass die X. in der Nervenheilanstalt ist. Die Wohnung würde ich doch nie loswerden. Eine Mietwohnung kann man einfach kündigen (vorausgesetzt man hat eine neue Bleibe) und dann ist man weg."

    Gut, nun drehen nicht überall Nachbarn durch, aber man kann aus unterschiedlichen Gründen mit seinen Mitbewohnern und auch sonstigen Nachbarn Pech haben. Und bei Eigentum kommt man da halt nicht so einfach wieder weg, es sei denn, man braucht das Geld nicht und lässt die Wohnung/das Haus leer stehen.

    Man kann auch aus diversen Gründen das Pech haben, dass der Wert der Immobilie drastisch fällt (entlegene Dörfer ohne Infrastruktur, wo alle weg- aber keiner mehr hinzieht, Bau einer Schnellstraße, die zwar verkehrsgünstig ist, aber für Lärmbelästigung etc. sorgt...). Und dann steht man da und keiner kauft einem das vielleicht mal tolle Haus ab.
    Bei Freunden einer Kollegin ist dies aktuell der Fall. Die haben ein größeres, auch schönes, Haus, sind frisch in Rente, wollen aus ihrem Dorf mit mittlerweile kaum noch Einkaufsmöglichkeiten lieber wohin ziehen, wo man nicht für alles das Auto braucht und es auch noch Ärzte gibt. Aber die werden ihr Haus halt nicht los. Weil da eben keiner wohnen will. Also bleiben sie da und hoffen, dass sie gesundheitlich bis an ihr Ende so fit bleiben um Auto fahren zu können und mit wenigen Arztbesuchen auszukommen.
    Geändert von phantomlake (30.05.2015 um 21:02 Uhr)
    Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.

    Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!

  7. Inaktiver User

    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Ich ziehe Miete dem Wohnungseigentum ebenfalls vor.
    Zum einen brauche ich mich nicht mit Miteigentümern auf den Versammlungen rumschlagen, ob nun die Fassade gelb oder grün gestrichen wird etc.pp., muss mich um keine Hauswoche kümmern (Fremdfirma; ok könnte man auch bei Eigentum machen) und ich muss nicht zusätzlich zum evtl. Abtrag noch in einen Topf einzahlen.
    Alle anderen obigen Gründe kann ich auch unbesehen unterschreiben.

  8. Moderation

    User Info Menu

    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Zitat Zitat von Alisea Beitrag anzeigen
    Der Thread-Titel sagt es eigentlich schon: mich interessiert (weil ich selber vor der Entscheidung stehe), ob es hier Menschen gibt, die Miete bewusst dem Eigentum vorziehen (und natürlich warum sie das tun...). Vielleicht hat ja jemand Lust.... Bin gespannt!
    Ich hätte das getan, wenn es nicht anders gekommen wäre.

    Wenn ich zur Miete wohne, kann ich relativ preisgünstig und unaufwendig weg, wenn mir was nicht paßt.
    Ich kann unterschiedliche Wohnformen ausprobieren, die mich reizen oder zu meiner Lebensphase passen.
    Wenn etwas in der Wohnung nicht ist, wie es sein soll, rufe ich den Vermieter an, statt Handwerker durchzutelefonieren, die überhaupt nicht wissen, wovon ich rede,
    Mir bleiben Eigentümerversammlungen erspart.
    Sollte mir mein Traumjob in meiner Traumstadt angeboten werden, kann ich ihm ohne große Tamtam hinterherziehen.
    Wenn meine Abteilung ans andere Ende des Ballungsraums umzieht und meine Pendelstrecke sich auf einmal verzehnfacht, auch. (Genau das ist prompt passiert.)
    Ich kann mein Geld in verschiedenen Anlageformen verteilen, statt alles auf ein Pferd zu setzen.

    Warum wohne ich dann im Eigentum?
    ... blöd gelaufen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Hallo,
    ich auch....

    Eine gute Bekannte sagte immer "Immobilien machen immobil".....könnte ich die Supervilla aus der Portokasse bezahlen, hätte ich mich evtl. für Eigentum entschieden, schon aus Steuergründen....Aber meist geht ja eine gewisse (oder immense) Verschuldung mit der Finanzierung einher, das wäre nicht meins....und im Alter sind Immobilien eher Last als Lust...sehe ich grad bei meinen Eltern....

    LG NNMi

  10. User Info Menu

    AW: Bewusst zur Miete wohnen, obwohl man sich Eigentum leisten könnte?

    Ich habe mich auch bewusst für "Zur Miete" wohnen entschieden. Eine Immobilie wäre definitiv nichts für mich. Wenn ich eine habe, möchte ich auch drin wohnen...
    Da ich aber gerne nochmal irgendwie ins Ausland möchte zum Arbeiten, wäre eine Immobilie irgendwie blöd. Und vermieten möchte ich mein Eigentum nicht. Zudem verpflichtet ein Eigentum, es muss gepflegt werden und nach Jahren kommen die ersten Reparaturen, Sanierungen, Renovierungen. Das Geld muss dann auch erstmal da sein.

    Lieber zur Miete, da kann ich gehen, wenn ich möchte, falls ich woanders hin sollte zum Arbeiten oder mir die Nachbarn stinken und wenn was nicht funktioniert oder kaputt geht, rufe ich meinen Vermieter an und er kümmert sich darum

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