Mein Sohn hätte da vor einiger Zeit fast eine für 1,- € ersteigert, wenn er die Auktion nicht verpennt hätte.
Nun ist er als gelernter Schreiner natürlich im Vorteil, was Frontenänderungen etc. anbelangt.
Naja, mir gefällt ja im Zweifel Farbiges immer besser als Weiß, aber ich hab' ja eh 'ne Abneigung gegen Einbauküchen.Weiß ist zeitlos schön und immer modern. Creme, Rot, Lila - das will keiner haben. Gute Wahl also.
Mir sagte ein Küchenverkäufer mal, daß Einbauküchen schon im Moment ihres Auspackens die Hälfte ihres Wertes verloren hätten.
Als ich damals nach der Trennung aus dem Eigenheim in eine Mietwohnung zog, wollte die Vormieterin noch ca. 2.000,- € für ihre Küche haben, die zwar reinweiß war, mir aber überhaupt nicht gefiel: Billige Elektrogeräte, komische U-Form, nur damit sie ein Kochfeld in der Küchenmitte hatte mit gigantischer Kamin-Dunstabzugshaube darüber, die ich noch weniger mag als Einbauküchen, wegen der Küchenform war der Backofenanschluß verdeckt, so daß sie nur so ein Miniding für TK-Pizzen hatte etc.pp.
Kurz vor meinem Einzug wollte sie dann nur noch 1.000,- € dafür, aber da hatte ich mich längst für eine Modulküche aus massiver Pinie made in Mexico entschieden.
Und die paßte später auch ganz wunderbar in die Altbauküche, in der sie nun seit mehr als 7 Jahren steht.![]()
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Ergebnis 21 bis 30 von 65
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18.09.2013, 08:12
AW: Ablöse für Küche - wieviel ist ok?
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein
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18.09.2013, 08:49
AW: Ablöse für Küche - wieviel ist ok?
Nein, ganz und gar nicht!
Letztes Jahr habe ich auch eine Wohnung mit Küche vermietet. Die Küche ist noch gut in Schuss, mein Vater hat sie sich mal von einer Mieterin aufschwatzen lassen, als sie auszog. Jetzt ist die Wohnung mein, inkl. der Küche.
Ich habe mir wirklich überlegt, ob ich sie nicht lieber vor der Vermietung über Ebay verscherbeln sollte. Ich war nur zu faul bzw. hatte Angst, dass beim Abtransport irgendwas im Haus kaputt gehen könnte.
Jedenfalls hat sie der neue Mieter jetzt im Gebrauch ohne einen Cent dafür zu bezahlen und ich kann nur hoffen, dass es keine Diskussionen gibt, wenn mal was kaputt geht. Einmal hatte ich das sogar schon, als der Wasserhahn defekt war. Der Installateur ging natürlich auf mich :-(.
Wenn nochmal ein Mieter wechselt, schmeiße ich alle Küchenmöbel raus und überlasse den Mietern selbst, was sie in ihre Küchen stellen. Und wenn sie wieder ausziehen, sollen sie bloß alles mitnehmen, was sie reingestellt haben. Ich bin kein Entsorger und habe auch keine Lust mehr, die Fehlkäufe meiner Mieter ewig im Haus zu haben.
Und mal, ganz ehrlich gesagt, natürlich spart man viel Geld, wenn man eine Küche übernimmt und es ist auch sehr rational. Aber freut man sich nicht auch darüber, auch mal was schönes Neues zu bekommen? Zusammen mit einer neuen Wohnung? Wer will denn wirklich das gebrauchte Zeug der Vorbesitzer? Sind alte Geräte überhaupt energiesparend?
Als ich meine erste Wohnung mit meinem damaligen Freund bezog, hätten wir auch die alte, hässliche Küche übernehmen können. Wir haben abgelehnt und lieber eine schöne gekauft. Die Enttäuschung im Gesicht der Vorbesitzerin war deutlich erkennbar. So musste sie im neuen Haus die olle Küche wieder aufstellen.
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18.09.2013, 09:26Inaktiver User
AW: Ablöse für Küche - wieviel ist ok?
Vermieter übernehmen da in der Regel gar nichts, sondern nur, eventuell, die Nachmieter. Kenne ich jedenfalls nicht anders.
Aber wenn die Wohnung sehr begehrt ist, ist ja vielleicht jemand dabei, der das Geschäft macht. Allerdings sucht der Vermieter die Nachmieter aus und wenn die die Küche nicht nehmen, muss sie halt ausgebaut werden.
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18.09.2013, 09:29Inaktiver User
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18.09.2013, 09:33
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18.09.2013, 09:36
AW: Ablöse für Küche - wieviel ist ok?
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein
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18.09.2013, 09:39
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18.09.2013, 09:39Inaktiver User
AW: Ablöse für Küche - wieviel ist ok?
@Meatloaf:
Das heißt aber nicht, dass der Vermieter die von einem Mieter übernommen hat. In der Regel bieten Vermieter eine Wohnung mit oder ohne Küche an. Und wenn letzteres der Fall ist, bleibt das auch so und der Mieter kann mit seiner Küche wieder ausziehen (oder sie eben an den Nachmieter verscherbeln).
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18.09.2013, 09:44
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18.09.2013, 09:47







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). Gute Küchen halten sowas allemal aus.
