Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 26
  1. User Info Menu

    Betreutes Wohnen

    Hallo,

    wer kennt diese Form des Wohnens aus eigener Erfahrung oder den Erfahrungen der dort lebenden Verwandten oder Bekannten und kann (und möchte) darüber berichten.

    Auf uns wird wohl bald die Suche nach einer kleinen Wohnung für eine betagte Verwandte zukommen, die zwar nicht behindert ist und auch bis jetzt noch weitgehend den Haushalt erledigen kann, aber das Haus und den großen Garten nicht mehr schafft. Sie ist noch gut auf den Beinen unterwegs, fuhr noch bis vor Kurzem Auto und ist auch geistig sehr rege.

    Ihre Kinder wohnen in den neuen Bundersländern, dorhin möchte sie aber nicht.

    Jemand erzählte ihr was vom "Betreuten Wohnen" und das begeisterte sie so sehr, dass sie sich auch ein solches, wie sie sagt, eigenständiges Leben mit nötiger Betreuung wünscht.

    Für mich ist das Thema neu und so hoffe ich auf Eure Meinungen über diese Wohnform für betagte Menschen, die aber nicht in ein Alten- oder Altenpflegeheim wollen und sollen.

    Liebe Grüße
    Emie
    Viele Grüße
    Emie


    "Die Medizin ist so weit fortgeschritten, dass niemand mehr gesund ist"
    Aldous Huxley

  2. Moderation

    User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Hi Emie,

    ich weiß nicht, ob das ganz das ist, was du dir so vorstellst: Meine Großtante war in so einer Seniorenwohnanlage, hatte da eine kleine Zweizimmerwohnung mit Kochnische. Abgesehen davon, daß man zum Essen zu erscheinen oder sich speziell abzumelden hatte, kam genau die Unterstützung, die man bestellt hatte, ein bißchen wie im Hotel, nur mit eigenen Möbeln.

    Insgesamt war das so ein Naja. Es war ordentlich, es war teuer, aber die Freizeit- und Gesundheitsangebote waren für meine Großtante nicht interessant, die Anlage war nicht sehr kompakt gebaut, dadurch waren die Wege lang (ich kam mir auf Besuch immer etwas verloren vor), die Einrichtung ein bißchen "seniorenhaft" (etwas dunkel und gedämpft mit einem Trend zum Ölgemälde). Das blödeste war, die Anlage war 15 km von der Stadt und 1 km von der S-Bahn. Der Bus hielt zwar vor der Tür, brauchte aber ewig bis in die Stadt und war nicht geeignet für Leute, die nicht mehr ganz sicher auf den Beinen waren. Für jemanden, dessen Hobbies Kaffeehäuser, Buchläden und Leute beobachten waren, war das nicht so toll.

    Wäre die Lage besser gewesen, hätte das richtig was getaugt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Da müsst ihr euch wirklich genau erkundigen, was in der Wohnanlage alles geboten wird. Bei uns am Ort gibt es inzwischen etliche solcher "Betreutes-Wohnen"-Anlagen, ich bin da ehrlich gesagt nicht so begeistert davon. Es ist bei den meinsten so, dass einfach alles schwellenfrei ist mit Aufzug usw. Das wars dann aber auch schon, ansonsten sind diese Wohnungen von einem "Pflegedienst" betreut, es gibt einen Notfallknopf, der Pflegedienst ist aber keineswegs im Haus, d. h. es kann schon länger dauern, bis im Notfall jemand da ist.
    Die Bewohner zahlen im Monat um die 50 Euro, ohne wirklich eine Leistung dafür zu bekommen, es bedeutet nur, dass im Bedarfsfall jemand zur Verfügung steht. Aber selbst dann muss dafür nochmal extra bezahlt werden, z. B. wenn jemand zum Arzt begleitet werden muss oder ähnliches.
    Meiner Meinung nach wären viele der Bewohner besser bedient, einfach in einer schwellenfreien Wohnung zu wohnen oder ihre Wohnung, so möglich umbauen zu lassen.
    Wenn jemand eine Pflegestufe hat, hat er ja sowieso die Möglichkeit, mit dem erhaltenen Geld, Hilfe von außen kommen zu lassen. Ob ich jeden Monat 50 Euro bezahlen würde für praktisch keine Leistung, denke ich nicht.
    Aber es gibt da bestimmt auch andere Projekte, wo zusätzlich noch Sachen für die älteren Leute geboten werden, z. B. Mittagstisch, Unterhaltung, Ausflüge, Gemeinschaftsräume usw.
    Also, genau erkundigen, was so was kostet und was geleistet wird und dann überlegen, was die Verwandte denn wirklich braucht.

  4. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Hallo Wildwusel, hallo Fels,

    vielen Dank für Eure Antworten, die bringen mich schon wieder ein Stück weiter. Bis jetzt hat mich eine solche Frage noch gar nicht interessiert und das Thema ist für mich totales Neuland.

    Unsere Verwandte stürtze neulich im Badezimmer und kam aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine. Zum Glück haben wir vereinbart, dass ich sie morgens und abend zu einer fest ausgemachten Zeit anrufe. Da sie dann aber nicht ans Telefon ging ohne dass ich wusste warum (sie meldete sich immer zuverlässig ab, wenn sie für diese Zeit etwas vor hatte), bin ich sofort hingefahren und fand sie hilflos dort liegen.

    Seit dem Tod ihres Mannes erzält sie immer wieder einmal, dass sie das Haus verkaufen und in eine kleine Wohnung ziehen möchte. Sie hat sich also mit diesem Gedanken schon beschäftigt, jetzt macht sie Druck. Mir liegt viel daran, sie gut unterzubringen, ich möchte aber unbedingt, dass sie sich am neuen Fleckchen wohl fühlen kann. Sie ist kontaktfreudig und unkompliziert, ein Wohnpark mit betreutem Wohnen könnte für sie eine gute Wahl sein. Die Pauschale würde sie wohl in Kauf nehmen, bekäme sie dafür das Gefühl der Sicherheitl und in guten Händen zu sein. Ihr wurde auch erzählt, dass sogar nachts jemand von einem Sozialdienst im Hause ist.
    Die Alternative wäre eine kleine Wohnung in der Stadt, aber dazu werde ich sie kaum überreden können. Andere Formen des Wohnens im Alter würden mich auch interessieren, ich kenne keine.

    Heute habe ich mir zwei solche Häuser angesehen- ich kann sagen, dass ich später in jedes dieser Häuser einziehen würde. Ein "Versorgungspanorama" vom Feinsten: Arzt, Apotheke, zwei Haltestellen- Bus und Bahn, Sparkasse, Post, Rewe, Rossmann, diverse kleine Lädchen wie Reisebüro, Juvelier u.u.u. in unmittelbarer Nähe. Auch die Grundrisse der 2- Zimmer Wohnungen, alle mit Balkon und im Haus scheint auch viel viel los zu sein- das gefällt ihr bestimmt gut. Die Preise sind allerdings gepfeffert, aber dafür ist die ganze Wohnung altersgerecht ausgestattet, im Haus sind mehrer Fahrstühle und ein schöner Garten gehört auch dazu.

    Ich behalte diese Option erst einmal im Auge und suche, vielleicht auch mit Eurer Unterstützung, weiter.

    Nochmals danke für Eure ausführlichen Beiträge, damit kann ich viel anfangen.
    Viele Grüße
    Emie


    "Die Medizin ist so weit fortgeschritten, dass niemand mehr gesund ist"
    Aldous Huxley

  5. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    hi,

    ich habe den eindruck, dass oft angenommen wird, dass z.b. pflegeleistungen im paket des betreuten wohnens, essenservice oder auch reinemach- und wäscheservice bereits im preis enthalten sind. dem ist nicht so! diese leistungen müssen zugebucht werden - und es handelt sich hierbei nicht generell um den im einzelfall geeigneten anbieter.

    wenn deine bekannte ihr haus tatsächlich verkaufen möchte und somit kapital vorhanden ist, kommen doch sicherlich auch "gemischte" anlagen mit jung und alt in betracht ("wohnprojekte"), die aber auch teilweise von genossenschaften angeboten werden. nur wegen fehlender schwellen und einem ebenerdigen bad (ist doch bei neubau hoffentlich ohnehin standard, aufzug ohnehin) würde ich keinesfalls eine anlage mit betreutem wohnen empfehlen, die allein aufgrund dieses labels bereits teurer ist. und: ein ebenerdiges bad ist schnell "gezimmert" inkl. haltegriffen etc.

    deine verwandte könnte übrigens für den fall der fälle einfach ein notfallhandy erstehen (für draußen natürlich mit gps-ortung), zudem gibt es notruf-geräte, die am körper getragen werden (z.b. drk-hausnotruf).

    man muss immer beachten, dass sog. seniorenwohnungen ganz normale mietwohnungen sind, bei denen man aber bestimmte leistungen zubuchen kann - sie sind damit eine sehr gute eintrittspforte für den jeweiligen kooperierenden pflegedienst! schau doch mal test/finanztest ... da wurde das thema schon mal durchgeackert!

    gruß, zuzan

  6. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Meine Oma wohnte auch in so einer Seniorenwohnanlage, in der Stadt, Bushaltestelle nicht weit weg, Supermarkt ums Eck, Aldi war für Alte schon etwas weiter weg, aber erreichbar (je nach dem wie fit). Die Anlage wurde von einer Wohnungsbaugenossenschaft betrieben, man mußte also Mitglied sein, um dort eine Wohnung zu bekommen.

    Es gab genug Aufzüge, jedes Zimmer hatte einen Notrufknopf (auch das Bad), Fussbodenheizung, ein schöner Balkon. Schwesternzimmer im Haus und immer besetzt. Man konnte auch im Gemeinschaftsraum essen, wenn man wollte. Meine Grosseltern haben noch bis zum Schluss sich selbst versorgt. Der Hausflur wurde geputzt. Alles - bis auf das Essen - war in der Miete eingeschlossen. Wenn natürlich jetzt ein Pflegedienst hätte kommen müssen, hätte das dann organisiert werden müssen.

    Das wäre für mich z.B. später auch eine Option.
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  7. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Hallo Zuzan, hallo Woodstock62,

    herzlichen Dank auch Euch für die umfangreichen Beiträge. Ein Notfallhandy hat meine Verwandte, damit lebte sie ganz schnell auf, weil sie sicher war im Notfall Hilfe zu bekommen.

    Die beiden Wohnparks die ich heute gesehen habe, gehören zwei Wohnungsgenossenschaften in der Stadt, das heißt, dass zur Miete und der Betreuungspauschale auch noch Genossenschaftsanteile hinzu kommen. Die Leistungen in der Pauschale sind schon ziemlich unfangreich, andere können gegen Bezahlung dazu gebucht werden Das Geld hat sie, dann erben halt die Kinder weniger. Die warten aber nicht auf das Erbe, sind wohlhabend. Mir geht es nur darums, für sie eine Möglichkeit zu finden, die zu ihr passt und sie glücklich werden lässt.

    Sie ist ziemlich gesellig, braucht Menschen um sich. Seit der Mann tot ist fehlt ihr auch das Auto- sie hat keinen Führerschein, kommt somit selten aus dem Haus. Wir nehmen sie immer wieder mal mit, sind aber auch nicht so oft unterweg wie sie es gern hätte und von früher gewohnt ist.

    Wie Du schreibst, konnten sich Deine Großeltern bis zum Schluss selbst versorgen. Ich weiß, dass das auch das Anliegen unserer Verwandten ist- sie ist zupackend, wartet nicht, bis jemand etwas für sie erledigt. In einem Haus, wo sie zu Not Hilfe findet wenn etwas mal kaputr geht, wo sie aber auch genau weiß, an wen sie sich wenden kann, wenn etwas in der Wohnung nicht funktioniert, würde sie ruhig schlafenkönnen. Früher kümmerte sich um solche Angelegenheiten ihr Mann.

    Hallo Woodstock62, Deine Beschreibung macht mir Mut. Als ich dort war, hatte ich ziemlich den Eindruck, dass es den Bewohnern dort gefällt. Ich beobachtete sie im Cafe und in der Gartenanlage- Trübsal blies da niemand- sie wirkten vergnügt und locker. Das ganze Haus wirkte irgendwie fröhlich, die Mitarbeiter gut drauf. Verbissenheit oder Verdrießlichkeit sah ich dort nicht.
    Ich hatte eher den Eindruck, dass ich mal später, wenn nötig, auch dort einziehen würde.

    Ein Mehrgenerationenhaus gibt es hier auch, ich glaube aber nicht, das es was für sie wäre.

    Ich bin gespannt, wie und wo die Suchaktion endet. Ich werde die Sache weiter versuchen zu ergründen. Unsere Verwandte wird sich bald in die Wartelisten der Vermieter eintragen müssen, denn die Wartezeit beträgt sogar bis zu einem Jahr. Vielleicht wird das dann der "Richtungsweiser" für diese Aktion werden- will sie nicht warten, muss sie in eine ganz normale, wenn auch kleine Mietwohnung ziehen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass sie in einem Mietshaus glücklich werden könnte.
    Nochmals besten Dank!
    Geändert von Emie (07.05.2013 um 21:46 Uhr)
    Viele Grüße
    Emie


    "Die Medizin ist so weit fortgeschritten, dass niemand mehr gesund ist"
    Aldous Huxley

  8. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Meine Eltern sind im Betreuten Wohnen, allerdings hat es lange nicht den Umfang, der hier berichtet wurde. Letztlich ist es ein seniorengerechtes Haus, absolut barrierefrei von der Tiefgarage bis zum Dachgeschoss. Der Notrufknopf ist verpflichtend, sprich der gehört zum Vermietpaket dazu. Ansonsten ist bis auf einen Gemeinschaftsraum nichts vorhanden, auch keine Hausbereitschaft oder ähnliches. Pflegeleistungen werden ganz normal von ambulanten Diensten geleistet.

    Das Haus bietet also im Prinzip nichts, was man nicht auch in einer anderen Wohnanlage auf dem freien Markt finden könnte, sofern die konsequent seniorengerecht wäre. Aber:

    Meine Eltern lebten früher in ihrem Haus abgeschottet vor sich hin. Der Freundeskreis war vorher eh schon klein, nach einigen Todesfällen war kein sozialer Kontakt mehr da bis auf ein gelegentliches Grüßen der Nachbarn. Ich habe meine Eltern schon für kauzig gehalten, dabei lag es hauptsächlich an der mangelnden Gelegenheit zum Austausch. Wenn die Füße nicht mehr gut tragen und vieles schwerer fällt, dann verkleinert sich eben auch der Radius und der Bekanntenkreis.

    Im Betreuten Wohnen gibt es sehr viele Kontakte. Man begegnet sich am Briefkasten, im Lift, im Keller und die Damen und Herren halten gerne ein Schwätzchen. Es kristallisierte sich eine wöchentliche Kartenspielrunde heraus, meine Mutter macht öfter einen Spaziergang mit einer anderen Dame, sogar eine Woche Kururlaub hat sie mit einer Bewohnerin schon unternommen. Monatlich findet ein Kaffeekränzchen statt, zu Geburtstagen wird gratuliert und Silvester wird natürlich gefeiert (mir wurde berichtet, dass man Vater mit knapp 90 dann auch um 3 Uhr ins Bett ging).

    DAS macht den Unterschied zu einer normalen Wohnanlage aus. Generationenübergreifend ist ja gut und schön, aber die älteren Herrschaften haben viele Themen und Erinnerungen, die man dann doch lieber mit Gleichaltrigen bespricht.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  9. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Hallo Nocturna,

    vielen Dank für Deine Zeilen, jetzt wird es mir noch wärmer ums Herz. Einige Passagen aus Deinem Post könnten sehr gut aus einem von mir verfassten Bericht über meine Cousine stammen. Genau darum geh es. Sie verwildert langsam, nix ist mehr los, sie hockt den ganzen Tag in ihrem großen Haus und es ist heute wie gestern. In einem Wohnpark hätte sie die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, Gemeinsames zu unternehmen, Neues zu erleben. Die Sache mit dem Urlaub und mit dem Vater, der sich mit 90 noch die Nacht um die Ohren schlägt, gefällt mir da ganz besonders gut. Der Mann hat wieder Freude am Leben und die Neugier auf den nächsten Tag hält ihn auch noch sehr wach. Toll! Und wenn sie mal ihre Ruhe wollen, gehen sie nach Hause- wie andere Leute auch. Ist ja kein Altenheim, ist eine ganz normale Wohnung, in der jeder leben kann, wie es ihm gefällt.
    Viele Grüße
    Emie


    "Die Medizin ist so weit fortgeschritten, dass niemand mehr gesund ist"
    Aldous Huxley

  10. User Info Menu

    AW: Betreutes Wohnen

    Nun sind die Würfel gefallen.

    Meine Verwandte hat sich für eine Wohnanlage mit 70 Wohnungen entschieden, die direkt vor der Haustür alles bietet was ein Mensch, besonders ein älterer Mensch. braucht. Bus- und Straßenbahthaltestellen, einen Supermarkt, SPK und Post, Ärztehaus und Apotheken, viele kleine Läden wie Bäcker, Fleischer, Gemüsehändler, Bekleidung, Schuhe, Haushaltsartikel u.v.m.. Fehlt nur ein Möbelcenter und ein Autohaus. Auch Kosmetikerin, Friseur, Physiotherapie, Fußpflege- alles vor der Nase.

    Wir sind nicht untätig gewesen, haben uns einige Wohnanlagen angesehen, auch so manche Wohnung. In der bevorzugten Anlage mit mehreren Fahrstühlen, 24- Stunden Rufbereitschaft, zwei wunderschönen Gärten- einer mit Springbrunnen, der andere mit einer Grillstation, Cafeteria, Bibliothek fand sie auch eine Wohnung, die ihren Vorstellungen erntspricht: 50qm, Balkon, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, recht großes Bad (Waschmaschine und Trockner passen auch noch hinein), Flur. Alles barrierefrei und altersgerecht. Miete knapp über 400 €, plus 60 € Betreuungspauschale an einen Sozialdiensleister und ca. 1300 € Genossenschaftsanteile, die aber beim Auszug ausbezahlt werden. Dafür keine Kaution, keine Maklergebühren oder Anderes.

    Einen Wehmutstropfen hat die Sache, nämlich die Wartezeit- es muss gewartet werden, bis eine Wohnung frei wird. Meine Cousine ist zufrieden, freut sich auf den Wechsel, hat ganz viele Pläne und wirkt plötzlich wie umgewandelt- besser gesagt, wie früher, vor dem Tod ihres Mannes.

    Ende gut, alles gut? Ich hoffe es für sie.
    Allen, die mich mit vielen Informationen und Tipps in dieser Angelegenheit unterstützt haben, danke ich nochmals.
    Geändert von Emie (30.05.2013 um 23:26 Uhr)
    Viele Grüße
    Emie


    "Die Medizin ist so weit fortgeschritten, dass niemand mehr gesund ist"
    Aldous Huxley

Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •