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  1. Avatar von Nati
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    geschockt Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Hallo!
    Ich hoffe hier vielleicht Hilfe zu bekommen. Das 19jährige betroffene Mädchen ist meine Schwester. Das Thema macht mich und meine ganze Familie ziemlich fertig- vorallem weil sie das Nesthäckchen ist.
    Sie hat schon seit einiger Zeit Haarausfall und auch im Frühsommer eine erste kahle Stelle am Hinterkopf entdeckt. Wir haben es auf Stress bezogen, da sie auch ihr Abi gemacht hat. Es wurde aber immer schlimmer. Ihre Blutwerte waren alle normal, der Hautarzt hat sie erstmal nur mit Abwarten abgespeist. Bei einem anderen Hautarzt wurde eine Haarbiopsie gemacht (Haare mit Wurzel entnommen). Das Ergebnis, angeblich kreisrunder Haarausfall. Ich würde es schon nicht mehr als kreisrund bezeichnen, es sind halt riesengroße kahle Stellen am Kopf, die immer schlimmer werden. Die Haare rieseln nur so runter (Haarlänge bis zu den Schultern). Sie trägt nur noch Mützen und ist sehr unglücklich. Durch das Mütze tragen werden die wenigen Haare schnell fettig, sie traut sich aber nicht sie zu waschen weil sie dann ja noch weniger werden! Von der Hautärztin (die mit der Haarbiopsie) hat sie Kortison bekommen für eine Woche. Jetzt ist an einigen Stellen ein leichter Flaum zu sehen. Wir haben uns schon gefreut und gedacht es geht bergauf! Auch weil sie jetzt einen Studienplatz erhalten hat. Leider geht der Haarausfall weiter und an manchen Stellen ist immer noch alles kahl ohne Flaum. Dann war sie beim Homöopathen- hat ne Bioresonanz-Testung (oder so) gemacht und ihr Kügelchen gegeben, welche sie 5 Tage nehmen sollte. Kein Erfolg.
    Ich mache mir so große Sorgen, besonders weil ich in einer anderen Stadt wohne und nicht täglich bei ihr sein kann.
    Sie überlegt jetzt wieder Kortison anzusetzen, sie hatte das Gefühl, das war das einzige was ihr etwas geholfen hat. Wie gesagt, es sind nicht mehr viele Haare:-(

    Ich habe im Internet schon nach Spezialkliniken etc. geschaut- würde mit ihr auch nach Berlin oder so fahren (kommen aus dem Rheinland)! Ich würde alles tun, damit es besser wird!!!

    Ich hoffe auf viele Antworten!!

    Nati

  2. Avatar von Woodstock62
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    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Hi Nati, also wirklich helfen kann ich Dir auch nicht. Es gibt wohl beim Kopp-Verlag ein Buch über Haarausfall.

    Titel: Haarausfall natürlich heilen
    Autor: Brigitte Hamann
    Verlag: Kopp-Verlag
    Preis: 16.95 €

    Kann man versandkostenfrei beim Koppverlag bestellen.

    Gruss Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  3. Inaktiver User

    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Hallo Nati,

    hat Deine Schwester zu der Zeit als der Haarausfall begann irgendetwas an ihren Ernährungsgewohnheiten oder an ihrer Körperpflege geändert? Haarausfall kann eine allergische Reaktion sein. Schuppt oder juckt die Kopfhaut?

    Selbst wenn sie ihre Ernährung nicht geändert hat, Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel können aus heiterem Himmel auftauchen, z.B. eine Glutenallergie. Die Ursache für Hautprobleme findet sich übrigens garnicht so selten im Darm.

    Leider stellen viele Ärzte diesen Zusammenhang nicht her, sondern verschreiben lieber etwas gegen die Symptome, anstatt nach der Ursache zu suchen.

    Ich wünsche Deiner Schwester viel Kraft und Erfolg bei der Heilung.

  4. Avatar von Sevi65
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    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Hallo Nati,
    vor ein paar Tagen sah ich eine Sendung über kreisrunden Haarausfall. Es ging um eine Frau, die über Nacht ALLE ihre Haare verloren hatte. Das heißt, es bilden sich nicht nur kreisrunde Stellen, sondern die Haare können komplett ausfallen. Beim kreisrunden Haarausfall handelt es sich wohl um eine AUTOIMMUNERKRANKUNG. In der Sendung wurde nicht erwähnt, dass die Haare wieder nachwachsen. Das scheint eher unwahrscheinlich zu sein. Vielmehr ging es dann um eine Frau, die selbst unter der Krankheit litt und letztendlich das Perückenmachen lernte, um sich selbst und anderen zu helfen, denn die ihr angebotenen Perücken sahen ihr zu künstlich aus und reizten die Kopfhaut.

    Wenn die Haare deiner Schwester nicht nachwachsen, dann könntet ihr euch vielleicht nach einer SCHÖNEN Perücke für sie umschauen, damit ihr Leidensdruck etwas weniger wird, weil sie wieder in den Spiegel schauen kann.

    Das mit der Kortisonbehandlung hört sich ja relativ Erfolg versprechend an - würde denn etwas dagegen sprechen, das Medikament noch längere Zeit zu nehmen??

    Alles Gute für deine Schwester!!!
    Sevi

  5. Inaktiver User

    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Hallo Nati,

    in Dortmund gibt es die Spezialklinik für Haarprobleme. Vielleicht können sie euch helfen.

    LG Schweinchen

  6. Avatar von Nati
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    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Hi!
    Danke für die Antworten!
    Meine Schwester hat in ihrer Ernährung nichts geändert. Sie hat allerdings immer schon schnell mit der Haut reagiert- sei es Stress oder irgendwas kosmetisches. Dass es auch eine Allergie sein könnte, haben wir noch nicht bedacht- ich habe sie gleich angerufen und es ihr gesagt, damit sie dies gleich am Montag mit ihrer Hautärztin besprechen kann! Leichte Darmunstimmigkeiten hat sie wohl auch mal, was aber in unserer Familie verbreitet ist
    Ihre Kopfhaut schuppt und juckt nicht. Sie bekommt nur, wie gesagt, relativ schnell fettiges Haar.
    Leider ist es jetzt auch schon bald so schlimm, dass sie überlegt die letzten restlichen Haare abrasieren zu lassen, um sich dann eine Perücke zu holen und wenn die Haare nach und nach nachwachsen (wenn sie es denn dann hoffentlich bald tun) sie immer wieder durch schneiden anzugleichen.
    Ich hoffe inständig dass es keine Autoimmunerkrankung ist und die Haare wieder kommen. Ein Flaum Haar ist ja teilweise zu sehen.
    An Schweinchen: Vielen, vielen Dank für den Tipp der Spezialklinik!! So etwas habe ich gesucht. Werde mich mit denen mal in Verbindung setzen.

    Noch mal vielen Dank für die Hilfe Ich werde weiterhin berichten!


  7. Registriert seit
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    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    habt ihr schon eine haaranalyse gemacht, z.b. bei doctors data in den usa.?damit wäre zu sehen, welche langfristigen ernährungsfehler und welche mängel vorhanden sind. zusammen mit dem blutbild lässt sich von kundigen herauslesen, ob die nährstoffe überhaupt da ankommen wo sie sollen.
    lg
    legrain

  8. Inaktiver User

    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Hallo Nati,

    Darmunstimmigkeiten, schnell fettendes Haar, Haarausfall - das schreit danach, dass der Körper etwas loswerden will was er nicht verträgt.

    Ich spreche aus eigener Erfahrung: Seit meinem 13. Lebensjahr kämpfte ich mit Neurodermitis auf der Kopfhaut, mit den Jahren wurden meine Haare immer fettiger, so dass ich sie täglich waschen musste, um mich noch wohl zu fühlen. Mit Anfang 20 kam starkes Schwitzen unter den Armen hinzu. Das wurde so schlimm, dass ich mir Anfang dieses Jahres für knapp 500 Euro Botox habe spritzen lassen. Außerdem hatte ich mit 30 extrem unreine Haut und immer wieder große, entzündete Pickel.

    Dann habe ich vor einem halben Jahr das Buch "Leben ohne Brot" von Dr. Wolfgang Lutz gelesen. Er beschreibt die negativen Auswirkung übermäßigen Kohlenhydratkonsums auf die Gesundheit. Es ist extrem interessant und wissenschaftlich fundiert.
    Nachem ich meine Ernährung nach seinen Empfehlungen umgestellt hatte, hat sich meine Kopfhaut beruhigt, sie fettet nicht mehr, meine Haut ist viel reiner und das Schwitzen hat sich normalisert. Darüberhinaus habe ich keine Blähungen mehr, ich schlafe besser, kurzum, es geht mir so gut wie seit vielen Jahren nicht.

    Ich kann Euch nur ans Herz legen, Euch über diese Ernährungsform zu informieren und Euch nicht von Ärzten abspeisen zu lassen. Die sogenannte ketogene Ernährung wird z.B. auch in der Krebstherapie eingesetzt, ist also kein Humbug.

    Wenn es sich um eine Kohlenhydratunverträglichkeit handeln sollte hat Deine Schwester gute Chancen auf vollständige Heilung.

    Liebe Grüße

  9. Avatar von Carolly
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    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Ich habe auch eine Freundin der schon sehr frueh die Haare ausgefallen sind. Ein Grund wurde nicht dafuer gefunden ausser Veranlagung. Manchmal passiert das einfach. Was ihr am Meisten geholfen hat, war dass man in ihrer Familie eben kein Drama davon gemacht hat sondern dass der Haarausfall als etwas normales, wenn auch etwas zu fruehes gesehen wurde.

    Was ich tun wuerde, und was auch sie raet: Autoimunerkrankungen ausschliessen und auch andere medizinische Ursachen, wenn Kortison hilft damit weitermachen, ansonsten Finger weg von zu vielem Hokuspokus. Das fuehrt doch nur immer wieder zu neuen Enttaeuschungen. Jeh eher man den Haarausfall akzeptiert, desto besser. Klingt zwar hart, aber letztendlich kann man hoffentlich schneller wieder das Leben geniessen. Uebrigens, wenn sie das richtige Gesicht dafuer hat koennen milimeterkurze oder noch kuerzere Haare sehr sexy sein, das noetige Selbstvertrauen vorausgesetzt.

  10. Avatar von Orlanda07
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    147

    AW: Mit 19 fast keine Haare mehr auf den Kopf!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dann habe ich vor einem halben Jahr das Buch "Leben ohne Brot" von Dr. Wolfgang Lutz gelesen. Er beschreibt die negativen Auswirkung übermäßigen Kohlenhydratkonsums auf die Gesundheit. Es ist extrem interessant und wissenschaftlich fundiert.
    Nachem ich meine Ernährung nach seinen Empfehlungen umgestellt hatte, hat sich meine Kopfhaut beruhigt, sie fettet nicht mehr, meine Haut ist viel reiner und das Schwitzen hat sich normalisert. Darüberhinaus habe ich keine Blähungen mehr, ich schlafe besser, kurzum, es geht mir so gut wie seit vielen Jahren nicht.

    Ich kann Euch nur ans Herz legen, Euch über diese Ernährungsform zu informieren und Euch nicht von Ärzten abspeisen zu lassen. Die sogenannte ketogene Ernährung wird z.B. auch in der Krebstherapie eingesetzt, ist also kein Humbug.

    Wenn es sich um eine Kohlenhydratunverträglichkeit handeln sollte hat Deine Schwester gute Chancen auf vollständige Heilung.
    Wenn schulmedizinisch keine Ursache und hilfreiche Therapie gefunden wird, würde ich diesen Hinweis ernst nehmen. Ketogene Ernährung kann nicht schaden; war praktisch die natürliche Ernährung des Menschen.

    Ich ernähre mich wegen einer anderen bei mir gerade beginnender Autoimmunerkrankung (bzw. zur Vermeidung dieser) seit einem halben Jahr ketogen und mit natürlichem Fettgehalt (tendentiell fettreich) und ich kann die beschriebenen Erfahrungen absolut bestätigen. Eine der "Nebenwirkungen" ist, dass meine Haare (hatte zeitweise starken Haarausfall, auch in Behandlung) super sind; so schön, dass ich gerade überlege sie wieder länger wachsen zu lassen.

    Grüße
    Orlanda
    Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne (Chinesisches Sprichwort)

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