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    Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    "Ich mache die PrEP." In der schwulen Szene hört man diesen Satz mittlerweile häufiger. Gemeint ist damit die Prä-Expositions-Prophylaxe, eine Vorsorge für Menschen, die einem bestimmten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind. Im engeren Sinne ist hier die HIV-PrEP gemeint, also eine Vorsorgemöglichkeit für Menschen, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, sich mit HIV zu infizieren. Macht man die PrEP, nimmt man täglich eine Tablette ein, die einen so sicher für HIV schützt wie ein Kondom. Und auf dieses wollen viele halt gern verzichten. So wie ich.

    Und genau deshalb machen viele die PrEP. Ich habe häufiger wechselnde Sexualpartner. Früher war das Kondom für mich ein absolutes Muss, was nicht zu verhandeln war. Im Laufe der Zeit gab es dann immer wieder Situationen, in denen ich das Kondom auch mal weggelassen habe – bei Leuten, mit denen man regelmäßig Sex hatte.

    Ich war mir das Risiko immer bewusst. Von der PrEP hatte ich gehört. Aber ich dachte, sie sei nichts für mich. Es gibt bei Schwulen den Begriff der PrEP-Schlampe. Man unterstellt Menschen, die die PrEP nehmen häufig ein verantwortungsloses Verhalten. Dabei ist genau das Gegenteil. Wer die PrEP macht, will ja eben sich und andere schützen. So sorgt die PrEP in Ländern, wo sie zugelassen ist, übrigens auch für einen Rückgang der HIV-Neuinfektionen.

    Dass ich mich dann doch für die PrEP entschieden habe, lag an jemandem, mit dem ich hin und wieder mal Sex hatte, der mir irgendwann schrieb, er würde nun mit der PrEP anfangen. Mir ist da klar geworden, dass die PrEP eine sichere Möglichkeit ist, sich vor HIV zu schützen. Und das ist nichts Verwerfliches oder Unverantwortliches. Seitdem ist mein Sexualleben deutlich entspannter. Und mittlerweile vermittelt mir die PrEP ein deutlich größeres Sicherheitsgefühl als das Kondom. Gerade wenn man der ist, der passiv beim Analverkehr ist, ist man bei Kondomen immer darauf angewiesen, dass der Aktive das Kondom auch richtig drüber zieht und auch drauf behält. Leider ist das nicht immer eine Selbstverständlichkeit.

    Bei allem rund um die PrEP hat mich übrigens die Aidshilfe gut beraten. Wer sich also dafür interessiert, kann sich dort informieren. Übrigens ist die PrEP auch für heterosexuelle Männer und Frauen eine gute Möglichkeit, sich zu schützen. Alle drei Monate lasse ich mich zudem auf HIV und sexuell übertragbare Krankheiten testen und im Bedarfsfall behandeln.

  2. VIP

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Vielen Dank für diesen Beitrag, denito!

    Zur Info: in Absprache mit dem Brigitte Community Team habe ich denito, den ich durch mein Ehrenamt kennen und schätzen gelernt habe, gebeten, einen Beitrag zur PrEP zu schreiben, da wir mangels Beteiligung von Männern, die Männer lieben, sonst kaum in den Genuss gekommen wären, mehr über diese Form der HIV-Prävention zu erfahren und dann auch noch fachlich versiert und basierend auf eigenem Erleben.

    Ich freue mich besonders, dass denito sich auch gerne Fragen und einer sich daraus ergebenden Diskussion stellt.

    Gruß
    Halo - Moderation
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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  3. VIP

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    denito, kannst etwas zu Nebenwirkungen sagen, die ja jedes Medikament hat und ob man die PrEP sein Leben lang durch nimmt/durch nehmen kann?

    Jede:r hat ja auch mal Phasen, wo Sex nicht gerade um die Ecke wartet oder aus anderen Gründen nicht stattfindet. Kann man dann pausieren?

    Und gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Alkohol/Drogen oder so?
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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  4. VIP

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Ich finde es gut, dass die Forschung bezüglich HIV Medikamente so weit fortgeschritten ist und man sich auch auf diesem Wege vor einer Infektion schützen kann.
    “I want to be around people that do things. I don’t want to be around people anymore that judge or talk about what people do. I want to be around people that dream and support and do things.”
    Amy Poehler

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Zitat Zitat von Halo Beitrag anzeigen
    denito, kannst etwas zu Nebenwirkungen sagen, die ja jedes Medikament hat und ob man die PrEP sein Leben lang durch nimmt/durch nehmen kann?

    Jede:r hat ja auch mal Phasen, wo Sex nicht gerade um die Ecke wartet oder aus anderen Gründen nicht stattfindet. Kann man dann pausieren?

    Und gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Alkohol/Drogen oder so?
    Nebenwirkungen gibt es, die aber meist nur in den ersten Tagen auftreten, wenn man mit der PrEP anfängt. Da kann man dann schonmal Kopfschmerzen oder Durchfall bekommen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt es auch. Dazu weiß ich aber wenig. Alkoholkonsum ist zumindest kein Problem. Das muss aber individuell mit dem Arzt abklären.

    An sich kann man die PrEP sein Leben lang nehmen. Das Medikament, welches man einnimmt, ist ursprünglich für Menschen mit HIV entwickelt worden. Und diese müssen es ohnehin ein Leben lang einnehmen. Wichtig ist nur, dass man seine Nierenwerte regelmäßig kontrollieren lässt. Wie andere Medikamente wird das PrEP-Medikament über die Nieren verstoffwechselt. Daher kann es die Nieren durchaus belasten. Wer ohnehin Probleme mit den Nieren hat, sollte möglicherweise auf die PrEP verzichten. Aber auch das kann man mit dem Arzt abklären.

    Grundsätzlich kann man die PrEP auch jederzeit absetzen und wieder damit anfangen. Wichtig ist nur, dass zum Zeitpunkt des Sexes sich der Wirkstoff des Medikamentes in den entsprechenden Schleimhäuten angereichert hat, damit eine HIV-Übertragung verhindert werden kann. Bei Männern (Anal- und Penisschleimheit) reicht es, zwei Tage vor bis zwei Tage nach dem Sex die Tabletten einzunehmen. Da der Wirkstoff etwas länger braucht, um sich in der Vaginalschleimhaut anzureichern, muss da bereits sieben Tage vorher mit der Einnahme begonnen werden.

  6. VIP

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Ein Freund von der örtlichen Aidshilfe hat mir den folgenden Text zum Thema HIV-Prävention und insbesondere PrEP zur Verfügung gestellt (es geht zwar erst in der zweiten Hälfte um die PrEP, aber vielleicht gibt es ja bei einigen doch noch Lücken, die gefüllt werden wollen):

    Wie viel Risiko erlauben Sie Sich?

    Da hat man kaum die jahrelangen Aufrufe der HIV-Prävention verinnerlicht und glaubt zu wissen, dass nur ein Kondom oder unbedingte Treue vor einer Ansteckung mit HIV schützen, da haut sich die Forschung plötzlich „einen raus“ und erklärt, dass es nun doch viel mehr gibt, als nur diese Möglichkeiten.

    Jahrelang galt vielen Menschen HIV als natürliche Konsequenz, wenn sie mal kein Kondom zur Hand hatten. Die Angst sich angesteckt zu haben und die Schuldgefühle oder die Scham, weil man eben nicht immer so perfekt funktioniert galt als "Lehre fürs Leben"! Die Gewissheit, sich dann doch nicht angesteckt zu haben galt als "Lottogewinn" und für manche wie ein zweiter Geburtstag. Lachen Sie nicht, denn so geht es immer noch vielen Menschen, wenn sie bei uns in der Testberatung sitzen. Gerade den Menschen, die sich nach 30 Jahren "AIDS-Aufklärung" immer noch mit Kondomen und/oder Monogamie schwertun. Da hilft es auch nicht, wenn wir als AIDS-Hilfe immer wieder sagen. "Hey, Du bist ein Mensch. Und Dein Wunsch nach Sexualität (ob mit oder ohne Kondom) ist absolut berechtigt" Wir wissen alle, wie der Westfale sagt: "Dat schüttelsse nich ausse Klüngeln" Bedeutet: Lust und Bedürfnisse nach Berührung – nach mehr – streift man eben nicht einfach ab. Dafür sind wir alle eben zu sehr Mensch.

    Nun, was nützt uns aber diese Gewissheit, wenn über all dem immer erneut die Moralkeule schwebt, die erbarmungslos losschlägt, wenn wir wieder einmal die Erfahrung machen mussten, dass wohl der Geist willig, aber das Fleisch eben schwach waren. Wenn dann auch noch eine Krankheit, die zwar nicht mehr tödlich, aber eben unheilbar ist, als Drohkulisse dazu kommt, dann denkt sicher mancher: "zum Abgewöhnen". Und wer es ausprobiert – ich meine jetzt das "Abgewöhnen" – macht früher oder eben später die Erfahrung, dass das nicht immer so klappt, wie man sich das vornimmt. Man ist schon viel zu lange Single und hat das "Klosterleben" satt oder eben Angst, sich von dem Spaß an sich selbst irgendwann eine Sehnenscheidenentzündung zuzuziehen. Der langjährige Partner ist weg, man ist auf der Suche nach etwas Neuem oder man fängt gerade erst richtig an, sich an sich selbst und an seiner Lust zu freuen. Es taucht die Frage auf, was man alles tun kann oder tun muss, damit einem selbst und den Partnern, die vielleicht jetzt kommen, nichts passiert. Klar, eine hundertprozentige Sicherheit kann und wird es nicht geben. Aber eben verschiedene Möglichkeiten, die einem helfen, die Angst und die Sorge für einige Zeit einfach zu vergessen und sich auf das, was kommt zu freuen. Trotz HIV, trotz sexuell übertragbaren Infektionen, trotz der Nachbarn, die sich den Mund in Fransen reden …

    Für die Letzteren gilt ein Lied der Rockband "die Ärzte": "Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu, die meisten haben doch nichts Besseres zu tun." Sie haben viel zu lange an sich selbst gearbeitet, um zu wissen, was Sie wollen. Andere geht das schlicht nichts an.

    Für die Angst vor HIV gilt, man kann etwas tun.

    Was, das verraten wir Ihnen jetzt. Und über Risiken und Nebenwirkungen sprechen Sie mit uns, Ihrem Arzt oder Apotheker oder mit den Menschen, denen Sie vertrauen. Und das Wichtigste: wie Sie sich entscheiden – das verantworten Sie selbst. Sie sind alt und informiert genug. Und wenn nicht, haben Sie einen Mund, um zu fragen! Ab jetzt wird es etwas "intim" und deshalb schlage ich vor, wir duzen uns.

    Du erinnerst Dich?

    Kondome schützen

    vor Schwangerschaft und vor HIV. In geringem Maße schützen sie auch vor dem Risiko einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, Tripper, Hepatitis B und Hepatitis C. Und sie schützen vor ungewollter Schwangerschaft. (Gegen Hepatitis A und B sollte man geimpft sein, wenn man Sex mit häufig wechselnden Partnern hat). Kondome sind in Drogerien, Supermärkten, Apotheken und Sexshops erhältlich, außerdem gibt es Kondomautomaten. Und wenn Du Kondome nicht verträgst, nicht magst oder Du (oder Deine Partner) mit Kondomen einfach keinen „hoch“ bekommst, aber trotzdem nicht auf Geschlechtsverkehr verzichten kannst? Wenn Du Pillen gut verträgst und bereit bist, diese diszipliniert einzunehmen, dann könnten die nächsten Tipps für Dich hilfreich sein. ACHTUNG — für gelegentliche One-Night-Stands lohnt sich der Aufwand oft nicht. Aber das entscheidest Du immer selbst.

    Es gibt da auch noch die sogenannte "Anti-HIV-Pille"

    Die wird auch HIV-PrEP genannt = Abkürzung für „Prä-Expositions-Prophylaxe“, auf Deutsch: Vorsorge vor einem Risiko-Kontakt. Bei dieser Schutzmethode nehmen HIV-negative Menschen HIV-Medikamente ein, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen.
    Die Wirksamkeit der PrEP mit dem HIV-Medikament Truvada® ist bei (schwulen) Männern mit hohem HIV-Risiko nachgewiesen. Bei ihnen schützt PrEP so gut wie Kondome vor HIV. Wie beim Kondom gibt es auch hier Anwendungsfehler. Also auch ein Kondom schützt nicht zu 100 Prozent. Wer Sex hat, hat also IMMER ein geringes Risiko – egal, wie er sich schützt. Außerdem schützt die HIV-PrEP nicht vor anderen Geschlechtskrankheiten. Das Kondom aber auch nur bedingt! Das HIV-Medikament Truvada® gilt als gut verträglich. Eine extrem seltene, Langzeitnebenwirkung ist eine Schädigung der Nieren.

    Wichtig ist, sich vor der PrEP und danach alle drei Monate auf HIV und Geschlechtskrankheiten testen zu lassen. Ferner müssen die Nierenwerte regelmäßig kontrolliert werden.

    Truvada® ist in mehreren Ländern für die HIV-PrEP zugelassen, die europäische Zulassung erfolgte im August 2016. In Deutschland ist sie seit Oktober 2016 verschreibungsfähig. Derzeit wird sie aber nicht von den Krankenkassen finanziert und bis jetzt war sie für viele Leute einfach viel zu teuer. Seit Oktober 2017 gibt es die Möglichkeit, die PrEP für rund 50 Euro pro 28 Tabletten in ausgewählten Apotheken in ausgewählten deutschen Städten zu bekommen. Damit haben wir ein wichtiges und wirklich hilfreiches Mittel zur Prävention an der Hand, dass nicht nur für schwule Männer hilfreich ist. Mittlerweile wissen wir, dass es bei Frauen geringfügige Unterschiede gibt. Sie müssen – um ausreichend geschützt zu sein – die PrEP früher vor dem ersten Sex ohne Kondom beginnen, als Männer und sie ein paar Tage länger nehmen. Dann hilft sie auch!

    Eine PrEP dürfen nur Ärzte verschreiben, die zuvor das Schulungsmaterial vom jeweiligen Hersteller der PrEP-Pillen bekommen haben.

    Bisher war es noch einfach – oder?

    Schutz durch Therapie

    Aber was ist denn, wenn Du den Traumpartner gefunden hast und der nun HIV hat? Nun, da gilt dann eben, was ich oben beschrieben habe. Beide Strategien, sich zu schützen, gelten auch hier. Aber das ist vielleicht gar nicht nötig. Wahrscheinlich ist Dein Partner ja in guter Behandlung und nimmt erfolgreich eine HIV-Therapie. Wusstest Du, dass die medikamentöse Therapie es bei den meisten Menschen vermag, die Viren so weit an ihrer Vermehrung zu hindern, dass sie selbst in komplizierten Laborverfahren gar nicht mehr nachweisbar sind? Das heißt nicht, dass sie nicht mehr da sind, aber man kann sie kaum noch zählen. Das wiederum bedeutet aber, dass er Dich gar nicht anstecken kann. Ihr könntet also sogar Kinder zeugen.

    Für alle drei Strategien gilt:

    Das Restrisiko ist so gering, dass es vernachlässigt werden kann – wenn alle Beteiligten sich wohl mit der gemeinsamen Entscheidung fühlen. Mies bist Du nur dann, wenn Du dem Anderen etwas aufdrängst oder unehrlich bist.

    Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich. (Erich Kästner 1899–1974)

    Auch in anderen Bereichen des Lebens, zum Beispiel im Straßenverkehr oder beim Sport, akzeptieren wir alle Restrisiken. Oder beim berüchtigten Thema Rauchen. Die Entscheidung über den Umgang mit diesen Risiken muss jeder Mensch selbst treffen. Da kann Dir keiner hereinreden. Ihr entscheidet. Nach Eurem Wissen und Gewissen.

    Es geht nicht darum, Risiken zu verharmlosen und wir rufen bestimmt nicht dazu auf, leichtsinnig, Risiken einzugehen. Sexuell übertragbare Infektionen gibt es. Viele sind behandelbar, manche heilbar, manche nicht. Am besten schützt man sich, wenn man Bescheid weiß und mit den Risiken umgeht. Menschen an seiner Seite hat, mit denen man reden kann, und wenn man weiß, wo man sich hinwenden kann, wenn die allerbesten Bemühungen letztlich doch nicht geklappt haben. Vieles hilft hier. Angst lähmt. Untersuchungen auf diese Infektionen und vertrauliche Beratungsgespräche ohne Moralkeule könnt Ihr in der örtlichen AIDS-Hilfe führen.

    Weitere Informationen zum selbst nachlesen bekommst Du hier (Du bist neugierig, ich weiß es!)

    Also, nehmt Euer Leben selbst in die Hand.
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Sollen mit dem Beitrag hier mitlesende homosexuelle Männer angesprochen werden?

    Ansonsten verstehe ich es nicht richtig. Als Frau kann ich mich ja zusätzlich noch mit 1000 anderen Sachen anstecken und da bleibt eben nur das Kondom.

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Hast du diesen Satz überlesen?
    Übrigens ist die PrEP auch für heterosexuelle Männer und Frauen eine gute Möglichkeit, sich zu schützen.
    Informationen finde ich immer gut. Wie sich jede/r individuell schützt, bleibt jeder und jedem selbst überlassen.

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Zitat Zitat von roderic Beitrag anzeigen
    Hast du diesen Satz überlesen?

    Informationen finde ich immer gut. Wie sich jede/r individuell schützt, bleibt jeder und jedem selbst überlassen.
    Klar hab ich es gelesen. Aber als Heterofrau kommt es halt nicht in Frage, solange das Medikament nicht auch gegen alle anderen Krankheiten hilft. Tatsächlich denke ich, dass die Hauptzielgruppe homosexuelle Männer sein dürften.

    Ja, es ist interessant, dass es diese Möglichkeit gibt aber für mich zumindest leider nicht anwendbar.

  10. VIP

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    AW: Warum ich die PrEP mache (und was das ist)

    Für Frauen, die häufig wechselnden Geschlechtsverkehr haben, könnte die PrEP auch interessant sein und/oder für Sexarbeiterinnen.

    Oder für Frauen, deren Partner:in HIV positiv sind.

    Klar, es gibt auch noch einen Haufen anderer Geschlechtskrankheiten, aber auch gegen die helfen Kondome ja nur begrenzt.

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, mich näher mit der PrEP zu beschäftigen, wenn sich meine Lebensumstände nochmal ändern sollten. Es gab durchaus Zeiten in meinem Leben, da hätte ich sie bestimmt genommen, um Kondomen zu entgehen.

    Ich recherchiere mal, ob ich zu Frauen und PrEP noch mehr Infos finde...
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    Roman Kent


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