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  1. Inaktiver User

    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Zitat Zitat von tanjakrienen
    Danke Margo, die Reaktionen hier zeigen ja auch, dass meine Kritik prinzipiell richtig ist. Die Leute beginnen sofort zu diffamieren und ausgerechnet diejenige, die zu dem wüsten Treiben objektiven Abstand hat, als krank zu bezeichnen.

    Zur Sache. Die Vorstellung, die ich gewann, ist keine, sondern entspricht der überall auf CSDs - und nicht nur dort - zu beobachtenden Wahrheit. Warum ich ein Trauma haben soll, obwohl ich die schrillen und grotesken Träumereien der besagten Gruppe absolut realistisch beschreibe, kann ich nicht nachvollziehen. Wohl niemand, der klar denkt.

    Maxima (Namen nach der Tat, nicht wahr), du musst nicht von dir auf andere schließen, meine morphologische Gestalt liegt in der weiblichen Toleranz, siehe auch www.tanjakrienen.de
    Tanja,
    soso. Aha.

    Das, was Du schreibst, nennst Du "objektiven Abstand".

    Andere Menschen - und hier eine ganze Gruppe von Menschen - als neurotisch zu bezeichnen, pauschal und in Bausch und Bogen, das ist also objektiv.

    Nein, Tanja, es tut mir leid, aber ich kann Dich einfach nicht ernst nehmen.

    Würdest Du stichhaltig argumentieren und Deine Meinung sachlich, mit dem gebührenden Respekt für das Anderssein anderer und vor allem ohne persönliche Verachtung äußern, dann wäre ich - das geht auch an Margo - gerne geneigt, es mit einer Diskussion zu versuchen.

    Aber nicht in der Art, in der Du hier postest.
    Die ist nur dazu angetan, sie zu belächeln und sich kopfschüttelnd abzuwenden.

    Allein die Aussage "die Reaktionen hier zeigen ja auch, dass meine Kritik prinzipiell richtig ist." ist albern.
    Wenn ich hingehe, jemanden unsachlich beschimpfe und dann eine Negativreaktion darauf bekomme, dann ist das keine Bestätigung für die Richtigkeit der Inhalte meiner Beschimpfung, sondern nur dafür, dass ich mich im Ton vergriffen hatte.

    Aber ich habe jetzt keine Lust, Dir die einfachsten Regeln menschlicher Kommunikation zu erklären.
    Auf dem von Dir dargeboteten Niveau diskutiere ich jedenfalls nicht.

    Und wenn jemand seine eigene Sicht der Dinge für die einzig objektive und richtige hält, und das von vorne herein, ohne überhaupt diskutiert zu haben, dann kann ich nur mit den Schultern zucken und sagen: Armes Hascherl, bleib Du nur in diesem Irrglauben, wenn Du es da warm und trocken hast.

    Solltest Du jedoch gewillt sein, es noch mal mit einer aufgeschlossenen, für andere Sichtweisen offenen und im Grundsatz wohlwollenden Art der Diskussion zu versuchen, dann werde ich persönlich, und sicher auch viele andere hier im Forum, gerne mit Dir über das schrille, phantasievolle, individuelle und mitunter bewusst provokante Auftreten homosexueller Menschen auf Veranstaltungen diskutieren.
    Aber erst dann.
    Geändert von Inaktiver User (27.04.2007 um 08:45 Uhr)

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Tanja,
    soso. Aha.

    Das, was Du schreibst, nennst Du "objektiven Abstand".

    Andere Menschen - und hier eine ganze Gruppe von Menschen - als neurotisch zu bezeichnen, pauschal und in Bausch und Bogen, das ist also objektiv.

    Nein, Tanja, es tut mir leid, aber ich kann Dich einfach nicht ernst nehmen.

    Würdest Du stichhaltig argumentieren und Deine Meinung sachlich, mit dem gebührenden Respekt für das Anderssein anderer und vor allem ohne persönliche Verachtung äußern, dann wäre ich - das geht auch an Margo - gerne geneigt, es mit einer Diskussion zu versuchen.

    Aber nicht in der Art, in der Du hier postest.
    Die ist nur dazu angetan, sie zu belächeln und sich kopfschüttelnd abzuwenden.

    Allein die Aussage "die Reaktionen hier zeigen ja auch, dass meine Kritik prinzipiell richtig ist." ist albern.
    Wenn ich hingehe, jemanden unsachlich beschimpfe und dann eine Negativreaktion darauf bekomme, dann ist das keine Bestätigung für die Richtigkeit der Inhalte meiner Beschimpfung, sondern nur dafür, dass ich mich im Ton vergriffen hatte.

    Aber ich habe jetzt keine Lust, Dir die einfachsten Regeln menschlicher Kommunikation zu erklären.
    Auf dem von Dir dargeboteten Niveau diskutiere ich jedenfalls nicht.

    Und wenn jemand seine eigene Sicht der Dinge für die einzig objektive und richtige hält, und das von vorne herein, ohne überhaupt diskutiert zu haben, dann kann ich nur mit den Schultern zucken und sagen: Armes Hascherl, bleib Du nur in diesem Irrglauben, wenn Du es da warm und trocken hast.

    Solltest Du jedoch gewillt sein, es noch mal mit einer aufgeschlossenen, für andere Sichtweisen offenen und im Grundsatz wohlwollenden Art der Diskussion zu versuchen, dann werde ich persönlich, und sicher auch viele andere hier im Forum, gerne mit Dir über das schrille, phantasievolle, individuelle und mitunter bewusst provokante Auftreten homosexueller Menschen auf Veranstaltungen diskutieren.
    Aber erst dann.
    Leider bin ich nicht so eloquent wie du, aber ich unterschreibe das, was du geschrieben hast. Du hast meine Gedanken perfekt beschrieben.

    Ein dickes für Med
    Schwester von Nuubi, Aircraft, Monsterpüppi, Hibi, Nori und Zora

    Wurde durch die erlauchte "Frau von Nuubi" in den Adelsstand erhoben und bin nun eine "Frau von Kobold"

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Tanjakrienen, ich habe deine seite angeschaut aber ich konnte nichts finden, was mit Homo oder Transsexualität zu tun hat?

    Bist du selbst Transsexuell oder lesbisch oder beides? Das habe ich nicht so ganz verstanden.

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Olâ!
    Den Artikel über Homosexualität habe ich wohl auch gelesen, hat mir aber auch nichts neues aufzeigen können.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, ein Outing ist nicht immer einfach, aber lustig, denn die Antwort die wohl generalisiert ist lautet:"ICH habe da kein Problem mit!"...und dann geht das Gerede nämlich erst los.
    Was ich schade finde ist die Neugier die sich meißtens doch nur auf die Sexualität bezieht "Wie ist das denn so...mit einer Frau im Bett?" , "Also ICH, ich könnte mir das ja nicht vorstellen!", "Hey, wie geil, ich wollt schon immer mal zwei lesben im Bett haben!", ...usw.
    Dabei ist die Zwischenmenschlichkeit doch wirklich etwas einmaliges zwischen Frauen!!!

    So richtig ist mir noch kein Mensch begegnet, der seine Abneigung gegen meinen Lebensstil ausgedrückt hat. Auf der Arbeit wissen es ausgewählte KollegInnen, jedoch gehe ich mittlerweile davon aus, dass es sich rum spricht. Ich bin stolz darauf gegen den Strom zu schwimmen!
    In meiner Familie ist alles ganz locker, Mama und Schwester sind auch lesbisch, der Rest hat es aktzeptiert.Nur die Großeltern brauchen noch was Zeit..."Ihr seid doch auch nicht normal..." "Nein, Oma und Opa, sind wir nicht!!!" *lol*

    In diesem Sinne, Fürti.

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Mh ist schon komisch ist es schlecht schrill zu sein?Finde Menschen toll die ihren Weg gehen ohne allen gefallen zu müssen!!Wichtig ist doch nur glücklich zu sein !

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Hallo liebe BriCom!

    Ich habe den Beitrag in der BRIGITTE zwar nicht gelesen und den Thread hier nur überflogen. Der Thread ist inzwischen auch eher "versandet", aber aus gegebenem Anlass möchte ich (als Mann ) ihn noch einmal aufgreifen: Nämlich bezüglich des Coming-outs der hessischen Kultusministerin Wolff.

    Wie sehr Homosexualität inzwischen allgmein gesellschaftlich akzeptiert ist, kann man bei der Lektüre des nachfolgenden Links entnehmen. Ich empfehle ganz besonders die Leserkommentare.

    http://www.welt.de/politik/article996431/.html

    Ich habe bewusst die WELT ausgewählt, die sich ja an eine ausgesprochen konservative Leserschaft wendet.

    Ich denke, die dort gemachten Äußerungen sprechen für sich.

    VG

    Cw.

  7. Inaktiver User

    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Ich habe zwar nicht alle Leserkommentare gelesen, aber dennoch war es sehr aufschlussreich.
    Danke fürs Verlinken, Cyberwolf.

  8. User Info Menu

    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Zitat Zitat von Cyberwolf
    Hallo liebe BriCom!

    Ich habe den Beitrag in der BRIGITTE zwar nicht gelesen und den Thread hier nur überflogen. Der Thread ist inzwischen auch eher "versandet", aber aus gegebenem Anlass möchte ich (als Mann ) ihn noch einmal aufgreifen: Nämlich bezüglich des Coming-outs der hessischen Kultusministerin Wolff.

    Wie sehr Homosexualität inzwischen allgmein gesellschaftlich akzeptiert ist, kann man bei der Lektüre des nachfolgenden Links entnehmen. Ich empfehle ganz besonders die Leserkommentare.

    http://www.welt.de/politik/article996431/.html
    Das ist doch eigentlich nicht neu ... höchstens für die Autorin des auf Seite 1 verlinkten Brigitte-Reports

    Ich habe bewusst die WELT ausgewählt, die sich ja an eine ausgesprochen konservative Leserschaft wendet.
    Die WELT ist, anders als noch vor 20 oder 30 Jahren, inzwischen kein rechtskonservatives Kampfblatt mehr, sondern eine eindeutig liberale Zeitung.

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Zitat Zitat von Margo1
    Die WELT ist, anders als noch vor 20 oder 30 Jahren, inzwischen kein rechtskonservatives Kampfblatt mehr, sondern eine eindeutig liberale Zeitung.
    Immerhin einen Witz hat dieser Tag doch noch beinhaltet. Und die Bildzeitung ist das Intellektuellenblatt Deutschlands.

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Hallo Ihr Lieben...

    Ich habe nun icht alle Beiträge gelesen, möchte dennoch kurz meine Sichtweise schildern.
    Ich bin nun 30 Jahre alt und seid rund 15 Jahren geoutet. Ich lebe mit meiner Patnerin seid 4 jahren ín einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.
    Auch wir haben gerade im Beruf einige Tiefschläge hinnehmen müssen. Meine Partnerin hat einen Job gekündigt, weil Ihre männlichen Kollegen nach Ihrem Outing angefangen haben sie zu mobben,ihnen wurde wohl schmerzlich bewußt, dass ihre Wünsche sich nicht erfüllen würden.
    Auch ich habe in einem Krankenhaus gearbeitet, wo ein Outing eine Kündigung zur Folge gehabt hätte.Ich habe gelitten darunter, vorallem weil meine damalige Partnerin auch meine Kollegin war. Damals habe ich mir geschworen, dass ich mich nie wieder verstecken werde.
    Ich finde es eine Unverschämtheit, einen Menschen auf seine Sexuallität zu reduzieren, Ihn generell auf irgendetwas zu reduzieren. Ich habe auch oft "sinnlose" Diskussionen geführt, mit Menschen, die Angst haben vor "anderssein"...Es hat keinen Sinn,dass kann ich akzeptieren, aber dann muß mein gegenüber auch akzeptieren, dass er in dem Falle auch auf mich als Ganzes verzichten muß.
    Wir leben in einem kleinen Kaff im Westerwald. Jeder weiß, dass wir "verheiratet" sind und je normaler wir damit umgehen, desto normaler reagiert auch unser Umfeld. Wir haben einen realtiv großen Bekannten und Freundeskreis, er ist absolut gemischt und jeder darf und kann so sein, wie er eben leben möchte. Unsere Patenkinder erzählen stolz, dass wir das Wochenende mit ihnen verbracht haben und sie werden böse, wenn jemand meint, wir wären nicht normal...
    Es macht mich traurig und wütend, wenn ich lese, dass man sich heute noch verstecken muß und ich wünsche uns allen, dass diese Zeiten doch hoffentlich bald vorbei sind und die Tatsache, dass eine Freundin in einem 4 Jahre Kampf erreicht hat, dass Sie mit ihrer Freundin (sie ist Pastorin) im Pfarrhaus wohnen darf, habe ich doch noch wirkliche Hoffnung!!
    Ich wünsche Euch alles Liebe!
    Bea

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