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  1. User Info Menu

    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Das klingt nach viel Verantwortung für deine Freundin. Verantwortung, die eigentlich bei dir liegen sollte. Also dieses "hat mich da rausgeholt" klingt so nach "ich konnte nichts tun", aber sie hat mich gerettet.

    Machst du eine Therapie? Denn die Geschichte mit deiner Mutter klingt ja schon heftig.

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Okay, dass war falsch ausgedrückt vielleicht, obwohl sie sehr viel für mich da ist und ganz schön was aushalten musste.
    Es ist eher so, dass sie eigentlich der Ansporn war, mich endlich mal zu wehren.
    Im Prinzip ist es so das erste Mal gewesen, dass ich nicht klein beigegeben habe, weil sie mir so wichtig ist und ich sie nicht verlieren wollte.

    Therapie will ich machen und bin bereits aktiv in Aufnahmeverfahren. Es geht halt leider nicht so schnell und dauert sehr lange, da überhaupt erstmal einen Platz zu bekommen.
    Aber ich bin dran, ja.

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Wenn man immer so kontrolliert und klein gehalten wurde wie du, dann braucht man manchmal in der Tat den Ansporn von außen, um aus so einer unguten Situation herauszukommen. Das war mutig von dir :-)

    Und dass du eine Therapie machen willst, finde ich gut.
    Ja, leider sind Therapeuten oft völlig überlaufen und man muss sich auf eine lange Wartezeit einstellen. Welche Art von Therapie möchtest du denn machen?

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Es ist vor allem eine Verhaltenstherapie, denke ich.
    Selbstbewusstsein, gesunde Beziehungen, antrainierte Verhaltensweisen und so etwas eben.
    Ich habe jetzt Kontakt zu einer Klinik, die so etwas machen, auch in Verbindung mit Trauma und Narzismus. Den Kontakt habe ich über eine Bekannte hergestellt, die mit so etwas beruflich zu tun hat und therapeutische Erfahrung hat.
    Leider in einem ganz anderen Bereich. Die hilft mir und hat den Kontakt hergestellt.

    Man muss ganz schön was machen, bevor es überhaupt losgeht. Also nicht einfach anmelden und warten. Es gab zuerst ein langes Telefongespräch und nachfolgende Kontakte. Jetzt muss ich so allerlei Formulare ausfüllen, grober Lebenslauf und solche Dinge. Und wöchentlich dort anrufen und mich melden.
    Aber ich hab mir auch privat ein wenig Hilfe organisiert.

    edit: Aber ich will auch gar keine große Sache draus machen hier, oder irgendwie rum jammern.
    Nicht das der Eindruck entsteht.

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Achso, du gehst gleich in eine Klinik. Auch gut. Dann hast du einen größeren und längeren Schutzraum. Finde ich prima!

    Die Bürokratie ist manchmal sehr lästig. Aber warum musst du dich dort wöchentlich melden? Damit sie wissen, dass du nach wie vor an dem Platz interessiert bist?

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Mitunter ist jammern völlig in Ordnung und wichtig, aber ...du klingst gar nicht nach jammern! ;-)

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Zitat Zitat von _Beate_ Beitrag anzeigen
    Achso, du gehst gleich in eine Klinik. Auch gut. Dann hast du einen größeren und längeren Schutzraum. Finde ich prima!

    Die Bürokratie ist manchmal sehr lästig. Aber warum musst du dich dort wöchentlich melden? Damit sie wissen, dass du nach wie vor an dem Platz interessiert bist?
    Sie wurde mir empfohlen, von meiner Bekannten. Die haben dort jeweils sehr individuelle Konzepte. Es gibt wohl auch keinen Standard, für die stationäre Zeit dort.
    Es wird entschieden, wie weit man derzeit gehen kann und wie die Entwicklung läuft. Und wenn es nicht weitergeht, kann man sogar mal zwischendrin nach Hause, wenn man stabil genug ist. Oder man bleibt da und macht halt eine Pause zwischendrin und kann einfach nur ausruhen.

    Das klingt für mich gut. Die haben gesagt, damit gibt es gute Erfahrungen und es ist u.U. besser, als wenn diejenige dann abbricht und sich nie wieder meldet und irgendwann ganz von vorn beginnt.

    Das mit dem wöchentlichen melden und dem ganzen anderen Drumherum machen sie deswegen, so hat man mir erklärt, weil sie sehen wollen, ob man es ernst meint.
    Und ob man quasi wirklich bereit ist, es anzugehen, also innerlich auch. Außerdem haben sie gemeint, wollen sie immer hören, wie es mir geht und wenn es ganz schlimm wird, kann man vielleicht Hilfe arrangieren.
    Ich habe da ein gutes Gefühl.
    Geändert von LaiLai (07.07.2018 um 13:48 Uhr)

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Ja, das klingt wirklich gut!

    Das heißt, du wirst dann eine ganze Weile krankgeschrieben sein. Wird das ein Problem mit deinem Arbeitgeber?

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Ich arbeite momentan nicht. Also ich wollte eigentlich anfangen zu studieren. Ich habe es nun aber abgesagt, weil es wichtiger ist, erstmal alles zu regeln, was mich betrifft.
    Es ist auch kein Problem, vom finanziellen her und ich hab keinen Druck deswegen. Derzeit schaue ich gerade mal, um mich ehrenamtlich zu engagieren, damit ich ein bisschen raus komme und was zu tun habe.

    Bisschen unter Menschen gehen. Sonst kreise ich nur die ganze Zeit immer um all die ganzen Sachen. Ich bin aber sowieso sehr verkopft und neige dazu alles in 1000 Teile zu zerlegen.

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    AW: Lesbisch, schwul - alles ganz normal?

    Ich sehe schon, du regelst das alles sehr gut für dich :-)

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